Folge 18 - Raus aus dem Stress – Entspannung für Körper & Seele

Shownotes

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Transkript anzeigen

Stefan: Das ist auch wieder sehr gut. Hallo zusammen.

Alex: Hallo. Oh, ihr habt die dritte Stimme schon gehört? Wir haben wieder einen Gast.

Alex: Wir schmücken uns mit Kompetenz.

Stefan: Ja.

Alex: Und heute haben wir Sylvie am Start. Und Sylvie sagt uns auch gleich,

Alex: was das Thema der heutigen Stunde ist.

Sylvia: Genau. Ja, moin und hallo. Mein Name ist Sylvie, Sylvia Jansen-Hübner.

Sylvia: Und das Thema heute ist Stress- und Entspannungsmanagement.

Stefan: Ja, schön, dass du da bist. Ich habe mir schon ganz früh, als wir mit unserem

Stefan: Podcast gestartet haben, mir gewünscht, dass du dabei bist.

Stefan: Wir kennen uns ja schon eine ganze Weile und haben uns nie aus den Augen verloren.

Stefan: Und ich weiß, dass du ganz viel machst im Thema Stress und Entspannungsmanagement.

Stefan: Und wir bekommen natürlich immer wieder die Fragen rein von ganz vielen Leuten.

Stefan: Ich bin gestresst. Wie kriege ich den Stressbauch weg? Das ist oft das Thema, auch gerade im Gym.

Stefan: Und natürlich können wir viele Tipps geben, was man alles machen kann.

Stefan: Wir sind allerdings nicht die Profis wie du. Du hast ganz viele Techniken am Start.

Stefan: Du praktizierst das auch in deiner Praxis.

Stefan: Erklär mal kurz in ein, zwei Sätzen, was du genau machst.

Sylvia: Ja, mit ein, zwei Sätzen, dann geht es schon. Wir haben alle Zeit der Welt. Furer Stress, nein.

Sylvia: Ja, im Groben kann man sagen, also mein Anliegen ist es, Menschen zu begleiten,

Sylvia: auf ihrem Weg zu begleiten, in die Entspannung zu kommen, in die Entlastung zu kommen.

Sylvia: Ja, ein großes Wort ist immer so, ihren Heilungsweg zu begleiten,

Sylvia: das ist mir so ein großes Anliegen.

Sylvia: Und in die Entspannung zu finden, dass sie in ihre Mitte wiederkommen mit ganz

Sylvia: vielen verschiedenen Methoden.

Stefan: Schön, sehr schön. Gibt es bei dir so typische Stressmenschen,

Stefan: die zu dir in die Praxis kommen?

Sylvia: Ja, also Stress ist ja nun sehr mannigfaltig.

Sylvia: Also das Grobe ist, würde ich sagen, was sich sehr verändert hat,

Sylvia: tatsächlich auch in Corona-Zeiten.

Sylvia: Die Krise im Außen, sagt man ja immer, triggert so Krise im Innern oder unsere

Sylvia: Themen, unsere Krisen. Und da hat sich eine ganze Menge verändert, verlagert.

Sylvia: Die Situation im Außen führt dann ja doch dazu, dass ich so wirklich auch merke,

Sylvia: was sind meine Themen und Ängste.

Sylvia: Also was ich zunehmend merke, Menschen kommen mit Ängsten, das Themen hochploppen,

Sylvia: die sich vielleicht alleine nicht mehr gestemmt bekommen und das äußert sich

Sylvia: natürlich zunächst in irgendwelchen Stresssymptomen. Okay.

Stefan: Was ist Entspannung für dich? Also wenn wir über Entspannung reden,

Stefan: im normalen Alltag ist das vielleicht ein schönes Bad, man macht Kerzen an oder

Stefan: man macht sich einen gemütlichen Abend, trinkt vielleicht ein Gläschen Wein,

Stefan: schöne Musik oder geht mal in die Sauna. Was ist für dich Entspannung?

Sylvia: Also das, was du beschrieben hast, empfinde ich als sehr, sehr schön.

Sylvia: Ganz wichtig, sich das auch zu gönnen und zu machen. Das ist für mich aber eher

Sylvia: so dieser Wellnesscharakter.

Sylvia: Und Entspannung, ja, starte ich mal gleich mit so einem ganz wesentlichen Satz,

Sylvia: den ich in der Ausbildung mitbekommen habe.

Sylvia: Entspannung kann nicht gespeichert werden. Schlechte Nachricht.

Sylvia: Das heißt natürlich wieder, hier geht es um Eigenverantwortung und wirklich

Sylvia: um nachhaltiges Verändern meiner Gewohnheiten.

Sylvia: Also es reicht eben nicht, so schön es auch ist, sich mal eben hinzulegen, eine Kerze anzumachen.

Sylvia: Das beseitigt nicht die Ursache. Das ist das Problem.

Sylvia: Also weitermachen auf jeden Fall. Alleine das Bewusstsein zu haben,

Sylvia: ich gönne mir eine Auszeit, ich gehe in die Sauna, ich gehe in die Badewanne. Wichtig, wichtig.

Sylvia: Und gleichzeitig braucht es aber tägliche Routine wie Zähneputzen. Gehört leider dazu.

Stefan: Jetzt haben wir ja oft Leute, die gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Stefan: Wenn Sie sagen, mein Gott, meine To-Do-Liste ist so voll, so ist es ja bei uns Menschen.

Stefan: Wir arbeiten viel, haben Kinder, haben einen Haushalt.

Stefan: Sie sind schon happy, dass Sie es zum Sport schaffen und dass Sie auch sicherlich

Stefan: eine gute Ernährung schon haben,

Stefan: proteinreich, gesund und trotzdem sind Sie einfach auch ein bisschen gefangen

Stefan: in den To-Do-Listen, so nenne ich es immer, des Alltags.

Stefan: Wie können Sie es schaffen, da so den ersten Schritt rauszumachen?

Stefan: Ich glaube, da wissen viele gar nicht, wo sie ansetzen können.

Sylvia: Spannend, dass du To-Do-Liste sagst. Vielleicht ist es genauso wie ein To-Do

Sylvia: ist, ich gehe zum Sport oder ins Gym, wirklich mal auf der To-Do-Liste Entspannung nach oben zu setzen.

Sylvia: Also bei den meisten fällt es eben hinten über, weil alles andere auf der To-Do-Liste

Sylvia: wichtiger ist. Das ist meine eigene Erholung und Entspannung.

Sylvia: Und da vielleicht schon mal zu gucken, wo kann ich das ein bisschen nach oben setzen.

Sylvia: Und es geht ja wirklich nicht um, wir reden nicht von 30, 60, 75 Minuten.

Sylvia: Je länger, desto schöner natürlich, desto tiefer wirkt die Entspannung auch nachhaltig.

Sylvia: Aber eine Routine zu entwickeln und das auf die To-Do-Liste zu schreiben.

Sylvia: Ich mache täglich zwei, drei, vier, fünf Minuten.

Sylvia: Das ist machbar. Das ist wirklich machbar.

Alex: Ja, du hast auch eben das Wort Bewusstsein angesprochen und das reimt sich jetzt

Alex: immer mehr auf vergangene Folgen, die wir schon gemacht haben.

Alex: Esskontrolle. Stopfe ich nebenbei was rein, weil ich Fernsehen schaue oder gehe

Alex: ich bewusst zum Essen und zelebriere mein Essen, nehme wahr und kriege dann

Alex: auch ein Sättigungsgefühl, schlinge nicht so.

Alex: Und dieses Bewusstsein machen, das ist nämlich der große Anfang und das ist

Alex: glaube ich die größte Hürde, das zum Ritual werden zu lassen.

Alex: Zu sagen, das muss jetzt nach oben auf die Liste, ich muss mir das bewusst machen,

Alex: das kann mir helfen, das wird mir helfen, also kommt das jetzt nach oben.

Alex: Einfach das Bewusstsein dafür schärfen.

Alex: Ganz, ganz wichtig. Also sich immer wieder klar machen und dann konditioniert

Alex: man sich über die Wochen.

Sylvia: Bewusstsein und ja, und ich finde es eigentlich so schade, dass das Wort Achtsamkeit

Sylvia: so abgedroschen klingt.

Alex: Leider, inflationär gebraucht.

Sylvia: Oder inflationär gebraucht wird. Und ich finde es aber, es bleibt ganz, ganz wichtig.

Sylvia: Also ich darf und in dem Fall würde ich sogar mal sagen, ich muss,

Sylvia: ich habe die Aufgabe, achtsam für mein Befinden zu sein oder das Bewusstsein zu entwickeln.

Sylvia: Weil das raubt uns ja wirklich, da kommen wir sicherlich noch zu,

Sylvia: ganz viel Gesundheit, ganz viel Kraft, ganz viel Energie, wenn wir da eben Raubbau

Sylvia: betreiben und nicht achtsam oder bewusst mit uns umgehen.

Stefan: Absolut. Hast du für dich mal so einen Moment oder ein Schlüsselerlebnis gehabt,

Stefan: dass du gesagt hast, ich bin voll gestresst und machst du das deswegen?

Stefan: Also das ist ja schon auch eine Herzensangelegenheit von dir.

Stefan: Du machst das mit Leib und Seele, mit Begeisterung.

Stefan: Du lebst da ja für, für diese ganzen Themen.

Stefan: Hattest du selber mal in einem Moment eine Situation, wo du gesagt hast,

Stefan: jetzt geht es nicht mehr weiter, ich darf mich jetzt um mich selber kümmern?

Sylvia: Ja, der Klassiker. Warum macht man das, was man macht? Also ich komme ja aus

Sylvia: der Schulmedizin, aus der Pharmazie.

Sylvia: Also mein Thema, ich habe mich schon immer interessiert für,

Sylvia: heute sage ich für Gesundheit.

Sylvia: Das geht ja aber leider immer nur über die Schiene Krankheit.

Sylvia: Was kannst du lernen? Du kannst Krankenschwester lernen oder oder oder.

Sylvia: Heute heißt es eben Pflegefachkraft oder Gesundheitsfachkraft.

Sylvia: Da finde ich auch schon schön, dass sich da mal in der Bevölkerung oder so im

Sylvia: Sprachgebrauch was ändert.

Sylvia: Und es war schon immer mir ein Anliegen. Ich hatte schon immer Interesse an

Sylvia: Menschen, an Gesundheit.

Sylvia: Der Weg ging dann so ein bisschen über das Schulmedizinische und auch da war

Sylvia: ich schon immer sehr interessiert an ganzheitlichen Methoden,

Sylvia: an energetischen Methoden.

Sylvia: Und der Weg war schon so da und der Klassiker war, also das erzähle ich auch

Sylvia: gerne und bin ich ganz offen, ein eigener Burnout mit sechs Wochen Klinikaufenthalt

Sylvia: und also wirklich ein absoluter Shutdown mit zwei Kleinkindern,

Sylvia: also auch dramatischen Geburten.

Sylvia: Und ja, mein Sohn, das erzähle ich auch, ist elf Wochen zu früh geboren,

Sylvia: Ganz dramatische Zeit gewesen.

Sylvia: Und man macht und tut, wie du sagtest, als Mutter denkst du nicht drüber nach.

Sylvia: Und es rächt sich dann einfach irgendwann. Genau dieses weitermachen, weiter.

Sylvia: Einer geht noch und heute den Tag kriege ich auch noch. Schlaf ist auch nicht so wichtig.

Sylvia: Hauptsache dem Kind geht es gut. Und das summiert sich über Jahre auf,

Sylvia: dann kommen noch andere Situationen dazu und dann kam wirklich der absolute Knockout,

Sylvia: wo ich heute genau, wie du sagst, sehr, sehr dankbar bin und habe dann eine

Sylvia: Kur gemacht, eine ganzheitliche, war eh schon auf dem Weg.

Sylvia: Und das war aber wirklich dieser Schlüssel, der dann wirklich umgedreht wurde,

Sylvia: dass ich gesagt habe, und jetzt merke ich auch für mich, ich möchte weg von

Sylvia: diesem pathologischen, von diesem Krankheitsthema,

Sylvia: sondern ich möchte jetzt ganz und gar den Weg gehen, wie komme ich in die Gesundheit,

Sylvia: wie komme ich in die Kraft, wie komme ich dazu, dass es Körper,

Sylvia: Geist und Seele gut geht.

Sylvia: Und dann war mein Weg nicht mehr aufzuhalten. Also man ist ja dann auch irgendwie,

Sylvia: ich merke das so an mir wie im Rausch, man sammelt irgendwie Methoden und Ausbildung.

Sylvia: Und da freue ich mich jetzt sehr, dass ich so einen vollen Werkzeugkoffer habe

Sylvia: und so eine Ruhe auch eingekehrt ist.

Sylvia: Und sag so, ich weiß, mein Kaffee ist gepackt. Da sind viele Methoden drin.

Sylvia: Und ja, dann individuell zu gucken, was braucht wirklich wer individuell.

Sylvia: Weil das ist ja nicht nur, weil ich sage, mir hilft Meditation,

Sylvia: hilft es ja Stefan vielleicht nicht.

Stefan: Richtig, ja. Nicht jeder kann ja auch Themen für sich annehmen oder gewisse Sachen.

Sylvia: Genau.

Alex: Ja, schön, das Rüstzeug eben von ganz tief unten und dann den Weg nochmal gemacht.

Alex: Das finde ich auch immer sehr, sehr spannend, weil man kann sagen,

Alex: okay, ich habe hier natürlich einen Coach, Coach für mentales,

Alex: Coach für Rehabilitation, für Stressmanagement und die Learnings sind alle auf

Alex: Papier oder sogar heutzutage nur noch online.

Alex: Ich meine, du musst ja in zwei Wochen eine Trainerlizenz machen,

Alex: aber wenn man wirklich sagt, ich habe das vorgelebt, ich weiß genau, worüber ich rede.

Sylvia: Das anfühlen. Also ich glaube, das merke ich so, für mich ist das Wesentliche.

