Folge 21 - Warum es mit 52 Jahren besser ist als 32 – Markus über Krafttraining, Klarheit und Konsequenz
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Stefan: Moin Giorno, liebe Freunde des Kraft- und Fitnesssports im Gym mit Orientierung.
Stefan: Heute fehlt Alex, erkältungsbedingt, und ich habe einen ganz tollen Gast hier,
Stefan: den ich jetzt seit 14 Monaten kenne, den ich natürlich auch im Club kennengelernt habe, es ist Markus.
Stefan: Und Markus wird uns heute so ein bisschen seine Story erzählen.
Stefan: Warum ist er im Club? Was macht er im Club? Was tut er für sich selbst?
Stefan: Was hat er bisher alles erlebt?
Stefan: Ja, und damit erstmal herzlich willkommen, Markus.
Alex: Ja, vielen Dank und vielen Dank auch für die Einladung. Ja, ich heiße Markus, ich bin 52 Jahre alt.
Alex: Ich bin Hamburger, das heißt, ich bin in Hamburg geboren und auch in Hamburg aufgewachsen.
Alex: Ich bin Familienvater und arbeite im Büro Vollzeit.
Alex: Und das bedeutet, dass ich da natürlich auch einen sportlichen Ausgleich brauche.
Alex: Und deshalb bin ich im gleichen Club, im Meridian Club angefangen vor nunmehr
Alex: gut 14 Monaten, wo wir beide uns auch kennengelernt haben.
Stefan: Ja,
Stefan: Kennengelernt haben wir uns, weil das David Lloyd Meridian im Alstertal wie
Stefan: auch die anderen Häuser in Hamburg haben einen Grundsatz,
Stefan: wenn ein Mitglied sich neu anmeldet, bekommt es drei gratis Personal Trainings
Stefan: und die sind einzulösen innerhalb von ca. 30 Tagen.
Stefan: Und damit will der Club sicherstellen, dass die Mitglieder wirklich von der
Stefan: Pike auf an sich mit dem Club vertraut machen, mit den Geräten,
Stefan: mit allen Einstellungen an den Geräten und sich gut orientieren können und das
Stefan: unter professioneller Anleitung eines Personal Trainers oder auch mehrerer Personal Trainer,
Stefan: weil zutal sind wir ja mit 17 Leuten auf der Fläche und man kann dann eben über
Stefan: die App von David Lloyd sehen,
Stefan: welche Trainer haben welche Qualifikationen Oder in welcher Altersklasse sind sie?
Stefan: Was sind ihre Themenschwerpunkte? Und dann kann der Gast sich halt eben aussuchen,
Stefan: wo möchte ich meinen ersten Kickstart machen?
Stefan: Oder auch meinen zweiten oder auch meinen dritten? Das sind sogenannte Kickstart-Termine.
Stefan: Also kostenfreie Personal Trainings.
Stefan: Ja, und dann hast du mich gewählt irgendwie.
Alex: Ja, und witzigerweise, ich weiß gar nicht, ob du das noch weißt,
Alex: war das Zufall, dass wir uns getroffen haben.
Alex: Weil du kannst dann ja einen Trainer oder eine Trainerin dort buchen.
Alex: Das habe ich auch getan und hatte auch eine Stunde erstmal bei jemand anderem.
Alex: Dann die zweite Stunde gebucht und der oder diejenige konnte zu dem Zeitpunkt
Alex: nicht. Und dann habe ich gesagt, okay, dann bräuchte ich einen Auswechttermin.
Alex: Dann nehme ich doch mal, warte mal, warte mal, Stefan, Trost.
Alex: Okay, nehme ich den nochmal.
Alex: Und so haben wir uns kennengelernt und ich muss im Nachhinein sagen,
Alex: das war das große Glück, dass ich an dich gerade bin.
Stefan: Dankeschön.
Stefan: Wir haben dann ziemlich zeitgleich eingefangen, weil ich bin ja auch erst seit
Stefan: 14 Monaten als Trainer dort auf
Stefan: der Fläche, also als Minijobber am Wochenende, so kann man das ja sagen.
Alex: Und dann, als wir diese Kickstart-Termine hatten, hatte ich dann ja meinen Plan und war guter Dinge.
Alex: Und ja, hat das auch ganz gut geklappt mit den verschiedenen Gewichten an den
Alex: verschiedenen Geräten und Wiederholungen.
Alex: Und du hast mir da sehr gute Tipps gegeben, muss ich sagen.
Alex: Ja, und dann kam die Phase, die so ein bisschen länger gedauert hatte,
Alex: als ich eigentlich gedacht habe. Denn ich wusste, dass da noch eine Schulter-OP anstand.
Alex: Nach zwei oder drei Monaten. Und ich bin eigentlich so ein Typ,
Alex: der sagt, okay gut, dann mache ich halt die Schulter-OP und in einer Woche mache ich dann mal weiter.
Alex: Das hat dann leider ein bisschen länger gedauert, das musste ich dann auch einsehen.
Alex: Dass es dann aber zwei bis zweieinhalb Monate gedauert hat, bis ich mich davon
Alex: wieder voll erholt habe, das wusste ich tatsächlich dann nicht.
Alex: Also das war schon sehr entzündet, irgendwann war das dann wieder gut.
Alex: Aber nun stand ich natürlich vor der Herausforderung, nach zwei oder zweieinhalb
Alex: Monaten wieder anzufangen.
Alex: Und das hat gut geklappt. Und warum das so gut geklappt hat und warum das vielleicht
Alex: vor 20 Jahren noch nicht so gut geklappt hätte, da gibt es natürlich auch verschiedene Gründe zu.
Alex: Und die haben sehr viel mit der Art und Weise zu tun, wie du mir beigebracht
Alex: hast, wie man trainiert.
Alex: Und dann hatte das nämlich auch eine große Motivation, da wieder anzuknüpfen,
Alex: wo ich dann vorher aufgehört hatte.
Stefan: Ja, wunderbar. Wir müssen festhalten, dass die Schulterverletzung schon da war,
Stefan: nicht durch unser Training entstanden ist.
Stefan: Also das ist auch in der Anamnese herausgekommen. Ich frage ja jeden Gast,
Stefan: gibt es was, was ich wissen muss?
