Folge 22 - Fitnesstrainerin Julia über smartes Krafttraining, Basics bei Ernährung/Supps und Studio-Nettikette

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Stefan: Moin Giorno, liebe Freunde der Annabolen, Frühstücksfloggen.

Stefan: Übrigens, schwer und falsch ist auch eine Trainingsphilosophie.

Alex: Genau. Hallo zusammen.

Stefan: Hallo und wir haben eine dritte Stimme schon im Off gehört.

Speaker2: Hallihallo.

Stefan: Julia ist wieder da. Eine Folge hatten wir schon mit dir und jetzt geht's in

Stefan: die ganz andere Richtung.

Speaker2: Fitness, Training, Ernährung.

Stefan: Richtig.

Alex: Richtig gut.

Stefan: Und da haben wir wirklich eine Expertin am Start. Wir können uns alle entspannt

Stefan: zurücklehnen und werden heute was lernen.

Stefan: Womit fangen wir denn an, Julia?

Speaker2: Das müsst ihr mal sagen.

Alex: Ich würde sagen, so wie man den Tag startet, mit dem Training.

Alex: Weil du startest ja jeden Tag mit einem Training, schon mal mit einem Lauftraining.

Stefan: Ja.

Alex: Ja.

Speaker2: Ja.

Alex: Ja.

Stefan: Das ist aber nicht das. Nein, wir wollen heute über Kraftsport reden.

Stefan: Wir wollen über das Gym reden, nicht über das Lauftraining.

Stefan: Wir hatten das gerade im Mindset, wofür sie das Lauftraining nimmt,

Stefan: um in den Tag zu kommen. Und jetzt geht's hier ans Eingemachte.

Stefan: Okay, ans Eisen. Jetzt geht's ans Eisen. Also, wie lange bist du schon am Eisen?

Stefan: Du bist, dürfen wir sagen, wie alt du bist?

Speaker2: Ja, na sicher.

Stefan: 29.

Speaker2: Süße 29.

Stefan: Ganz süße, 29. Wie lange bewegst du schon Eisen?

Speaker2: Oh, das ist eine gute Frage. Im Prinzip so richtig, würde ich sagen, um die zwölf Jahre.

Stefan: Zwölf Jahre.

Speaker2: Also man muss davor ja sagen, ich habe ganz, ganz lange Fußball gespielt,

Speaker2: war auch immer, wie schon eben ergründet, am Lauftraining interessiert.

Speaker2: Und tatsächlich hatten wir da natürlich auch sowas wie Stabitraining zwischendurch.

Speaker2: Und wenn das Wetter mal nicht mitgespielt hat, sind wir natürlich auch zwischendurch

Speaker2: mal in den Kraftraum gegangen.

Speaker2: Und in meiner frühen Kindheit, mein Papa kommt ja aus dem Kampfsport.

Speaker2: Und bei ihm in der Sportschule hat er auch einen Kraftraum oben gehabt.

Speaker2: Und ja, da bin ich natürlich als Lüttes Dirn immer mal wieder oben angetänzelt

Speaker2: und habe da auch mal so ein paar Handeln hin und her bewegt.

Speaker2: Und mein bester Kumpel damals, auch war dann irgendwann ein bisschen ein paar

Speaker2: Jahre älter und war dann in der Pubertät und wollte attraktiv für die Girls

Speaker2: sein und er hatte auch immer so ein paar Handeln zu Hause liegen und immer wenn

Speaker2: ich bei dem übernachtet habe,

Speaker2: ja, dann haben wir da auch immer so ein bisschen Training in Anführungszeichen

Speaker2: gemacht, aber natürlich komplett lost auf Spaßbasis ohne irgendeinen Hintergedanken,

Speaker2: einfach ich x-tausend Bizeps-Girls, Sit-Ups, wahrscheinlich die beschissenste

Speaker2: Technik, die man sich vorstellen kann.

Speaker2: Und später in der Schulzeit im Sportprofil, wo ich dann auch meine Trainerlizenz

Speaker2: schon angefangen habe, sind wir in die Kaifu-Lodge gegangen.

Speaker2: Das kennt man ja hier in Hamburg.

Speaker2: Und da hat das eigentlich schon angefangen, dass wir uns selber als Schüler

Speaker2: Trainingspläne erarbeitet haben.

Speaker2: Wir haben ja in der Schule dann den ganzen Stoff schon gelernt.

Speaker2: Den Stoff konsumiert sozusagen. Alles natural.

Speaker2: Genau. Und dann ging es eigentlich los, dass wir alles auch an uns selber irgendwie ausprobieren konnten.

Speaker2: Das heißt, da in der Kaifu Lodge habe ich auch schon so meine ersten Trainingssachen gemacht.

Speaker2: Aber ich muss auch dazu sagen, das Kardiotraining hat mir damals schon ein bisschen mehr Spaß gemacht.

Speaker2: Also auf dem Stepper, Crosstrainer, da hat man mich eher gefunden.

Speaker2: Und irgendwann, als dann mein Studium losging, Fitnessökonomie habe ich studiert,

Speaker2: dann ging es natürlich los, dass ich auch wirklich ein bisschen mehr in den

Speaker2: Trainingsbereich geschaut habe und mich damit mehr befasst habe.

Speaker2: Und ja, mittlerweile ist das um die zwölf Jahre her, tatsächlich schon.

Stefan: Ja, schon eine ganze Zeit.

Stefan: Und warum Eisen? Was waren die Hauptmotivationen, dass du sagst,

Stefan: ich will in den Kraftsport?

Speaker2: Also letztendlich, so in den letzten Jahren der Schulzeit habe ich mich viel

Speaker2: mit meinem Körper auseinandergesetzt.

Speaker2: So wie die meisten Frauen vielleicht auch so ein paar Gewichtsschwankungen gehabt.

Speaker2: Und ja, ich wollte irgendwie einfach damals ein Sixpack haben,

Speaker2: weil tatsächlich ich habe in, ja, so Sophia Thiel kam dann gerade auf.

Speaker2: Und die fand ich damals einfach wirklich ultra krass.

Speaker2: Also die war schon so ein Vorbild, würde ich sagen, was mich einfach motiviert hat.

Speaker2: Ja, und sie hat damals auch schon gesagt, dass man tatsächlich mehr ans Eisen

Speaker2: gehen muss, Ernährung mehr strukturieren muss. Und das war ja eigentlich so

Speaker2: ein bisschen der Impuls, dann noch mehr das Ganze zu vertiefen.

Speaker2: Und damals, als ich noch keinen Zugang zu Fitnessstudios hatte,

Speaker2: habe ich viel von zu Hause, so ein paar kleine Hanteln gehabt.

Speaker2: Irgendwann hatte ich eine Langhantel zu Hause und habe mir dann mit YouTube

Speaker2: Workouts, damals aus dieser Area komme ich ja noch, also tatsächlich auch KLS

Speaker2: und wen man alle so kennt.

Speaker2: Garnicus, diese habe ich alle verfolgt und natürlich so die ganze Szene,

Speaker2: also das war so 2014, 2015,

Speaker2: da habe ich mich sehr stark damit befasst und ja, habe dann von zu Hause halt

Speaker2: diese Homeworkouts gemacht und irgendwann dann auch ein bisschen mir mal ein

Speaker2: Trainingskonzept dazu überlegt.

Speaker2: Und ja, dann habe ich gesehen, dass das gefruchtet hat. Ich habe gesehen,

Speaker2: mein Körper bekommt tatsächlich eine Form.

Speaker2: So, ich muss sagen, die Zahl auf der Waage war nie so relevant für mich,

Speaker2: sondern einfach, ich wollte stark sein, ich wollte straff sein und ja, das war die Motivation.

Stefan: Schön, absolut. Also Look.

Speaker2: Schon der Look, würde ich sagen. Am Anfang war das ganz wichtig für mich.

Alex: Ich glaube, dass das durch fast alle Jahrzehnte und Generationen durchgeht.

Alex: Alle wollen doch irgendwie einen schönen Bauch haben.

Alex: Entweder wirklich ein Sixpack, ein Eightpack oder diese seitliche Teilung.

Alex: Also das möchte doch fast jeder haben.

Speaker2: Das ist so ein Grundziel. Bei uns in der frühen Jugend, da war ja so dieser

Speaker2: Skinny-Trend ganz stark irgendwie in.

Speaker2: Damit konnte ich mich aber ehrlich gesagt nicht so gut identifizieren.

Speaker2: Sondern wie gesagt, dann kam dieses Fitness, Female Power und dieses Sixpack, das war mega.

Stefan: Das war eine Lifestyle-Arrow, die ja bis heute anhält. Und sie hat sich nur

Stefan: ein bisschen verändert. Die Key-Spieler sind heute ein paar andere.

Stefan: Aber generell, diese Bubble explodiert ja nach wie vor. Ja, das ist glaube ich

Stefan: der Wirtschaftsmotor überhaupt, ist die Fitnessindustrie, oder?

Speaker2: Ich finde halt es schön, dass man auch jetzt heutzutage vielleicht doch ein

Speaker2: bisschen mehr weg von dem reinen Look, sondern auch diesen Gesundheitsaspekt mit reinbekommt.

Speaker2: Und wer mich verfolgt, weiß ja auch, dass mir der ganzheitliche Ansatz super wichtig ist.

Speaker2: Das heißt auch Körper, Geist, Psyche und natürlich spielt da auch die Ernährung ein super großes Thema.

Speaker2: Und ja, die Kombi macht es dann.

Alex: Absolut. Wie oft trainierst du in der Woche? Wie oft machst du Krafttraining?

Speaker2: Ich muss sagen, ja, jeden Tag. Und autoregulativ habe ich einfach zwischendurch mal einen Pausentag.

Speaker2: Also manchmal fahre ich mal auch einen Tag ans Wasser für die Seele und dann

Speaker2: trainiere ich da auch nicht.