Sylvia: Das eine ist, dass ich verstehe, was du sagst, ich höre das,

Sylvia: ja, mein Kopf versteht das, aber wirklich mitzuschwingen und zu sagen,

Sylvia: ich weiß, wie sich das anfühlt, so unten zu sein, so kraftlos,

Sylvia: so erschöpft, ist was anderes.

Stefan: Absolut. Das können wir ja auch gut sagen, wenn wir über Verletzungen sprechen.

Stefan: Oder du. Das sagen wir du.

Stefan: Wenn du es so fühlst, dann kannst du auch ganz anders nochmal reingehen,

Stefan: die Leute coachen. Gibt es aus deiner Erfahrung heraus…

Stefan: Also körperliche Warnsignale, woran man erkennen könnte, dass man im Stress

Stefan: ist und dass es schon die rote Karte ist, der Körper einem zeigt.

Stefan: Oh ja, ganz bestimmt.

Sylvia: Und häufig, ich weiß nicht, wie es euch geht, ganz typisch menschlich ist ja,

Sylvia: dass man das wirklich überhört.

Sylvia: Und es gibt den schönen Spruch, den habe ich dann auch mal gelesen,

Sylvia: sagt die Seele zum Körper, geh du voran auf mich, hört sie ja nicht.

Stefan: Oh, schön.

Sylvia: Das war sehr eindrücklich für mich, dieser Satz, weil ich gedacht habe,

Sylvia: wenn ich ehrlich bin, hat mein Körper schon geschrieben.

Sylvia: Und ich habe wirklich nicht zugehört. Und das fängt, also jeder hat ja so seine Knackpunkte im Körper.

Sylvia: Bei mir sind es die typischen Nackenverspannungen oder das breitet sich dann immer mehr aus.

Sylvia: Der Kiefer morgens aufzuwachen mit völlig verspannten Kiefer.

Sylvia: Andere haben Magen-Darm-Probleme, Rückenschmerzen. Und dann natürlich,

Sylvia: und dann kommt so eins zum anderen, die Stimmung kippt.

Sylvia: Vielleicht kommt eine Traurigkeit, wo ich die gar nicht einordnen kann.

Sylvia: Und es fängt meistens ja leise an.

Sylvia: Und der Körper hält ja, ich finde, das könnt ihr bestimmt bestätigen,

Sylvia: was der Körper aushält, finde ich jedes Mal wieder erstaunlich.

Sylvia: Und dass er ja auch in der Lage ist, sich zu regenerieren, das finde ich ganz großartig.

Sylvia: Aber wir überhören ihn leider sehr, sehr häufig.

Stefan: Es gibt ja auch so ganz, ganz viele Bücher, wo wirklich niedergeschrieben ist,

Stefan: was welche Krankheit bedeuten könnte.

Stefan: Das muss es natürlich nicht immer bei jeder Person sein. Wenn sich das allerdings

Stefan: öfter wiederholt, darf man da schon hinschauen.

Stefan: Wenn man öfter eine Erkältung bekommt oder wenn man öfter Kopfschmerzen hat,

Stefan: Migräne, das sind ja alles Zeichen, dass irgendwas nicht, also dass der Kreislauf nicht rund läuft.

Stefan: Da stockt ja irgendwas in diesem Zahnrad-Urwerkgetriebe.

Stefan: Da darf man schon hinschauen.

Sylvia: Und das finde ich so bemerkenswert, das ist ja auch im Sprachgebrauch. Das ist uralt.

Sylvia: Dieser Satz, welche Laus ist dir über die Leber gelaufen? Was stößt dir sauer

Sylvia: auf? Wovon hast du die Schnauze voll?

Stefan: Ja, richtig.

Sylvia: Das ist ganz, ganz alt. Ganz volkstümlich. Ja, richtig.

Stefan: Und ich glaube, das wird auch ganz oft übersehen. Genau. Okay.

Stefan: Nun bist du ja, du hast ja eine Praxis bei uns hier in Hamburg,

Stefan: in Eppendorf, um die Ecke bei uns und du machst ja auch Gestaltungstherapie und Traumatherapie.

Sylvia: Gestalttherapie heißt das. Gestalttherapie, Entschuldigung, das ist nicht schlimm,

Sylvia: aber das ist tatsächlich etwas, was,

Sylvia: ich finde das Wort auch sperrig, also erkläre mal am Leiden,

Sylvia: was ist Gestalttherapie, man denkt natürlich an irgendwas gestalten,

Sylvia: das ist im übertragenen Sinne auch richtig, das ist eine ganzheitliche Psychotherapie,

Sylvia: Also eine holistische Therapiemethode,

Sylvia: auch der Klassiker wieder in der Schweiz, in Österreich wird es bezahlt von

Sylvia: den Kassen, in Deutschland leider nicht.

Sylvia: Also da kämpfen wir noch um Anerkennung. Da geht es wirklich darum,

Sylvia: Körper, Geist und Seele, ja wieder Bewusstsein, Achtsamkeit mit einzubeziehen

Sylvia: und Gestalt bezieht sich auf

Sylvia: offene Gestalten im Sinne von ich habe Probleme, ich habe offene Themen.

Sylvia: Und das kennt man ja auch so im Leben, wenn man irgendwas Offenes,

Sylvia: Unbearbeitetes hat, was in

Sylvia: einem wabert die ganze Zeit. Das kostet unfassbar viel Kraft und Energie.

Sylvia: Und wenn ich ein Thema, ein Problem, eine Gestalt gelöst habe, dann ist es rund.

Sylvia: Und dann kann ich das loslassen, dann merke ich eben, und das ist so mein Anliegen,

Sylvia: wie Entlastung im ganzen System Platz finden kann.

Sylvia: Und ich habe wieder Energie zur Verfügung.

Stefan: Schön.

Sylvia: Das ist so der Hintergrund, genau.

Alex: Jetzt finde ich das natürlich insofern interessant, wenn man das für sich erkennt,

Alex: wer nennt man sich an dich.

Alex: Ja, es gibt aber auch genug Leute, die sagen, ich müsste mal wieder Sport machen

Alex: und schaffen es nicht, ins Gym zu gehen.

Alex: Das ist ja grob wahrlässig für die Gesundheit, für das Mindset irgendwann.

Alex: Wie kriegt man denn die Leute nun zu dir, wenn sie doch gar nicht mehr den eigenen Antrieb haben?

Alex: Wer guckt auch in den Spiegel und sagt, wahrscheinlich bin ich ein psychosomatischer Fall.

Alex: Wer erkennt das denn für sich, gesteht sich das ein und sagt, so ich gehe zu Silvi.

Sylvia: Du hast genau das Problem gerade benannt. Genau das ist es.

Sylvia: Und wenn dann noch eben, wenn das schon so weit ist, dass die Erschöpfung so

Sylvia: weit fortgeschritten ist, dann ist ja der Schritt zur Depression auch nicht weit.

Sylvia: Und das ist wirklich under pressure. Du bist so unter Druck oder so niedergedrückt im wahrsten Sinne.

Sylvia: Und das ist ja ein Symptom der Depression, das ist ja eine Antriebsstörung.

Sylvia: Das heißt, ich kriege das schon gar nicht mehr geregelt.

Sylvia: Und es ist häufig so, so gesehen, Gott sei Dank, wenn man irgendwie liebe Menschen

Sylvia: um sich rum hat, die sich trauen auch zu sagen, sag mal, hey du,

Sylvia: ich glaube, dir geht es wirklich gerade nicht gut, lass uns mal was tun oder tu was.

Sylvia: Weil der Eigenantrieb dann genau, das ist genau das Problem,

Sylvia: da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Stefan: Was ich oft wahrnehme, mein Umfeld, auch im beruflichen Umfeld oder mit Leuten,

Stefan: mit denen man spricht, dass es denen nicht gut geht, die sind unter Druck,

Stefan: unter Stress, familiäre Themen sind es auch ganz oft.

Stefan: Und dann sind sie so überfordert irgendwann, dass sie zum Arzt gehen und der

Stefan: sagt entweder Burnout oder sagt, du brauchst eine Therapie, eine Psychotherapie.

Stefan: Das heißt, die sind dann auf einer Warteliste oftmals, warten auf einen Psychotherapeuten

Stefan: und ich gehe dann ganz oft zu den Leuten und sage, Mensch, es gibt doch auch

Stefan: noch andere Mittel und Wege. Oder du musst nicht auf der Warteliste sein.

Stefan: Das dauert ja, ich glaube, in ganz Deutschland sehr, sehr lange Monate lang,

Stefan: bis du da irgendwo reinkommst.

Stefan: Dann muss das natürlich auch Menschen, es muss ja zueinander passen,

Stefan: es ist auch nicht immer gegeben.

Stefan: Es gibt doch so viele andere Möglichkeiten. Ich habe oft den Eindruck,

Stefan: dass die Leute denken, diese Psychotherapie, die löst dann alles und mit diesen

Stefan: ganzen Gesprächen oder was man da auch immer macht, ich weiß es gar nicht genau,

Stefan: können die Probleme gelöst werden.

Stefan: Die könnten doch viel früher mit anderen Themen anfangen.

Stefan: Warum kommen die Leute da nicht drauf?

Sylvia: Ich sage es dir ganz ehrlich, das ist auch natürlich, also es ist der klassische

Sylvia: Weg, genau wie du gesagt hast.

Sylvia: Ich gehe dann vielleicht irgendwann mal zum Arzt, weil die körperlichen Symptome

Sylvia: so groß geworden sind, dass ich sie nicht mehr übersehen oder überhören kann.

Sylvia: Und dann bist du relativ schnell in dieser Schiene, die ja auch so vorgegeben

Sylvia: ist, hier das Medikament oder hier die Überweisung zur Psychotherapie.

Sylvia: Und dieses, naja, und das ist natürlich genau das Fatale.

Sylvia: Du bist schon in der Depression, du hast gar keine Kraft mehr,

Sylvia: jetzt hinterher zu telefonieren. Wo kriege ich einen Platz?

Sylvia: Und dann veräppt es schon, dann eben nicht, erlebe ich so häufig.

Sylvia: Und ja, das Dilemma, was wir in Deutschland eben haben, es ist,

Sylvia: was ich schon sagte, die klassische Psychotherapie wird bezahlt.

Sylvia: Da kriegst du dann vielleicht 50, 100 Stunden und redest und redest und redest

Sylvia: und redest. In der Verhaltenstherapie kriegst du dankenswerterweise Verhaltensmaßnahmen

Sylvia: an die Hand, was ja auch super helfen kann in gewissen Situationen.

Sylvia: Ich habe für mich so gemerkt, es heilt eben leider nicht, häufig nicht das Urproblem.

Sylvia: Trotzdem super gut da irgendwie was an die Hand zu bekommen.

Sylvia: Die Krux in Deutschland ist eben nach wie vor all diese Methoden,

Sylvia: mit denen ihr vielleicht noch nebenbei arbeitet, was ich anbiete,

Sylvia: ist alles im Selbstzahlerbereich.

Sylvia: Und in der wirtschaftlichen Situation, in der wir ja nun stecken,

Sylvia: das Land auch so steckt und viele Menschen davon betroffen sind.

Sylvia: Ist genau das, woran zuerst gespart wird.

Stefan: Sie sparen im Grunde genommen an ihrem Wohlbefinden.

Stefan: Ich sage das auch manchmal in Einzelgesprächen. Ich habe ja wirklich die Themen,

Stefan: dass ich sage, guck mal, wie viel Geld gibst du im Monat aus für Fast Food?

Stefan: Wie oft bestellst du dir was zu essen? Wie oft gehst du ins Kino,

Stefan: auf die Partys, Netflix und so weiter? All sowas.

Stefan: Und dann komm doch lieber in Bewegung und schau, dass du vielleicht alle 14

Stefan: Tage in einem gewissen Bereich für dich etwas tust.

Stefan: Und da haben die Leute oftmals nicht das Bewusstsein, dass es denen wirklich gut gehen könnte damit.

Stefan: Also sie kompensieren im Grunde genommen immer nur und denken,

Stefan: so eine Pizza tut mir jetzt gut, ach so eine Party, dann trinke ich allen Mist

Stefan: weg jetzt, den ich so habe, dann betäube ich mich ein bisschen.

Stefan: Das ist natürlich alles oberflächlich und fällt denen natürlich irgendwann gewaltig dann vor die Füße.

Sylvia: Richtig.

Alex: Ich sage ja auch immer...

Alex: Das, was du anbietest an Leistung, die Privatzahlerleistung ist,

Alex: ist echt das Gleiche, wie wenn jemand kommt und sagt, ich würde gerne ein Personal

Alex: Training machen, aber die Summe X, oh Gott, das kostet mir zu viel.

Alex: Da sage ich, das sind keine Kosten, das ist eine Investition.

Alex: Das ist eine Investition.

Alex: Da musste ich mal von dem Kosten Gedanken lösen.

Alex: Und dann denke ich mal Physiotherapie. Ich mag Physiotherapeuten,

Alex: ich kenne unheimlich viele, alle sind gut, alle sind Koryphäen.

Alex: Aber auf kassenärztlicher Basis sind das 20 Minuten. Und ich kenne auch Physiotherapeuten,

Alex: die sagen, ich mache sechs Einheiten hier für 20 Minuten.

Alex: Und dann sind die Leute aber nicht, sie verspüren in dem Moment ganz kurz eine leichte Linderung.

Alex: Aber eben die Ursache ist nicht bekämpft.

Sylvia: Und es ist nicht nachhaltig.

Alex: Richtig, ganz genau. Jetzt gibt es natürlich auch freie Physiotherapeuten,

Alex: die gehen dann mit dir wahrscheinlich eine Stunde zu Werke oder noch länger

Alex: in einer Sitzung. Das kostet natürlich ein bisschen was, aber dann hast du investiert

Alex: in ein barrierefreies Ich.

Sylvia: In dich.

Stefan: Gibt es Dinge, die Menschen, ohne jetzt zu uns zu kommen oder zu dir zu kommen,

Stefan: die sich schon mal für sich im Kleinen nur für sich zu Hause anwenden können,

Stefan: wo du sagst, das ist etwas, das hilft?