Stefan: Quietschen die Knie sind die Bänder, die sehen alle irgendwo frei oder bis hin
Stefan: zu Diabetes oder bestimmte andere Werte, die ich als Trainer einfach wissen
Stefan: muss, um mich natürlich auf den Gast so individuell wie möglich einstellen zu können.
Stefan: Und beim Thema Schulter hat natürlich bei mir sofort alles geklingelt nach drei
Stefan: Schulter-OPs, die ich ja hatte innerhalb von zwölf Jahren dreimal die Rotatorenmanschette
Stefan: rekonstruiert, weil die Supraspinatus-Sene einfach abgerissen ist.
Stefan: Und da wusste ich natürlich, okay, könnte ich vielleicht ja einen Tipp geben,
Stefan: wo man sich hinwenden könnte für eine Diagnostik, für ein frisches MRT.
Stefan: Und dann vielleicht eben auch für ein Fachgespräch mit einem Chirurgen,
Stefan: der sich damit auch auskennt.
Alex: Genau, das war das rundum sorgloses Paket.
Stefan: Ja, und das ist eben halt, was es so schön macht, was es ausmacht.
Stefan: Ich habe übrigens zu diesem Chirurgen schon einige Gäste aus dem Altsateil hingeschickt,
Stefan: die eine Vorerkrankung oder eine Teilschädigung haben oder hatten und haben
Stefan: sich dort dann wirklich mal beraten lassen.
Stefan: Nicht jeder wurde operiert, es gibt ja auch andere Methoden,
Stefan: aber du hattest schon einen schweren Grad, wo man ran musste.
Alex: In der Tat, in der Tat. Also ich habe mir gesagt, ich kann mit Anfang 50 jetzt
Alex: mich nicht damit abfinden, wenn ich mit dem Hund rausgehe, den Ball nicht mehr
Alex: wegwerfen zu können, weil die Schulter schmerzt oder wenn ich mit meinen Kindern im Garten spiele.
Alex: Ich hatte einfach einen anderen Anspruch an mich selbst und auch an die Gesundheit
Alex: und dann habe ich gesagt, ich muss mir jetzt einmal was machen und das war das damit.
Stefan: Ja und wir haben im Rahmen unserer Trainings natürlich auch darauf geachtet,
Stefan: dass du trotzdem ein Oberkörpertraining machen kannst, auch ein gleichmäßig ausgewogenes.
Stefan: Wir haben jetzt also nicht den einen Arm oder die Schulter stillgelegt,
Stefan: sondern wir haben drum herum gearbeitet, so schonend wie es nur geht.
Stefan: Trotzdem aber um auch gewisse Reize zu setzen.
Stefan: Ja und das war natürlich meine Erfahrung eben durch eben diese eigenen Vorschädigungen.
Stefan: Aber ich bin ja nicht nur Personal Trainer, ich bin medizinischer Personal Trainer.
Stefan: Das heißt, ich kann auch mit Patienten arbeiten.
Stefan: Und somit sind wir da ziemlich schnell zueinander gekommen. Was ich vielleicht
Stefan: auch vergessen habe zu sagen, zweieinhalb Monate Reha-Physio.
Stefan: Es ist so, ich habe auch drei Monate und länger gebraucht. Aber wirklich kompletter
Stefan: Abriss der Sehne, mit Biodübeln wieder am Holz festgetackert.
Stefan: Du weißt auch, wie das mit der Schlinge ist, in diesem Stützkissen und im Sitzen
Stefan: schlafen. Also die ersten Wochen sind ja der Horror.
Alex: Ja, also nicht gerade Vergnügungsteuerpflicht. Ja, das war so.
Alex: Ja, also war ich nach zwei, zweieinhalb Monaten wieder da und das Gute ist,
Alex: und das ist das, was ich vielleicht auch heute so ein bisschen mitgeben möchte,
Alex: warum hat das eigentlich ganz gut geklappt, dass ich schnell wieder rankam?
Alex: Ich erinnere mich an einen unserer Kickstart-Trainings, da musste ich schon
Alex: mehrermaßen schmunzeln, weil du sagtest, okay, alles größer als sechs Wiederholungen
Alex: ist für dich schon Cardio und wir sind hier nicht dabei,
Alex: drei Sätze zwischen acht und zwölf zu machen, also acht und zwölf Wiederholungen.
Stefan: Kann man schon.
Alex: Kann man schon machen. Aber eben, wenn man es über drei Mal macht,
Alex: dann ist es ja schon, dass ich mir die Kraft schon aufspaare,
Alex: um den dritten Satz eben auch noch acht bis zwölf Mal zu machen.
Alex: Und viele erinnern sich vielleicht daran, dass das so ein Standardprogramm ist,
Alex: mit dem man erstmal an Krafttraining herangeführt wird.
Alex: So war das bei mir auch. Ich war schon in verschiedenen Gyms in der Vergangenheit.
Alex: Aber dieser Ansatz, das war das erste Mal, dass du gesagt hast,
Alex: okay, pass auf, es müssen mindestens sechs Wiederholungen sein,
Alex: die aber bitte auch ordentlich und mit Dampf und zwar so, dass du schon fast
Alex: Sternchen siehst, also dass man wirklich erschöpft ist, dann mit der entsprechenden
Alex: Erholungspause dazwischen.
Alex: So und das ist etwas, was natürlich sehr gut ist, weil wenn ich sechs,
Alex: sieben, acht Wiederholungen mache, sagen wir mal so im Range von acht bis zehn,
Alex: aber mit wirklich viel Gewicht und mache dann zwei Sätze davon.
Alex: Und dann ist es definitiv so, dass der Muskel gereizt ist, der sich dann über
Alex: die nächsten Tage wiederholt und wieder aufbauen kann.
Alex: Und das ist ein großer Gain-Changer gewesen, weil seit 14 Monaten,
Alex: wo ich da bin, ist es wirklich so, von Training zu Training,
Alex: ich habe so eine kleine Liste auf meinem Handy, ich weiß ganz genau,
Alex: an welches Gerät gehe ich und wie viel Gewicht lege ich dazu.