Speaker2: Oder wenn ich mal ein paar Tage unterwegs bin und da ist jetzt kein Gym in der

Speaker2: Nähe oder wo es jetzt praktisch wäre, dann sage ich, mache ich auch mal vier

Speaker2: Tage Pause und regeneriere meinen Körper.

Speaker2: Ich muss sagen, im Regenerieren bin ich nicht ganz so gut. Ich übe,

Speaker2: weil ich genau weiß, wie wichtig es ist.

Speaker2: Aber tatsächlich sonst jeden Tag.

Stefan: Das heißt, du teilst dein Training ein. Wir reden hier über Split-Trainings.

Stefan: Du kannst ja nicht jeden Tag ein Ganzkörpertraining machen.

Stefan: Ich formuliere das halt so, weil wir Hörer haben, die nicht so tief in unserem

Stefan: Wissensspektrum drin sind, aber generell mal reinschnuppern,

Stefan: auch mal was hören wollen, auch was lernen wollen.

Stefan: Oder kannst du sechsmal Ganzkörpertraining machen?

Speaker2: Also ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen, wer so oft in der Woche trainiert,

Speaker2: einen vernünftigen Splitplan zu wählen.

Speaker2: Das heißt, dem Muskel genügend Zeit geben, um sich zu erholen,

Speaker2: um wieder Vollgas zu geben.

Speaker2: Ich muss sagen, ich kenne meinen Körper mittlerweile wirklich verdammt gut.

Speaker2: Ich mache ja ernährungs- und supplementtechnisch viel, um die Regeneration gut zu beeinflussen.

Speaker2: Und im Prinzip mein ganzer Lifestyle spielt sich irgendwo im Fitness ab.

Speaker2: Jetzt nicht nur privat, sondern natürlich auch beruflich, socialmäßig,

Speaker2: alles spielt sich da irgendwie ab.

Speaker2: Das heißt, bei mir ist es so strukturiert, dass ich tatsächlich jeden Tag Ganzkörpertraining

Speaker2: mache, aber natürlich trotzdem die Muskeln in einem gewissen Maß ja variiere.

Speaker2: Das heißt dann, den Trizeps mache ich jetzt nicht jeden Tag,

Speaker2: sondern der flutscht dann einfach zwischendurch mal mit rein.

Speaker2: Aber so, ich habe eigentlich jeden Tag eine Unterkörper, zwei,

Speaker2: drei starke Unterkörperübungen und zwei, drei starke Oberkörperübungen.

Speaker2: Aber das rotiert dann immer durch, manchmal ein bisschen mehr Vorderseite der

Speaker2: Beine, Hinterseite, also Rückseite oder manchmal mehr Zug von oben,

Speaker2: Drückbewegungen nach vorne.

Speaker2: Einfach, dass man verschiedene Bewegungsmuster so einsetzt, dass es jeden Tag

Speaker2: möglich ist, den ganzen Körper zu trainieren.

Speaker2: Aber würde ich jetzt keinem Anfänger so empfehlen.

Stefan: Nein.

Speaker2: Da bin ich einfach schon zu erfahren und kenne meinen Körper zu gut.

Stefan: Ja, also generell sagt man ja, oder die Wissenschaft,

Stefan: Oder auch die Trainingslehre besagt ja, für einen Anfänger, der ins Kraftsportgeschäft

Stefan: einsteigt, zweimal die Woche ein Ganzkörpertraining.

Stefan: Viele wollen natürlich gleich viel mehr, die wollen durchstarten,

Stefan: weil die haben die letzten Jahre komplett verpennt.

Stefan: Und der Sommer ist ja auch schon bald, also Strandfigur in sechs Wochen.

Stefan: Das sind ja mal die Neujahrsvorsätze, die wir dann im Club immer wieder erleben

Stefan: oder in jedem Fitnessstudio können wir das alle erleben.

Stefan: Aber man sagt ja, Anfänger generell zweimal die Woche ein Ganzkörpertraining.

Stefan: Körper training oder wenn wir schon dreimal die woche die

Stefan: zeit haben in den club zu gehen ins gym zu gehen dann darf

Stefan: man schon mal über einen split nachdenken absolut genau richtig gut

Stefan: das heißt training ist das eine die regeneration sagst du holst du dir über

Stefan: eine gute kluge ernährung und du hast den begriff supplements genannt das sind

Stefan: nahrungsergänzungsmittel was können wir uns darunter vorstellen. Was konsumierst du?

Speaker2: Also natürlich versuche ich, so gut es geht, erstmal über die Ernährung,

Speaker2: meine Nährstoffe zu decken.

Speaker2: Nahrung, der ist ja dafür da, um den Körper zu nähren, um Energie zu geben.

Speaker2: Das heißt auch da, alle drei Makronährstoffe, also die großen,

Speaker2: die man so kennt, Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, das alles so eingesetzt,

Speaker2: dass der Körper genau das bekommt, was er braucht.

Speaker2: Und natürlich, je nachdem, Ich sage halt immer, es muss bedarfsgerecht sein.

Speaker2: Wer jetzt den ganzen Tag nur sitzt, hat vielleicht etwas wenigeren Bedarf an

Speaker2: zum Beispiel Kohlenhydraten.

Speaker2: Aber wenn man jetzt nonstop feuert, dann kann man auch schon mal ein paar mehr

Speaker2: Kohlenhydrate zuführen.

Speaker2: Und im Prinzip alles, was dann sozusagen nicht über die Ernährung gedeckt werden

Speaker2: kann, kann ich über Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Speaker2: Ich finde, es gibt ein paar Basissachen, die ich jedem empfehlen würde, weil es einfach...

Speaker2: Kaum möglich ist das über die Ernährung zu decken. Meiner Meinung nach gehören

Speaker2: da Kreatin, Magnesium auf jeden Fall mit dazu.

Speaker2: Und dann Omega-3, weil das ist auch ein wichtiger Nährstoff sozusagen.

Stefan: Regelt unsere Hormone und reguliert Entzündungen.

Speaker2: Und bei den meisten würde ich auch noch ein Vitamin-D-K2-Komplex sozusagen mit an die Hand geben.

Speaker2: Und gut, ich nehme dann noch andere Sachen, anti-entzündliche Geschichten.

Speaker2: Das rotiere ich immer durch. Also sowas wie Ingwer, Kurkuma,

Speaker2: zwischendurch mal Zink, manchmal auch ein Vitamin-Green-Komplex sozusagen.

Speaker2: Das nehme ich meistens morgens und tatsächlich abends für den Schlaf,

Speaker2: ja auch nochmal eher so ein bisschen fürs Nervensystem, einfach Sachen,

Speaker2: um besser die Erholung einzuholen.

Alex: Ich glaube, du isst auch Ingwer, so ein richtiger Ingwerstück.

Alex: Ich habe das schon manchmal bei dir gesehen.

Stefan: Mit der Knolle.

Speaker2: Die dicke Knolle.

Alex: Und vor einigen Jahren habe ich das das erste Mal gesehen, habe ich gedacht,

Alex: was ist denn das, wo sie so herzhaft reinbeißt und das ist so ein richtig dickes

Alex: Ingwerstück, was du so essen kannst.

Speaker2: Das ist so geil, das wärmt von innen, es gibt dir Feuer.

Speaker2: Und ich weiß nicht, wenn ich das esse, fühle ich mich so gesund,

Speaker2: da kann kein Virus mir was.

Alex: Ja Wahnsinn, dass du das schaffst. Ich könnte das gar nicht.

Alex: Das wäre mir viel zu scharf.

Stefan: Also für das Feuer und die Wärme nehme ich Uso. Beim Griechen, ne? Ja natürlich.

Speaker2: Habe ich es morgens nicht parat.

Alex: Na gut.

Stefan: Schön. Wie sieht der Schlaf aus? Das ist eine ketzerische Frage. Das ist gemein.

Speaker2: Ich weiß. Also der Schlaf ist im Moment nicht ganz so erholsam.

Stefan: Also nur, dass ihr wisst, wir haben es hier nicht mit Leuten zu tun,

Stefan: die das Musterbeispiel der Gesundheit und der Fitness abbilden.

Stefan: Wir sind alle in dieser Bubble, aber jeder von uns hat irgendwo natürlich auch eine Klemme.

Stefan: Absolut. Das ist das ganz normale Leben.

Speaker2: Für mich ist halt wichtig, dass wenn ich mit dem Schlaf Probleme habe,

Speaker2: dass man phasenweise vielleicht mal, um das zu überbrücken, auch mit Nahrungsergänzungsmittel,

Speaker2: also sowas wie Melatonin oder vielleicht ein bisschen GABA für Neurotransmitter, Ashwagandha,

Speaker2: dass man sowas vielleicht mal phasenweise nimmt, um irgendwie ein bisschen Schlaf zu bekommen.

Speaker2: Aber das ist natürlich dann nur Symptombekämpfung und nicht die Ursache.

Speaker2: Das heißt, man muss erstmal ergründen, warum schlafe ich so schlecht und wenn

Speaker2: das halt Stress und emotionale Belastungen sind, klar, dann ist immer leicht

Speaker2: gesagt, ja, dann musst du was verändern.

Speaker2: Wissen wir alle, das ist nicht mal eben so, wenn du im Job jetzt Probleme hast,

Speaker2: in der Beziehung oder was auch immer, dann kannst du das nicht mal eben so beiseite schieben.

Speaker2: Nur wie gesagt, Schlaf ist eigentlich einer meiner Fundamente so,

Speaker2: so wichtig und ja, es gilt sich darum dann zu kümmern und dann muss man vielleicht

Speaker2: auch mal an anderen Stellen was abkappen, um den Schlaf dann zu bekommen.

Stefan: Ja, richtig so.

Alex: Absolut wichtig. Was machst du denn, bevor du ins Training gehst?