Stefan: Gibt es Atemtechniken, gibt es Meditationstechniken, irgendwelche Entspannungstechniken,

Stefan: wo du sagst, das könnte jetzt funktionieren?

Stefan: Starte einfach mal damit.

Sylvia: Auf jeden Fall.

Sylvia: Deswegen, das finde ich immer so faszinierend. Ich weiß ja auch noch,

Sylvia: das, was du sagst, fragt es nach körperlichen Symptomen, woran merke ich das eigentlich?

Sylvia: Also ich merke es an mir tatsächlich, wenn ich irgendwann anfange,

Sylvia: flacher zu atmen, meine Schultern wandern nach oben, der Nacken verspannt sich,

Sylvia: ich atme nicht mehr tief.

Sylvia: Und das alleine schon, da kommen wir wieder, Achtsaugheitbewusstsein,

Sylvia: das erstmal wahrzunehmen. Das ist der erste Schritt.

Sylvia: Wo bin ich hier gerade? Ich bin völlig verspannt, angespannt.

Sylvia: Ich nehme mal einen tiefen Ausatmer. Ich lasse die Schultern sinken.

Sylvia: Ich atme aus. Und das ist doch wirklich ein Geschenk.

Sylvia: Der Atem geht uns nie verloren, jedenfalls nicht bis zum letzten Atemzug.

Sylvia: Der ist immer bei uns, der kommt, der hört nicht auf und ich kann ihn mir sozusagen zur Hilfe nehmen.

Sylvia: Alleine drei, sagt man ja immer, drei tiefe Atemzüge, auch das so im Volksmund

Sylvia: irgendwie, das ist der allererste Schritt und zwar bewusst, nicht okay, ja, mache ich,

Sylvia: sondern und wenn man dann noch ein bisschen dazu zählt, dann gibt es so zehn

Sylvia: Methoden, wenn du doppelt so lange ausatmest, wie du einatmest.

Sylvia: Sinkt der Blutdruck, das Atemvolumen wird größer, Stresshormone werden abgebaut.

Sylvia: Den Atem haben wir immer bei uns, der kostet nichts. Stellt sich keine Kostenfrage.

Sylvia: Und es ist so einfach. Eigentlich ist es so einfach.

Stefan: Das ist wirklich einfach. Ich habe das im Yoga auch gelernt.

Stefan: Dann atmest du ein, drei Sekunden, sechs Sekunden aus.

Stefan: Dann steigerst du vier Sekunden, acht Sekunden aus.

Stefan: Kannst ja auch das linke oder rechte Nasenloch dabei zuhalten.

Stefan: Da gibt es ja verschiedene Methoden. Das muss man jetzt gar nicht im ersten Moment so umsetzen.

Stefan: Ich denke dann auch immer, wenn die Leute gestresst sind, geht doch einmal kurz

Stefan: an die frische Luft und seid nur für euch, atmet ganz tief durch.

Stefan: Oder wenn ihr die Möglichkeit nicht habt, geht einfach mal auf die Toilette,

Stefan: geht in die Kabine, macht die Tür zu und atmet einfach mal.

Stefan: Ich hoffe, das ist eine gute Atmosphäre dann dort, dann kann man das so umsetzen.

Stefan: Aber man findet irgendwo immer eine kleine Ecke für sich, wo man das wirklich leicht umsetzen kann.

Sylvia: Ja, genau. Das finde ich super spannend, dass du das sagst, weil ich bin ja

Sylvia: auch viel im Pflegebereich unterwegs eben als Dozentin für Stress- und Entspannungsmanagement

Sylvia: und ich weiß, wie das da ist.

Sylvia: Ich weiß, wie der Alltag ist. Es ist wirklich so, die rennen,

Sylvia: rennen, rennen und haben im wahrsten Sinne kaum Zeit durchzuatmen.

Sylvia: Und dann frage ich sie aber immer genau das, was du gesagt hast,

Sylvia: aber aufs Klo geht ihr schon, wenn ihr müsst. Ja klar.

Sylvia: Und das ist so, dass das ist natürlich, wie du sagst, vielleicht nicht der angenehmste Ort.

Sylvia: Aber alleine, wenn ich einer Kollegin vielleicht mal sage, ich gehe mal kurz

Sylvia: ums Eck und will vielleicht gar nicht mein Geschäft machen,

Sylvia: sondern ich sage zu einer Kollegin, ich bin mal zwei Minuten weg und dann setze

Sylvia: ich mich da halt auf einen geschlossenen Klodeckel und dann mache ich immer

Sylvia: eine Übung mit denen, das können wir vielleicht jetzt mal machen.

Sylvia: Und das geht, also das, es muss eben realistisch sein, es muss umzusetzen sein,

Sylvia: dass die Leute praktisch keine Hemmung haben, das anzugehen oder zu sagen,

Sylvia: kriege ich gar nicht hin, gar nicht, gibt es nicht.

Alex: Wir sind ja öfter mal im UKE,

Alex: Und dann brauchst du ja auch nur eigentlich vor einem großen Haus stehen.

Alex: Und wer geht draußen raus rauchen?

Sylvia: Richtig.

Alex: Pflegekräfte. Unheimlich viele Pflegekräfte. Also es ist jetzt nicht klischeebehaftet.

Alex: Aber du siehst, es gibt auch Ärzte. Wir haben jetzt noch nicht auch wieder eingesehen,

Alex: wo wir nach dem Weg gefragt haben.

Alex: Und also für die Zigarette. Und ich glaube, es sind sechs, sieben pro Schicht,

Alex: wenn nicht sogar zehn, zwölf pro Schicht. Die Zeit ist da. Und dann sind wir wieder beim Ritual.

Alex: Und man hat bewusst seine Zigarette. Ich glaube, dafür wird sich auch die Zeit

Alex: genommen. Ich glaube, die paffen die nicht in 60 Zügen pro Minute weg,

Alex: sondern das ist auch eine Form von, jetzt gehe ich einmal ganz kurz ganz bewusst

Alex: raus, nur du hast halt eine Kippe im Gesicht.

Alex: Und das machst du ohne Zigarette, dann hat man schon den ersten Start gemacht.

Sylvia: Genau.

Stefan: Wollen wir mal so eine Atemübung machen?

Sylvia: Super gerne. Da geht es nämlich schon los.

Sylvia: Das Erste ist schon einmal zu merken, wie bin ich jetzt gerade da?

Sylvia: Ja, nämlich genau das, wie ich sagte, sitze ich hier gerade mit hochgezogenen

Sylvia: Schultern, bin ich irgendwo angespannt und mit dem ersten Ausatemzug versuchen loszulassen.

Sylvia: Also wirklich dieses, ich atme, ich lasse alles einmal los, so gut es gerade

Sylvia: geht und dann schließe ich mal meine Augen und nehme meinen Atem einfach nur wahr.

Sylvia: Und auch darum geht es wieder wahrnehmen, nicht bewerten.

Sylvia: Wie, wo spüre ich meinen Atem gerade?

Sylvia: Spüre ich ihn im Brustkorb? Kann ich wahrnehmen, wie sich der Brustkorb hebt und senkt?

Sylvia: Spüre ich meine Bauchdecke, wie sie sich hebt und senkt.

Sylvia: Und es geht nicht ums Bewerten, nur Wahrnehmen. Und so atmest du in deinem ganz

Sylvia: eigenen Atemrhythmus ein und aus.

Sylvia: In deiner dir ganz eigenen Atemmenge.

Sylvia: Und jetzt denkst du beim Einatmen ich und beim Ausatmen bin.

Sylvia: Nur diese beiden Kleinworte beim Einatmen ich, beim Ausatmen bin.

Sylvia: Du brauchst nur noch sein. Es gibt nichts für dich zu tun.

Sylvia: Und das machst du so ein, zwei Minuten.

Sylvia: Und dann lässt du diese Worte wieder gehen, spürst einfach deinen Atem.

Sylvia: Öffnest dann langsam wieder deine Augen. Schau mal jetzt, wie du jetzt in den

Sylvia: Raum schaust, wie es dir jetzt gerade geht.

Stefan: Entspannt.

Sylvia: So schnell, ne?

Alex: Eine echte Vollbremsung, wobei ich immer noch eine Grundspannung habe.

Alex: Mein Auge auf die Technik. Bin ein bisschen abgelenkt.

Stefan: Total schön. Richtig gut.

Alex: Aber ich habe was gelernt. Ja, kann ich nicht.

Sylvia: Es geht hier um die Kombi. Es geht einmal die Aufmerksamkeit auf den Atem zu

Sylvia: richten, der ja immer da ist.

Sylvia: Ich bilde ja auch Entspannungstrainer aus oder in jedem Kurs,

Sylvia: in jedem Retreat, was ich anleite.

Sylvia: Ich sage wahrscheinlich hängt es euch aus den Ohren raus, weil ich immer wieder

Sylvia: sage nur wahrnehmen, nicht bewerten.

Sylvia: Und das klingt so leicht. Und wir sind alles Menschen, wir neigen dazu ständig

Sylvia: zu bewerten und am meisten uns selbst zu bewerten, abzuwerten.

Sylvia: Kann ich gerade nicht hin?

Alex: Genau, abwerten.

Sylvia: Und immer wieder dieses, also deswegen, das ist wie so ein Mantra,

Sylvia: was ich immer wieder mitgeben, bitte nur wahrnehmen, nicht bewerten.

Sylvia: Auf den Atem konzentrieren und wenn du dann noch Worte dazu nimmst,

Sylvia: ist dein Geist beschäftigt.

Sylvia: Dann kannst du in dem Moment nicht daran denken, was du gerade noch erledigen

Sylvia: wolltest, sondern und das ein, zwei Minuten, das ist ein Reset,

Sylvia: der ist unglaublich wirksam.

Stefan: Absolut, das kann man morgens auch schon im Bett machen. Und mit deiner Stimme

Stefan: hört sich das auch ganz toll an.

Sylvia: Danke.

Stefan: Also ich persönlich finde das angenehm. Ich glaube, da gibt es ja sowieso ganz

Stefan: viele verschiedene Wahrnehmungen.

Stefan: Der eine mag das hören, der andere das. Aber mit so einer Stimme geführt,

Stefan: hat das eine ganz große Kraft.

Sylvia: Ja, also weil du dich da eben auch abgeben kannst.

Sylvia: Also deswegen ist es mir selber, mir geht es ja manchmal auch so durch die Lappen,

Sylvia: merke ich immer wieder, jetzt darf ich wieder ins Gym.

Sylvia: Ich muss unbedingt wieder zu meinem Kurs, weil auch ich muss mich abgeben.

Sylvia: Wirklich fallen lassen, nicht mehr selber nachdenken, mich selber anleiten,

Sylvia: sondern abgeben. sich das zu erlauben.

Stefan: Ja, schön, hast du schön gesagt. Gibt es so kleine Übungen, wenn Leute jetzt

Stefan: im Büro sitzen und meinetwegen, sie haben auch diese Atemübungen gemacht oder

Stefan: das taugt ihnen vielleicht nicht, das gibt es ja auch.

Stefan: Gibt es noch was anderes, was sie vielleicht machen können, um kurz entstresst zu werden?

Sylvia: Also was ich ganz großartig finde, wir sind ja häufig im Kopf,

Sylvia: gerade bei der Arbeit oder der Chef uns noch eine Aufgabe hinlegt und noch und noch und noch.

Sylvia: Dieses Thema Erdung, erde dich doch mal oder ich muss mich mal wieder erden,

Sylvia: ist immer so flapsig dahingesagt, hat für mich aber auch eine große Bedeutung,

Sylvia: weil wo ist die Aufmerksamkeit,

Sylvia: wenn wir beim Arbeiten oder im Stress sind, der Kopf raucht,

Sylvia: in Comics immer schön mit der Rauchwolke und überhaupt nicht in unserer Mitte.

Sylvia: Und deswegen finde ich ganz kostbar, das kann man ja machen,

Sylvia: Entweder man hat so ein Fußmassagebrett, gibt es ja, was ich aber immer super

Sylvia: gerne auch in meinen Kursen mache, ist eine Übung mit einem Tennisball.

Sylvia: Also dass du erstmal dastehst oder sitzt und spürst, wie ist eigentlich gerade

Sylvia: mein Bodenkontakt, wie fühle ich meine Fußsohlen, wie liegen die auf dem Boden

Sylvia: auf, wie ist mein Gefühl,

Sylvia: auf der Erde zu sein und das einmal wahrzunehmen, ohne zu bewerten und dann

Sylvia: fängst du an mit dem einen Fuß den Fuß zu massieren, Dann machst du dir eine

Sylvia: schöne kleine Fußreflexzonenmassage,

Sylvia: dann darfst du mal ins Vergleichen gehen, wie fühlt sich jetzt mein rechter, mein linker Fuß an.

Sylvia: Wahrscheinlich gibt es einen Unterschied. Dann nimmst du den anderen und rollst

Sylvia: mal richtig schön die Fußsohle drüber.

Sylvia: Und dann vergleichst du mal, wie fühlt sich das jetzt an, wie war mein Bodenkontakt

Sylvia: vorher, meine Erdung, wie ist es jetzt.

Sylvia: Und vor allen Dingen, wo ist jetzt meine Aufmerksamkeit? Die ist nämlich dann

Sylvia: in den Füßen und nicht mehr im Kopf.

Sylvia: Das zum Beispiel finde ich ganz kostbar, weil das kannst du unterm Schreibtisch,

Sylvia: kannst du so ein Rollbrett oder so ein Tennisball haben oder so.

Sylvia: Und natürlich, du sagtest es schon, es gibt ja Yoga mittlerweile für alle Arten

Sylvia: und es gibt ja auch Yoga auf dem Stuhl. Das ist nämlich nicht nur für ältere

Sylvia: Menschen gedacht, die vielleicht bewegungseingeschränkt sind,

Sylvia: sondern eben tatsächlich, ich finde das so kostbar.

Sylvia: Also man muss nicht, auch wenn ich Yoga liebe, alle Übungen bis zum Exzess auf

Sylvia: der Matte machen, sondern was davon kann ich adaptieren auf dem Stuhl.