Alex: Es ist eine kontinuierliche Verbesserung gewesen. Und ich wusste ja,
Alex: wo ich vor der OP gelandet bin. Also wusste ich auch, wo ich wieder hin muss.
Alex: Und das ging dann relativ schnell. Ich habe das Ganze um 30,
Alex: 40 Prozent von den Gewichten wieder reduziert, weil ich gesagt habe,
Alex: okay, lieber auf eine saubere Ausführung achten.
Alex: Und dadurch, dass ich zweimal die Woche hingehe, wusste ich,
Alex: es ist halt auch eine Regelmäßigkeit, die wieder da drin ist.
Alex: Also ich komme automatisch und kann mich automatisch auch wieder ranarbeiten.
Alex: Und das ging dann sehr kontinuierlich und sehr gut.
Stefan: Ja, und das Schöne ist, du bist in einer Altersklasse, wo wir wissen,
Stefan: Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.
Stefan: Also du teilst dir wirklich auch deine komplette Periodika ein.
Stefan: Du weißt, okay, ich kann zweimal reingehen ins Gym.
Stefan: Ich kann dann auch entsprechend hart rangehen. Und wenn es ja auch nur zweimal
Stefan: ist, dann ist das auch regenerierbar. dann kann man nämlich all in gehen und
Stefan: wirklich ans Versagen, ins Versagen bei Lupen reiner Technik.
Stefan: Das ist ja eben ganz, ganz wichtig.
Stefan: Und dass du auch für dich gesagt hast, okay, ich komme jetzt aus der Reha zurück und,
Stefan: Die Muskeln wissen noch ungefähr, was ich kann, aber die Bänder und Gelenke
Stefan: müssen wieder angelernt werden. Das ist immer mein Spruch, den ich sage.
Stefan: Muskulär sind wir wirklich gut, aber der Schwachpunkt sind ja die Sehnen, die Ansätze.
Alex: Ja, und die Sehen und die ganze Schulter war halt anschließend noch entzündet.
Alex: Da geht man natürlich sowieso erstmal wieder vorsichtiger ran.
Alex: Gerade aber in den verschiedenen Geräten oder jetzt auch Seilzug,
Alex: wo ich dran bin, man merkt automatisch, was einem gut tut und was einem nicht
Alex: gut tut. Also man entwickelt ein gewisses Grundgefühl dafür.
Alex: Kann das sein, dass die Übung so richtig ausgeführt wird, wenn deine Sehnen
Alex: irgendwie rüberspringen, wenn man das Gefühl hat, es knirscht in den Schultern,
Alex: dann kann da irgendwas nicht stimmen und man justiert das anschließend automatisch nach.
Stefan: Da hast du auch wieder eine Gabe, die nicht jeder Sportler hat,
Stefan: der im Gym trainiert, denn es gibt ja auch ganz viele, ich korrigiere ja auch
Stefan: einige Gäste auf der Fläche, wo ich sehe, okay, die bewegen ein Gerät,
Stefan: aber es ist auch die Frage,
Stefan: kriegst du eine muskuläre Antwort und da bist du ja schon lange angekommen,
Stefan: dass du sagst, ich weiß, was ich tue, ich weiß,
Stefan: wie ich dieses Gerät bewege, mit welcher Last,
Stefan: die Wiederholung, die wünsche ich mir und dass du auch wirklich die Antwort
Stefan: des Zielmuskels bekommst, dass du weißt, okay, hier gehe ich jetzt in die Schulter
Stefan: oder ich gehe in den Beinstrecker für die Oberschenkel oder ich gehe in die Beinpresse.
Stefan: Und dann kriegst du ja ziemlich schnell schon beim ersten Aufwärmsatz die muskuläre
Stefan: Antwort, ah ja, hier bin ich in der richtigen Region, die Stellungen sind alle
Stefan: richtig, sind hoch akkurat.
Stefan: Und nach dem gescheiten Aufwärmsatz geht es dann gerne auch in die Arbeit und
Stefan: dann weißt du auch, was du getan hast.
Stefan: Und viele wissen das nicht. Viele gehen in ein Gerät und bewegen das.
Stefan: Und wenn ich sage, was trainierst du? Weiß ich nicht. Ich sage, wo brennt es denn?
Stefan: Wo soll es denn brennen?
Alex: Oder auch was diese Ausführung angeht.
Alex: Wenn man am Seilzug ist und die Arme bei einer Brustübung nicht durchgestreckt
Alex: lässt, dann ist das eher eine Bizepsarbeit, als dass irgendwas an Brust ankommt.
Alex: Aber ich rede ja nur so schlau, weil ich das früher genau so gemacht habe.
Alex: Früher war es halt für mich wichtig, dass man schnell viel Gewicht drauf packt,
Alex: Weil viel hilft viel und dann wurde es automatisch schlechter in der Ausführung.
Alex: Dann merkt man, okay, man geht dann vielleicht nur noch alle zwei Wochen hin.
Alex: Irgendwann geht man nur noch in die Sauna oben und gar nicht mehr an die Geräte,
Alex: weil man sagt, okay, ich komme hier nicht voran.
Alex: Und dann ist das der Moment, wo sich das Ganze vom Thema Mitgliedschaft dann
Alex: irgendwann auch ausschleicht.
Alex: Und der Ansatz ist heute halt komplett anders.
Stefan: Ja, du hast ja mehrere Ansätze. Du wolltest natürlich körperlich wieder fit
Stefan: werden, aber du hast auch gesagt, du hast es gesundheitlich gesehen unter gesundheitlichen
Stefan: Aspekten. Wir wissen alle, wir werden nicht jünger.
Stefan: Und einige Gäste sagen, ja, ich habe natürlich einen Wunsch nach einem bestimmten
Stefan: Look, aber übergeordnet höre ich jetzt immer mehr, ich möchte einfach gesund, stabil sein.
Stefan: Ich möchte gesund altern.
Stefan: Und wir sind ja eigentlich schon fast jünger als so manche 35er.
Alex: Ja, ja, ich weiß, was du meinst.