Alex: Hast du da irgendwelche Tipps oder Erfahrungen für dich, wo du sagst,

Alex: damit kommst du gut zurecht?

Alex: Frühstückst du, trinkst du nur was, isst du eine Banane?

Alex: Wie gehst du da vor? Hast du immer eine gleiche Zeit, zu der du ins Krafttraining

Alex: gehst oder wechselt das auf?

Speaker2: Also ich sag mal so, Training kann ich immer.

Stefan: Das war ja wohl Autopilot.

Speaker2: Also ich meine, es gab Phasen in meinem Leben, da musste ich relativ früh aufstehen.

Speaker2: Da habe ich um vier Uhr morgens mein Krafttraining gemacht.

Speaker2: Einfach auf nüchternen Magen, Attacke.

Speaker2: Manchmal nach einem ganz, ganz langen zwölf Stunden Arbeitstag noch eine Runde.

Speaker2: Dann hast du dir halt um 22 Uhr noch einen Booster reingezogen und ab geht's.

Stefan: Booster ist ein... Eine Pulverform, die man im Wasser auflöst.

Stefan: Und da können verschiedene Dimmulantien mit drin sein, die dir einfach sagen,

Stefan: wo du jetzt zu marschieren hast und wie du zu marschieren hast.

Speaker2: Die geben dir einen Fokus auf das Training, die fördern die Durchblutung und

Speaker2: machen vielleicht ein bisschen Kribbelei, wenn los geht's.

Speaker2: Ich muss sagen, wie gesagt, sobald mein Kopf sagt, gleiches Training,

Speaker2: stelle ich mich mental darauf ein.

Speaker2: Und je nachdem, welcher Zeitpunkt am Tag ist, führe ich dann Sachen aus,

Speaker2: um mich gut fürs Training vorzubereiten.

Speaker2: Manchmal ist das dann einfach nur noch mal ein kleiner Kaffee vorher,

Speaker2: manchmal so zwei, drei kleine Snacks, um mir Energie zu geben in Form von schnellen Kohlenhydraten.

Speaker2: Zwischendurch, wenn ich irgendwie gar nicht dazu gekommen bin und weiß,

Speaker2: die nächste Mahlzeit wird auch noch lange hindauern, dann versorge ich mich

Speaker2: mit einem Getränk, was man dann im Training trinkt, um länger durchzuhalten zum Beispiel.

Stefan: Ein Intra-Workout Dort ist auch eine Mischung, eine Pulvermischung,

Stefan: die in Wasser angelöst wird und das sind verschiedene Kohlenhydratsorten,

Stefan: zyklisches Dextrin, das ist glaube ich eine mehrkettige Zucker-Cluster-Dextrin,

Stefan: das ist eine mehrkettige Kohlenhydratlösung.

Stefan: Die einfach auch dafür sorgt, dass du gleichbleibend durchgängig Energie hast,

Stefan: aber keine Blutzuckerschwankung.

Speaker2: Ja, könnte man so sagen.

Stefan: Ja, man kann auch einen Löffel Honig vor dem Training, dann gehst du natürlich

Stefan: steil durch die Decke, aber der Abfall kommt natürlich dann auch.

Speaker2: Mein Superfood sind drei Datteln 15 Minuten vor dem Training,

Speaker2: dann baleicht ihr alles weg.

Stefan: Okay, super.

Alex: Das ist auch bei einigen Blut tatsächlich.

Speaker2: Und schmecken geil.

Stefan: Ja, so hat jeder sein Rezept. Also ich propagiere immer eine Banane,

Stefan: weil ich auch sehr früh ins Training gehe, also um sechs machen die Klubs hier

Stefan: auf und dann hat man ja nicht die Zeit,

Stefan: jetzt irgendwie um vier aufzustehen, um erstmal eine Nahrung sacken zu lassen

Stefan: oder zu verstoffwechseln, zu verdauen und deswegen sage ich eine Banane,

Stefan: die darf auch schon einen Tag älter sein.

Stefan: Dann zwei Gramm Salz in ein ganz kleines Glas Wasser, weil Salz darf man nicht

Stefan: aus großer Menge Wasser trinken, das schmeckt ja einfach nicht.

Stefan: So, damit ich schon mal ein paar Elektrolyte an Bord habe, dann habe ich Kalium,

Stefan: dann habe ich Salz an Bord und kann einfach auch nicht krampfen.

Stefan: Ich habe einen guten Blutfluss.

Stefan: Und ja, dann eben Wassermarsch. Und wenn man noch vielleicht die Zeit hat,

Stefan: Schmelzflocken, wie Haferflocken für Kinder, die sich ja in Wasser auflösen.

Speaker2: Von HIP.

Stefan: Ja, von wem auch immer. Unbezahlt. Oder von, macht ja nichts,

Stefan: wir können hier alle Marken nennen oder von Köln die Flocken,

Stefan: auf jeden Fall die Kinderhaferflocken, Schmelzflocken,

Stefan: 30 Gramm lang, völlig, das löst sich im Wasser auf, dann hast du auf einmal

Stefan: ein milchiges Getränk und hast Energie für locker über die Stunde.

Speaker2: Mir ist halt ganz wichtig, das ist so eine individuelle Sache.

Speaker2: Jeder muss da seinen eigenen Weg finden.

Speaker2: Also manche können super auf nüchternen Magen, manche müssen vorher eine Kleinigkeit

Speaker2: essen, aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Speaker2: Und ob man das dann 15 Minuten, halbe Stunde vorher oder zwei Stunden vorher,

Speaker2: findet euren eigenen Weg, wie es für euch am besten ist.

Stefan: Wichtig ist nur, dass das schnell verdauliche Sachen sind, weil nichts ist schlimmer.

Stefan: Wenn du sagst, okay, ich habe hier noch einen Snickers von gestern liegen und

Stefan: den haue ich mir jetzt rein, dann hast du natürlich da die Nüsse drin und du

Stefan: hast die Fette vom Snickers, du hast die ganze Lasur und den schnellen Zucker.

Stefan: So und dann hängst du im Gym und kannst keine Kraftleistung mehr abbilden,

Stefan: weil du einfach mit Verdauen beschäftigt bist.

Stefan: Und man glaubt gar nicht, wie viel Körpereinsatz das ist, der Verdauungsprozess

Stefan: und wie viel Leistung dir weggenommen wird für dein Training.

Stefan: Also deswegen schnell verdaulich. Muss nicht die irre Menge sein,

Stefan: aber ein bisschen was darf schon sein.

Alex: Du bist ja wirklich viel im Krafttraining.

Alex: Also ich kenne dich nur im Krafttraining. Da machst du alles.

Alex: Kurzhantel, Langhantel, Bits am Kabelturm.

Alex: Ich glaube, jede Maschine zockst du auch durch, die du so kennst in den Studios.

Alex: Hast du auch schon mal Kurse gemacht?

Speaker2: Ja, früher habe ich öfter mal Kurse gemacht. Und meine Anfangszeit war ja auch

Speaker2: eher mit so DVDs zu Hause, wo es ja auch wie ein Kurs war.

Speaker2: Mit meiner Mutti bin ich dann früher mal eher so Aquagymnastik-Kurse gegangen.

Speaker2: Also habe ich auch schon durch. Und hin und wieder vielleicht mal einen Spinning-Kurs

Speaker2: oder so, finde ich auch schon ganz motivierend.

Speaker2: Aber letztendlich für mich ist wichtig, dass ich ins Training gehen kann,

Speaker2: genau zu dem Zeitpunkt, wo ich es fühle, wo ich es möchte und möchte mich dann

Speaker2: keine Kurszeiten halten.

Speaker2: Und vor allen Dingen, ich bin so ein Mensch, ich mache das Training wirklich

Speaker2: eigentlich nur für mich selber und in der Gruppe.

Speaker2: Also ich verstehe total, das ist super für Leute, die Motivation brauchen, Gruppendynamik.

Speaker2: Da sind ja auch gute Energien und so. Und ich brauche wirklich stumpf meinen

Speaker2: Tunnel, Kopfhörer auf. Ich muss es in meinem Tempo machen.

Speaker2: Und ich will mir von niemandem sagen lassen, was ich jetzt zu tun habe.

Stefan: Ja, deswegen, du hast auch immer deine großen Kopfhörer auf.

Stefan: Man sieht, du bist in deinem Tunnel. Wie ist das eigentlich,

Stefan: im eigenen Club zu trainieren?

Stefan: Du arbeitest im David Lloyd Meridian in Wandspick, du arbeitest noch in einem

Stefan: kombinierten Gym mit Physiotherapie.

Stefan: Und im David Lloyd hast du wahrscheinlich den größeren oder einen anderen Maschinenpark

Stefan: und du bist eine Athletin, die schwer heben kann, die wirklich eine Ameise darstellt.

Stefan: Wie ist das im eigenen Club zu trainieren, wenn aber Gäste sehen,

Stefan: oh, da ist ja meine Trainerin?

Speaker2: Es ist 50-50. Es gibt Leute, die total respektvoll mich trainieren lassen.

Speaker2: Ich bin mittlerweile auch viel entspannter beim Training geworden.

Speaker2: Also manchmal signalisiere ich ja auch, hey, ist es okay, wenn man mich anspricht?

Speaker2: Vor allen Dingen, der Ton macht die Musik.

Speaker2: Wenn man freundlich vielleicht mal nachfragt oder mal nach einem Tipp,

Speaker2: dann bin ich da auch offen.

Speaker2: Und eigentlich meistens, wenn ich sehe, da macht jemand wirklich akut auf was

Speaker2: falsch, gehe ich ja selber auch hin.

Stefan: Das ist der Berufsdefekt.

