Folge 23 - Mindset, das trägt: Julias Routinen für schwierige Tage
Shownotes
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Speaker2: Hallo zusammen.
Stefan: Ja, meine dritte Stimme am Tisch heute und darauf haben wir ganz lange gewartet.
Alex: Hallo ihr Lieben.
Stefan: Das ist Julia. Julia ist Fitnesstrainerin, Personaltrainerin.
Stefan: Sie ist unser Sonnenschein, mittlerweile unser Herzstück geworden.
Stefan: Wir kennen sie einige Jahre schon. Ich glaube, ich kenne sie ein bisschen länger
Stefan: als Alex, aber sehr aktiv auf Instagram, eine Erklärbärin, Storytelling.
Stefan: Zu jedem Thema hat sie eine Antwort, eine These, ihre Ansichten.
Stefan: Und heute kriegen wir ein bisschen was von ihr mit. Zu welchen Themen, Julia?
Alex: Zum Thema Mindset.
Stefan: Zum Thema Mindset. Das ist ein schönes Thema.
Stefan: Wir werden noch weitere Folgen mit ihr aufnehmen, vielleicht sogar heute.
Stefan: Mal sehen, wie viel Zeit wir haben.
Stefan: Und wir freuen uns sehr zum Thema Mindset. Julia, was hast du mitgebracht?
Alex: Hallo ihr beiden. Erstmal danke für die Einladung. Schön, dass ich hier sein darf.
Alex: Vor allen Dingen, weil wir uns ja wirklich schon lange kennen und auch im Privaten
Alex: immer viel Gesprächsthemen miteinander schon hatten.
Alex: Und ihr mich immer so fleißig bei Instagram verfolgt. Immer supported.
Alex: Dafür einmal vielen lieben Dank.
Alex: Und ihr habt meine Reise jetzt schon so lange auch mit begleitet.
Alex: Meine, ich würde sagen, Entwicklung miterlebt förmlich.
Alex: Und ja, es ist total spannend, jetzt hier zu sein. Danke für die tolle Anmoderation.
Alex: Und ja, ich habe, würde ich sagen, zu vielen Sachen im Leben eine Meinung und
Alex: ja, ich scheue mich nicht davor, vielleicht auch mal mit ein bisschen Real Talk
Alex: das Ganze auf den Tisch zu packen.
Alex: Alles immer in einem gewissen Rahmen, mit Respekt dem Thema gegenüber und auch
Alex: den Beteiligten, aber doch, dass die Wahrheit auf den Tisch kommt.
Stefan: Sehr schön.
Speaker2: Ich habe neulich mit einer Frau
Speaker2: gesprochen, die sagte, wer ist das eigentlich, den du so oft repostest?
Speaker2: Die hat immer gute Laune und die ist so voller Energie, die sieht so süß aus.
Speaker2: Wer ist das eigentlich? Und dann habe ich ein bisschen was von dir erzählt.
Speaker2: Ich sage, ist auch eine Trainerin, die in Marie-Dienarbeit noch woanders und
Speaker2: einfach tolle Trainings immer gibt, ganz toll erklärt.
Speaker2: Und die hat wirklich immer gute Laune, sage ich.
Speaker2: Und sie sagt auch, sie sieht auch so süß aus und so positiv.
Speaker2: Also du wirkst auch wirklich in deinen Storys jeden Tag voller Energie und positiv
Speaker2: und absolut authentisch, das, was du sagst.
Speaker2: Wenn es dir mal nicht gut geht, geht es dir nicht gut und trotzdem hast du einen
Speaker2: positiven Abschluss für den Tag nochmal.
Alex: Das hast du wirklich schön gesagt.
Stefan: Ja, das haben wir ja gerade gestern, vorgestern in den Storys wieder feststellen dürfen.
Stefan: Auch wenn es mal nicht ganz so gut läuft, dann ist auch Real Talk angesagt,
Stefan: dann kommt der Herzschmerz.
Stefan: Auf die Story. Du löst es dann auch wieder ein bisschen auf und das ist eben
Stefan: das, was dich so wahnsinnig auszeichnet.
Stefan: Du hast ein Thema, du versteckst es nicht, du zeigst dich, du sprichst darüber,
Stefan: hast deine Lösung für dich und dann nächsten Tag haben wir wieder die neue,
Stefan: frischgebackene, wie wir sie kennen, unseren Sonnenschein.
Alex: Ja, ich denke halt, es ist ganz wichtig in der heutigen Zeit gerade,
Alex: wo ja doch relativ viele schlimme Dinge überall passieren,
Alex: dass man sich selbst dabei halt nicht verlieren darf und dass man sich auch mit diesen Themen,
Alex: dass man damit konfrontiert wird, das für sich einzusortieren weiß und dass
Alex: man dann aber trotzdem sich nicht darin verliert und immer versucht,
Alex: doch für sich selber mit einer gewissen positiven Energie daraus zu geben.
Alex: Und ja, in meinen Storys ist mir wichtig,
Alex: dass wenn man die anschaltet und ja, dass man einfach mit einem guten Gefühl
Alex: da den Abschluss findet und ich habe natürlich auch nicht immer gute Laune.
Alex: Es gibt Morgene, da wache ich auf, gar keinen Bock aufzustehen,
Alex: trinke erstmal meinen Kaffee,
Alex: scroll dann auch ein bisschen durch Instagram durch und dann fallen mir irgendwie
Alex: so schicksalsmäßig so ein paar schöne Sprüche irgendwie vor die Füße,
Alex: die ich dann wirklich fühle.
Alex: Meistens höre ich mir dann schöne Musik dazu an und komme richtig in das Gefühl,
Alex: fühle das alles und versuche aber trotzdem dann ja den Tag schön,
Alex: mir schön zu gestalten, weil wenn wir jetzt morgen nicht mehr aufwachen,
Alex: heute ist der letzte Tag, dann würde ich mir von Herzen wünschen,
Alex: ja, dass wir heute einen schönen Tag hatten und selbst wenn man dann mal einen schlechten Tag hat.
Alex: Ja, dass man einmal das wahrnimmt, durchatmet und das für sich einzusortieren
Alex: weiß und was Positives daraus macht.
Speaker2: Absolut. Es ist ja auch viel schöner für uns selber und auch für unser Gegenüber,
Speaker2: wenn wir positiv in den Tag gehen.
Speaker2: Egal welcher Mist gerade um uns herum ist.
Speaker2: Also wir haben alle Themen, wir haben alle viel zu tun.
Speaker2: Also jeder hat ja mal irgendeinen Mist an der Backe im Leben,
Speaker2: das ist ja normal. Und trotzdem Fokus auf das Positive und auf das,
Speaker2: was jetzt gerade ansteht.
Speaker2: Und manchmal darf man dann auch wieder in seine Bubble zurückkommen,
Speaker2: in das Hier und Jetzt und nicht immer am Außen gucken und sich von dem,
Speaker2: was außen alles in der Welt passiert, so negativ beeinflussen lassen.