Stefan: Ja, das ist ja so und ich muss noch so ein Schlüsselerlebnis erbringen,
Stefan: weil ich sehe Markus natürlich auch regelmäßig mal auf der Fläche,
Stefan: wenn ich als Mitglied dort trainiere, ich trainiere sehr gerne auch im Alstertal natürlich,
Stefan: klar ist ja auch mein Haus und wir haben es ja auch mal morgens irgendwann gesehen
Stefan: und dann guckt man mal, kann man was korrigieren, kann man was korrigieren.
Stefan: Ich bin immer frei, dann auch ansprechbar, auch wenn ich selber meinen Sport
Stefan: mache, aber dann gehen die Führer mal kurz runter, dann gucken wir mal,
Stefan: Technik, TÜV, sind die Winkel alle noch ganz gut.
Stefan: Aber das Beeindruckendste war deine unfassbare Kraft in den Beinen.
Stefan: Und das haben wir auch wirklich sehr,
Stefan: akkurat angeleitet und zwar wirklich diese Athletenbeinpresse.
Stefan: Also eine Beinpresse, die man bis zu über 400 Kilo beladen kann.
Stefan: Wir haben auch noch andere Beinpressen im Club, aber wenn ich merke,
Stefan: da hat jemand wirklich Potenzial und er möchte wirklich was erreichen,
Stefan: dann kommen wir an dieser einen Beinpresse nicht vorbei, die vier Aufnahme-Dorne
Stefan: hat, wo man dann wirklich die ganzen 20 Kilo Scheiben drauflegen kann.
Stefan: Und die haben wir optimal eingestellt, optimal erklärt, die verschiedenen Fußstellungen,
Stefan: auch dann eben auf dem Trittblech.
Stefan: Und ich glaube, das Ding hast du dir zum Freund gemacht, ne?
Alex: Ja, so ein kleines Pisschen, ja. Erstmal hört man es natürlich ganz gerne,
Alex: wenn der Trainer sagt, Mensch, da ist richtig Kraft und das ist ja richtig Potenzial.
Alex: Aber auf der anderen Seite hast du mir auch erklärt, dass wenn die großen Muskelgruppen
Alex: gut ausgebildet sind oder gut trainiert ist, dass sie eben auch sehr viel verbrennen
Alex: und man über die großen Muskelgruppen rangehen muss, wenn man die kleineren
Alex: trainiert wird, also dass das ein guter Opener ist.
Alex: Und deshalb war für mich die Beinpresse gar nicht so sehr, dass ich jetzt die
Alex: wahnsinnigen Oberschenkel bekomme.
Alex: Das war nie das Ziel, aber immer unter dem Aspekt, okay, wenn ich die gut ausbilde,
Alex: ist das eben auch für den ganzen Körper gut.
Stefan: Auf jeden Fall. Natürlich hat das eine längere Regenerationszeit,
Stefan: aber wenn man gut essen und gut schlafen kann, dann kriegt man das auch regeneriert.
Stefan: Und das, was ich natürlich damit sagen möchte, ist, je größer die Muskelgruppen
Stefan: sind, die wir in einer Verbundübung, die Beinpresse sehe ich als Verbundübung,
Stefan: wie auch Kreuzheben oder Kniebeugen, wenn wir das adressieren,
Stefan: dann bauen wir natürlich zum einen Muskulatur auf, aber wir haben auch des Nachts
Stefan: in unserem Schlaf, haben wir ja auch eine erhöhte Wachstumshormonausschüttung.
Stefan: Und da profitieren natürlich auch kleinere Muskelgruppen mit,
Stefan: die man mal trainiert, einfach weil die Ausschüttungen an IGF1,
Stefan: unser Wachstumshormon, deutlich höher ist, wenn man wirklich in die ganz großen Gruppen reingeht.
Stefan: Aber was ich eben noch bezeichnender fand, dass du ja mit deinem Blog deine Daten protokollierst.
Stefan: Wann habe ich welche Gewichte, wie viele Sätze, wie viele Wiederholungen gemacht?
Stefan: Und das hatte ich schon im Voraus gesagt, weil ich wusste, du hast klug trainiert
Stefan: und du hast wirklich meinen Technik-TÜV bekommen.
Stefan: Also die Absolution, dass ich weiß, du wirst dich in dem Gerät nie im Leben
Stefan: verletzen. Du kannst nur stärker werden.
Stefan: Und dann irgendwann habe ich dir auch mal gesagt, es würde mich freuen und stolz
Stefan: machen, wenn du mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht, im besten Fall beides
Stefan: zusammen, schaffst als ich.
Stefan: Weil ich bin nicht unbedingt bekannt für starke Beine und deswegen kann ich
Stefan: immer nur sagen, und das sage ich mit Stolz, ich habe auch einen anderen Trainingspartner
Stefan: gehabt bis vor einem Jahr,
Stefan: Der ist auch an mir in einer Übung vorbeigezogen, also er wurde einfach stärker
Stefan: und da habe ich gesagt, das erfüllt mich doch mit Stolz.
Stefan: Also ich kenne da nicht Futterneid unter Männern, so nach dem Motto,
Stefan: jetzt dreht er komplett durch, sondern da habe ich gesehen, du hast Gewichte aufgesetzt.
Stefan: Bei einer so exakt akkuraten Ausführung, Full Range of Motion,
Stefan: also maximaler Bewegungsradius, sauber kontrolliert und das war einfach insgesamt
Stefan: mehr Wiederholung und mehr Gewicht, als ich es überhaupt konnte.
Stefan: Und da habe ich gesagt, Markus...
Stefan: Jetzt bin ich richtig glücklich.
Alex: Vielen, vielen, vielen, vielen, vielen Dank, vielen Dank. Da das Treppensteigen
Alex: in jungen Jahren sich ja dann offensichtlich ausgezogen hat.
Stefan: Ja, aber das ist es, das sind auch dann diese Shine Happenings,
Stefan: die man hat, wo man sagt, geil, ne? Also ich meine, du hast das bestimmt auch
Stefan: gerne gehört und auch wahrgenommen.
Stefan: Und dann ist ja Polen offen, dass man sagt, okay, was machen wir denn als nächstes?
Stefan: Wo können wir auch nochmal mit bester Technik am Gewicht was machen?
Stefan: Und so verändert sich ja auch der Körper.