Speaker2: Ja, und unterstützt dann da. Oder wenn ich sehe, gerade bei den Mädels,

Speaker2: wenn ich sehe, die sind das erste Mal vielleicht im Gym, fühlen sich total unwohl,

Speaker2: dann bin ich eigentlich immer, weil ich mir das auch früher gewünscht hätte,

Speaker2: dass jemand kommt, mich kurz an die Hand nimmt und mir ein sicheres Gefühl gibt.

Speaker2: Aber klar, ich habe halt auch Tage, wo ich einfach kurz mein Training mal durchziehen

Speaker2: möchte, meine Ruhe haben möchte.

Speaker2: Ich glaube, dann signalisiere ich das schon so mit meinem, wie ich dann gucke,

Speaker2: ein bisschen ernster und ein bisschen introvertiert.

Speaker2: Und Und ja, dann hast du trotzdem natürlich manchmal so ein paar Kandidaten,

Speaker2: die, egal was ist, die kommen dann und quatschen dich dann an.

Speaker2: Und wenn du dann, mittlerweile bin ich aber auch so, dass ich sage,

Speaker2: du, ich möchte mich heute nicht unterhalten.

Speaker2: Ich bin jetzt hier in meiner privaten Zeit und die meisten haben Verständnis

Speaker2: dafür und Ausnahmen gibt es ja immer.

Stefan: Ja, okay.

Speaker2: Also ich meine gestern, da kann ich vielleicht mal eine kleine Story.

Speaker2: Da war ich tatsächlich mal bei uns Wellness machen und habe dann schön geduscht

Speaker2: und war dann in meinem Handtuch, wollte mich dann umziehen und dann war ich

Speaker2: ja in der Umkleide, also privater,

Speaker2: nackiger geht es ja nicht und da wurde ich von einer Kundin dann gefragt,

Speaker2: sehr offensiv und was ich davon jetzt halte, die und die Übung,

Speaker2: was ich ihr da empfehlen könnte.

Speaker2: Und dann habe ich ihr auch ganz freundlich gesagt, du, ich bin jetzt hier gerade

Speaker2: in einer sehr privaten Situation.

Speaker2: Ich erkläre dir das, wenn wir uns das nächste Mal im Trainingsbereich sehen.

Speaker2: Da frage ich mich halt immer, ich würde nicht auf die Idee kommen,

Speaker2: aber gut, scheinbar war es in diesem Moment so wichtig für sie,

Speaker2: dass sie das fragen musste.

Alex: Ich glaube, die Leute, es geht mir auch manchmal so und ich glaube,

Alex: die Gäste im Fitnessstudio, die können es gar nicht unterscheiden.

Alex: Ist man da jetzt privat oder, also ich arbeite ja nicht im Meridian,

Alex: aber ich werde da auch oft gefragt.

Alex: Man wird da einfach angesprochen und die laufen mir auch teilweise dann in die

Alex: Dusche hinterher, weil sie noch unbedingt diesen Talk mit mir zu Ende führen wollen.

Stefan: Du bist ja auch ein Gesicht dieser Häuser, weil du bist Jahre schon dabei und

Stefan: du trainierst natürlich auch sehr akkurat.

Speaker2: Du gehörst schon irgendwie dazu.

Stefan: Ja, man sieht, wie du aussiehst, man sieht, wie du trainierst und dann gibt

Stefan: es natürlich Menschen, die sagen, ob die Trainerin ist oder nicht,

Stefan: aber ich möchte jetzt einfach mal ganz kurz abgreifen.

Alex: Ja, die Zeit, also das laufe ich jetzt hinterher, ich will alles aufsaugen,

Alex: was sie jetzt zu sagen hat.

Speaker2: Also manchmal ist es natürlich auch so, irgendwie ja auch als Kompliment zu

Speaker2: sehen, wenn manche dann doch so beharrlich irgendwie doch noch was wissen wollen.

Speaker2: Aber wie gesagt, jeder Mensch hat ja seinen eigenen Radius und Abstandsbarometer.

Speaker2: Und manchmal crashen die dann da so stürmisch rein.

Speaker2: Und ja, ich bin halt auch nur ein Mensch. Und wenn ich dann mal ein privates

Speaker2: Training mache mit einer schlechten Mood, dann sorry.

Alex: Absolut verständlich. Hast du auch mal Wettkämpfe gemacht? High Rocks ist ja gerade so ein Thema.

Alex: Interessiert dich sowas?

Speaker2: Also tatsächlich zum Thema High Rocks. Also wir haben damals im David Lloyd

Speaker2: ja eine High Rocks Ausbildung sogar bekommen.

Speaker2: Also ich bin offizieller High Rocks Coach, by the way.

Speaker2: Und ich selber bin so nicht interessiert an Wettkämpfen in keiner Weise.

Speaker2: Also das war auch noch nie so. So zum Thema Laufen.

Speaker2: Ich habe noch nie einen Marathon gemacht. Wenn ich die Distanz laufen wollte, habe ich es getan.

Speaker2: Einfach an einem Sonntag zwischendurch mal. Es ging.

Speaker2: Aber ohne da jemandem was zu beweisen, ich weiß nicht, ich mache das wirklich nur für mich.

Speaker2: Und wer meine Storys verfolgt, ich meine, ich pose ja auch wie eine Bodybuilderin.

Speaker2: Und mein Sport ist ja auch sehr Bodybuilding orientiert.

Speaker2: Also es geht jetzt ja nicht nur, also es geht schon darum, den Körper an speziellen

Speaker2: Stellen zu formen, in manchen Übungen präzise stärker zu werden,

Speaker2: aber es geht jetzt ja nicht darum, weiß ich nicht, im Tennis besser zu werden oder so, ne.

Speaker2: Aber nee, reizt mich irgendwie nicht. Also klar, ich habe schon drüber nachgedacht,

Speaker2: das wäre gelogen, wenn nicht.

Speaker2: Aber da steckt so viel noch dahinter, warum ich es dann doch nicht machen möchte.

Stefan: Nachgedacht in Bezug auf Wettkampf Bodybuilding. Genau. Also okay,

Stefan: da die Figurenklassen, also Bikini oder wie auch immer, welche Klasse zu deinem

Stefan: Körpertypus halt passt. Genau. Okay.

Speaker2: Ich meine, vor ein paar Jahren war ich ja bühnenready. Man hätte mich einfach

Speaker2: jeden Tag so, wie ich war, auf die Bühne stellen können, weil ich so abgezogen, also sehr dünn bzw.

Speaker2: Muskulös. Man hat die Muskeln gut gesehen, Körperfettanteil war niedrig.

Speaker2: Genau, aber im Prinzip ja leistungsfähig.

Speaker2: Ich meine, ja klar, auf Autopilot war ich noch leistungsfähig,

Speaker2: aber wenn man sich die Wettkämpfer dann am Wettkampftag anguckt,

Speaker2: dehydriert, vollkommen ausgehungert und vor allen Dingen dieser Rebound danach,

Speaker2: wollte ich mir eigentlich auch nicht zumuten.

Stefan: Der Rebound ist nach dem Wettkampf wieder in das normale Essverhalten zurückzukehren,

Stefan: Nahrungsaufnahme überhaupt. Das ist ja wie Fastenbrüchung auf Deutsch gesagt.

Speaker2: Ja genau. Und ich meine, man hört ja von allen Seiten, das wird ja im Moment

Speaker2: auch immer mehr enttabuisiert, dass ja viele, viele wirklich Probleme danach auch damit haben.

Speaker2: Vor allen Dingen auch mit den Hormonen, mit den Schwankungen.

Speaker2: Jetzt ist es nicht gesund als junge Frau dauerhaft mit so einem geringen Körperfettanteil

Speaker2: rumzulaufen. Und ich muss ja selber sagen, ich war ja zu lange in so einem geringen

Speaker2: Körperfettanteil, was auch was mit meinen Hormonen gemacht hat.

Speaker2: Und das wieder in Range zu bekommen, ja schönen Dank auch.

Speaker2: Das kannst du dir wirklich sparen. Und dann am Wettkampf selber...

Speaker2: Da spielt einfach so viel Politik auch mit rein. Also da kannst du fünf Mädels

Speaker2: haben, die eigentlich genau denselben Körper haben,

Speaker2: nur dann haben sie einen anderen Bikini an und der Kampfrichter,

Speaker2: der bewertet dann doch irgendwo ja nach seinem persönlichen Ermessen.

Speaker2: Und für mich ist ein Wettkampf eher was, wo man Leistung bringt,

Speaker2: wo man vergleichbare Zahlen hat.

Speaker2: Und das ist meiner Meinung nach auf einem Bodybuilding-Wettkampf halt nicht

Speaker2: gegeben, weil du machst da keine Dies und Dies Gewicht und was auch immer.

Speaker2: Und ich finde, es ist total ästhetisch

Speaker2: anzuschönen und ich bewundere ganz ehrlich alle, die das machen.

Speaker2: Aber mich selber persönlich sehe ich da einfach nicht.

Stefan: Ja, letztendlich will man so einen Wettkampf ja auch machen,

Stefan: um irgendwo in die Nähe eines Pokals, einer Medaille zu kommen und weiterzukommen

Stefan: und nicht nur um dabei zu sein, vielleicht ist einfach mal dabei sein auch eine schöne Sache,

Stefan: aber du hast was angesprochen, weil wer wirklich auf die Bühne geht, der hat ja einen

Stefan: Einen Zyklus der Aufbaufase, 20, 25 Wochen, keine Ahnung wie lange.

Stefan: Und dann geht es ab in die Diät. Jede Woche werden dir Kalorien weggenommen, jede Woche.

Stefan: Und wer eine Diät gut durchhält und weiß, der Coach weiß, okay,

Stefan: dieser Athlet ist sich selber treu, der kann Disziplin halten.

Stefan: Dann dauert die Diät nur 16 Wochen, 4 Monate. Wo dir jede Woche was weggenommen wird.

Stefan: Wer nicht so gut in der Diät ist, der muss 20 Wochen in die Diät.