Speaker2: Weil es bringt uns am Ende des Tages nichts und wir können es dadurch ja auch
Speaker2: nicht verändern, indem wir dann schlecht drauf sind oder den ganzen Tag darüber sprechen.
Stefan: Oder noch das Umfeld mit anstecken oder runterziehen oder so.
Alex: Deswegen ist es eigentlich viel schöner, wenn man dann trotz diesen blöden Ereignissen
Alex: mit guter Laune vielleicht andere damit ansteckt und die haben dadurch auch
Alex: gute Laune und die Kette wird dann immer weiter positiv bestärkt.
Alex: Und für mich ist außerdem wichtig in der Story, ja wie gesagt,
Alex: schon authentisch zu sein und vor allen Dingen Menschlichkeit.
Alex: Wir sind alles Menschen mit unseren Ecken und Kanten und es ist vollkommen in
Alex: Ordnung, dass man auch mal einen schlechten Tag hat. Das darf dann auch mal kommuniziert werden.
Speaker2: Richtig. Absolut. Sehr schön. Wie schaffst du es immer gut drauf zu sein,
Speaker2: dich so in die positive Bubble zu beamen?
Alex: Also natürlich ist Sport und Bewegung ein ganz großes Thema in Kombination mit Natur.
Alex: Also wer mich verfolgt, der weiß, dass ich morgens immer meine Laufrunde drehe,
Alex: was für mich ein super wichtiges Ritual ist, einfach um erstmal an die frische
Alex: Luft zu kommen, mit Licht konfrontiert zu werden.
Alex: Das hat natürlich jetzt nicht nur positive Vorteile so auf der Gesundheitsebene
Alex: im Sportkontext, sondern irgendwie auch für meine Seele.
Alex: Ich laufe dann los, ich höre mir entweder einen interessanten Podcast an für
Alex: meine Weiterbildung oder eben Musik, die ich in dem Moment, mit der ich mich
Alex: verbinden kann, um einfach ein Gefühl für meinen Körper zu bekommen.
Alex: Und wenn ich dann so richtig im Flow bin, kann ich meine Gedanken sortieren.
Alex: Und nutze die Zeit oft, um zu reflektieren.
Alex: Deswegen auch vor ein paar Tagen, als ihr eure Einladung ausgesprochen habt,
Alex: sind natürlich viele Impulse auf mich eingeprasselt und ich bin viele Sachen
Alex: nochmal reflektionsmäßig zurückgegangen und da sind einige Sachen aufgeploppt,
Alex: die ich schon so erlebt habe.
Alex: Und deswegen, also Sport als Kompensator ist bei mir ein großes Thema.
Alex: Phasenweise leider auch ein bisschen übertrieben vielleicht.
Alex: Ja, aber gut, das war schon immer mein Halt und mein Ankerpunkt und auch,
Alex: um mich mit meinem Körper zu connecten,
Alex: mit meiner Seele zu connecten und deswegen ist mir super wichtig.
Alex: Teilweise nutze ich auch Meditation, Atemübungen, aber am besten geht es mir nach dem Sport.
Stefan: Wenn du jetzt morgens läufst und das ist ein Ritual,
Alex: Ich bin jetzt kein ambitionierter Läufer.
Stefan: Hast du wahrscheinlich eine bestimmte Strecke, eine Runde, die dir sehr vertraut
Stefan: ist, die du auf Autopilot laufen kannst.
Stefan: Hast du eine bestimmte Zeit, die du läufst? Also bist du 40 Minuten unterwegs, 20 Minuten unterwegs?
Stefan: Wie lang ist deine Zeit, um eben in diesen Tag reinzukommen und dich zu sortieren?
Alex: Also meine normale Laufrunde ist eine Dreiviertelstunde, 45 Minuten,
Alex: meistens zwischen sechs und acht Kilometern, je nachdem, wie ich im Flow bin.
Alex: Und von den Runden her ist es so, meistens laufe ich einfach in irgendeine Himmelsrichtung los.
Alex: Und natürlich gibt es so ein paar Strecken, die man dann schon so weiß,
Alex: okay, in dieser Zeit schaffe ich die dann auch.
Alex: Aber ein bisschen lasse ich mich da von meiner Intuition leiten.
Alex: Und ich muss auch sagen, manchmal stehe ich dann so an der Kreuzung,
Alex: denke jetzt rechts oder links.
Alex: Und wenn ich dann die Abbiegung mache, es hat immer irgendeinen Grund.
Alex: Und es ist manchmal verrückt, wie das Schicksal dann so spielt.
Alex: Manchmal, dann macht man doch nochmal einen kleinen Schlenker irgendwo rum.
Alex: Und dann siehst du irgendwas, was du noch nie vorher wahrgenommen hast.
Alex: Also sehr viel mit Achtsamkeit hat es für mich zu tun, das Laufen.
Alex: Und das ist so beruhigend. Und wenn dann manchmal so ein paar Sachen dann,
Alex: die du siehst oder passieren, da fragst du dich, was das Schicksal jetzt für eine Mission hat.
Alex: Warum bin ich jetzt ausgerechnet heute da lang gelaufen?
Alex: Das finde ich irgendwie beeindruckend.
Speaker2: Ja, es gibt immer einen Grund.
Alex: Ja, wirklich immer.
Stefan: Wenn wir jetzt Menschen haben, die im Mindset nicht ganz so gefestigt sind,
Stefan: ein bisschen orientierungslos oder auch ein bisschen hilflos und sagen,
Stefan: Mensch, alles läuft gerade gegen mich, die Welt ist verrutscht,
Stefan: ich habe irgendwie mehr Gegner als Freunde, also innere Gegner.
Stefan: Könntest du sagen, dass dieses Laufen, wenn man das für sich erlernt,
Stefan: morgens als erste Tat des Tages, kann das einen Heilungsprozess initiieren?
Alex: Ich denke, das ist ganz unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Ich denke halt,
Alex: jeder muss für sich selber ein Ritual finden, um den Heilungsprozess anzukurbeln.
Alex: Für mich halt die Kombination aus Bewegung, Natur und so ist halt der Heilungsweg
Alex: gewesen, ganz ins Lange.
Alex: Aber für andere könnte das wirklich rein eine Atemübung sein,
Alex: muss ja auch nicht immer so lange sein.
Alex: Oder mal kurzes Durchstretchen, ein Bodycheck inmachen, dass man einmal spürt,
Alex: wie fühlt sich mein Körper heute an. Ein Dankbarkeitsritual.
Alex: Also es muss nicht unbedingt eine Laufrunde sein. Aber ich denke halt,
Alex: der Mensch ist evolutionär gesehen immer unterwegs gewesen.