Stefan: Was ich sagen wollte, natürlich, wenn du solche hohen Lasten bewegen kannst,
Stefan: ja kontrolliert, wächst du ja an sich.
Stefan: Du gehst nicht wie Arnold aus dem Leim, also das passiert nicht.
Stefan: Aber der erhöhte Aufbau an aktiver Muskelphase heißt ja, dass du einen aktiven
Stefan: Körper hast, der 24 Stunden am Tag arbeitet.
Stefan: Muskulatur verbraucht Energie. Du hast einen erhöhten Grundumsatz an Kalorien,
Stefan: die du verbrauchen kannst. Du hast einen aktiveren Körper.
Stefan: Und damit, sage ich, kommt man natürlich dann eben ans Fett auch ran und sagt,
Stefan: je aktiver eine Körperstruktur ist, desto mehr verbrennt sie im Ruhezustand
Stefan: auch Fett. Weil Fett tut gar nichts.
Stefan: Also zumindest arbeitest du nicht.
Stefan: Wie ist der Schlaf bei dir?
Alex: Excellent.
Stefan: Schön, höre ich auch nicht oft. Da können wir auch wieder ein Podcast zum Thema Stress machen.
Stefan: Stress scheinst du wahrscheinlich dann auch so nicht zu kennen,
Stefan: wenn du sagst, du kannst schlafen und du kannst essen.
Alex: Ja, ja, das ist alles okay. Ja, ich kann sogar sehr gut essen.
Alex: Also das wäre jetzt vielleicht so im 2026 mal das nächste Ziel,
Alex: nachdem ich jetzt einigermaßen an den Geräten weiterkomme, dass man vielleicht
Alex: auch nochmal eine kleine Cardio-Einheit,
Alex: ganz ernst eine Cardio-Einheit einlädt, weil das reicht natürlich nicht,
Alex: wenn man von der Skelett- und Muskulatur weiterkommt,
Alex: sondern Cardio ist natürlich genauso wichtig in dem Alter.
Alex: Aber vielleicht wäre auch nochmal so ein kleiner Bodycheck allgemein ganz gut.
Alex: Und dass man vielleicht auch nochmal sieht, dass man seine Kalorien vielleicht
Alex: auch nochmal reduziert und da ins Defizit kommt.
Stefan: Ja, wie gesagt, das ist natürlich die generelle Formel, dass man sagt,
Stefan: wenn ich abnehmen möchte, brauche ich ein Kaloriendefizit.
Stefan: Also ich muss einfach mehr verballern, als dass ich zu mir nehme. Das ist richtig.
Stefan: Auf der anderen Seite kann man das machen über bestimmte Nahrungsumstellungen,
Stefan: eine Ernährungsumstellung.
Stefan: Bei Alex und mir ist bekannt, dass wir zwei bis dreimal die Woche zum Griechen
Stefan: gehen und dann nicht gerade den Haferflockenteller bestellen und dann haben
Stefan: wir auch immer noch was im Glas,
Stefan: aber wir können uns das in der Form erlauben, weil wir einfach noch mehr Ackern
Stefan: gehen, also für uns ist das Lebensmittelpunkt, ist halt das Gym,
Stefan: wir können vier bis fünf Mal die Woche trainieren,
Stefan: ohne Cardio oder vielleicht mal ein bisschen Cardio, aber das ist ein guter
Stefan: Ansatz, mit dem Cardio da auch reinzugehen, weil das dein kardiovaskuläres System,
Stefan: Herz-Kreislauf-System wird natürlich auch noch mal wieder stabilisiert.
Stefan: Und es hat dann wieder den Vorteil, wenn du über nachher sagen wir mal 20,
Stefan: 30 Tage ein bisschen Cardio gemacht hast, dann hast du eine niedrigere Ruheherzfrequenz.
Stefan: Die kommt automatisch. Dein Herz lernt ja ökonomischer zu laufen.
Stefan: Der Körper möchte immer Energie sparen, er möchte keine Energie ausgeben.
Stefan: Das heißt auf einmal dein Nachtpuls könnte dann runtergehen auf 52,
Stefan: 48, vielleicht sogar bis 44.
Stefan: Da hast du das richtige Sportlerherz und in unserem Alter überhaupt gar keine Vision.
Stefan: Also das können wir alles antrainieren und man sagt ja, um neue Fähigkeiten
Stefan: im Körper zu erlernen oder auch im Geiste, ca.
Stefan: 28, 30 Tage, dann hast du die Fähigkeit adaptiert. Das kommt nämlich über die Gewohnheit.
Stefan: Und wenn du so ein paar Kardioeinheiten machst, wirst du im Herzen ökonomischer laufen.
Stefan: Ganz einfach. Das wiederum hat zur Folge bessere Blutbilder.
Stefan: Bessere Werte. Also verkehrt ist es nicht.
Stefan: Ich trenne nur strikt, und das möchte ich hier wieder sagen,
Stefan: Krafttage von Kardiotagen, weil wenn man so trainiert wie Markus,
Stefan: kräftig, und man geht all in, und die letzte Wiederholung, die darf wirklich
Stefan: sehr, sehr schwer sein am Versagen,
Stefan: dann ist der Körper enorm geschädigt und gestresst.
Stefan: Da sollte man natürlich nicht nochmal aufs Laufband gehen und sagen,
Stefan: ich ballere jetzt nochmal eine halbe Stunde bei 150er Puls.
Stefan: Da kommen wieder andere Entzündungswerte raus.
Stefan: Das braucht man nicht. Also Cardio und Kraft gut getrennt, dann kann man das
Stefan: auch schön kombinieren, das Ganze.
Alex: Ja, und irgendwann ist ja auch mal gut. Also man merkt ja dann,
Alex: wenn man an dem Tag auch für seine Verhältnisse genug gemacht hat.
Stefan: Ja, das wünsche ich mir bei mehreren Leuten, dass die so rausgehen und sagen,
Stefan: ja, ich habe was geleistet, ich bin fertig.
Alex: Ja, ist schon richtig. Ja, also das wird wohl alles ganz gut passen.
Alex: Momentan ist es so, dass ich morgens, also ihr seid ja auch so, morgen.