Stefan: So und gerade wenn du sagst, dir werden bestimmte Sachen weggenommen,

Stefan: also nicht nur die Kohlenhydrate, es wird ja auch ein bisschen Fett reduziert

Stefan: und Fett regelt aber unsere Hormone.

Stefan: Und wir kennen einige Wettkampfathleten aus dem Bekanntenkreis,

Stefan: aus dem Freundeskreis, die schlafen zwei Stunden die Nacht in den letzten drei

Stefan: Wochen vor dem Wettkampf.

Stefan: Da ist nichts mehr. Also es ist kein Gesundheitssport, hat Markus Rühl auch

Stefan: schon immer gesagt. Und das muss man eben auch auf sich nehmen.

Stefan: Das muss man zwischenmenschlich glaube ich auch auf sich nehmen.

Stefan: Da können manche Beziehungen auf den Prüfstand gestellt werden.

Stefan: Das verlangt viel ab. Für einen Tag, vielleicht für, ja, du bist auf der Bühne

Stefan: sechs, sieben Minuten, dann nochmal.

Speaker2: Und wenn man zusammenrechnet, was man auch bezahlen muss, um an so einem Wettkampf

Speaker2: teilzunehmen, ja, dann für was frage ich mich.

Speaker2: Und wie gesagt, ich war ja schon körpertechnisch eigentlich so weit,

Speaker2: aber dann, also in Anführungszeichen gesund war ich jetzt glaube ich nicht in

Speaker2: diesem Moment. Und tatsächlich ich jetzt auch als Fitnesstrainerin.

Speaker2: Ich habe ja so viele Mädels auch als Kunden und ich möchte ja auch eine Vorbildfunktion für die sein.

Speaker2: Und die haben in der Zeit ja gesehen, was mit meinem Körper passiert ist und

Speaker2: waren ja auch total beeindruckt, was da möglich ist.

Speaker2: Aber irgendwann war natürlich dann dieser Switch, dann war das einfach auch

Speaker2: zu viel und dann wiederum jetzt den Mädels gezeigt zu haben,

Speaker2: dass es okay ist, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, wieder aufbaut,

Speaker2: einen schönen großen Po, schöne Rundungen,

Speaker2: Kraft hat und wenn man halt selber als Frau dann so stark ist,

Speaker2: das ist so ein gutes Gefühl.

Speaker2: Also man ist unabhängig und ich kann meine Wasserkisten alleine hochtragen.

Speaker2: Und wenn man halt manchmal schaut, wenn man da die Gewichtsscheiben raufklatscht

Speaker2: und die Männer blöd gucken, weil die das nicht so gut schaffen würden,

Speaker2: das ist ja auch ein gutes Gefühl.

Speaker2: Und das macht einfach auch, jetzt rein vom Körperlichen mal abgesehen,

Speaker2: die Ausstrahlung ist ja irgendwie, was einen irgendwie sexy macht.

Speaker2: Und wenn man sich gesund und fit fühlt, das ist doch Sexiness genug.

Alex: Absolut.

Stefan: Absolut, wenn man sich so fühlt. Nämlich natürliche Schönheit kommt von innen

Stefan: und jetzt kommt das Paket noch dazu mit der Schleife.

Stefan: Absolut. Das ist schon eine ganz schöne Kombination.

Stefan: Und es macht ja auch was mit dem Geist, wenn man sagt, okay,

Stefan: ich bin in der Lage, das und das zu bewältigen.

Stefan: Du bist eine gestärkte Persönlichkeit von innen heraus.

Stefan: Also, liebe Zuhörer, wenn ihr noch nicht in die Puschen gekommen seid,

Stefan: die Fitnessstudios sind bald wieder etwas leerer. Die Neujahrsvorsätze brechen langsam zusammen.

Stefan: Und ihr könnt auch gerne im März noch in den Club eintreten.

Alex: Hast du andere Ziele, wo du sagst, da möchtest du jetzt noch hin?

Alex: Das muss jetzt ja kein Wettkampf sein, aber vielleicht körperlich,

Alex: dass du sagst, ich möchte noch mehr Schultern haben oder das ist jetzt gewichtsmäßig

Alex: mein Ziel, das möchte ich mal stemmen oder vielleicht, dass du sagst,

Alex: du möchtest im Handstand einmal durchs Studio laufen,

Alex: Calisthenic, möchtest du lernen, so solche Sachen. Gibt es da was?

Speaker2: Also ich habe ja immer mal wieder so Phasen, da denke ich, oh jetzt muss ich

Speaker2: sowas wie einen Handstand machen oder so und dann beschäftige ich mich damit

Speaker2: ja auch eine Weile und gerade so das Funktionale oder dieses Calisthenics,

Speaker2: irgendwie verliere ich dann doch immer relativ schnell den Spaß da dran,

Speaker2: beziehungsweise ich denke mir dann.

Speaker2: Auch, also wie soll ich das sagen,

Speaker2: ich gehe dann ja immer schon meinen Weg, sodass ich versuche eine gewisse Übung

Speaker2: vielleicht zu schaffen,

Speaker2: aber merke dann, wenn ich an einem gewissen Punkt irgendwie nicht weiterkomme,

Speaker2: muss ich sagen, habe ich meistens immer eher so ein bisschen den Gedanken,

Speaker2: scheiße, wenn ich mich jetzt verletze, wegen so einer Spielerei in Anführungszeichen,

Speaker2: dann bin ich eingeschränkt im Job, dann kann ich mein normales Training nicht

Speaker2: machen, was worst case wäre.

Speaker2: Und dann bin ich eher so ein bisschen so sehr vorsichtig, was jetzt so Spielereien angeht.

Speaker2: Also ich hatte ja eine Zeit lang versucht, ja so auch einen Kopfstand zu machen.

Speaker2: Und letztendlich hat das ja auch gut geklappt.

Speaker2: Aber ich habe tatsächlich jedes Mal danach gemerkt, okay, mein Nacken fühlt sich nicht so gut an.

Speaker2: Dann eine Zeit lang habe ich Handstand intensiver versucht. Mache ich jetzt

Speaker2: ja zwischendurch auch immer noch so Spielerei mäßig.

Speaker2: Aber tatsächlich, dann habe ich immer Schulter gemerkt. Und das war dann immer

Speaker2: einschränkend für andere Übungen.

Speaker2: Und deswegen ist es dann so, dann wege ich halt immer ab, für was mache ich

Speaker2: das jetzt? Einfach nur, um es gemacht zu haben, um zu sagen, hey, cool, ich kann das.

Speaker2: Klar, wäre irgendwie schön, aber wenn mich das dann einschränkt,

Speaker2: dann lasse ich es vernünftstechnisch lieber sein.

Speaker2: Und ich muss sagen, jetzt durch meinen ganzen Aufbau jetzt die letzten zwei

Speaker2: Jahre, ich habe halt super viel Bestätigung bekommen, so was mein Körper an

Speaker2: Transformationen jetzt gemacht hat.

Speaker2: Und ich fühle mich eigentlich so aktuell ganz wohl. Dann gibt es natürlich Phasen,

Speaker2: da esse ich auch mal ein bisschen mehr.

Speaker2: Dann hast du halt ein ganz bisschen mehr wieder Bauch.

Speaker2: Dann achtest du die nächsten Wochen wieder ein bisschen mehr drauf.

Speaker2: Und dann ist irgendwie cool, wenn du mal einen guten Blutfluss hast,

Speaker2: dann ploppen die Schultern irgendwie auf und dann denkst du,

Speaker2: gut, jetzt ich mache wieder voll Schultern.

Speaker2: Das ist immer so ein bisschen phasenweise, weil man fühlt sich ja auch nicht

Speaker2: jeden Tag gleichwohl in seinem Körper.

Speaker2: Und für mich ist wichtig, dass ich mich in ein paar gewissen Übungen krafttechnisch

Speaker2: ein bisschen steigern kann.

Speaker2: Ich glaube, bei manchen Sachen habe ich jetzt mein Maximum erreicht.

Speaker2: Da muss ich, glaube ich, auch akzeptieren, dass es das jetzt ist.

Speaker2: Auch aus vernunftstechnischen Gründen.

Speaker2: Genau, und ja, dann lasse ich es dann da auch.

Stefan: Ja, das Maximum, was du ansprichst, das ist nämlich dann eine Frage, die auch viele stellen.

Stefan: Das genetische Maximum, das heißt,

Stefan: du hast wirklich alle Potenziale ausgeschöpft auf natürlicher Basis.

Stefan: Und dann gibt es eben Freizeitsportler, die aber Richtung Wettkampfsport gucken

Stefan: und sich orientieren. Warum ist der Mensch breiter als ich, definierter,

Stefan: stärker, runder, kraftvoller?

Stefan: Und dann wissen wir auch, dass es im Leistungsbodybuilding ja auch jenseits

Stefan: der Genetik weitergeht mit eben unterstützenden Mittelchen.

Stefan: Und ist das ein Tabuthema für dich? Ich meine, du bist gesundheitsorientiert,

Stefan: das komplette Mindset, Regeneration, Ernährung oder hattest du auch schon mal

Stefan: die Ideen zu sagen, ich greife mal in die Trickkiste und unterstütze hormonell?

Speaker2: Also ich würde sagen, das Thema an sich interessiert mich halt einfach total,

Speaker2: weil ich es super spannend finde, was mit solchen Mitteln auch noch möglich wäre.

Speaker2: Und natürlich, weil ich ja damals auch ein Nahrungsergänzungsmittel-Sponsor

Speaker2: hatte und in diesem Sponsoring-Team einfach super viele krasse Bodybuilder auch

Speaker2: waren, die alle unterstützen, hat man natürlich viel auch darüber gesprochen.

Speaker2: Und mich interessiert das Thema Peptide halt sehr und deswegen beschäftige ich mich damit.