Alex: Und allein die ganzen Hormone, die dabei ausgeschüttet werden,
Alex: die sind schon sehr beflügelnd, wenn man dann wirklich in diesen Flow irgendwann reinkommt.
Alex: Ich bin ja auch nicht damals losgelaufen und es ging alles super,
Alex: sondern die ersten Laufrunden waren beschissen.
Stefan: Ja, ist aber auch gut, dass du das so sagst. Weil hier sitzen ja quasi drei
Stefan: Athleten am Tisch, die gerne mal auch vielleicht den Messias raushängen lassen.
Stefan: Sind wir alle nicht, aber wir wollen ja eben auch ganz vielen Menschen handreichen
Stefan: und sagen, komm, der allererste Schritt.
Alex: Letztendlich bin ich damals losgelaufen, weil es mir emotional nicht gut ging,
Alex: weil ich in der Schule gehänselt wurde, weil ich ein bisschen Übergewicht hatte,
Alex: wollte eigentlich nur abnehmen.
Alex: Das heißt, bin losgelaufen, es war anstrengend, nichts hat geklappt,
Alex: ich habe mich abgenommen, ich hatte nur noch mehr Hunger und im Prinzip war
Alex: das ja total frustrierend.
Alex: Und trotzdem bin ich dran geblieben, weil in meinem Kopf war schon irgendwo
Alex: ein Plan und ich wusste, okay, wenn ich das so und so mache,
Alex: dann wird sich das alles schon finden und regeln.
Alex: Das heißt, ich bin immer dran geblieben, habe meine Runden vergrößert,
Alex: verlängert, bin immer besser in dem geworden, was ich tue, habe dem Prozess
Alex: vertraut, wie man so schön sagt.
Alex: Und ja, wie gesagt, mittlerweile ist es unvorstellbar, nicht laufen zu gehen morgens.
Stefan: Vom Nichtläufer, der da auch gar keinen Bock drauf hat, zu den ersten 30 Minuten,
Stefan: die man durchlaufen könnte.
Stefan: Schafft man das in einem Monat? Kann man das schaffen, wenn man wirklich beharrlich möchte? Ja, ne?
Stefan: Eine Konditionierung von 30 Minuten aufzubauen?
Alex: Ja, wenn die Grundkonditionen von den Körpergegebenheiten da sind, denke ich schon.
Stefan: Also immer natürlich Voraussetzung, Gelenke sind da. Bei mir sieht es ein bisschen
Stefan: anders aus, Meniskus-OP, da fehlt eine Menge Knorpeln.
Alex: Letztendlich, der Kopf ist entscheidend, weißt du? Du sagst fünf Minuten,
Alex: heute nur fünf Minuten, dann hast du die fünf Minuten, dann sagst du,
Alex: okay, nochmal fünf Minuten.
Alex: Ey, komm, sind nur fünf Minuten. Und dann schwuppst du die Zeit rum.
Stefan: Ja, und das muss auch nicht immer durchgelaufen sein. Es gibt ja auch eben die
Stefan: Möglichkeit, nur mal kurz zu gehen, wieder traben, wieder gehen.
Stefan: Also so habe ich Laufen gelernt in der Ausdauer nachher.
Alex: Ich denke, wenn man wirklich will oder wenn jemand mit einer Knarre hinter dir
Alex: herläuft, dann schaffst du auch so 30 Minuten.
Speaker2: Ja, stimmt. Und jemand, der nicht
Speaker2: laufen kann, weil er vielleicht zu viel Gewicht hat, dann walken eben.
Alex: Oder Fahrrad, dann einfach schnell schöne Runde im Radfahren.
Speaker2: Ja, also tendenziell kann man ja schon sagen, wenn man viel in der Natur ist,
Speaker2: wenn man morgens die Möglichkeit hat, also jetzt kommt ja bald der Frühling,
Speaker2: ist das natürlich ein richtig guter Kicksat für den Tag. Das muss man sagen.
Speaker2: Natur so oder so, egal zu welcher Uhrzeit, zu welcher Jahreszeit,
Speaker2: das ist immer das, was ganz wichtig ist, was wir brauchen auch, was uns gut tut.
Speaker2: Jetzt natürlich im Winter ist nichts grün, wir können diese Luft nicht gut riechen,
Speaker2: aber wenn es jetzt alles wieder grün wird und wir gehen in den Park,
Speaker2: in den Wald, das beruhigt ja auch unheimlich.
Speaker2: Einfach schön spazieren gehen oder Fahrrad fahren, das ist ganz wichtig, das tut schon gut.
Stefan: Was jetzt gerade beim Start, am Anbruch des Tages gut tut, die Vögel zwitschern wieder.
Speaker2: Ja, das geht wieder los.
Alex: Und wenn es dann so ein bisschen nach Frühling riecht.
Speaker2: Ja,
Speaker2: genießen wir.
Stefan: So, dann hast du den Tag schon mal investiert in die erste Runde,
Stefan: dann kommst du nach Hause.
Alex: Genau, also vorher habe ich natürlich erst mal meinen Kaffee getrunken,
Alex: der mich auch schon sehr glücklich macht.
Alex: Und meistens ist es dann so, ich mache dann noch irgendeine kleine Story von
Alex: zu Hause, um mich selber so ein bisschen in Fahrt zu bringen.
Alex: Und da nehme ich ja meine Leute auch ganz gerne mit. Und manchmal habe ich auch
Alex: da nicht jetzt die beste Laune, aber sobald ich die Kamera dann drauf habe,
Alex: habe ich gute Laune, Musik.
Alex: Ich denke, ey, das gucken jetzt gleich Leute und die feiern das richtig ab und
Alex: mache mir selber schon mal ein gutes Szenario im Kopf. Und ich glaube,
Alex: das sprühe ich dann auch so aus.
Alex: Genau, dann war die Laufrunde und meistens ist es dann so, dass ich mich dann zum Training aufmache,
Alex: da dann mein vernünftiges Krafttraining absolviere, was mir auch einfach durch
Alex: diese ganzen Muskelanspannung, Entspannung, diesen Verwechsel einfach ein super
Alex: gutes Körpergefühl gibt.
Alex: Ich bin ja auch eine Wildsau beim Training.
Alex: Und ich habe ja einfach durch meinen Werdegang jetzt in den letzten Jahren so viel auch erreicht.
Alex: Und letztendlich jedes Mal, ich bin jetzt nicht so die, die dann immer vor dem
Alex: Spiegel da rumtänzelt, aber wenn du dann mal am Spiegel vorbeigehst und einfach siehst,
Alex: was du geschafft hast und dann auch vom Gewicht her noch mehr Scheiben rauftust
Alex: und vielleicht manchmal auch ein bisschen unvernünftig, würde meine Mutti jetzt sagen,
Alex: aber es gibt mir einfach so, so viel.
Alex: Und dann habe ich mein Training in der Tasche und dann kann ich arbeiten gehen
Alex: und die anderen Leute glücklich machen.