Stefan: Wir sind die Early Birds.
Alex: Genau, das habe ich so verstanden. Bei mir ist es auch so, es ist tatsächlich zeitgetrieben.
Alex: Also ich habe früher auch gerne gesagt, okay, ich gehe abends nochmal ins Gym,
Alex: aber da findet man dann irgendwann doch zu viele gute Ausreden,
Alex: warum es gerade an dem Abend, wo man es geplant hat, nicht passt.
Alex: Und jetzt mit Familie, mit Hund, mit Beruf, auch noch mit anderen Hobbys oder
Alex: anderen Terminen, ist es eben am besten so, dass ich morgens hingehe,
Alex: Und das ist sowohl in der Woche, da macht der Club ja schon um 6.30 Uhr an.
Alex: Das heißt, da sage ich dann, guten Morgen, bin um 6.30 Uhr da,
Alex: schaffe das dann super vor der Arbeit und ist natürlich auch eine schöne Motivation,
Alex: ein schönes Gefühl, mit dem man in so einen Tag rein startet und weiß,
Alex: okay, sportmäßig habe ich heute schon alles erledigt, dann kann man den Tag halt genießen.
Alex: Und das gleich auch am Wochenende. Da gehen die Tore da um 8 Uhr auf.
Alex: Ich mag es überhaupt nicht, wenn da alles um mich rumwuselt und die Geräte nicht
Alex: zur Verfügung stehen, wo ich jetzt gerade hin möchte, kann ich überhaupt nicht drauf.
Alex: Und diese Routine, also zweimal in der Woche früh hingehen, Kopfhörer im Tunnel
Alex: sein, dann wieder raus, das ist das, worauf man sich dann auch richtig freuen
Alex: kann, Aber das läuft jedes Mal gleich ab.
Alex: Ich bin einfach jemand, der da sehr viel Komfort empfindet, wenn möglichst die
Alex: Routinen immer wieder die gleichen sind, zumindest was Sport anbietet.
Stefan: Ja, und diese Routine, das nennt sich nachher der Lifestyle,
Stefan: das heißt, du hast, ich mag das Wort Bodybuilding immer nicht sagen,
Stefan: aber letztendlich to build a body, also wir bauen uns einen Körper.
Stefan: Also das ist ja so, wie wir trainieren.
Stefan: Ich will jetzt nicht sagen, wir trainieren wie Bodybuilder, die auf die Bühne
Stefan: gehen, die haben noch ganz andere Trainingsansätze, aber letztendlich arbeiten
Stefan: wir mit schweren Gewichten, akkurater Technik und belasten den Körper deutlich.
Stefan: So, und dieses Thema Bodybuilding finde ich, ähm, ähm,
Stefan: Was wollte ich sagen? Ich wollte fragen, ist es so, dass wenn du morgens diese
Stefan: beiden Einheiten in der Woche gemacht hast, dass du noch mit Überschussenergie
Stefan: durch den Tag kommst oder reingehst oder bist du um 9 Uhr kaputt?
Stefan: Also in der Frühstückpause?
Alex: Nein, nein, im Gegenteil.
Stefan: Davor wollte ich nämlich hinaus. Mich trägt es auch durch den Tag.
Alex: Ja, genau. Ich bin früher schwimmen gegangen, aber um 6.30 Uhr ans Gerät zu
Alex: gehen, wo es warm und gemütlich ist im Umfeld, oder ich gehe morgens um 6.30 Uhr in das kalte Becken,
Alex: da hatte ersteres dann irgendwann doch mehr Reize.
Alex: Und deshalb bin ich da hingegangen.
Alex: Nein, nein, das ist ein guter Start in den Tag, wo der Körper einmal schon gekräftigt wird.
Alex: Man hat sich einmal ausgepowert und geht dann duschen und in den Tag rein und
Alex: mit Sport starten. Das ist schon eine schöne Sache.
Alex: Auch am Wochenende kann man auch da wieder gut kombinieren.
Alex: Der Rest der Familie schläft meistens noch, wenn ich wiederkomme.
Alex: Und dann bin ich derjenige, der mit der Brötchentüte zu Hause ist.
Alex: Aber auch da steht das ganze Wochenende dir noch zur Verfügung.
Alex: Aber du hast morgens schon was für dich getan.
Stefan: Sehr schön, sehr schön. Wenn du morgens ins Gym gehst, wie präparierst du dich?
Stefan: Gehst du nüchtern ins Krafttraining oder hast du irgendwas schon zu dir genommen?
Alex: Aber ich habe natürlich irgendwas schon zu mir genommen, weil wir hatten ja drüber geniehen.
Alex: Ich habe die Schmelzflocken gefunden. Die hast du mir mal empfohlen.
Alex: Das funktioniert ganz gut, mit ein bisschen Milch und Banane reingehört.
Alex: Ja, das ist ganz gut. Ich habe jetzt aus einer eurer Folgen auch gehört,
Alex: Banane vorher geht ganz gut, Eiweißshake anschließend nehme ich sowieso, weil das geht schnell.
Alex: Die nach dem Training Banane, die Alex mal angesprochen hatte,
Alex: die ist neu, die habe ich jetzt sozusagen in die Routine mit aufgenommen.
Alex: Nein, ich habe es auch mal gemacht, dass ich morgens nüchtern hingegangen bin.
Alex: Ist nicht das Gleiche. Also man soll sicherlich da nicht mit vollem Magen sein,
Alex: aber wenn man so ein bisschen was zu sich nimmt, was leicht verdaulich ist und
Alex: dann eine halbe Stunde später anfängt, ich glaube, das ist der richtige Abstand dazu.
Stefan: Genau und deswegen haben wir die Schmelzflocken damals entdeckt.
Stefan: Das ist ja die Babynahrung, das sind die Haferflocken, die aber wasserlöslich sind.
Stefan: Also die kannst du dir 30 Gramm ins Wasser legen und dann hast du quasi ein milchiges Getränk.
Stefan: Und der Vorteil ist eben halt, wie du schon sagtest, die Verdaulichkeit,
Stefan: weil nichts ist schlimmer, als wenn du was schwer Verdauliches drin hast.