Speaker2: Aber ich muss einfach sagen, so die Nebenwirkungen, die dann doch auftreten

Speaker2: können, da bin ich einfach ein Schisshase.

Speaker2: Ich würde mich das nicht trauen, da was zu konsumieren. Und vor allen Dingen,

Speaker2: so ein ganz kleines bisschen denke ich mir dann auch manchmal,

Speaker2: das ist eine Abkürzung und wir müssen halt alle diszipliniert irgendwie dadurch,

Speaker2: um unsere Ziele zu erreichen.

Speaker2: Aber natürlich, ich verstehe, wenn jemand wirklich Großes vorhat und dann halt

Speaker2: gezielt, es kommt natürlich immer ein bisschen auch auf die Mengen drauf an,

Speaker2: die man dann konsumiert.

Stefan: Die Dosis macht das Gift.

Speaker2: Genau, die Dosis macht das Gift und ich würde niemals jemanden verurteilen,

Speaker2: der da in die Trickkiste greift in Anführungszeichen und tatsächlich Leute jetzt

Speaker2: mit Gelenkbeschwerden oder etc.,

Speaker2: Den lege ich das Thema Heilpeptide auch schon mal ans Herz, dass die sich vielleicht

Speaker2: damit mal befassen könnten.

Speaker2: Also Thema Wundheilung. Ich meine, das hat ja alles irgendwo seine Daseinsberechtigung.

Speaker2: Und ich sehe ja auch bei uns im Studio ein paar Jungen, die jetzt ja noch relativ

Speaker2: jung sind, die dann in ganz, ganz kurzer Zeit extreme, prägnante Sprünge machen,

Speaker2: die meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht natural sind.

Speaker2: Da denke ich mir halt immer, Mensch, du junger Mensch,

Speaker2: du hast dein ganzes Potenzial doch noch gar nicht ausgeschützt und ich finde es halt super schade,

Speaker2: dass Leute dann so frühzeitig dann in die Trickkiste greifen und sich damit

Speaker2: eventuell dann die Hormonachsen zerschießen und gar nicht der Weg im Bodybuilding

Speaker2: ist meiner Meinung nach sehr.

Speaker2: Also, dass man wirklich mal an seine Grenzen geht, hartes Krafttraining,

Speaker2: man macht diese Struktur, Regelmäßigkeit, das macht ja auch was für deinen Kopf.

Speaker2: Und wenn du so früh schon, ja, in Anführungszeichen schummelst,

Speaker2: dann lernst du ja gar nicht, alles auszukosten.

Stefan: Richtig. Es ist halt die Konsumgesellschaft, das muss jetzt schnell gehen,

Stefan: Gras wächst doch schneller, wenn ich dran ziehe.

Speaker2: Ja und dieses Vergleichen immer bei Instagram, dann siehst du jemanden,

Speaker2: der ist krasser, der, der, zack und dann, das ist ja auch super verführerisch,

Speaker2: aber also wenn das mein Appell jetzt wäre an etwas jüngere Leute,

Speaker2: also die jetzt so um die 20 sind,

Speaker2: ey macht euch mal wirklich einen Plan, eine Struktur und über die Ernährung,

Speaker2: es ist noch so verdammt viel möglich, da Muskulatur aufzubauen und klar manche

Speaker2: sind von der Genetik mehr oder weniger gesegnet, Aber trotzdem,

Speaker2: bevor man da irgendwie an die Substanzen rangeht, kümmert euch um andere Baustellen,

Speaker2: fragt mich und wir ergründen das zusammen.

Stefan: Ja, richtig so. Absolut. Ich bin auch ein absoluter Gegner davon.

Stefan: Also meine Beratung würde immer nach hinten losgehen, immer gegenteilig ausgelegt werden.

Stefan: Warum? Weil ich selber in den jungen Jahren von 19 bis 25, von 19 Jahre bis

Stefan: 25 extrem in die Trickkiste gegriffen habe.

Stefan: Und da ging es gar nicht mehr um das Thema Bodybuilding. Es war Wettkampfsport, Kickboxen.

Stefan: Und das habe ich schon mal gesagt in einer anderen Folge.

Stefan: Ich bin mit 75 Kilo ins Kickboxen eingestiegen und war 1,89 groß mit 75 Kilo.

Stefan: Ja, bei jeder Kickboxer wuchs 75 Kilo. Das heißt, auf einem großen Turnier,

Stefan: und du kennst vielleicht auch noch Turniere von deinem Vater oder sowas,

Stefan: dann weißt du, hast du da 15, 20 Kämpfer am Start.

Stefan: Dann bist du jenseits einer Treppe einer Medaille, eines Pokals.

Stefan: Und dann guckst du, wo sind die wenigsten Kämpfer. Ja, plus 100.

Stefan: So, wie bringen wir 25 Kilo drauf?

Speaker2: Ich gebe ja manchmal Workshops und auch Ernährungsseminare.

Speaker2: Und da war einmal auch ein kleiner Kampfsportler, also der war,

Speaker2: weiß ich nicht, um die 12 oder so, Den hat das halt auch interessiert und der

Speaker2: brauchte noch ein paar Praxisstunden.

Speaker2: Und dann hatte ich gefragt, was ihn denn am Wettkampfsport so am negativsten auffällt, sag ich mal.

Speaker2: Und er meinte, er findet es super ätzend, dass er immer Gewicht machen muss.

Speaker2: Das setzt ihn so unter Druck. Und er kann dann wochenlang nicht schlafen.

Speaker2: Und was das auch mit einem kleinen Menschen, mit so einem jungen Menschen dann

Speaker2: macht und man muss sich, man muss jetzt auch mal ehrlich sein,

Speaker2: das ist ja jetzt nicht nur im Bodybuilding.

Speaker2: Also gedoped wird ja wirklich, also an Orten, wo du es gar nicht meinst. Schach. Zum Beispiel.

Stefan: Amphetamine, Aufputschmittel.

Speaker2: Ja, Ballettschulen.

Stefan: Ja. Ey. Ja.

Speaker2: Und also ich muss auch sagen, da die Verantwortung von den Trainern,

Speaker2: wenn da jetzt manchmal so Sachen, so Pi mal Daumen rauskommen oder was hinter

Speaker2: der Tür dann so offengelegt wird, schwierig. Echt schwierig.

Stefan: Ich wollte noch kurz zu Ende sagen, warum ich ein Gegner davon bin,

Stefan: weil ich mir alles kaputt gemacht habe an hormoneller Achse,

Stefan: wie du es vorhin so schön genannt hast. Na, bis hin zur Sterilität.

Speaker2: Shit.

Stefan: Yes.

Stefan: Braucht man nicht. Nee. Nee, braucht man nicht.

Speaker2: You're a hot man.

Stefan: Heute darf ich Testosteron nachhelfen, weil ich eben gar keine eigene Produktion

Stefan: mehr habe, weil ich alles kaputt gemacht habe.

Speaker2: Also wenn wir beim Thema Hormone sind, da hatte ich ja wie gesagt durch das

Speaker2: Untergewicht auch lange mit zu tun.

Speaker2: Und ja dann Endokrinologe, Gynäkologe, alle durch und so.

Speaker2: Und letztendlich wollte mir da auch keiner so richtig in die Puschen kommen.

Speaker2: Und ich habe dann einfach auf pflanzlicher, homöopathischer Basis eigenständig

Speaker2: viel selber nachgeholfen und tatsächlich echt tolle Erfolge halt erzielt.

Speaker2: Natürlich braucht man ein bisschen Geduld, man muss sich gut informieren und

Speaker2: dann, ja, also ich habe mir sozusagen mein Hormonachsen-Gleichgewicht einigermaßen

Speaker2: wieder zusammengebastelt, wo ich auch sehr stolz drauf bin.

Stefan: Ja, richtig. Und das sind eben halt pflanzliche Stoffe, die dauern natürlich

Stefan: 30, 40, 50 Tage je nach Präparat, bis es im System ankommt.

Stefan: Keiner dieser Wirkstoffe ist ein Akutwirkstoff, das sind alles Langstrecken-Tickets.

Stefan: Dann muss man eben auch da die Zeit sich geben und zu sagen,

Stefan: ja, das ist ein Langzeittherapieansatz.

Stefan: Schön.

Alex: Gibt es etwas, was du nach jedem Training isst, was dir total wichtig ist,

Alex: wo du sagst, jetzt musst du alles wieder auffüllen oder ist das völlig egal?

Speaker2: Also meistens ist es ja so, dass ich vor der Arbeit trainiere.

Speaker2: Das heißt, wenn ich dann zur Arbeit rübergehe, dann trinke ich ganz ritualmäßig meinen Proteinshake.

Speaker2: Das ist einfach ein Ritual, den brauche ich.

Speaker2: Meistens dann ein kleiner Snack dazu, so für den ersten irgendwie schnellen Hunger.

Speaker2: Weil nach dem Training ist mein Nervensystem tatsächlich noch so on fire,

Speaker2: da ist irgendwie mein Appetit irgendwie noch nicht ganz so vorhanden,

Speaker2: ja, aber natürlich, klar, ich versuche dann schon mal ein paar Kalorien da reinzubekommen,

Speaker2: das kann was sein, Linsenwaffeln, ein Riegel, manchmal Chicken,

Speaker2: Reis, Hühnchen, Brokkoli, ganz klassisch, ja, sowas in der Richtung,

Speaker2: Laugengebäck, ich liebe es, ja.

Speaker2: Und ja, dann später nehme ich dann eine normale Mahlzeit, die dann aus allen

Speaker2: Nährstoffen besteht, um meinen Körper dann gut zu betanken.

Stefan: Ja, ich möchte noch ergänzend zu sagen, es ist ganz normal, wenn jemand sagt,

Stefan: ich kann nach einem ambitionierten Krafttraining einfach nicht essen.