Sylvia: Und das ist wirklich ganz klassisch, das ist Recken, also Strecken,

Sylvia: Recken ist das A und O, wisst ihr selber, ne, faszinierend Thema.

Sylvia: Wirklich meinen Körper zu strecken, zu dehnen, wieder Luft da rein zu kriegen,

Sylvia: mit so ein bisschen Drehbewegung, Schulterkreisen.

Sylvia: Und es geht ja auch hier wieder, da kommen wir wieder zu dem Bewusstsein,

Sylvia: wie am Anfang, wenn ich das mit dem Atem kombiniere, also ich atme aus,

Sylvia: lasse meinen Kopf nach vorne sinken, ich atme ein zur Mitte,

Sylvia: aus, leicht nach hinten oder eben Drehbewegung, langsam, achtsam und immer in

Sylvia: Kombination mit dem Atem.

Sylvia: Und das kann ich, das sieht ja auch nicht lächerlich aus, das kann ich mit meiner

Sylvia: Kollegin auch zusammen machen. Eine schöne Idee. Und das ist so einfach wieder.

Alex: Mache ich in jeder Trainerstunde, die ich gebe und ich habe ja am Wochenende immer ganz gut zu tun.

Alex: Ich habe meistens fünf Personal-Trainings, die ich gebe hintereinander. Ja, ganz normal.

Alex: Und jeder, jede muss sich an einer Reckstange hängen. Und zwar erstmal nur mit

Alex: einer Hand nach oben und festhalten.

Alex: Bodenkontakt. Und dann sage ich ihnen, jetzt wirst du immer schwerer,

Alex: immer schwerer. Also lässt dich weiter hängen. Aber die Hand hat Kontakt zur Reckstange.

Alex: Und dann hörst du das Brustbein knacken. Dann gibt es bei manchen Gipsenknacken.

Alex: Sie merken, dass der große Rückenmuskel auf einmal gedehnt wird.

Alex: Also Faszienarbeit, aber auch große Muskeln werden einmal ganz kurz auseinandergezogen,

Alex: denn der andere Arm, und das ist in jeder Trainerschunde bei mir,

Alex: sagen die, warum machst du denn das?

Alex: Sag ich einfach nur ganz bewusst einmal bremsen und dich selber wahrnehmen,

Alex: hänge dich aus, aber lass die Füße auf dem Boden, aber mach dich immer schwerer.

Alex: Der Arm wird länger, du machst dich jetzt immer schwerer, der Sack wird immer

Alex: schwerer und dann hörst du knack, knack und dann mit einer leichten Rotation

Alex: auch drin, je nachdem, ob die Schultermobility gegeben ist. Das ist natürlich völlig klar.

Alex: Und dann sage ich auch ganz vielen, dass ich auf meinem kleinen Beistelltisch

Alex: am Bett so ein Fitnessgummiband habe, wenn ich morgens aufstehe,

Alex: einmal das Band, Recken, Strecken.

Alex: Das ist schon der erste Kaffee vom Wachheitsgrad, wenn du einmal durchgerüttelt bist.

Sylvia: Absolut. Kostbar.

Stefan: Und mittlerweile haben ja auch ganz viele Homeoffice. Das heißt,

Stefan: es ist auch überhaupt nicht unangenehm oder peinlich, unter dem Tisch mal irgendwas

Stefan: zu machen oder liegen stehen zu haben.

Alex: Ich zeige gerade auf unserer Klimmzugstange, die wir hier haben.

Alex: Da macht Alex Maus ihre Klimmzüge in verschiedenen Körperweiten.

Alex: Die hängt bei uns einfach an der Zimmerdecke.

Alex: Warum soll es hier nicht auch aussehen wie im Gym?

Sylvia: Professionell.

Alex: Da ist die große Yogamatte, 2,40 Meter mal 1,20 Meter, 5 Zentimeter dick.

Alex: Also man kann hier auch richtig schön spielen, ohne dass die Nachbarn das mitkriegen.

Alex: Also wir sind schon ganz gut ausgestattet.

Sylvia: Ja und alles was erleichtert an Materialien ist natürlich super und gleichzeitig

Sylvia: eben aber nicht wieder, habe ich ja nicht, kann ich ja gar nicht erst anfangen.

Alex: Ein Gummiband kann sich jeder hinlegen. Richtig. Das Fitnessband,

Alex: ne? Fünf Stück kosten zehn Euro in den verschiedenen Dehnungsstärken.

Stefan: Ja, also es gibt auch wirklich für kleines Geld, wie im Supermarkt im Grunde

Stefan: genommen, gibt es wirklich kleine Tools, die man zu Hause sich hinlegen kann.

Stefan: Was mir auffällt, das Thema Erdung nochmal, mir fällt auf, das ist ein Frauenthema

Stefan: in meiner Wahrnehmung, viele Frauen, wenn sie sitzen, nicht geerdet sind.

Stefan: Bei Männern fällt es mir nicht auf, es sei denn man hat ein Meeting und sitzt

Stefan: im Stuhlkreis, dieses Beine übereinander schlagen, dann bist du schon nicht mehr geerdet.

Stefan: Beide Füße auf dem Boden, das haben die Männer am Schreibtisch fast immer, was ich sehe.

Stefan: Die Frauen sitzen interessanterweise selbst am Schreibtisch mit übereinander

Stefan: geschlagenen Beinen, auch beim Essen.

Stefan: Übereinander geschlagene Beine. Ich kenne das so gar nicht, habe das nicht gelernt.

Stefan: Und wenn ich das mal tue, weil ich im Meeting bin, wir haben einen Stuhlkreis

Stefan: irgendwie, dann sitze ich natürlich auch so.

Stefan: Ich merke, dass meine Atmung auch gar nicht gut ist. Das blockiert mich ja total.

Stefan: Das ist natürlich mal gut, wenn man die Sitzposition auch mal ein bisschen wechselt.

Stefan: Allerdings, ich merke das in meiner Atmung. Ich kann so nicht arbeiten,

Stefan: nicht sitzen, essen sowieso nicht.

Stefan: Ich bin total blockiert. Da läuft hier gar nichts mehr durch.

Stefan: Und das könnte ja auch schon so ein Tool sein, um einfach die Atmung schon zu

Stefan: verändern, ungeerdet zu sein. Zwei Dinge auf einmal.

Sylvia: Genau. Und da sind wir wieder bei Achtsamkeit, Bewusstsein.

Stefan: Wahnsinn. Also wie wir uns auch selber, weil es gerade vielleicht modern ist,

Stefan: so zu sitzen, das ist ja in dem das seit ganz vielen Jahren schon war,

Stefan: blockieren wir uns auch in der Nahrungsaufnahme.

Stefan: Mir fällt es auch beim Essen bei vielen auf die Frauen sitzen mit übereinander

Stefan: geschlagenen Beinen, die Männer nicht.

Stefan: Total interessant. Das ist bestimmt was anerzogen.

Sylvia: Ja, ich glaube aber schon, das ist sowas anerzogenes, kulturelles irgendwie,

Sylvia: sitz anständig, wie eine Dame, keine Ahnung, das ist irgendwo noch drin.

Stefan: Ja, Wahnsinn. Okay, also zwei tolle Sachen, die du uns jetzt schon und allen

Stefan: mit auf den Weg gegeben hast, die wir anwenden können. Das finde ich richtig gut.

Stefan: Gibt es für dich als Entspannungstherapeutin, gibt es eine Übung oder ein Tool,

Stefan: was du immer, immer bei dir behalten möchtest, wo du sagst, das gebe ich niemals

Stefan: weg, das gebe ich niemals ab, das ist das Allerbeste für mich?

Sylvia: Das ist im Grunde genommen das, was wir vorhin gemacht haben.

Sylvia: Ich wiederhole mich, aber es ist der Atem, es ist immer wieder das Zurückkehren

Sylvia: zu einem bewussten Atmen und dann eben das zu kombinieren.

Sylvia: Das muss gar nicht ich bin sein. Ich finde aber diese Worte ich bin beim Ein-

Sylvia: und Ausatmen so kostbar, weil dein Gehirn damit auch gesagt bekommt,

Sylvia: du musst gerade gar nichts. Das hatte ich, glaube ich, auch einmal so ein bisschen eingebogen.

Sylvia: Du darfst jetzt einfach nur sein, weil das kennen wir ja gar nicht.

Sylvia: Wir sind ja der Meinung, wir sind nur was oder wer, wenn wir leisten,

Sylvia: wenn wir was machen, wenn wir uns so und so und so verhalten.

Sylvia: Und dass das Gehirn jetzt mal hört, du darfst einfach nur sein.

Sylvia: Ich glaube, das ist für mich das Größte gewesen.

Sylvia: Es hat mal einer, ich glaube das war in dieser Kurze, gesagt,

Sylvia: du musst dich jetzt mal nicht anstrengen, du darfst nur sein.

Sylvia: Und ich habe gemerkt, wie mein ganzes System wirklich am Rebellieren war und

Sylvia: nee, das stimmt ja überhaupt nicht.

Sylvia: Hör mal, geht ja gar nicht. Und das jetzt so einsickern zu lassen und das wirklich

Sylvia: auch zu kultivieren und da sind wir wieder bei der Erlaubnis.

Sylvia: Ich glaube, das ist das Wichtigste.

Sylvia: Das A und O ist erstmal die Erlaubnis. Ich darf für mich sorgen.

Sylvia: Ich darf für meine Entspannung sorgen und ich darf tatsächlich einfach mal nur sein.

Sylvia: Das ist so das Wichtigste. Und das ist dann aber wirklich eine Technik und ein

Sylvia: Tool, zu sagen, genau, ich steuere jetzt meinen Atem und ich denke diese Worte dabei.

Sylvia: Und das kannst du an der Bushaltestelle machen, das kannst du überall auf der

Sylvia: Welt machen, egal ob ich hier oder in Timbuktu bin.

Stefan: Absolut.

Alex: Und es ist ein Dialog mit sich selbst, denn das hat man ja auch nicht,

Alex: wenn man in bewegten Zeiten ist, wenn man immer abgelenkt ist,

Alex: immer gestresst ist, dann hört man ja nicht auf sich selber.

Alex: Man tritt auch nicht in den Dialog mit sich selbst und dieses eben,

Alex: was wir gemacht haben, einatmen, ich ausatmen, bin.

Alex: Also ich zentriere mich dabei, ich gehe komplett in meine innere Mitte.

Alex: Und nehme mich bewusst wahr. Wem es schlecht geht, der spricht ja auch über

Alex: sich, aber anders. Mir geht es nicht gut.

Alex: Und alles ist zu viel, wie auch immer. Aber das war eben eine zentrierte Ansprache

Alex: an mich selbst. Finde deine innere Mitte.

Alex: So habe ich das wahrgenommen. Wobei ich natürlich immer auch einen sehr hohen Muskeltonus habe.

Alex: Also auch wenn ich so sitze, wie du sagst, viele Männer sitzen mit beiden Beinen

Alex: fest im Boden und so weiter. Dabei habe ich natürlich immer eine Anspannung,

Alex: innerlich immer so ein unruhiger Geist.

Alex: Ich schlafe an der Steckdose, habe aber keine Sorgen, Ängste oder Nöte oder sowas.

Alex: Ich bin relativ entspannt und das sagen auch viele meiner Coaches.

Alex: Immer im Lächeln, immer positiv. Also ich kenne auch überhaupt gar keine Probleme.

Alex: Mich gibt es auch nicht schlecht gelaunt.

Sylvia: Stimmt das, Alex?

Stefan: Ja, das stimmt.

Alex: Mit mir kann man nicht schreiten. Geht nicht. Nein, nein, nein.

Stefan: Das ist richtig gut.

Sylvia: Du hast das total wertvoll benannt gerade, finde ich schon, weil genau das ist,

Sylvia: das fiel mir gerade noch dazu ein.

Sylvia: Dieses Wording, was wir nämlich auch haben, du hast es genauso gesagt,

Sylvia: Menschen, die im Stress sind, die sind nicht in ihrer Mitte und die sagen nämlich

Sylvia: dann auch, ich stehe völlig neben mir, ich bin außer mir.

Sylvia: Also auch da, das sich bewusst zu machen und es geht nämlich genau darum,

Sylvia: wie komme ich wieder in meine Mitte?

Sylvia: Und das sagtest du auch, Alex, beim Yoga gibt es diese Wechselatmung,

Sylvia: Nasenatmung, alles was dazu führt, rechte, linke Gehirnhälfte wieder zu harmonisieren,

Sylvia: über den Atem in meine Mitte zu kommen.

Sylvia: Das ist das Ziel. Absolut. Da gibt es halt Gott sei Dank Methoden.

Stefan: Was in meiner Wirklichkeit auch ein ganz einfaches Tool ist,

Stefan: das Wort muss zu streichen aus dem Wortschatz. Wir lösen gar nichts.

Stefan: Ich sage das so oft, wir dürfen alles.

Stefan: Wir machen doch alles freiwillig. Wir haben jeden Tag, jede Stunde,

Stefan: jede Minute immer die Wahl und entscheiden selbst.

Stefan: In der Regel entscheiden wir doch selbst, wenn wir gesund sind und nicht irgendwie

Stefan: im Krankenhaus liegen, wir entscheiden doch selbst, was wir tun.

Stefan: Wir entscheiden jetzt zu dritt, den Podcast zu machen. Wir entscheiden uns,

Stefan: morgen früh aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.

Stefan: Wenn wir diese Arbeit nicht mögen, dürfen wir uns gegen diese Arbeit und für

Stefan: eine andere entscheiden.

Stefan: Wir machen doch alles freiwillig. Wir sind doch in dieser riesen tollen Situation,

Stefan: dass wir selber alles machen dürfen, was wir möchten.

Stefan: Das dürfen wir uns auch immer wieder bewusst haben. Wir müssen nichts tun.

Sylvia: Du darfst dich in jedem Moment neu entscheiden. Ja, absolut.

Alex: Meine Antwort auch, wenn jemand sagt, ich muss wieder ins Gym,

Alex: ich muss wieder was für mich tun, dann sage ich, nein, du darfst,

Alex: du bist Mitglied, die Türen sind offen.