Stefan: Du arbeitest in zwei Studios.
Alex: Genau, einmal im David Lloyd, so wie du, und noch in einer Physiotherapie-Praxis,
Alex: aber da nicht als Physiotherapeutin, sondern als auch normale Fitnesstrainerin.
Stefan: Gut, hast du verschiedene Altersklassen dort in der Physio? Ja.
Stefan: Okay, da ist alles. Da ist alles. Okay.
Alex: Also Kinder etwas weniger, aber haben wir auch. Und es sind super viele Fußballer
Alex: oder Radfahrer, gerade nach schweren Verletzungen, dass die wieder fit gemacht werden.
Alex: Ja, und dann natürlich die typischen Bandscheibenvorfälle, ja,
Alex: Meniskusrisse, Schulter-Impingement-Syndrom.
Alex: Wir kennen das ja alle. Ja. Ja.
Alex: Aber die Leute da sind sehr dankbar und das gibt einem ein sehr schönes Gefühl.
Stefan: Und von der Arbeitszeit bist du aufgeteilt zweimal 20 Stunden?
Alex: Einmal in der Physiotherapie 20 Stunden und im Meridian Minijob.
Stefan: Ja, okay. Wie bei mir dann auch. Also nicht mit den 20 Stunden, aber im Minijob.
Speaker2: Genau, sehr schön. Und wenn die Leute zu dir kommen in der Physiotherapie und
Speaker2: du dann die Trainings mit denen machst,
Speaker2: musst du die abholen vom Mindset, Dass sie da mit Spaß dran gehen,
Speaker2: dass sie das Positive sehen, das Endergebnis sehen.
Speaker2: Ist es schwer für die Leute, die da kommen oder sind die schon von Hause aus
Speaker2: motiviert und denken, jetzt bin ich da, es geht voran?
Stefan: Ich glaube, ich habe eine Zwischenfrage. Das waren doch alles mal Sportler,
Stefan: die verunfeilt sind, oder nicht?
Alex: Nein, nicht nur.
Stefan: Ach so, okay. Also wie schaut deine Klientel aus?
Alex: Es ist, würde ich sagen, auch sehr unterschiedlich.
Alex: Normalerweise haben die Patienten ja schon eine Verordnung von der Krankenkasse
Alex: bekommen und unten erst mal ein paar Einheiten mit einem Physiotherapeuten gemacht.
Alex: Manuelle Therapie, Massage, heiße Rolle und manchmal auch oben Krankengymnastik
Alex: am Gerät, wo dann wirklich schon die Trainingspläne mit den Therapeuten auch erarbeitet wurden.
Alex: Und ich bin dann sozusagen für die Nachbetreuung zuständig.
Alex: Da ist von Biss. Also da gibt es Leute, die gar nicht mehr laufen konnten und
Alex: jetzt einfach wirklich dankbar sind, dass sie überhaupt wieder sich bewegen dürfen.
Alex: Das heißt, mit denen macht die Zusammenarbeit auch Spaß, weil die wollen,
Alex: die haben Bock, die kennen ihren Körper eigentlich auch.
Alex: Aber dann hast du natürlich genauso viele Leute, die jetzt vielleicht lange
Alex: im Büro gesessen haben, jetzt ihren x-ten Bandscheibenvorfall haben,
Alex: Gewichtsprobleme, was man so kennt und die dann eher ein bisschen in Anführungszeichen
Alex: widerwillig ja auch zum Training dann kommen.
Alex: Aber ich denke, ich kann die alle ganz gut abholen und wenn ich will.
Stefan: Das heißt also, du machst auch Kopfarbeit eben?
Speaker2: Auch. Ja, klar.
Speaker2: Ich glaube, das machen wir alle ein Stück weit. Wenn man mit Menschen arbeitet,
Speaker2: ist das gang und gäbe, dass man versucht,
Speaker2: immer für den Moment, wo man zusammen ist, eine positive Atmosphäre einfach
Speaker2: auch zu schaffen und denen ein gutes Gefühl zu geben, einfach eine schöne Zeit
Speaker2: einfach miteinander zu haben. Das ist doch wichtig.
Alex: Ich muss halt sagen, in dem Studio, wo ich früher gearbeitet habe,
Alex: da waren ja nur Frauen, ein reines Frauenstudio und da war ich ja tatsächlich
Alex: ein bisschen mehr auch Psychologin, könnte man sagen,
Alex: weil du wurdest mit allen möglichen Problemen einer Frau konfrontiert.
Alex: Das kann von Zyklusproblemen, Eheproblemen, Freundschaftsjob,
Alex: Zukunftsängste, Depressionen, heutzutage sowieso ein großes Thema.
Alex: Und eigentlich muss ich sagen, da vielleicht auch um diesen kleinen Wendepunkt
Alex: mal zu kriegen, ich habe denen so viel gegeben, so viel Aufmerksamkeit versucht,
Alex: also ich habe eigentlich für die Mädels da gelebt und meinen Alltag bestritten
Alex: und mich dadurch ja glaube ich auch selber ein bisschen verloren, könnte man ja sagen.
Alex: Also ich würde mich schon als relativ hochsensibel auch einkategorisieren.
Alex: Es ist für mich wahnsinnig krass, manchmal die ganzen Eindrücke auch zu verarbeiten,
Alex: die man so am Tag bekommt.
Alex: Das kann dann von Geräuschen, Gerüchen und natürlich in diesem Studio.
Alex: Ich war eigentlich fast durchgehend alleine und musste alles managen vom Tresen
Alex: über Trainingspläne, Kurse, Licht, Wasser, Technik, alles.
Alex: Und das war natürlich super viel, was ich da gegeben habe und konnte in der
Alex: Zeit gar nicht für mich selber so gut einstehen.
Alex: Ich habe halt mein Routineprogramm gemacht, mein Training, meine Ernährung und so,
Alex: aber letztendlich meiner Seele habe ich glaube ich in der Zeit wirklich nicht
Alex: so viel Aufmerksamkeit gegeben, was ich ja dann auch in sehr starken Untergewichtsproblemen, sag ich mal,
Alex: geäußert hatte und die haben ja auch zweimal in der Notaufnahme geendet,
Alex: muss man jetzt ja mal ganz klar sagen.
Alex: Und auch da, das war irgendwo eine gute Zeit, weil ich denen helfen konnte.
Alex: Für mich war es ja im Prinzip eine Scheißzeit, aber aus jeder Scheiße zieht
Alex: man ein Geschenk und ich bin super dankbar für die Zeit, weil eigentlich nur
Alex: dadurch, dass ich mich da so doll verloren habe, habe ich mich jetzt so krass
Alex: wiedergefunden. Schön. Das ist wirklich schön.