Stefan: Das ist wirklich so, wir sind ja noch im Fluchtmodus, der weiße Tiger ist noch hinter uns.

Stefan: Und wenn wir auf der Jagd sind, oder wir sind die Gejagten, dann haben wir alles

Stefan: andere im Kopf, nur keinen Appetit.

Speaker2: Genau.

Alex: Geht mir auch oft so, dass ich denke, oh mein Gott, ich müsste jetzt im Grunde

Alex: genommen auffüllen, aber es geht noch nicht.

Alex: Also ein Shake ist dann für mich auch immer eine gute Wahl, dass ich schon mal

Alex: ein bisschen was drin habe und dann so eine Stunde später.

Alex: Dann habe ich vielleicht Hunger und dann kann ich was.

Stefan: Was sind das für Menschen, meistens Bodybuilder, die sagen, jetzt die Gummibärchen nach dem Training.

Stefan: Kennst du wahrscheinlich auch, oder nicht? Ja. Die Gummibärchen.

Stefan: Warum macht man das?

Speaker2: Für die schnellen Glykogenspeicher, dass die wieder voll sind.

Stefan: Okay.

Speaker2: Also ich muss ja sagen, ich habe ja manchmal Tage, da trainiere ich ja auch

Speaker2: mehrmals und dann ist es natürlich wichtig, nach der ersten Trainingseinheit

Speaker2: wirklich schnell die Kohlenhydratspeicher wieder voll zu machen und,

Speaker2: Und ja gut, an manchen Tagen, da hat man ja vielleicht auch,

Speaker2: wenn man so in seiner weiblichen Phase ist, hat man einfach auch ein bisschen

Speaker2: mehr Heißhunger, dann nutze ich ehrlich gesagt die Kalorien auch manchmal für Gummibärchen.

Stefan: Alex ist ein Gegner davon.

Speaker2: Ja, es ist jetzt nicht das Nonplusultra und ich würde jetzt auch nicht sagen,

Speaker2: iss deine Gummibärchen. Aber ach Mensch.

Stefan: Es gibt ja auch Team Reiswaffel oder Maiswaffel, Reiswaffel, keine Ahnung.

Stefan: Und wir haben immer mal hier so kontroverse Themen, wenn es darum geht.

Stefan: Ich bin so bescheuert, Gummibärchen.

Speaker2: Ich finde, das hat seine Daseinsberechtigung, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker2: Aber jetzt für einen gesundheitsambitionierten Menschen gibt es da,

Speaker2: glaube ich, bessere Quellen.

Stefan: Ja, geht auch eine Banane.

Alex: Ja, absolut, ja. Okay, sehr schön. Also mir, ich habe tatsächlich auch immer mal Gummibärchen.

Alex: Ich habe so eine kleine Dose, da sind die immer mal drin, ja,

Alex: sind im Auto. Dann denke ich, okay, wenn ich jetzt doch während der Fahrt Hunger

Alex: bekomme, dann nehme ich schon mal sowas.

Alex: Und danach esse ich aber nochmal mein Quarkhafer für einen Gemisch,

Alex: was ich mir dann für jeden Zuhörer mache.

Speaker2: Weil manche Leute, die nehmen das, die sitzen im Büro und greifen alle 30 Minuten

Speaker2: in so eine Haribo-Kiste.

Speaker2: Und wir Sportler können das ja wenigstens noch verwerten.

Speaker2: Dann denke ich mir, gut, kannst du auch mal machen.

Alex: Ja, okay.

Speaker2: Ein kleiner Treat zwischen mir.

Alex: Ja. Also ich esse ja sonst auch mal was Süßes am Tag. So ist es ja nun nicht. Ich auch.

Speaker2: Ich esse jeden Tag was Süßes.

Alex: Ich auch. Ich mag das auch.

Speaker2: Wir sind ja auch so süß.

Stefan: Julia ist Trainerin in zwei Klubs. Julia ist Athletin und sieht auch irre athletisch aus.

Stefan: Julia ist eine Ameise und hat Kraftwerte, wo mancher Mann wirklich sich hier da verstecken kann.

Stefan: Jetzt kommt noch dazu das Thema Stretching, Mobility.

Stefan: Also ist das ein Thema bei dir?

Speaker2: Ja, absolut. Also ich muss gestehen, ich habe es früher auch viel zu selten

Speaker2: gemacht, es immer gepredigt, aber auch selber immer zu Hause nicht so gut umgesetzt bekommen.

Speaker2: Wir sind halt Power-Menschen, wir brauchen einfach ein bisschen Energy und wie

Speaker2: gesagt, an der Regeneration arbeite ich ja noch, aber gerade so seit ich in

Speaker2: der Physiotherapie arbeite, es ist halt genial,

Speaker2: weil du machst mit den Leuten ja dann auch manchmal Einzelstunden und bei denen

Speaker2: in Anführungszeichen Patienten, die haben ja alle meistens Bewegungseinschränkungen,

Speaker2: das heißt, du gehst ja mit denen dann eine Mobility-Routine durch.

Speaker2: Ich gebe jeden Tag einen Kurs und die Leute, die da kommen, die wollen ja auch

Speaker2: fast immer nur Beweglichkeitstraining,

Speaker2: Rückenschule in Anführungszeichen und da mache ich natürlich immer selber vor mit und ja,

Speaker2: ich merke einfach, wie gut es mir tut.

Speaker2: Und deswegen ungefähr seit einem halben Jahr, ich mache es tatsächlich viel,

Speaker2: viel öfter und ich selber finde mich nicht so beweglich, aber wenn ich manchmal eine Story hochlade,

Speaker2: dann höre ich immer, wie beweglich ich bin, also kann ich schwer einordnen.

Speaker2: Aber ja, doch, es wird immer besser und bitte Leute, macht euer Mobility,

Speaker2: auch wenn es ein bisschen langweilig ist am Anfang.

Stefan: Also Stretching, ich greife Alex vor, weil da haben wir auch immer wieder uns in den Glatten.

Stefan: Stretching, statisches Dehnen. Vor oder nach dem Krafttraining?

Speaker2: Nach dem Krafttraining.

Stefan: Nach dem Krafttraining, okay.

Speaker2: Wenn der Muskel am Anfang noch kalt ist, also nicht aufgewärmt und man dann

Speaker2: in so eine statische Reißposition geht,

Speaker2: meiner Meinung nach für die Muskelfaser eher kontraproduktiv,

Speaker2: vor allen Dingen, weil der Muskeltonus durch das statische Dehnen ja gesenkt

Speaker2: wird und wir brauchen ja Muskeltonus im Krafttraining.

Speaker2: Das heißt meiner Meinung nach am Anfang Beweglichkeit, dynamisch,

Speaker2: mobilisieren, aktivieren und am Ende eine Mischung.

Speaker2: Komplett statisches Dehnen bin ich tatsächlich auch fast weg von.

Stefan: Also dynamisch leichtes Wippen.

Speaker2: Ja, eher so schon auch mit Rotation verbunden.

Speaker2: Von diesem richtig dynamisch-statischen Demen bin ich fast weg.

Alex: Also in meiner Wirklichkeit ist es auch so Mobility-Formen-Krafttraining.

Alex: Danach kannst du statisch machen.

Alex: Nur statisch ist ja auch viel Yoga zum Beispiel.

Alex: Also das Hatha-Yoga. Wenn du das jetzt machst, ich habe das ja auch eine Weile

Alex: gemacht, das ist ja auch ein bisschen mit Mobility verbunden.

Alex: Und vieles, was wir aus Mobility kennen, kommt ja auch aus dem Yoga tatsächlich.

Alex: Ist ja viel adaptiert. Aber du hast im Yoga auch viel dieses statische natürlich

Alex: drin, weil du hältst natürlich.

Alex: Das ist da ja auch der Fokus, dass du viel hältst, 30 Sekunden, 60 Sekunden.

Speaker2: Aber da ist es halt so schön, weil das noch explizit mit der Atmung ja verbunden ist.

Speaker2: Und ich finde, das macht dann schon Sinn, dass man sozusagen in die Länge auch einatmet und ausatmet.

Speaker2: Wenn du jetzt wirklich nur stumpfes, statisches Dehnen, ja.

Alex: Aber klar, Yoga statisch auch super, ne? Ja, absolut, ja.

Speaker2: Weil da viele Kräftigungsaspekte ja auch mit drin sind.

Alex: Ja, richtig. Also ich muss sagen, ich habe ja auch Potenzial in Mobility.

Alex: Das ist jetzt ja auch, ich bin da jetzt auch nicht so ein Fan von,

Alex: das langweilt mich zu Tode.

Alex: Und ich darf da auch noch viel mehr machen.

Alex: Ich habe im letzten Jahr ja eine Verletzung gehabt und habe dann gelernt,

Alex: okay, dann darfst du da eben reingehen, auch bevor du ins Krafttraining gehst.

Alex: Ich werde auch immer besser darin. Es gibt trotzdem auch Tage,

Alex: wo ich es nicht mache. Es gibt dann Tage, wo ich einen Restday habe und trotzdem in Mobility gehe.

Alex: Und da auch definitiv mein Potenzial. Aber wenn ich deine Videos immer sehe,

Alex: denke ich, wow, du bist so beweglich.

Alex: Also was du alles kannst, ist ja wirklich toll aus. Sehr, sehr gut.

Speaker2: Was natürlich auch nochmal mit reinspielt, manchmal habe ich gar keinen Bock,

Speaker2: was zu machen und dann denke ich, okay, das geht jetzt wahrscheinlich ganz, ganz vielen so.

Speaker2: Dann stelle ich die Kamera nämlich auf und weiß, jetzt mache ich ein bisschen

Speaker2: was, um das dann zu teilen.

Speaker2: Und dann während ich so im Video bin, dann komme ich so ein bisschen auch in

Speaker2: den Flow und vor allen Dingen dann teile ich das und hoffe natürlich,

Speaker2: dass ich dann auch andere damit anstecken kann.