Alex: Und da hatten wir eine ganze Folge darauf ausgerichtet. Und wenn du nur zehn

Alex: Minuten im Club bist, erst mal bewegst du dich dahin. Das heißt,

Alex: du hast dich entschieden, ich gehe dahin.

Alex: Dann bist du im Club, dann hast du diese Atmosphäre.

Alex: Und dann stellst du dich an ein Gerät und machst zwei Übungen.

Alex: Nur für zehn Minuten gehst du wieder nach Hause.

Alex: Dann kannst du sagen, ich war im Club, ich habe was für mich getan.

Alex: Ob das zehn Minuten sind, das kriegt keiner mit. Aber wichtig ist doch,

Alex: dass die Routine zurückkommt.

Alex: Ich gehe da hin, ich darf da hin und ich tue jetzt was für mich.

Alex: Zehn Minuten Meet-Time.

Alex: Und ich habe ja viel Feedback darauf bekommen. Und es gab so zwei,

Alex: drei Leute, die gesagt haben, Stefan, ich war lange nicht im Club.

Alex: Ich war eine Viertelstunde drin. Immerhin, eine Viertelstunde.

Alex: So, und dann haben wir doch alles geschafft.

Sylvia: Genau. Ja, und mal dann auch stolz auf sich zu sein, auch das erlauben wir uns

Sylvia: ja zu wenig. Also es wird dann eher wieder klein, ich war ja nur zehn Minuten.

Alex: Genau.

Sylvia: Und da auch hinzukommen, ich sage, wie oft ich so zu meinen Klienten sage,

Sylvia: beim Rausgehen irgendwie, weil dann haben sie was mitgenommen und dann kommt

Sylvia: wieder, da muss ich jetzt mal drüber nachdenken.

Sylvia: Und dann sage ich auch immer genau das, du darfst und du musst gar nichts.

Sylvia: Und das Allerwichtigste, sei doch mal bitte liebevoll mit dir.

Sylvia: Also wie reden wir mit uns selbst? Das sagtest du schon, so würden wir nie mit

Sylvia: anderen Menschen sprechen.

Stefan: Richtig. Wir haben ja beide, ohne dass wir es voneinander wussten am Anfang,

Stefan: die Rise Up in China University bei Laura-Marie-Seiler vor ein paar Jahren mal gemacht.

Stefan: Und wir haben das beide mitbekommen, weil wir dann in so einer WhatsApp-Gruppe waren.

Stefan: Wir hatten uns da angemeldet. Und die arbeitet ja auch viel mit verschiedenen

Stefan: Entspannungsmethoden. Ich fand das damals ganz toll, das alles mal miterleben

Stefan: zu dürfen, ausprobieren zu können und selber für mich zu fühlen,

Stefan: passt es zu mir oder nicht.

Stefan: Sie hat auch eine gewisse Klopftechnik angewandt.

Stefan: Die geht hier los oder im Gesicht und dann klopft man sich hier so runter bis zum Schlüssel.

Alex: Wir haben keine Kamera. Wo ist dieses hier?

Stefan: Ah, hier. Stimmt hier.

Alex: Hast du an der Stirn begonnen?

Sylvia: Sie tippt sich auf die Stirn, genau. Ja, das ist schön, dass du das ansprichst

Sylvia: oder zeigst auch nochmal.

Sylvia: Und auch das, also für mich ist immer so wichtig, mach es so einfach wie möglich.

Sylvia: Bring die Leute möglichst zügig ins Erleben, zügig in die Entlastung,

Sylvia: ins Wahrnehmen, da passiert was.

Sylvia: Und das hat unterschiedliche Namen. Also bei Laura Malina Seiler heißt sie.

Sylvia: Es ist das EFT, das ist aus Amerika. Ich habe die Ausbildung im MET,

Sylvia: Meridian Energietechnik, ist das gleiche,

Sylvia: kommt aus der ganzheitlichen Psychologie und da geht es eben wirklich darum,

Sylvia: Blockaden zu lösen und das, was du so begonnen hast eben, das ist ganz spannend,

Sylvia: das ist sozusagen der alte Ablauf.

Sylvia: Es gab unfassbar viele Punkte, die man beklopft hat, verschiedene Akupunktur-

Sylvia: oder Akupressurpunkte.

Sylvia: Und ich bin ja wirklich, ich liebe es, wenn sich Dinge verschlanken lassen und man weiß mittlerweile,

Sylvia: es reicht völlig nicht mehr das ganze Gesicht, diese Punkte zu beklopfen,

Sylvia: sondern wenn du Blockaden, Traumata, Ängste lösen möchtest, dann klopfst du

Sylvia: nur noch die Nierenendpunkte.

Sylvia: Das geht ja um diese Meridiane.

Sylvia: Also wer schon mal so eine chinesische Akupunkturpuppe gesehen hat mit diesen

Sylvia: vielen Linien auf dem Körper und den vielen Punkten.

Sylvia: Nierenmeridiane haben wir eben zwei und die enden unterm Schlüsselbein.

Sylvia: Und du klopfst wirklich nur noch ganz sanft, auch ich habe am Anfang immer gedacht,

Sylvia: man muss da so oft drüber, ganz sanft beklopst du diese beiden Punkte.

Sylvia: Und das finde ich zum Beispiel genial. Das ist wieder, die Hemmschwelle ist

Sylvia: wieder niedriger. Die Methode ist super. Ich kann die selber anwenden.

Sylvia: Wobei bei tiefen Traumata oder Ängsten sollte man natürlich mit dem Gegenüber arbeiten.

Sylvia: Aber du brauchst nur noch tatsächlich diese beiden Punkte beklopfen,

Sylvia: um Blockaden oder so zu lösen. Also auch das ist wieder so einfach und so machbar.

Sylvia: Und dann gibt es noch eben auch da aus der Technik, weiß nicht,

Sylvia: ob du das kennst, diese Thymusdrüsenübungen.

Sylvia: Also wenn man Blockaden lösen möchte oder Ängste aufarbeiten möchte,

Sylvia: dann nimmt man diese Nieren Endpunkte.

Sylvia: Und wenn man was Positives in den Körper reinklopfen möchte,

Sylvia: dann macht man das da, wo die Thymusdrüse sitzt.

Sylvia: Und das finde ich zum Beispiel auch super spannend. In der Schulmedizin heißt

Sylvia: es, ja, haben wir alle als Kind für die Immunabwehr.

Sylvia: Schrumpf zusammen ist quasi nachher nicht mehr da.

Sylvia: Ist so nicht ganz richtig. Die Thymusdrüse ist halt noch kleiner da und man

Sylvia: kann sie stimulieren. Und das ist auch wieder, das Tierreich zeigt uns das,

Sylvia: was machen die Affen vorm Kampf? Die trommeln sich auf die Brust.

Sylvia: Das ist genau das. Und also wir trommeln uns jetzt nicht so wie die Affen auf

Sylvia: die Brust, aber da wo die Thymusdrüse sitzt, kann man auch so sanft klopfen,

Sylvia: alles positive, was ich erreichen möchte, positive Sätze, klopfe ich in die Thymusdrüse.

Sylvia: Und da gibt es eine Übung eben auch wirklich aus der chinesischen Medizin,

Sylvia: können wir ja mal zusammen machen.

Sylvia: Sanft hier hinter, also aufs Brustbein klopfen, das stört jetzt das Mikro nicht.

Stefan: Nein.

Sylvia: Und positive Sätze einsprechen, also auch das, wo du sagtest,

Sylvia: was könnte ein Morgenritual sein, rutscht mir manchmal auch wieder weg,

Sylvia: mache ich aber eigentlich auch immer wieder regelmäßig nach dem Zähneputzen,

Sylvia: bevor ich das Bad verlasse,

Sylvia: dass man im Dreivierteltakt folgenden Satz in die Thymusdrüse einklopft.

Sylvia: Ich liebe und glaube, vertraue, bin dankbar und mutig. Und das immer wieder.

Sylvia: Ich liebe und glaube, vertraue, bin dankbar und mutig.

Sylvia: Noch einmal. Ich liebe und glaube, vertraue, bin dankbar und mutig.

Sylvia: Und das macht was. Ja.

Stefan: Wir starten mit ganz positiver Energie in den Tag.

Sylvia: Richtig.

Stefan: Egal was wir tun, es wird gut.

Sylvia: Und wir haben es in der Hand. Ja.

Stefan: Das ist auch ein schönes Ritual. Und wie du sagst, frühmorgens im Badezimmer,

Stefan: man ist da für sich, nach dem Zähneputzen.

Sylvia: Ganz genau. Ganz toll.

Stefan: Schön. Richtig schöne Methode.

Sylvia: Sehr, sehr schön. Ja, und wieder, du brauchst kein Hilfsmittel.

Sylvia: Ja. Du brauchst dich, deine Hand, den Punkt. Ja. Fertig.

Stefan: Ganz einfach. Wirklich einfach, okay, du hast ja viele Klienten für verschiedene Sachen.

Stefan: Du machst ja so unheimlich viel. Wir haben das ja vorhin alles gar nicht gesagt.

Stefan: Du bist ja auch Reiki-Meisterin, du bist Yoga-Lehrerin, Traumatherapeutin.

Sylvia: Also ich arbeite mit der EMDR-Traumatherapie. Das kommt auch aus dieser ganzheitlichen

Sylvia: energetischen Psychologie.

Stefan: Ja, ganz, ganz viel machst du. Und wenn jetzt Leute sagen, ich habe keine Zeit

Stefan: für Entspannung, das ist ja auch so das Typische, ich habe keine Zeit für,

Stefan: das hören wir ja auch ganz oft.

Stefan: Was gibt es dann für ein Tool, wo du sagen kannst, fang damit an,

Stefan: es kostet sich nicht viel Zeit, außer diese drei, die wir jetzt schon gemacht haben.

Sylvia: Also es ist dann immer so ein bisschen lehrerhaft, aber es ist wirklich dieses,

Sylvia: ich stehe da und versuche dann wirklich vorzudringen und wirklich das Verständnis

Sylvia: einsickern zu lassen, es geht um Eigenverantwortung.

Sylvia: Also ich, ganz spannend war zum Beispiel eine Erfahrung, ich habe drei Jahre

Sylvia: bei einer Direktbank in der Mittagspause Entspannungskurse gegeben.

Sylvia: Da wurde ich für eingekauft und war einmal die Woche für 30 Minuten da.

Sylvia: Und also es gibt Schlimmeres als so sein Geld zu verdienen. Das war ja auch

Sylvia: nett. Die waren auch nett, die Mitarbeiter rollten ihre Matte aus, 30 Minuten lang.

Sylvia: Und dann war ich einmal im Urlaub und habe dann gesagt, so ich komme dann in zwei Wochen wieder.

Sylvia: Aber ihr habt ja jetzt alle Methoden, könnt ihr ja in der Zeit machen und dann

Sylvia: bin ich gespannt zu hören, was ihr gemacht habt. Und dann guckt mich einer an,

Sylvia: strahlt mich an und sagt, nee, wieso, warum das denn? Du bist doch in zwei Wochen wieder da.

Sylvia: Und da ging mir richtig so ein Frust rein. Ich dachte, ich mache das gerne und das ist wieder Konsum.

Sylvia: Wo ich gedacht habe, nee, Entspannung, das funktioniert nicht.

Sylvia: Entspannung zu konsumieren, verändert gar nichts.

Sylvia: Und die Leute zu erreichen, wirklich, dass sie verstehen, ich bin eigenverantwortlich.

Sylvia: Das ist genau der Knackpunkt. Ganz, ganz schwierig. Und eben dann,

Sylvia: ja, ich weiß nicht, wann ich das noch machen soll. Und dann sind wir wieder bei dem Rad vor Ort.

Stefan: Das ist ein gesellschaftliches Thema. Wir Menschen geben ja gerne Verantwortung

Stefan: ab, schauen gerne im Außen und nicht bei uns einfach im Inneren.

Sylvia: Ja, aber das ist so gesehen wieder das Gute im Selbstzahlerbereich.

Sylvia: Die Menschen, die kommen, die wollen ja was.

Sylvia: Und dann ist die Motivation, das werdet ihr auch kennen, ja schon eine ganz

Sylvia: andere. Und dann ist der Boden da und dann flutscht es auch.

Stefan: Du bist ja auch Yoga-Lehrerin.

Sylvia: Ja, ich muss ehrlicherweise sagen, ich bin Entspannungstherapeutin und Trainerin,

Sylvia: Yoga-Trainerin und Yin-Yoga-Trainerin. Ich habe nicht die große Yoga-Ausbildung.

Stefan: Gibst du die Kurse auch in Fitnessstudios? Machst du das in deinen Räumen hier in Eppendorf?

Sylvia: Ich mache das in meinen Räumen und ja, was sich ja wirklich etabliert hat,

Sylvia: was ich auch mit Leidenschaft betreibe, sind, dass ich verschiedene Retreats anbiete.

Sylvia: Entweder übers Wochenende, da habe ich jetzt eine Location im Wendland.

Sylvia: Oder eben einmal im Jahr wirklich für sieben Tage im Ausland.

Sylvia: War viel auf La Gomera, letztes Jahr auf Corfu, nächstes Jahr in Andalusien

Sylvia: in einem Yoga-Retreat-Center.

Sylvia: Und also da bin ich auch, das macht mir große Freude, neue Orte zu finden, die sich gut anfühlen.

Sylvia: Und dann ist es wirklich, dann bist du ja in so einer Blase.

Sylvia: Eine Woche lang dann wirklich nur mit diesem Thema mit gleichgesinnten Menschen.

Stefan: Das sieht auch immer ganz toll aus. Ich verfolge das ja auch.

Stefan: Ich habe das noch nie mitgemacht.

Stefan: Aber ihr seid dann ja wirklich die ganze Zeit zusammen und habt sicherlich auch

Stefan: ein paar Rituale, die ihr dann in diese Woche einbaut.

Stefan: Ihr seid ganz viel an der frischen Luft.

Stefan: Ihr geht viel spazieren. Ihr genießt die Natur, ob das im Wald ist oder am Meer.