Speaker2: Das ist toll, dass du das sagst, dass du aus dieser schwierigen Phase,
Speaker2: dass du da so dankbar für bist und ich glaube,
Speaker2: dass wir das alle schon mal erlebt haben oder erleben dürfen unbedingt im Leben,
Speaker2: wirklich in so einen Tal zu kommen und wir wissen gar nicht,
Speaker2: warum eigentlich, was passiert jetzt, was ist los und laufen da natürlich eine
Speaker2: ganze Zeit lang durch und merken einfach, es tut uns mental,
Speaker2: emotional, wie auch immer nicht gut und trotzdem dafür dankbar zu sein,
Speaker2: das erlebt zu haben, Weil umso schöner ist es, wie man sich dann optimieren
Speaker2: kann und auch den Wert auf gewisse Dinge legt im Arbeitsumfeld.
Speaker2: Das ist ja auch nochmal ganz entscheidend.
Alex: Absolut.
Speaker2: Schön. Hast du denn für dich ein Ritual, wenn du sagst, du bekommst natürlich
Speaker2: viel von außen, habe ich ja schon gesagt, wenn wir mit Menschen arbeiten,
Speaker2: kommt natürlich viel Energie, mit der wir auch belastet werden, beladen werden.
Speaker2: Hast du ein Ritual nach der Arbeit, wie du damit energetisch umgehst? Gibt es da etwas?
Alex: Also ich muss einmal dazu sagen, wirklich, um das vielleicht mal bildlich zu beschreiben, es gibt,
Alex: wenn man jetzt sich eine Silhouette von einem Menschen vorstellt,
Alex: die ist einfach ganz weiß und die geht von Mensch zu Mensch,
Alex: berührt diesen Menschen und nimmt alle Last auf sich, das am Ende,
Alex: also nimmt die ganze Farbe irgendwie zu sich und am Ende ist diese weiße Silhouette
Alex: einfach komplett schwarz und dunkel und das habe ich manchmal an manchen Tagen.
Alex: Also ich komme in einen Raum rein, ich spüre die Energie, ich merke,
Alex: wenn es denen nicht gut geht und ich nehme das fast immer zu mir und ich höre ganz oft von Leuten,
Alex: dass wenn ich in deren Anwesenheit bin, danach, dass sie sich ein bisschen befreiter
Alex: fühlen und das ist ja irgendwie verrückt, weil genauso fühlt es sich dann auch
Alex: an und ich muss ja versuchen selber.
Alex: Das dann auch wieder gehen zu lassen.
Stefan: Das ist die Lastverteilung, das landet bei dir.
Alex: Ja, genau. Und ich weiß nicht, ob das einfach vom Universum so gewollt ist,
Alex: aber irgendwie ist das, glaube ich, mein Auftrag, einfach anderen Menschen,
Alex: deren Last oder deren Päckchen ein bisschen leichter zu machen.
Alex: Das klingt jetzt irgendwie voll spirituell, aber ich habe mich viel damit beschäftigt,
Alex: auch aus eigenen Urgründen, jetzt Richtung Urvertrauen und solchen Geschichten.
Alex: Da sind halt in meiner Kindheit einige Sachen vorgefallen. Denn ich würde schon
Alex: sagen, dass es traumatisierend war.
Alex: Und ja, damit musst du natürlich lernen, umzugehen. Und auch dieses Trauma hatte
Alex: den Grund, dass ich jetzt einfach viel mehr zu schätzen weiß oder sehe,
Alex: wenn es anderen nicht gut geht, dass ich möchte, dass es denen gut geht.
Alex: Und ja, mein Kompensator ist dann einfach wirklich die Bewegung.
Alex: Also nach einem langen, vollen Arbeitstag einfach nochmal alles rauslassen.
Alex: Manchmal ist auch ein Spaziergang oder nur ein Stretching, aber meistens einmal
Alex: nochmal schwitzen, Feuer machen.
Alex: Und manchmal tatsächlich, dann auf dem Stairmaster kennen ja die meisten,
Alex: dann laufe ich dann eine Stunde halt Intervalltraining, renne da hoch und manchmal
Alex: tatsächlich höre ich mir dabei dann so heilende Frequenzen an,
Alex: also total absurd eigentlich.
Alex: Und danach fühlt es sich einfach so befreiend an. Schön.
Speaker2: Und das ist so toll, dass du das erzählst, weil ich glaube, es gibt immer auch
Speaker2: dafür, wenn man sich belastet fühlt, eine Lösung.
Speaker2: Es gibt immer irgendetwas, was man tun kann. Und wenn es für dich nochmal das
Speaker2: Schwitzen danach ist und auch das Duschen ja sicherlich danach,
Speaker2: mit diesem Wasser, was man abduscht, da fließt ja dann auch ganz viel Energie
Speaker2: dann einfach in den Abfluss.
Speaker2: Das ist ja auch sehr, sehr wichtig.
Speaker2: Natürlich hört sich spirituell an. Am Ende des Tages ist es einfach Energie
Speaker2: und das ist Physik. Das ist ja nicht mal nur spirituell, sondern es ist Physik.
Speaker2: Und finde ich toll, dass du für dich da diesen Weg so gefunden hast.
Speaker2: Ich glaube, dass das für ganz viele ganz wichtig ist.
Alex: Und was natürlich zum Beispiel auch noch sehr hilfreich ist,
Alex: Also wenn ich dann ein intensives Gespräch führe und mich austausche,
Alex: da gibt es auch drei, vier Menschen so in meinem Umfeld, mit denen kann ich
Alex: auf so einer ganz anderen Ebene sprechen. Die geben mir halt dann Energie.
Alex: Also wir können da alles rauslassen. Die denken nicht, dass ich einen an der
Alex: Waffel habe, sondern die akzeptieren das halt so, wie es ist.
Alex: Und die kann ich dann natürlich immer anrufen, wenn ich auch mal was loswerden
Alex: muss, ohne dass die mich dann dafür judgen. Sehr wertvoll.
Speaker2: Absolut. Schön, sehr schön. Okay, du hast ja so ein Ritual, was du montags immer
Speaker2: in deinen Storys machst. Das finde ich immer total schön.
Speaker2: Ich glaube, dafür hast du auch immer ganz viel Feedback bekommen.
Speaker2: Diesen Start in den Montag, in die Woche.
Stefan: Mantra Montag.
Speaker2: Genau, ja. Muck, Muck, Muck. Also ihr Lieben, schaut euch die Storys an von
Speaker2: Julia. Wir linken das nachher.
Stefan: Wir geben das alles rein.
Speaker2: Dann kommt ihr morgen früh alle gute Laune.
Alex: Oder morgens Montag.
Stefan: Wenn wir heute schon auf Sendung gehen. Ich muss das auch noch alles produzieren.
Alex: Oh, oh, Zeitdruck.
Speaker2: Ja, sehr schön. Okay, gibt es etwas, wo du jetzt sagst, das möchtest du vielen
Speaker2: Menschen einfach mal mitgeben als Basic, wenn sie gerade einen Tief haben oder
Speaker2: wenn sie hin und her schwanken.