Stefan: Ja, tust du.

Alex: Ja, schön. auf jeden Fall.

Stefan: Ich hatte ein einschneidendes Erlebnis gestern. Ich hatte gestern sechs Stunden in der sechsten Stunde.

Stefan: Da habe ich halt erzählt, also ich konnte manche Sachen nicht gut vormachen,

Stefan: weil ich zehn Tage Hexenschuss hatte. Wirklich ätzenden Hexenschuss.

Stefan: Ich habe immer Hexenschuss.

Stefan: Da bin ich nicht gut. Ich habe da reichlich Potenzial noch.

Speaker2: Wie ihr das so schön sagt immer. Ich habe so schön viel Potenzial.

Stefan: Ja, habe ich ja noch. Das ist geil.

Stefan: Naja, dann Sie ist auch eine Athletin, 48 Jahre, sehr beweglich und wir mussten

Stefan: gestern ein bisschen Slow-Motion machen,

Stefan: sie hatte eine große Rippenverletzung und musste sich drum herum arbeiten und

Stefan: dann hatte sie gemerkt, dass ich ein bisschen komisch gehe, ein bisschen komisch

Stefan: stehe und dann sagt sie, Schmerz, ich sei ja Hexe, 10. Tag, alles klar.

Stefan: Und die Übung, die ich ihr gerade für die Bewegung gegeben habe,

Stefan: sagt sie, komm mit auf den Boden. Dann lagen wir zusammen auf dem Boden.

Stefan: Viertelstunde. Und sie sagt, ich lasse dich da nicht los. Was war passiert?

Stefan: Ich stehe heute Nacht auf, keine Schmerzen. Weil ich stehe ja immer zwei,

Stefan: dreimal nachts auf, keine Schmerzen.

Stefan: Heute, den ganzen Tag, keine Schmerzen. Nichts, nichts, nichts.

Stefan: Die hat mich gelöst, die Dame. Die hat mich mit meinen eigenen Mitteln gelöst.

Stefan: Und ich habe ihr heute Morgen sofort eine WhatsApp-Sprache nach der Zeit gegeben

Stefan: und gesagt, danke, danke für den gestrigen Tag.

Speaker2: Vielleicht müssen wir uns alle so ein bisschen gegenseitig wieder so dazu animieren

Speaker2: und das wirklich zu machen.

Stefan: Ja, die hat mich befreit.

Alex: Ja, richtig cool.

Stefan: Ja, weil wir miteinander gesprochen haben und sie sagt, alles klar,

Stefan: ich bin ja auch Sportler und ich weiß, wie es geht.

Speaker2: Das Ding ist, wir alle wissen ja, wie gut es uns tut und wenn wir es dann gemacht

Speaker2: haben, wie gut man sich fühlt und ich verstehe nicht, wieso wir dieses Gefühl

Speaker2: nicht eintüten können, wie wir es beim Krafttraining zum Beispiel können.

Alex: Ja, weil es uns wahrscheinlich trotzdem nicht so kickt in dem Moment,

Alex: sondern danach wissen wir, ja,

Alex: wir haben was Gutes getan. Das haben wir ja alle in gewissen Bereichen.

Alex: Auf jeden Fall. Egal, worum es geht, dass wir sagen, nee, das kickt mich jetzt irgendwie nicht so.

Alex: Ich will jetzt auch nicht jeden Tag meine nur auf proteinreiche Mahlzeit gehen.

Alex: Ich esse auch mal was Ungesundes, weil mich das kickt eben.

Speaker2: Aber im Prinzip, das macht ja aber eigentlich auch einen guten Sportler aus,

Speaker2: dass er dann mal Sachen macht, die nicht so kicken.

Speaker2: Und einfach fürs Weiterkommen.

Alex: Ja, absolut.

Speaker2: Wie die Regeneration halt. Kick gar nicht, aber machen, um ein besserer Athlet zu sein.

Alex: Ja, absolut.

Stefan: Gut, dann haben wir eine Menge abgedeckt. Das Training an sich, die Ernährung an sich.

Stefan: Genau, noch irgendwie zwei, drei Muster, Vorgaben, dass du sagst,

Stefan: zwei Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht darf jeder haben?

Speaker2: Also was zum Thema Ernährung mir ganz wichtig ist, das habe ich auch schon oftmals

Speaker2: gesagt, ist schön bunt essen, eat the rainbow,

Speaker2: bedarfsgerecht, also ein bisschen gucken, wenn man mal Phasen hat,

Speaker2: wo man ein bisschen, ja nicht so viel Bewegung hat, darf man den Kalorienbedarf

Speaker2: auch mal ruhig ein bisschen, man verhungert jetzt nicht direkt,

Speaker2: sondern mal ein bisschen reduzieren.

Speaker2: Und wenn man aber wirklich viel Leistung bringen muss, auch vielleicht mit dem

Speaker2: Kopf viel arbeiten muss,

Speaker2: dann ist es auch okay, wenn man oder zum Beispiel jetzt zyklusbedingt,

Speaker2: gib deinem Körper gute Nährstoffe, verbiete dir nichts, weil alles,

Speaker2: was verboten ist, hat man noch mehr Bock drauf.

Speaker2: Und so ein kleiner Cheat am Tag, die Menge macht das Gift, das ist auch vollkommen in Ordnung.

Speaker2: Und ehrlich gesagt, ja gut, Protein für mich meiner Meinung nach schon,

Speaker2: kann man schon hochhalten, hochdosieren. Eiweiß hat so viele Vorteile und ich

Speaker2: bin froh, dass mittlerweile auch so ein paar Fachgesellschaften dem so ein bisschen mehr Zutun geben.

Speaker2: Ja und wie gesagt, jetzt gerade als Frau, vernachlässige deine guten Fette nicht, super wichtig,

Speaker2: und mit den Kohlenhydraten, da kann man immer ein bisschen rumspielen,

Speaker2: handeln, hier und da und wie gesagt, also so ein bisschen Carbcycling,

Speaker2: also an gezielten Tagen vielleicht ein paar mehr,

Speaker2: vielleicht auch mal am Wochenende, wenn man dann unterwegs ist.

Speaker2: Das ist deine Lebensqualität auch nicht so krass beeinflusst.

Stefan: Ich finde es bei euch super bemerkenswert,

Speaker2: Wenn ich eure Storys sehe, also vom Essen, wenn ihr essen geht,

Speaker2: eure Lebensfreude wird einfach gar nicht irgendwie beeinflusst.

Speaker2: Und ich meine, guckt euch mal bitte an.

Speaker2: Trotzdem super Buddy, super Mindset, keine Ahnung.

Speaker2: Und ja, Essen muss auch ein bisschen Spaß machen.

Speaker2: Und ich würde mir so sehr wünschen für jetzt auch die ganzen jungen Leute,

Speaker2: wenn die mit dem Essen ein ganz großes negatives Thema haben,

Speaker2: dass sie sich darum kümmern.

Speaker2: Weil sich das auf alles auswirkt. Und wenn man das in den Griff bekommt,

Speaker2: egal auf welcher Ebene, das gibt einem so viel Lebensqualität zurück.

Alex: Absolut. Essen ist Genuss. Das ist ganz wichtig.

Stefan: Ja, und immer nur in Geboten denken, nicht in Verboten.

Stefan: Also wir dürfen heute ins Gym, weil nichts weh tut, weil wir gesund sind,

Stefan: weil wir keine Erkältung haben. Wir dürfen ins Gym, nicht, oh, ich muss zum Training.

Stefan: Nein, einfach dankbar sein. Wir dürfen essen, wir dürfen trinken.

Stefan: Und immer dran denken, Pizza, das ist so wichtig, weil flaches Essen für einen flachen Bauch.

Speaker2: Genau, und ein Überraschungsei macht einen dicken Bauch.

Stefan: Aber der Kinderriegel wiederum.

Speaker2: Der macht einen Sex. Das habe ich dir geschickt.

Stefan: Natürlich, wir wissen ja alle, wie das aussieht. Wir haben die Ernährungspyramide

Stefan: jetzt auch nochmal in 10 Sekunden definiert.

Speaker2: Die Fittermacher-Ernährungspyramide.

Alex: So lehnt mir das nämlich ein.

Speaker2: Ach, wie schön, Leute.

Stefan: Kudi, sind wir durch heute?

Speaker2: Würde ich sagen.

Stefan: Wunderbar.

Alex: Vielen Dank fürs Zuhören,

Stefan: Wenn ihr Fragen habt. Ihr kriegt gleich noch in die Seitenbeschreibung den Insta-Account von Julia.

Stefan: Schaut gerne mal drauf, schaut die Storys, da sind so viele Themen drin.

Stefan: Wirklich also ganzheitliche Gesundheit, Fitness, Ernährung, Mindset,

Stefan: Regeneration, Rehabilitation, Physio.

Stefan: Es gibt nichts, was sie nicht anpackt und das ist alles fundiert.

Stefan: Es ist auch zum Teil evidenzbasiert, Studienlage.

Stefan: Also das ist nicht irgendwie Bro-Science.

Stefan: Manchmal ist es sehr, sehr viel. Aber wer sich damit auskennt oder wer da auch

Stefan: sagt, ich nehme das als mein kleines Wikipedia, ist bei Julia wirklich sehr

Stefan: gut aufgehoben auf dem Insta-Account. Vor allem gibt es jeden Tag ein Lächeln.

Stefan: Und wenn es mal kein Lächeln gibt, gibt es nächsten Tag wieder ein Lächeln. Genau.

Alex: Ganz viel positive Energie und gute Laune.

Speaker2: Ich freue mich auf euch.

Stefan: Alles klar, dann bis zum nächsten Ehling. Bleibt hübsch gesund und lasst euch

Stefan: nicht ansprechen. Viele sind krank.

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