Stefan: Die Berge. Ganz, ganz wunderschöne Bilder sehe ich da immer und denke,

Stefan: wow, das kann nur gut sein für jeden.

Sylvia: Also es ist, du bist, das sagt man ja auch immer, es gibt diese sogenannte Seminarblase,

Sylvia: dann bist du ja voll da drin und völlig motiviert.

Sylvia: Und die Kunst ist ja das Ganze in den Alltag dann herüber zu retten.

Sylvia: Und das ist ja leider, wie du vorhin auch schon sagtest, dann ebbt es wieder so ab.

Sylvia: Aber ich versuche halt immer, das ist wie so ein, ich sage immer,

Sylvia: es ist wie ein Blumenstrauß. Ihr kriegt in dieser Woche ein Angebot an ganz

Sylvia: vielen Techniken und es geht dann wirklich darum, reinzuspüren,

Sylvia: was ist meine Technik, weil es nützt ja auch nichts.

Sylvia: Also ich sage ja, ich ziehe den Hut vor euch, eure Disziplin um fünf aufzustehen und ins Gym zu gehen.

Sylvia: Ich habe immer lieber getanzt als Kraftsport oder Cardio zu machen.

Sylvia: Aber genau darum geht es. Es geht ja darum, was passt zu mir und wo kriege ich einen Zugang?

Sylvia: Was mache ich dann wirklich? Und deswegen sage ich immer, das ist ein Blumenstrauß.

Sylvia: Wir probieren diese Woche hier viele Sachen aus. Das hat natürlich einen roten

Sylvia: Faden. Wir beziehen die Natur mit ein und die Wahrnehmung, dass die sich ausdehnt.

Sylvia: Aber am Ende geht die eine vielleicht nach Hause und sagt, super,

Sylvia: ich mache Meditation. Die nächste sagt, ich mache Yoga und ich mache autogenes Training.

Sylvia: Und das ist das, wo ich den Weg irgendwie bereiten möchte und zur Verfügung stehen möchte.

Stefan: Das finde ich ganz toll, dass du so viele verschiedene Sachen anbietest.

Stefan: Jeder kann sich ausprobieren. Das ist das, was wir auch sagen im Sport.

Stefan: Du musst nicht schwere Gewichte heben, sondern du kannst auch einen Kurs machen.

Stefan: Du kannst Functional Training machen, High Rocks, du kannst schwimmen gehen,

Stefan: du kannst ganz viel Cardio machen, du kannst auch wandern gehen.

Stefan: Es gibt für jeden Menschen etwas, was er finden darf für sich,

Stefan: was er mit Leidenschaft einfach gerne macht, wo er sich wohlfühlt,

Stefan: wo der Körper einfach in Bewegung ist. Das ist ganz wichtig.

Alex: Es gibt ja auch Kurse, wo Leute sagen, ich will nicht unbedingt abnehmen oder

Alex: ich will nicht aussehen wie eine Bodybuilderin, sondern die sagen,

Alex: ich mache hier dieses Body Combat Bauch, Beine, Po mit leichten Zusatzgewichten,

Alex: aber eben Kraft, Ausdauer, weil sie einfach das Gefühl haben,

Alex: ich habe hier 45 Minuten den absoluten Drill gehabt.

Alex: Also die wollen sich bis nach Meppen wegschießen.

Alex: Spüren. Wollen sich einfach spüren und ist das eine Form von Therapie?

Alex: Finde ich schon. Ja, kann man machen.

Sylvia: Also es geht einfach um dieses, genau wie du vorhin gesagt hast,

Sylvia: wo und wie komme ich zu mir und spüre mich und kann dann vielleicht leichter

Sylvia: wahrnehmen, wo geht es mir auch gerade nicht gut oder wo ist Bedarf.

Sylvia: Die Methoden sind vielfältig.

Alex: Was sind das für Gäste, die ich sehe, die drei Kurse hintereinander machen?

Alex: Also ich kenne einen Fitnessclub, da gibt es immer zwei, drei typische Gesichter,

Alex: die treffen sich dann auch und die ballern drei Kurse hintereinander weg.

Alex: Völlig verschiedene Kurse.

Alex: Also sehr ambitioniert. Nach nur einem Kurs könnte ich drei Tage nicht mehr schmerzfrei laufen.

Stefan: Also sind keine Yoga-Kurse.

Sylvia: Nee, ich verstehe.

Sylvia: Das Gefühl kommt, aber ist meine Art, jetzt vielleicht auch so drüber zu denken,

Sylvia: sagt man ja auch, wie gesagt, ich bin in eurem Terrain natürlich überhaupt nicht jetzt so fit wie ihr.

Sylvia: Als Therapeutin, oder frage ich mich natürlich genau, also einmal wieder dieses Konsumieren?

Sylvia: Drei Kurse hintereinander. Ich habe hier Fitnessstudio bezahlt,

Sylvia: ich habe nur Sonntagszeit.

Alex: Die sind regelmäßig da. Oder regelmäßig.

Sylvia: Also ich will so viel wie möglich mitnehmen. Ein Satz in der Therapie ist ja

Sylvia: auch, wenn einer Marathon läuft, wovor läuft er weg?

Sylvia: Könnte man fragen. Gilt bestimmt nicht für alle.

Alex: Aber viele Ausdauerathleten, die aus dem Laufen kommen, sagen mir,

Alex: ab einer gewissen Zeit gibt es eine gewisse hormonelle Umstellung.

Alex: Und dann beginnt die Einsamkeit des Läufers, dann sind die auf Autopilot.

Alex: Kein Schmerzempfinden mehr.

Alex: Hunger durch sowieso abgestellt. Sie müssen dann mit ihren Quetschgels irgendwie

Alex: noch was trinken oder die Zuckerlösung zu sich führen.

Alex: Aber viele sagen, nee, ab einer gewissen Zeit bin ich im Meditationsmodus und

Alex: dann bin ich auf Autopilot.

Stefan: Das kenne ich zum Beispiel auch. Also Joggen habe ich ja nun auch ganz lange

Stefan: Jahre gemacht, war für mich total meditativ.

Stefan: Ich habe das ganz früh morgens gemacht im Wald, ganz für mich alleine, ohne Kopfhörer.

Stefan: Ich wollte die Natur hören, die Vögel hören, das Blätterrauschen,

Stefan: auch den Regen, das war völlig egal.

Stefan: Und das war wirklich meditativ für mich. Es war ganz, ganz toll. Richtig schön.

Sylvia: Und ich finde, darum geht es ja. Also ich gucke ja zum Beispiel auch,

Sylvia: wenn ein Klient zu mir kommt, ich muss den ja erstmal kennenlernen.

Sylvia: Was hat der für ein Leben? Und das ist genau dieses einer, der den ganzen Tag

Sylvia: am Schreibtisch sitzt, völlig verspannt ist, der braucht Entspannung,

Sylvia: der braucht vielleicht Natur, dieses langsame Walken, Gehen in der Natur oder

Sylvia: vielleicht auch Joggen.

Sylvia: Jemand der den ganzen Tag schwer körperlich arbeitet, der braucht eben ganz

Sylvia: was anderes, der kommt dann vielleicht auf die Liege und bekommt eine Reiki-Behandlung

Sylvia: und spürt das erste Mal wie Entspannung durch seinen Körper fließt,

Sylvia: also deswegen, es gibt ja keine Patentlösung

Sylvia: Entspannung muss so und so sein.

Stefan: Absolut Jetzt haben wir ja schon von dir gelernt wie wir in den Tag starten

Stefan: könnten mit einem schönen Ritual Gibt es auch ein Ritual was du empfehlen kannst

Stefan: um den Tag abzuschließen?

Sylvia: Ja.

Sylvia: Im Grunde genommen ist es ja so eine Kreisbewegung. Also so wie ich angefangen

Sylvia: habe, wäre natürlich auch super, wenn ich da wieder umgekehrt dann rausschleiche aus dem Tag.

Sylvia: Es ist ja eigentlich allen bekannt. Guck nicht mehr bis ein,

Sylvia: zwei Stunden vorher fernsehen, guck nicht in dein Handy oder in dein iPad.

Sylvia: Das blaue Licht ist eben störend für Zirbeldrüse und Co.

Sylvia: Das beeinflusst wirklich unseren Hormonhaushalt und gerade was die Stresshormone angeht.

Sylvia: Also optimal wäre ist spätestens zwei Stunden vorher, mach dir vielleicht einen schönen Tee,

Sylvia: mach Fernseher und iPad und Handy aus lies lieber noch ein paar Seiten,

Sylvia: schönes Buch für vielleicht Entspannungsmusik, leg dich ins Bett,

Sylvia: leg dir die Hände auf den Bauch und atme bewusst

Sylvia: auch da kannst du ja wieder mit Bildern oder mit Zahlen arbeiten also so wie

Sylvia: ich mich hochgefahren habe wie Stefan vorhin sagte, ich fahre mich hoch und

Sylvia: stretch hier so ein bisschen, mache ich auch, ich mache jeden Morgen mein Stretching.

Sylvia: Ich bin zum Beispiel, ich habe ein Trampolin zu Hause. Ich hüpfe jeden Morgen

Sylvia: mich locker auf meinem Trampolin.

Sylvia: Und abends ist dann aber dieser umgekehrte Weg gelingt mir natürlich auch überhaupt nicht immer.

Sylvia: Dann gibt es irgendwie einen tollen Film, den ich sehen will,

Sylvia: muss aber am nächsten Tag früh raus. Also zack, zack ins Bett ist kontraproduktiv.

Sylvia: Und ich trinke auch gerne mal ein Glas Wein, aber auch das weiß man fürs Schlafverhalten.

Sylvia: Man denkt, das macht mich müde.

Sylvia: Nicht wirklich. Und gleichzeitig, was du von sagtest, wir sind ja alle Menschen

Sylvia: und wir dürfen auch genießen.

Stefan: Absolut, ja.

Sylvia: Und dann aber, wenn ich wieder in der Summe gucke, was tut mir gut, was tut mir nicht gut.

Sylvia: Gut, heute ist ein Abend, da habe ich gefeiert, darf auch mal sein.

Sylvia: Und morgen Abend gucke ich aber, dass ich eine Stunde vorher das Handy ausmache,

Sylvia: dass ich schöne Musik höre, dass ich vielleicht noch ein schönes Buch lese,

Sylvia: ein bisschen atme, meditiere.

Stefan: Ja, Buch lesen fand ich auch ganz lange Jahre ganz toll.

Stefan: Die Idee, ich bin schon bei der ersten Seite immer eingeschlafen.

Stefan: Das kann ich zum Beispiel gar nicht.

Stefan: Ja, sehr, sehr schön. Du bist ja...

Stefan: Trainerin für psychologische Erste Hilfe. Was bedeutet das genau?

Sylvia: Ja, die Idee ist entstanden. Es gibt ja medizinische Ersthelfer,

Sylvia: wo ja auch jede Firma ab einer gewissen Größe verpflichtet ist,

Sylvia: im Team medizinische Ersthelfer zu haben und die auch immer wieder nachzuschulen. Super.

Sylvia: Toll, wenn Menschen das machen.

Sylvia: Und da kam ja aufgrund dieser Situation, die wir haben, dass irgendwann das

Sylvia: Bewusstsein da war, Mensch, es gibt immer mehr Menschen.

Sylvia: Und hier geht es natürlich auch um Menschen im Berufsalltag,

Sylvia: wo man vielleicht feststellt, die sind so belastet oder die rutschen hier in

Sylvia: Burnout oder, oder, oder.

Sylvia: Aufgehängt ist das ganze aber an den medizinischen ersthelfer weil

Sylvia: stellen wir uns irgendwie eine firma vor wo gearbeitet wird

Sylvia: mit schwermaschinen und da kommt ein arbeiter in die maschine oder arm schwer

Sylvia: verletzt dann kommt der medizinische ersthelfer und organisiert alles drum rum

Sylvia: stehen aber womöglich zehn menschen die diesen unfall gesehen haben und die

Sylvia: sind eben nie betreut worden sondern nur der das medizinische problem hatte

Sylvia: so ist das ganze entstanden

Sylvia: Und daraus hat sich Gott sei Dank natürlich auch weiterentwickelt,

Sylvia: dass die nicht nur geschult werden für Unfälle oder so schlimme Situationen,

Sylvia: da eine Hilfe zu leisten, sondern das Bewusstsein einfach auch dafür da ist, es gibt immer mehr.

Sylvia: Also die Krankschreibung, glaube ich, die psychischen Erkrankungen liegen gleich

Sylvia: auf mit Herz-Kreislauf und so weiter und so fort.

Stefan: Wahnsinn. Man hat ja manchmal so ganz schwere Unfälle, die passieren,

Stefan: Zugunglücke oder so, wo THW, Feuerwehr alle im Einsatz sind.

Stefan: Also da brauchen die Leute ja auch diese psychologische erste Hilfe.

Stefan: Das ist im Grunde genommen auch das, was du dann leisten kannst.

Sylvia: Es ist in dem Sinne wirklich für Firmen gedacht.

Sylvia: Also es gibt da ja die Seelsorge oder Krisenhelfer, das gibt es ja Gott sei

Sylvia: Dank eben, wie du sagst, vom THW oder so.

Sylvia: Und hier ist es tatsächlich gedacht für die Betriebe.

Sylvia: Es ist leider noch nicht gesetzlich verankert, aber das ist so auf dem Vormarsch,

Sylvia: dass Betriebe eben wirklich verpflichtet werden sollen, auch auf die psychische

Sylvia: Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu achten.

Sylvia: Weil eben, wie gesagt, die Probleme immer größer, immer schwerwiegender werden,

Sylvia: Menschen immer mehr ausfallen im Berufsleben.

Sylvia: Also was das wirtschaftliche auch für Kosten sind.

Sylvia: Wenn so ein Bewusstsein entsteht, freut es mich natürlich.

Sylvia: Und gleichzeitig, ich bin so euphorisch, ich war eine der Ersten,

Sylvia: die diese Ausbildung damals gemacht hat. Also ich kann diese psychologischen

Sylvia: Ersthelfer ausbilden mittlerweile.