Speaker2: Gibt es so ein Basic, wo du sagst, Mensch komm, habe ich auch schon erlebt,
Speaker2: erleben wir alle, das ist so im Grunde genommen einfacher, es kostet kein Geld,
Speaker2: es kostet dich ein bisschen Zeit und die kannst du dir einteilen,
Speaker2: die kannst du dir nehmen und es wird dir guttun.
Alex: Also letztendlich kann ich fast jedem empfehlen, sowas wie ein Workbook sich
Alex: anzuschaffen, wo Mindset nochmal dargestellt ist und man für sich selber reflektieren kann.
Alex: Weil im Prinzip, man muss sich immer vor Augen führen, wenn eine schlimme Situation
Alex: eintritt, muss man sich fragen, okay, kann ich was an der Situation verändern?
Alex: Oder kann ich es nicht verändern? Dann kann man sich zwei Pfade im Prinzip aufschreiben
Alex: und für beides einen Lösungsweg finden.
Alex: Also wenn ich die Situation nicht verändern kann, dann muss ich sie akzeptieren,
Alex: annehmen und versuchen, daraus dann das Beste zu machen, weil aufgeben ist keine Option.
Alex: Und dann muss man sozusagen schauen, was ist die beste Lösung, um damit klarzukommen.
Alex: Und wenn man was verändern kann, dann let's go, mach dir einen Plan,
Alex: um das Ganze zu verändern.
Stefan: Heißt aber auch Zettel und Stift, richtig?
Alex: Würde ich sagen.
Stefan: Gut, also Handy mal zur Seite.
Alex: Würde ich sagen.
Stefan: Ja, wunderbar, danke schön. Ich wollte es nur richtig verstehen, weil
Alex: Wer hat denn.
Stefan: Noch Zettel und Stift auf dem Tisch?
Alex: Wenn man ein vernünftiges Tool auf dem Handy hat, würde ich sagen,
Alex: ist auch noch in Ordnung, aber klar, sich wirklich mal hinsetzen,
Alex: Zeit nehmen, durchatmen und dann mal einkategorisieren.
Speaker2: Ja.
Speaker2: Also dieses wirklich selber schreiben mit der Hand,
Alex: Das macht auch was mit dem Kopf.
Speaker2: Mit dem Körper. Das ist viel besser als diese Tipperei. Das haben wir jeden
Speaker2: Tag schon am Computer und am Handy.
Speaker2: Das hat eine ganz andere Wirkung, eine ganz andere Tiefe auch.
Speaker2: Und ich glaube, viele wären überrascht, wenn sie es mal tun,
Speaker2: wie viel dann aus ihnen raussprudelt und sie auf einmal schreiben.
Alex: Und ich muss halt auch dazu sagen, ganz großes Thema ist halt die Eigenverantwortung.
Alex: Du bist für dein eigenes Leben verantwortlich. Es wird keiner kommen,
Alex: der dich da rauszieht oder der es für dich macht und du musst am Ende des Tages
Alex: in den Spiegel gucken können.
Alex: Das heißt auch moralisch gesehen, mach das für dich, was in deinem Kosmos für
Alex: dich dich glücklich macht, aber halt ohne anderen ja irgendwie zu schaden natürlich.
Alex: Und im Prinzip, wenn du die Eigenverantwortung
Alex: übernimmst, dann gibt es eigentlich keinen Weg dran vorbei.
Alex: Richtig. Und man kann auch super viel zum Beispiel mit seiner eigenen Attitude ja dann was machen.
Alex: Also wenn man sich einen Plan macht, dass man was verändern möchte,
Alex: vielleicht zieht man sich dann mal was Gutes an, in was man sich gut fühlt.
Alex: Dann macht man sich gute Musik an, einfach um alle Energien zu dir positiv zu
Alex: führen. Und dann Attacke.
Speaker2: Ja, genau. Und wenn man morgens nicht joggen möchte oder spazieren möchte,
Speaker2: man kann ja auch erstmal mit seinem Kaffee durch die Wohnung tanzen und singen und wie auch immer.
Speaker2: Es gibt ja tausend Möglichkeiten, um sich gut in diesen Tag zu bringen.
Alex: Gehört. Guter Sex am Morgen soll auch sehr wertvoll sein.
Stefan: Ja.
Speaker2: Wollen wir das bestätigen?
Stefan: Ich könnte jetzt wieder ketzerisch antworten, mache ich aber nicht.
Stefan: Ich habe so einen Running Gag, der ist aber immer hochgradig belautigend.
Speaker2: Ist ja auch Sport, ne?
Alex: Absolut, ja. Also, am Sport kommt ihr nicht vorbei, ihr Lieben. Richtig.
Speaker2: Sehr schön.
Alex: Also in jeder Scheiße ist ein Geschenk. Man sieht es vielleicht nicht in diesem
Alex: Moment, aber wenn ein bisschen Zeit vergeht, dann weiß man das Geschenk zu schätzen.
Alex: Dankbarkeit ist ein großes Thema.
Alex: Andere Leute würden vielleicht gerne sich bewegen und können nicht.
Alex: Und wir dürfen. Also machen wir es für die mit.
Speaker2: Absolut, ja. Ja, finde ich gut. Dankbarkeit ist ein großes Thema.
Speaker2: Damit kann man den Tag auch beginnen. Man kann ihn damit abschließen.
Speaker2: Beides ist möglich und bringt uns unheimlich viel.
Speaker2: Wenn man das regelmäßig macht, das ist einfach schön.
Speaker2: Man kann in verschiedensten Situationen des Tages auch dankbar sein. Also immer.
Speaker2: Beim Autofahren, beim U-Bahn-Fahren, für Kleinigkeiten, nicht nur für große
Speaker2: Dinge, für alltägliche Dinge auch. Ganz, ganz wertvoll.
Alex: Und ich habe mal gehört, in dem Kopf ist nur Platz für einen einzigen Gedanken
Alex: und ja, dann soll der halt positiv sein, weil dann ist er nicht negativ.
Speaker2: Absolut, ja. Und der bleibt natürlich dann auch, dieser positive Gedanke.
Alex: Man kann sich im Alltag auch schöne kleine Inseln setzen, so kleine Ankerpunkte,
Alex: auf die man sich dann immer freut.
Alex: Also klar, manchmal ist es dann vielleicht auch die Schokolade am Abend,
Alex: in Maaßen ist das auch in Ordnung.
Alex: Ja, aber dass man sich so kleine Soul-Highlights zwischendurch mal setzt.
Speaker2: Absolut wichtig, ja.
Alex: Und ich bin sehr dankbar, dass ich heute bei euch sein darf. Highlight.
Speaker2: Ja. Schön, ja. Wunderbar.