Stefan: Also ich habe das früher mal gemacht, ich bin so Mittelstrecken und Langstrecken
Stefan: gelaufen, Zehntausender und Halbmarathon und habe mir einen Müsli-Riegel reingehauen.
Stefan: Ich war natürlich völlig nur im Verdauungsprozess und da hast du keine Performance
Stefan: mehr und deswegen schnell verdaulich.
Stefan: Was Alex meint, die Banane danach, sie ist ja ein Gegner der typischen Bodybuilder,
Stefan: die sich Gummibärchen reinpfeffern, weil sie sagt, nee, das ist ja wieder purster Zucker.
Stefan: Was natürlich ist, der Körper, wenn er Krafttraining geleistet hat und hat schwer
Stefan: gearbeitet, dann sind natürlich unsere Glykogenspeicher, die Kohlenhydratspeicher leer.
Stefan: Und es empfiehlt sich danach eine Eiweißquelle zu sich zu nehmen,
Stefan: das kann ein Shake sein, wenn man noch nicht essen kann, dann kann man es halt trinken.
Stefan: Und vielleicht ein schnelles Kohlenhydrat wie eine Banane, Fruchtzucker.
Stefan: Denn die Kohlenhydratspeicher wollen schnell aufgefüllt werden.
Stefan: Und wenn der Körper merkt, er kriegt
Stefan: zügige Kohlenhydrate und schnelle Kohlenhydrate, dann gutiert er das.
Stefan: Außerdem gibt es dann eine Insulinausschüttung. Und Insulin ist das anabolste
Stefan: Hormon, was wir überhaupt in uns tragen.
Stefan: Also es ist eine sehr begünstigte Stoffwechsellage, die dort stattfindet.
Stefan: Bodybuilder gehen halt noch schneller und sagen, ich nehme Gummibärchen.
Stefan: Weil das wirklich einfach auch purer, schneller Zucker ist. Also ein Maßriegel
Stefan: würde es jetzt nicht sein oder ein Bounty, weil da haben wir wieder zu viel Fett drin.
Stefan: Das heißt, die Verstoffwechselung würde wieder alles blockieren.
Stefan: Und Wettkampfathleten greifen noch in ganz andere Trickkisten.
Stefan: Also wenn es darum geht, eine Insulinausschüttung anzuregen,
Stefan: warum nicht gleich Insulin initiieren?
Stefan: Unter Wettkämpfern wohlbekannt.
Alex: Sehr schön.
Stefan: Ja, schön. Jetzt hattest du gesagt, okay, jetzt mit 52 trainierst du anders,
Stefan: gescheiter, protokollierter, klüger, sicherer als mit 32.
Stefan: Das heißt, das haben wir beiden jetzt mal eben so geschafft,
Stefan: dir deine 20-jährige Vita auf den Kopf zu stellen und dich neu auszurichten, oder wie?
Alex: Ach ja, vielleicht ja. Zu 90 Prozent sicherlich ja.
Alex: 10 Prozent ist es dann vielleicht aber auch einfach, dass man ein bisschen schlauer
Alex: wird im Laufe der Jahre. Vielleicht hat das auch einfach damit zu tun.
Alex: Der Grund, warum ich dahin gehe, ist, hast du ja schon angesprochen,
Alex: gesundheitlich allgemein da besser in Form zu sein.
Alex: Und dann guckt man eben auch, dass man da jetzt beibleibt.
Alex: Ich hatte sehr viele Versuche im Laufe der Jahre und immer ist es immer wieder
Alex: gleich geendet, dass ich den Faden da verloren habe oder gar keine Routine entwickelnd
Alex: habe und dass das der Grund war.
Alex: Und nun ist das halt zum Glück alles ein bisschen anders.
Stefan: Schön, schön, wunderbar. Ja, da werde ich dann demnächst auch noch einen sehr
Stefan: guten Coach von mir hier mit am Tisch haben. Der ist jetzt 40 Jahre alt und
Stefan: der kommt so aus dem Oldschool Bodybuilding der 90er Jahre.
Stefan: Er ist nur 40, aber er kennt die ganzen Athleten, die Mr. Olympians aus den
Stefan: 90er Jahren, die richtig großen Stofftiere und er weiß, wie die trainiert haben.
Stefan: Und er hat auch seine ersten drei Kickstarts bei mir gebucht und wir haben sofort
Stefan: menschlich aus einem Napf gefressen.
Stefan: Und der trainiert nachmittags oder auch abends, weil er beruflich auch sehr eingespannt ist.
Stefan: Und der rennt da wirklich rum in zwei dicken Hoodies, den erkennst du einfach nicht.
Stefan: Der hat seine Kopfhörer auf, der hat die Kapuze über dem Kopf und der trainiert wie in den 90er Jahren.
Stefan: Und dem habe ich eigentlich durch meine Anleitung oder durch mein Herz und wie
Stefan: ich ihn auch körperlich und geistig gelesen habe, eigentlich in die Zeitmaschine
Stefan: gesetzt und sagt, das schaffen wir ja genauso wie früher.
Stefan: Und der ist so angefixt einfach, dass er auch sagt, ja, ich habe eine neue Orientierung,
Stefan: du hast mir meine alte Zeit zurückgegeben.
Stefan: Das sind so die Kleinigkeiten einfach, das hat dann gepasst,
Stefan: diese menschliche Komponente und man muss halt Menschen lesen können,
Stefan: man muss genau zuhören, was hast du für Wünsche,
Stefan: wo sind die Themen, um die wir rumarbeiten müssen und was ist das Endziel,
Stefan: was möchtest du erreichen und dann ist eigentlich alles möglich heutzutage.
Stefan: Ja. Ja. Was haben wir noch?
Stefan: Steht noch ein bisschen was bei dir.
Alex: Auf meinem kleinen...
Stefan: Ja, du hast eine kleine Schlade mitgenommen. Und wie ihr wisst,
Stefan: sind wir nie geskriptet. Gar nicht. Wir haben einfach gesagt,
Stefan: wir wollen diesen Podcast machen.
Stefan: Als eben auch kleine Motivationen für Menschen, die sagen, ich war mal fit,
Stefan: ich möchte wieder, wie kann ich es denn machen?