Sylvia: Und dachte, tschakka, da tut sich was. Aber die Mühlen mahlen wieder unendlich langsam.

Sylvia: Aber da passiert leider immer noch nicht, also für mich nicht genug meiner Meinung nach.

Stefan: Also es liegt an den Gesetzen, dass da einfach zu.

Sylvia: Wenig Verpflichtung tatsächlich ist und freuen tut mich aber,

Sylvia: ich bin einmal im Jahr, gibt es so eine Tagung eine Woche lang für die Betriebsräte

Sylvia: der Deutschen Sportverbände.

Sylvia: Und da bin ich jetzt da viel mit Stressmanagement und so, die müssen ja auch

Sylvia: solche Themen irgendwie machen.

Sylvia: Und da bin ich tatsächlich jetzt eingeladen nächstes Jahr, weil ich das erzählt habe.

Sylvia: Und die waren total euphorisch und offen, die ganzen Betriebsräte.

Sylvia: Ja, Sportverbände, die haben wieder ein anderes Bewusstsein und haben dann gefragt,

Sylvia: ob ich das da machen kann.

Sylvia: Und das ist dann so, wo ich sage, ja, es tut sich was. Ja, schön.

Stefan: Was mir da einfällt, Schatz, du hattest ja auch vor einiger Zeit,

Stefan: hattest du ja auch einen Klienten, glaube ich, der zu wenig getrunken hat in

Stefan: deinem Personal Training und umgekippt ist.

Stefan: Und dann sind natürlich auch sofort, die Trainer sind ja alle Ersthelfer und

Stefan: auch die Leute auf der Fläche, die helfen sofort natürlich.

Alex: Uns alle im Haus auch, bis zur Rezeption.

Stefan: Alle, die müssen das sein. Und trotzdem gibt es da ja auch Leute,

Stefan: Gäste, die das mitbekommen und die dann vielleicht auch so eine Betreuung von dir bekommen könnten.

Stefan: Also im Grunde genommen wäre das natürlich für jede Firma, wo viel passieren

Stefan: kann, nicht nur wo mit Shell Maschinen gearbeitet wird. Auch ein Gym kann ich mir gut vorstellen.

Stefan: Da passiert ja auch immer mal was.

Stefan: Wir kennen auch viele Leute, denen da schon mal eine Handelsscheibe auf den

Stefan: Fuß gefallen ist oder die umgekippt sind, irgendwie sowas.

Stefan: Also da wärst du ja der Ansprechpartner natürlich.

Alex: Dann möchte ich nochmal psychologisch eine Frage stellen. Wenn jemand sagt,

Alex: also ich hatte wirklich jemanden Gast, der hat einen Blackout gehabt,

Alex: der trinkt nur einen Liter, ist ein Mann, trinkt nur einen Liter Flüssigkeit am Tag.

Alex: Ist natürlich klar, dass der immer nur Sterne sieht. Er sagt doch,

Alex: ja, wenn mir mein Werkzeug runterfällt und ich hebe das hoch,

Alex: dann merke ich immer schon, dann kommen die Pünktchen vor den Augen.

Alex: Der hat ja auch ein Thema. Er verdenkt gar nicht ans Trinken.

Alex: Wie kann man denn diesem Menschen, also ich habe ihm natürlich ganz pragmatisch

Alex: gesagt, wenig trinken, Blut zu dick, Blut ist dein Sauerstofftransporteur,

Alex: hast du kein Blut im Gehirn, dann flaggern die Lichter.

Alex: Aber wie geht man jetzt da rein und sagt, das ist wirklich wichtig und das kann

Alex: ernsthafte Konsequenzen haben, weil du liegst gerade am Boden und die Retter

Alex: sind auf dem Weg hierher. Die haben ihn ganz schön stramm gezogen.

Sylvia: Und ich denke, das ist genau, wie du gesprochen hast, das ist ja eigentlich

Sylvia: genau das, was, ich sag's jetzt leider ein bisschen, Männer besser verstehen

Sylvia: und eigentlich brauchen, klarer Ansage, Fakten.

Sylvia: Also hast du ja super erklärt, das ist ja das, was häufig dann einsickert,

Sylvia: wo dann irgendwie das Bewusstsein kommt.

Sylvia: Ups, okay, das ist ja ganz praktisch, faktisch, äußert sich das so und so.

Sylvia: Da steckt sicherlich eben genau wie du schon ahnst, ein größeres Thema dahinter.

Sylvia: Was ist es? Warum bin ich es mir selbst nicht wert?

Sylvia: Warum schaffe ich es nicht mehr zu trinken? Ich buche es unter Gedankenlosigkeit.

Alex: Oder wohnt da mehr drin?

Sylvia: Würde ich jetzt gefühlsmäßig sagen. Weil was ist es genau, wie du sagst,

Sylvia: warum kommt es zu dieser Gedankenlosigkeit?

Sylvia: Das wäre dieser detektivische Weg, auf den wir dann in der Therapie gehen würden.

Sylvia: Weil es ist offensichtlich, da ist ein Thema. Aber wir gucken halt immer oder

Sylvia: wir fragen immer, was ist das Thema hinter dem Thema?

Sylvia: Und da steigen schon ganz viele aus, weil ist ja dann doch besser,

Sylvia: da gucke ich dann doch mal lieber nicht hin. Weil das Fass aufzumachen könnte ja unbequem werden.

Stefan: Könnte wehtun, ja. Ich kenne auch ganz viele Menschen, die zu wenig trinken.

Stefan: Und die sagen dann auch, ich habe mir schon eine ganz tolle Flasche gekauft

Stefan: und das hilft auch nicht.

Stefan: Ich stelle mir dann morgen schon mal ein Wasserglas hin, da gehe ich dann auch

Stefan: vorbei, das nehme ich gar nicht wahr. Ich kenne auch Menschen, die vergessen zu essen.

Stefan: Die vergessen über ihre Arbeit, weil sie so im Arbeitsmodus sind, zu essen.

Stefan: Kann ich gar nicht nachempfinden für mich. Ich habe ja fast ständig Hunger und Durst.

Stefan: Das ist ganz interessant.

Stefan: Ja, dann ist das Bewusstsein nicht da. Richtig, die Wichtigkeit tatsächlich.

Sylvia: Ja, genau. Und immer geht die Selbstfürsorge nach hinten. Warum ist dann die Frage dahinter?

Sylvia: Und Phänomen oder bekannt ist es natürlich, wenn ich älter werde,

Sylvia: denn dann habe ich nicht mehr so viel Durst oder Hungergefühl.

Sylvia: Aber du sprichst ja sicherlich jetzt hier nicht von 80.

Stefan: Nein, nein, nein, das sind schon Leute in unserem Alter.

Sylvia: Also was ist das Thema dahinter? Wo habe ich mich selbst verloren?

Sylvia: Wo sehe, wo spüre ich mich nicht mehr? Wo bin ich nicht mehr in der,

Sylvia: auch eigentlich ein abgedroschenes Wort, aber wichtig, wichtig,

Sylvia: wo bin ich nicht in der Selbstfürsorge?

Sylvia: Ist auch da, erwarte ich noch, dass Mami mir noch das Mittagessen entstellt?

Sylvia: Das ist die Frage dahinter.

Stefan: Interessant. Dann könntest du alle aufdröseln natürlich. Kann man dann aufdröseln.

Sylvia: Und häufig gehen dann die Wege ganz woanders hin, als man anfänglich gedacht

Sylvia: hat. Und das macht die Arbeit so spannend.

Stefan: Du machst ja ganz viel. Du machst, habe ich ja schon gesagt,

Stefan: Reiki, Begradigungstherapie, EMDR, ganz viele energetische Methoden,

Stefan: auch mit denen du arbeitest.

Stefan: Ich habe sie ja selber auch schon ein bisschen erfahren dürfen und habe mich

Stefan: immer ganz wunderbar aufgehoben gefühlt bei all dem, was ich bei dir lernen durfte.

Stefan: Was verbindet diese ganzen Methoden?

Sylvia: Das ist glaube ich tatsächlich dieses ganzheitliche, also dieser holistische

Sylvia: Ansatz, dass für mich auch völlig selbstverständlich, du kannst Körper,

Sylvia: Geist und Seele nicht trennen.

Sylvia: Also da, wo sich die Schulmedizin eben hinentwickelt hat, Bein kaputt,

Sylvia: Bein reparieren, das ist, und das wird ja immer der Vergleich,

Sylvia: ich finde den auch passend,

Sylvia: wenn in deinem Auto die Öllampe leuchtet, klebst du kein Pflaster drüber,

Sylvia: sondern du fährst in die Werkstatt und guckst, was da los ist und lässt es reparieren

Sylvia: und fragst dich, was die Ursache ist.

Sylvia: Und da ist so eine Entwicklung eben geschehen, die sich Gott sei Dank ja wieder verändert.

Sylvia: Es werden ja immer mehr Menschen wieder bewusster dafür, auch weil viel die

Sylvia: Krankenkasse oder der Arzt eben sagt, kann ich ihn nicht mehr verschreiben.

Sylvia: Und die Leute wachen dann so ein bisschen auf und gucken, ja,

Sylvia: aha, aber kann ich denn selber nochmal mehr da irgendwie was tun?

Sylvia: Und auf dem Weg bin ich, wie gesagt, schon ganz lange. Das war schon in frühen Apothekenjahren.

Sylvia: Ich war die, die die Fortbildung gemacht hat, wirklich mit Pflanzentherapie,

Sylvia: ganzheitlichen Methoden.

Sylvia: Und bei mir war es, wie bei dir vielleicht so ein bisschen,

Sylvia: ich bin reingekommen in dieses Ganze, als ich selber meinen ersten Reiki gerade gemacht habe,

Sylvia: mit dem Hintergrund, ich möchte was lernen, was ich für mich und für meine Familie

Sylvia: anwenden kann und war dann so angedockt und war so geflasht von diesem zu spüren,

Sylvia: wirklich also eine Reiki-Behandlung zu bekommen oder selber die Energie zu spüren.

Sylvia: Das ist ja übersetzt, du weißt es, Reiki heißt universelle Lebensenergie,

Sylvia: also wir arbeiten ja nicht mit irgendwelchen Hokus-Pokus-Methoden,

Sylvia: sondern wir docken uns an diese vorhandene Energie an und kanalisieren die,

Sylvia: werden selbst noch durchflutet, wie du weißt, also wir geben auch nichts ab,

Sylvia: was uns irgendwie anstrengt.

Sylvia: Und das zu spüren, wie mein unglaublich verspannter Körper damals sich entkrampft

Sylvia: hat, wie ich entspannt war, die Schmerzen ließen nach, war natürlich der Motivator,

Sylvia: das alles weiterzumachen.

Sylvia: Und wenn man das mal erfahren hat, wenn alles zusammenpasst,

Sylvia: diese Methoden, die wirklich Körper, Geist und Seele in Einklang bringen,

Sylvia: mich in meine Mitte bringen und in diese absolute tiefe Entspannung führen,

Sylvia: Schöneres gibt es nicht.

Sylvia: Und das selber zu erfahren und das an Menschen miterleben zu dürfen,

Sylvia: ist für mich das größte Geschenk.

Stefan: Das kann ich mir gut vorstellen. Ja, es ist ja auch immer ein tolles Feedback,

Stefan: was du dann zurückbekommst.

Stefan: Gibt es eigentlich Menschen, denen du Reiki gibst und die da gar nicht entspannen

Stefan: können oder sich nicht fallen lassen können?

Sylvia: Gibt es natürlich auch. Süß ist immer, wenn Männer geschickt werden.

Sylvia: Wenn die Frau sagt, Schatz, geh doch mal, ich schenke dir mal.

Sylvia: Und das ist aber ein ganz witziges Erleben meistens, weil also mittlerweile

Sylvia: gibt es tatsächlich auch in Ungarn Doktorarbeiten über Reiki,

Sylvia: ganz viel Forschung und man kann wirklich im Blut nachweisen,

Sylvia: vor und nach einer Reiki-Behandlung, dass die ganzen Stresshormone sinken,

Sylvia: dass Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin abgebaut werden.

Sylvia: Das ist messbar, das finde ich ja schon für die, die das brauchen,

Sylvia: irgendwie super spannend.

Sylvia: Und also das ist nachgewiesen, dass die Stresshormone abgebaut werden.

Sylvia: Entgiftung wird angeregt, Leber, Lympheniere, auch nachweislich.

Sylvia: Und für mich aber nachweislich ist, wenn da ein Mann auf meiner Liege liegt

Sylvia: und sagt, ja mach mal, ich glaub da eh nicht dran, ich spür auch nix.

Sylvia: Und nach drei Sekunden schnarcht er selig vor sich hin, tut er vielleicht auch so.

Sylvia: Sagt mir aber in der Regel hinterher, wenn er aufwacht,

Sylvia: Ich fühle mich echt anders, als wenn ich nur so eingeschlagen wäre.

Sylvia: Und auch die Nacht danach häufig höre ich dann nochmal, also so tief habe ich

Sylvia: lange nicht mehr geschlagen.

Stefan: Ach, schön. Also dürfen jetzt alle, die sich sehr gestresst fühlen und gar nicht

Stefan: rauskommen aus dieser Spirale, bei dir einfach mal Reiki empfangen, oder?

Sylvia: Genau, sich mal hingehen, mal nichts tun zu müssen und mal empfangen zu dürfen.

Stefan: Ja, viele machen ja auch Massagen, wenn sie verspannt sind, das ist auch ganz

Stefan: toll. Es tut allerdings auch irgendwie weh.

Stefan: Also es ist ja nicht einfach nur so ein bisschen streicheln,

Stefan: es tut auch irgendwo weh. Man hat am nächsten Tag vielleicht auch Muskelkater.

Stefan: Das sind natürlich alles Sachen, wer das nicht mag, der kann bei dir natürlich

Stefan: diese schöne, tiefen Entspannung erfahren.

Sylvia: Und gleichzeitig ist es eben wieder, also das hält noch eine ganze Weile vor

Sylvia: und das ist wie, was wir vorhin sagten, egal ob es bei euch das Training ist,

Sylvia: ob es Entspannungstraining ist.