Stefan: Okay. Was haben wir noch zum Thema Mindset? Umgang mit Rückschlägen? Wieder aufstehen?
Stefan: Ist das ein Thema? Kannst du auch rein sagen.
Alex: Konkrete Fragen?
Speaker2: Hast du sicherlich auch schon erlebt, ne? Rückschläge?
Alex: Nein, ein Leben ist ein Rückschläge.
Speaker2: Was?
Stefan: Nein, genau.
Speaker2: Du hast ja gesundheitliche Rückschläge auch gehabt im letzten Jahr, ne?
Alex: Genau.
Speaker2: Oder in den letzten Jahren.
Stefan: Kam die psychosomatisch oder kam die durch Sport? Was waren die getriggert?
Stefan: Gesundheitliche Rückschläge? Das kann ja alles bedeuten.
Alex: Das ist aber jetzt ein großes Fass, was wir aufmachen.
Stefan: Echt? Mhm. Okay, dann machen wir das nicht. Lieber. Nee, nee,
Stefan: dann nicht. Nee, ist auch in Ordnung.
Stefan: Wie gesagt, hier ist nichts geskriptet. Wir schneiden auch nichts.
Stefan: Es ist alles raw. Zweite Sache.
Stefan: Umgang mit Rückschlägen. Du hast nicht wenig Follower bei Instagram und du hast
Stefan: immer wieder Kappeiken da drin, die dir die Kommis beschmutzen. Die Kommentare.
Stefan: Du bist ein sonniges Gemüt. Du bist ein absoluter Herzmensch.
Stefan: Du bist sehr empathisch für andere.
Stefan: Jetzt kommen solche blöden Kommis rein. Ich weiß, dass du auch sehr gut darauf
Stefan: eingehst, dass du damit umgehst, aber das ist schon ein blöder Trigger manchmal, oder?
Stefan: Oder sagst du, Unrat vorbeischwimmen lassen, das habe ich mir abgewöhnt,
Stefan: darauf jetzt einzusteigen.
Alex: Also letztendlich habe ich mir das abgewöhnt. In dem Moment,
Alex: wenn da ein blödes Kommi reinkommt, denke ich, du armer, armer Mensch,
Alex: dass du so viel Hass hier verbreiten musst.
Alex: Dann atme ich einmal durch und denke, krass, scheinbar bin ich so relevant und
Alex: wichtig für deinen Kosmos, dass du einen Kommentar ablassen musst.
Alex: Eigentlich bin ich ganz geil.
Speaker2: Ja, sehr gut. Das ist eine richtig gute Einstellung.
Alex: Also ich muss sagen, früher als ich angefangen habe und wo ich diese Gewichtsschwankungen
Alex: hatte und es sehr viel so aufs Äußerliche ging,
Alex: das hat mich ein bisschen mehr getriggert damals, weil ich halt einfach selber
Alex: komplett den Blick für das Optische
Alex: verloren hatte und von allen Seiten irgendwas anderes gehört habe.
Alex: Und das war dann für mich schwer einzukategorisieren, was stimmt jetzt, was stimmt jetzt nicht.
Alex: Aber zum Beispiel diese Glaubenssatzthemen, ich bin nicht gut genug,
Alex: ich bin nicht schön genug, dies und das, boah, das muss ich sagen,
Alex: da ist mir mein Leben zu schön, dafür, da habe ich keine Kapazität.
Speaker2: Ja, finde ich gut.
Alex: Und manchmal, wenn ich was sehe, wo ich vielleicht mal kritischen Input geben
Alex: wollen würde, schreibe ich manchmal einen Kommentar, lese es durch und denke,
Alex: trägt das jetzt wirklich dazu bei, die Unterhaltung oder die Konversation jetzt
Alex: aufzufrischen? Meistens lösche ich es dann wieder.
Alex: Wenn es einen nicht interessiert, dann einfach weiter scrollen.
Speaker2: Ja, es ist im Grunde genommen auch überhaupt nicht wichtig, denke ich auch immer.
Alex: Ich sehe die nie wieder in meinem Leben, also von so Hans-Uwes.
Speaker2: Keine Ahnung. Ja, nein, nein. Also davon darf man sich auch überhaupt nicht
Speaker2: irgendwie beeinflussen lassen.
Alex: Nein, die haben gar keinen Einfluss auf mich, auf mein Leben.
Alex: Ich mache mein Ding. Vor allen Dingen ist das ja bei mir auch so,
Alex: ich schwimme ja lieber ein bisschen gegen den Strom.
Alex: Also ich möchte nicht sein wie jeder andere.
Alex: Ich mache mein Ding und wem es nicht passt, der kann ja weggucken.
Speaker2: Genau.
Alex: Liebgemeint, ihr süßen Mäuse.
Stefan: Ja.
Stefan: Aber die meisten Blöden kommen immer aufs Figürliche. Die kommen ja nicht auf Content.
Stefan: Du hast ja tiefen Content auch. Du hast ja wirklich schöner Tiefgang.
Stefan: Du hast Sachen, die du ganz haarscharf erklärst.
Stefan: Und, und, und. Aber meistens sind das visuelle Schweine, die um die Ecke kommen.
Alex: Ja, eigentlich schon.
Stefan: Ja, okay. Siehst du? Also wirklich.
Alex: An meiner Intelligenz hapert es nicht. Nee.
Speaker2: Ja, nein, das ist auch nicht wichtig. Ich habe vor ein paar Tagen was Schönes gesehen auf Insta.
Speaker2: Da ging es wirklich darum, dass Leute im Fitnessstudio, Also die sehen ja alle anders aus.
Speaker2: Es gibt Dicke, es gibt Dünne, es gibt Leute, die haben ganz viele Muskeln und eben nicht.
Speaker2: Und da hat einer geschrieben, die ganz dünne Frau, die magersüchtige Frau oder
Speaker2: die, wie magersüchtig aussieht, die ist ganz stolz auf sich,
Speaker2: dass sie jetzt im Gym ist und an sich arbeitet, gut trainiert, sich optimiert.
Speaker2: Oder die Frau, die vorm Spiegel steht und postet, die ist ganz stolz auf sich,
Speaker2: weil sie es endlich geschafft hat, vielleicht 20 Kilo abzunehmen und es gar
Speaker2: nicht glauben kann und sich immer wieder anguckt und sich einfach so schön findet.
Speaker2: Oder der ganz Dicke, der trainiert und vielleicht noch nicht so gut trainiert,
Speaker2: nicht sauber trainiert.
Speaker2: Er ist ganz stolz auf sich, dass er es endlich geschafft hat,
Speaker2: ins Gym zu gehen und diszipliniert zu sein und jeden Tag aufzustehen und da
Speaker2: reinzugehen, sich vielleicht noch nicht wohlfühlt.
Speaker2: Und man darf alle Menschen feiern, die dort sind.
Speaker2: Jeder hat sein Thema, jeder hat seine Baustelle und jeder hat auch sein Ziel.