Stefan: Und du bist das Paradebeispiel für mich an Disziplin. Dass du sagst,
Stefan: ja, ich habe meinen Wiedereinstieg gemacht.
Stefan: Und ich hatte auch meine gesundheitlichen Vorschädigungen. Die habe ich jetzt
Stefan: auch alle ausgestanden.
Stefan: Und jetzt bist du rehabilitiert und auf der Überholspur, zum Teil stärker als
Stefan: ich, was ich total gut finde.
Stefan: Also es ist jetzt noch alles möglich.
Alex: Das ist sehr schön, dass du das so sagst. Du sitzt jetzt vor mir und ich sehe,
Alex: was 20 Jahre oder noch mehr intensive Auseinandersetzungen mit dem Sport tatsächlich bewirken können.
Stefan: Bei mir sind es 40.
Alex: 40, ja, 40.
Stefan: Ja, bei mir sind es 40, aber natürlich auch Unterbrechung, wenn die Rolling
Stefan: Stones sagen, sie haben ein 50-jähriges Bühnenjubiläum.
Stefan: Da waren sie aber nicht 50 Jahre im Studio und haben 50 Alben rausgebracht und
Stefan: auch nicht 50 Jahre auf Tournee.
Stefan: Aber ich bin halt mit 16 ins Gym gegangen und habe es eigentlich auch nie verloren.
Stefan: Aber ich war nicht 40 Jahre jede Woche drin. Genau. Das habe ich nicht geschafft.
Alex: Gut, nein, meine Motivation wird sein, einfach dabei zu bleiben,
Alex: diese Routinen weiter zu leben und dann Stück für Stück immer mehr aufzubauen,
Alex: jetzt ein Stück weit noch auf Cardio zu gehen, um das ganze Paket dann komplett zu machen.
Alex: Und dann reicht mir das persönlich für meine Ziele.
Stefan: Wäre das ein rundes Fazit, wenn ich sage, ich müsste mal wieder was machen und
Stefan: heute ist es dein Lifestyle geworden?
Stefan: Irgendwann hast du ja angefangen. Du hattest ja gesagt, ich will in den Club und ich muss in den Club.
Stefan: Du hattest ja Beweggründe zu sagen, ich melde mich da jetzt ja mal wieder an.
Stefan: Und heute ist das ja ein kompletter Tagesstrukturplan bei dir.
Stefan: Es ist ein Bestandteil. Das ist richtig. Also es ist ein Lifestyle geworden, oder?
Alex: Das ist richtig.
Stefan: Ja, weil das sage ich nämlich auch vielen Menschen. Nimm dir aus deinem Mindset
Stefan: raus, oh ich muss heute noch ins Gym.
Stefan: Nein, ich darf ins Gym. Und irgendwann ist es die Routine.
Stefan: So kann man das festhalten. So, wenn man das geschafft hat, dann ist einfach alles möglich.
Stefan: Und viele Menschen werden es vielleicht nicht schaffen, weil sie nicht so schnell
Stefan: die Veränderung und Anpassung an sich sehen.
Stefan: Ihr kennt alle diese Sprüche, am 2. Januar sind die Gyms alle voll und am 15.
Stefan: März haben wir wieder nur den halben Füllgrad an Besuchern. Warum?
Stefan: Weil viele eben nicht diese Veränderung für sich erleben konnten,
Stefan: durften oder nicht die Ansätze hatten.
Stefan: Was sehe ich auch bei uns heute im Club? Das finde ich ein bisschen traurig,
Stefan: weil wirklich jeder Gast hat das Privileg, drei Personal Trainings zu bekommen.
Stefan: Aber ganz viele Gäste sind auf den Cardio-Geräten.
Stefan: Das heißt, in deren Gedankengut ist Cardio die Lösung für alle Probleme,
Stefan: wieder fit und schlank zu werden. Halte ich natürlich gegen.
Stefan: Und es gibt ganz viele Gäste, die ich auf den Cardio-Geräten sehe,
Stefan: die aber nicht auf der Fläche in den Maschinen sitzen oder geschweige mit einem Trainer zusammen.
Stefan: Arbeiten. Das finde ich dann immer ein bisschen schade. Aber die Leute,
Stefan: die es für sich erkennen und sagen, ich habe hier alle Möglichkeiten und ich kriege es vom Haus,
Alex: Ist doch super. Ja, und ich glaube, die Zeiten sind auch vorbei,
Alex: wo man Gerätetraining sehr stark mit reinstem Bodybuilding irgendwie gleichgesetzt hat.
Alex: Also ich meine, das ist glaube ich nicht so.
Stefan: Gut, dann haben wir das für heute. Ich freue mich, dass du da warst.
Alex: Vielen Dank für die Einladung.
Stefan: Ja, sehr, sehr gerne und ich hoffe, wir konnten für euch ein paar motivierende
Stefan: Aspekte herausarbeiten, weil
Stefan: Es ist ein Gesundheitssport, den wir machen, in der Form. Also Markus Rühl würde
Stefan: sagen, Bodybuilding ist kein Gesundheitssport, das ist völlig klar.
Stefan: Aber wir sehen das noch unter gesundheitlichen Aspekten. Wir wollen saubere Blutwerte haben.
Stefan: Wir wollen ein super Verhältnis unserer Fettwerte haben.
Stefan: Wir wollen auch nicht mit 70 auf den Rollator angewiesen sein.
Stefan: Oder auch wenn wir mal stürzen oder fallen, dann wollen wir uns nicht noch alle
Stefan: Knochen zusätzlich brechen.
Stefan: Gut, also liebe Zuhörer, bleibt stabil und kommt noch gut durch diesen Anfang
Stefan: Februar. Wir haben irgendwie unheimlich viel schlechtes Wetter und unheimlich
Stefan: viele Menschen sind gerade erkältet und krank.
Stefan: Wir beide sitzen gesund am Tisch und freuen uns, was dieses Jahr noch für uns
Stefan: bereithält und mal sehen, wo du mich noch überall abhängst.
Stefan: Ich will es alles wissen, weil jeder Rekord macht mich noch stolzer.
Alex: Okay, ich arbeite dran.
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