Sylvia: Je öfter ich das mache und je öfter ich in dieses Erleben komme oder mein Körper

Sylvia: in dieses Spüren kommt, umso schneller wirkt es dann nachher.

Sylvia: Also das ist natürlich dann auch das Schöne, wenn ich sage, ich gönne mir das

Sylvia: einmal im Jahr, dann ist das für den Moment super.

Sylvia: Also ich liebe Massagen auch, könnte ich täglich haben.

Sylvia: Und da merke ich natürlich auch, wenn ich das jetzt mal so drei,

Sylvia: viermal hintereinander nahe, dann ist die letzte gar nicht mehr so schmerzhaft

Sylvia: und ich kann mich viel besser entspannen.

Stefan: Das ist wie im Training. Wenn du anfängst mit Krafttraining oder auch mit Yoga,

Stefan: dann denkst du, mein Gott, was ist denn bloß mit deinem Körper los? Wir kennen es alle.

Stefan: Und je öfter du es machst, dass du entspannter wirst, dass du hast diesen Muskelkater

Stefan: nicht mehr. Du dehntst dich immer mehr.

Stefan: Du lernst auch immer mehr deinen Körper kennen. Wie weit kannst du gehen?

Stefan: Das ist schon großartig.

Sylvia: Es heißt eben Training, bei euch Personal Training oder Entspannungstraining. Es ist ein Training.

Stefan: Ja, absolut. Genau. Okay. Wenn ein Hörer heute Abend nur eine Sache anders machen

Stefan: würde als sonst, was empfiehlt es zu ihm?

Sylvia: Atmen. Atme anders als sonst.

Sylvia: Also es ist wirklich immer wieder der Atem, der uns geschenkt ist, der immer da ist.

Sylvia: Es gibt auch im autogenen Training, gibst du ja immer die Formeln vor und damit

Sylvia: derjenige sich entspannen kann. Du wiederholst ja eigentlich beim autogenen

Sylvia: Training, mein Arm wird ganz schwer und es gibt aber einen Satz,

Sylvia: der heißt, es atmet mich.

Sylvia: Also auch dafür steht das Gehirn nochmal, ach so, ich muss gar nicht hier aktiv

Sylvia: was tun, sondern ich lasse mich atmen.

Sylvia: Und dieses Bewusstsein vielleicht, also das als allerersten Schritt,

Sylvia: ab heute achte ich mal, da gucke mal, ob ich meinen Atem anders wahrnehmen kann,

Sylvia: anders steuern kann mit dem Bewusstsein, der kommt und geht sowieso.

Sylvia: Und wenn ich dann aber vielleicht ein bisschen tiefer, wie du sagtest,

Sylvia: ein bisschen länger ausatme als sonst, ist richtig viel getan.

Stefan: Ja, schön. Wir haben ja alle mal den Moment, wo wir super gestresst sind.

Stefan: Das ist einfach mal so eine enge Taktung. Wir sind zu spät.

Stefan: Wir sitzen im Stau. Dann kommt der Chef noch an und dem geht es auch nicht gut.

Stefan: Der haut uns noch viel Arbeit rein.

Stefan: Irgendwie kommt dann noch ein Kunde, der ist auch genervt. Super Stress, ne?

Stefan: Hast du ein schnelles Tool, damit wir aus diesem Stress rauskommen?

Stefan: Wir können nicht auf Toilette, wir können auch nicht eine Rauchung gehen und

Stefan: wir können auch nicht ins Büro unsere Schuhe ausziehen und was mit den Füßen machen.

Sylvia: Ja und es bleibt dabei, du hast es geahnt,

Sylvia: ich kriege das von Viktor Frankl, ein Psychologe gibt einen Satz,

Sylvia: der erste Satz ist zwischen Reiz und Reaktion liegt eine Lücke und in diesem

Sylvia: wie du reagierst in dieser Zeit liegt deine Macht.

Sylvia: Das entfleucht mir auch häufig in Stresssituationen, aber das ist eigentlich

Sylvia: das, sich bewusst zu machen, genau dieses, ich bin kurz vorm Explodieren und

Sylvia: ich bin Widder, ich haue in der Regel erstmal raus, bevor ich drüber nachgedacht habe.

Sylvia: Aber das ist zum Beispiel etwas, was ich mir auf die Fahne geschrieben habe,

Sylvia: immer wieder in dieses Gewahrsein zu kommen, zwischen Reiz und Reaktion liegt

Sylvia: eine Lücke und ich darf atmen.

Sylvia: Und wenn er nochmal zu mir sagt, ich will sofort, ich brauche sofort eine Reaktion,

Sylvia: dann auch zu sagen, da muss ich erstmal durchatmen. Moment.

Sylvia: Und es gibt ja auch im Volksmund wieder dieses, zähl doch erstmal bis drei oder

Sylvia: mach mal 21, 22, 23. Das ist all das Gleiche.

Alex: Jeder kennt das, das sind ja schon fast Phrasen und keiner nutzt das.

Sylvia: Und keiner macht das, genau. Spannend, ne?

Stefan: Du hast so unheimlich viel erzählt, was du machst. Und ich kenne ja auch deine

Stefan: Räumlichkeiten, die sind hier in Eppendorf, also bei uns in Eimsbüttel um die Ecke.

Stefan: Wo genau kann man dich finden? Wie kann man dich erreichen? Wir packen natürlich

Stefan: alles noch in die Shownotes nachher rein.

Sylvia: Also genau, die Praxis ist in Hamburg-Eppendorf in der Erika-Straße 87 und wir

Sylvia: sind da eine Praxisgemeinschaft. Auch das ist super schön.

Sylvia: Also ich habe einen schönen großen Raum mit Liege, mit Sesseln und auch genügend

Sylvia: Raum, wirklich im wahrsten Sinne, um Raum zu haben und Raum zu geben für die

Sylvia: verschiedenen Formate.

Sylvia: Ich bin auf Instagram ja auch da noch ein bisschen ausbaufähig,

Sylvia: darf ich auch noch viel lernen

Sylvia: aber ja so auf den üblichen Kanälen sozusagen also ich merke tatsächlich aber

Sylvia: Website ist Mund-zu-Mund-Propaganda ist natürlich das schönste, auch für mich

Sylvia: befriedigendste aber man findet mich wirklich eben natürlich auch im Netz am

Sylvia: liebsten wirklich immer auch das, was ihr vorhin noch sagtet,

Sylvia: da hat sich so viel verändert und ich, für mich ist einfach macht dieser Echtkontakt wichtig.

Sylvia: Man kann auch mal was dann online machen, wenn es nicht anders geht.

Sylvia: Aber für mich ist das A und O der Kontakt, der Echtkontakt, weil da geht es

Sylvia: ums Spüren, ums Wahrnehmen und einfach persönlich miteinander zu arbeiten.

Stefan: Ja, ist immer das Schönste, sehe ich auch so. Ich habe das ja damals in Corona

Stefan: erleben dürfen. Wir waren ja im Lockdown und ich wollte, ich habe mich nach

Stefan: vielen Jahren dann entschlossen, Reiki zu empfangen oder überhaupt den ersten Reiki-Karte zu machen.

Stefan: Und das haben wir natürlich dann auch persönlich gemacht mit einer Sicherheitsvorkehrung,

Stefan: die man da so machen musste.

Stefan: Und das ist einfach viel schöner als online, absolut.

Stefan: Hast du auch ein Newsletter, den du immer mal rausschaut?

Sylvia: Hatte ich früher, kam nachher wenig Resonanz.

Sylvia: Also wie gesagt, meine auch große Aufgabe, ich sage immer, ich bin so ein bisschen

Sylvia: im Dilemma mit meinem Alter.

Sylvia: Eben nicht mehr hier die jungen Wilden, die das alles so aus der Hüfte schießen.

Alex: Wie alt bist du eigentlich?

Sylvia: 56.

Alex: Oh, sind wir gleich an.

Sylvia: Siehste.

Alex: Dann bin ich ja drei Monate vor dir dran für das Update auf Version 5.7.

Alex: Okay. Wenn du wieder bist.

Sylvia: Ja, genau.

Sylvia: Ja, Newsletter ist tatsächlich, haben mir dann viele irgendwie gesagt,

Sylvia: ist gar nicht mehr so das Medium.

Sylvia: Dann ist natürlich dieses, ja mach doch mal mehr bei Insta. Und ich finde aber

Sylvia: auch das zum Beispiel, es kostet eine unglaubliche Zeit.

Sylvia: Also mich kostet es eine Zeit, weil ich nicht 20 bin und es aus der Hüfte schieße.

Sylvia: Und so wie unser Motto in der Praxisgemeinschaft ist, wo sich Kompetenzen ergänzen,

Sylvia: ist also auch das zum Beispiel eine super Stressmethode. Wo kann ich delegieren?

Sylvia: Und mich hat das immer so gestresst, wenn ich wusste, ich muss da noch ganz

Sylvia: viel machen, wann soll ich das noch einbauen? Und das ist nicht meine Kernkompetenz.

Sylvia: Also raubt es mir mehr Energie.

Sylvia: Also ich pflege meine Website mit Terminen. Die wird nächstes Jahr,

Sylvia: die muss auch ganz neu. Da arbeite ich auch dran, freue ich mich aber auch drauf.

Sylvia: Mal ein bisschen was Neues.

Sylvia: Dann, ja, wie sagte meine Kinder, lächeln mich immer, weil ich stelle dann gerne

Sylvia: mal was in WhatsApp-Status.

Sylvia: Ah, das Instagram für Oldies sagen sie dann immer.

Sylvia: Und denke ich, okay, so weit ist es jetzt schon. Aber auch da wieder diese Milde

Sylvia: sozusagen, sich selber eben wieder, wo bin ich denn da vielleicht nicht liebevoll mit mir?

Sylvia: Na, also ich versuche bestmöglich meine Website zu pflegen, bei Insta aktiv zu sein.

Sylvia: Aber am allerliebsten bitte persönlich.

Stefan: Ja, natürlich. wichtig ist, dass die Leute lesen, was können sie alles bei dir

Stefan: machen, wofür können sie sich anmelden und du machst ja wirklich,

Stefan: ich glaube, sechs Tage die Woche bist du irgendwie, machst du immer individuell.

Sylvia: Genau, also da finden wir immer einen Weg wer will,

Stefan: Der kann, absolut sehe ich auch so.

Alex: Genau, einmal das gesprochene Instagram Handle befreie deine

Alex: Heilkraft das ist dein Profil, befreie deine Heilkraft jeweils mit Unterstrich

Alex: das schon mal der erste Blick auf Instagram.

Sylvia: Genau.

Stefan: Sehr schön.

Stefan: Liebe Silvie, es war ganz toll, dass du da warst. Vielen, vielen Dank für deine

Stefan: Zeit. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht.

Sylvia: Sehr, sehr gerne. Ja, mir auch. Ich war ja so aufgeregt. Da hatte ich ein paar

Sylvia: Stresspickel vorher, aber ihr habt es mir wirklich leid gemacht.

Sylvia: Super nett. Vielen Dank. War ganz schön mit euch.

Alex: Ja, das geht. Einfach spontan. Wie gesagt, großartig.

Alex: Skripten tun wir nicht. Alex hat ja auch wieder hier Zettelstift.

Alex: Guck mal, wie das voll ist. Das heißt, du sagst was und sie schreit auf.

Alex: Daraus generiert sie die nächste Frage.

Sylvia: Ja, ihr habt mir tatsächlich auch, weil viele immer sagen, also früher hieß

Sylvia: aber, nimm doch mal eine CD auf mit Entspannungsgeschichten.

Sylvia: Jetzt kommt immer, mach doch mal einen Podcast.

Sylvia: Und bislang war das für mich auch immer so, uiuiui.

Sylvia: Und ja, das jetzt mal für euch erleben zu dürfen bei euch. Also ihr habt mir

Sylvia: da auch ein bisschen jetzt tatsächlich Ämmung genommen. Vielen Dank dafür.

Alex: Ja, das gleiche hat Erik gesagt vor zwei Wochen. Das war auch sein erster Podcast.

Alex: Jetzt hat er demnächst bei einem anderen Kollegen einen Podcast. Er hat 28.000 Follower.

Alex: Da ist er hier schon mal warm gelaufen. Super.

Sylvia: Ja, ganz lieben Dank. Macht ihr super. Weiter so.

Alex: Dankeschön. Danke. Gut, wenn aus dem Publikum keine Fragen mehr sind,

Alex: dann bedanken wir uns fürs Zuhören. Heute ist der dritte Advent.

Alex: Einfach mal um einen Timestamp hier zu lassen.

Alex: Sonntagnachmittag. Was soll man sonst machen um die Zeit? Ich glaube,

Alex: Sonntags ist immer so unsere Podcast-Zeiten. Oder wir arbeiten am Instagram oder an der Website.

Stefan: Was tun wir immer, ja. Sport haben wir auch schon gemacht. Also wir hoffen,

Stefan: wir konnten euch so einen guten Einblick geben in kleine Tools für jeden Tag,

Stefan: die einfach nur zwei, drei Minuten Zeit kosten.

Stefan: Das dürfte euch alle wert sein und wir wünschen euch beim ganzen Ausprobieren

Stefan: und beim Hören natürlich ganz viel Freude. Bis bald.

Sylvia: Das waren ein paar Schlussworte. Ja, vielen, vielen Dank.

Sylvia: Und genau, wie Alex sagt, wenn es uns möglich war, jetzt heute den einen,

Sylvia: die andere zu motivieren und da wirklich dieses Bewusstsein zu haben,

Sylvia: ach so, zwei, drei Minuten reichen auch. Ab jetzt gehe ich das mal an.

Alex: Mal ein Auge nicht zur Fernbedienung, sondern ins Innere gerichtet.

Sylvia: Dann freue ich mich auch sehr. Vielen, vielen Dank.

Alex: Gut, ihr Lieben, bis zum nächsten Mal.

Stefan: Bis bald.

Sylvia: Tschüss.

Stefan: Ciao, ciao.

Sylvia: Es ist Zeit für dich, zu schauen in dir selbst.

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