Speaker2: Und wir urteilen einfach immer viel zu schnell. Wir urteilen nach Äußerlichkeiten,
Speaker2: woraufhin, es steht uns ja gar nicht zu, weil Geschmack ist relativ und jeder
Speaker2: hat einfach sein Ziel, warum er dort ist und er bewegt sich,
Speaker2: er macht Sport, er tut was für seine Gesundheit, für sein Mindset und das dürfen
Speaker2: wir einfach feiern, finde ich.
Alex: Das denke ich mir eigentlich auch jedes Mal, ich möchte ja auch nicht,
Alex: dass jemand über mich urteilt, also in der Zeit, wo ich dann so schlank war
Alex: und trotzdem ins Gym gegangen bin und da Gewichte gestemmt hat wie so eine Ameise.
Alex: Und letztendlich, keiner konnte ja hinter die Fassade gucken,
Alex: die dachten, oh, auch in Anführungszeichen die Magersüchtige,
Alex: die muss jetzt noch mehr Kalorien verbrennen.
Alex: Ey, ich bin da hingegangen, um mich zu spüren, dass ich noch am Leben bin.
Alex: Und um irgendwie meinen ganzen Shit aus dem Kopf mal rauszulassen,
Alex: weil ich weiß nicht, was sonst passiert wäre.
Alex: Und da darf eigentlich wirklich keiner urteilen und wirklich am schlimmsten
Alex: ist, wenn ungefragt so Körperkommentare kommen, die wirklich unter der Gürtellinie
Alex: sind, plus mit körperlichem Anfassen oder so, hatte ich auch schon,
Alex: wo mich Menschen also körperlich angegangen sind, plus ein Kommentar, das macht was mit einem.
Speaker2: Im Gym ist es passiert?
Alex: Speziell von Männern.
Stefan: Wo du sagst, im Tiefpunkt deines Gewichtes, wir kennen die Bilder,
Stefan: wir kennen nicht die Story behind, aber wir kennen die Bilder und wir haben
Stefan: natürlich gesehen, dass du nach wie vor auch sehr kräftig stabil mit deiner
Stefan: Angriffslust im Gym unterwegs bist.
Stefan: Jetzt habe ich den Faden verloren.
Stefan: Genau, du hast das auch als Kompensator genommen, dass du sagst,
Stefan: ich wollte mich spüren, ich bin wieder hart ins Training eingestiegen,
Stefan: egal wie ich aussehe, aber ich wollte mich spüren.
Stefan: Und es gibt genug Leute, die sagen, ja, ich habe gerade eine Veränderung,
Stefan: die vielleicht in eine Richtung läuft, die ich gar nicht mehr so vorgestellt
Stefan: habe und auch nicht schön finde.
Stefan: Und die gehen dann halt nicht ins Gym und sagen, okay, dann bleibe ich halt
Stefan: auf dem Sofa und Aporol schenkt nach.
Stefan: Also du hast dich nach wie vor für das entschieden, was deine DNA ist.
Stefan: Kraftsport, Fitness, Bewegung. Und dann hast du deine Kurve gekratzt.
Stefan: Aber es gibt eben auch Leute, die sagen, okay, ich schmeiß alles hin,
Stefan: geh in meine vier Wände, geh aufs Sofa, schalt den Fernseher ein,
Stefan: pack mein Getränk dazu, stell mir eine Tüte Chips mit auf den Tisch.
Alex: Das Problem ist, man kann nicht in die Leute reinschauen und auch jemand aus
Alex: meinem näheren Umfeld hat auch emotionale Probleme und wäre jetzt wahrscheinlich
Alex: eher die zweite Kategorie und egal was man da tut, wenn die Person es nicht selber möchte,
Alex: dann muss man schon bereit dazu sein, den Weg einzuschlagen.
Alex: Und wie gesagt, jeder hat da seinen anderen Kompensator, da kann ich leider
Alex: nicht für die anderen so sprechen, was jetzt das Beste wäre.
Stefan: Ja, ich komme mit meinem Helfersyndrom um die Ecke und überlege,
Stefan: wie kriege ich diese Menschen wachgerüttelt halt.
Stefan: Also ich kenne ja auch einige, die gerade wirklich einen ziemlichen Tiefgang haben, also
Stefan: Und dann eben sagen, Mensch, was kann ich noch tun? Aber du fängst bei dir selber
Stefan: an. Man fängt bei sich selbst an.
Stefan: Und wenn man da noch nicht angekommen ist, dann ist man noch nicht tief genug unten.
Alex: Die Sache ist ja auch bei mir, das Gym ist ja so, ich bin da schon so lange
Alex: verankert, für mich ist das ja auch so ein bisschen,
Alex: ja so ein safe place, also immer wenn eine schlimme Situation passiert und du
Alex: überhaupt nicht weißt wohin,
Alex: vielleicht manche Leute haben dann ja auch keine Familie oder keine Angehörigen
Alex: und müssen dann einfach von zu Hause raus,
Alex: weil ihnen da die Decke auf den Kopf fällt und ja, dann ist das für mich da
Alex: so ein Ort, ich kenne die Leute, ich weiß genau wo alles ist,
Alex: das ist so vertraut einfach auch.
Alex: Und es gibt natürlich ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen.
Alex: Und gerade wenn man vielleicht auch mit Verlustängsten etc.
Alex: Zu tun hat, dann brauchst du irgendwo dein Place.
Stefan: Ja, absolut.
Speaker2: Schön, dass du das Gym gefunden hast. Ja. Das ist super.
Speaker2: Sehr schön. Okay. Ich habe gar keine Themen mehr.
Alex: Ich glaube, vielleicht können wir das so einmal eintüten.
Stefan: Dann tüten wir das ein.
Alex: Dass es doch mal ein bisschen deeper werden sollte. Genau. Bin ich auch gerne dazu bereit.
Stefan: Du weißt, wo du uns findest. Und der Recorder hat noch so viel Speicherplatz.
Speaker2: Sehr schön. Dann vielen Dank, dass du da warst. Vielen Dank für deine Offenheit. Ja, und dann.
Stefan: Und vielleicht kann der ein oder andere sich doch noch ein bisschen was daraus ziehen.
Stefan: Schaut noch mal in den Spiegel und guckt, ist es jetzt die Zeit,
Stefan: dass ich an mir selber arbeite, dass ich wirklich Gas gebe.
Stefan: Wir wollen ja natürlich auch immer ein bisschen motivieren und wir versuchen
Stefan: zu motivieren, indem wir wirklich authentische Geschichten hier auch transportieren,
Stefan: indem wir wirklich auch Sprecher hier haben,
Stefan: die sagen, ja, ich habe eine Story und wir gucken ja auch immer in unsere Charts,
Stefan: welche Folge ist wie gut oder erfolgreich gelaufen.
Stefan: Und wir haben zwei wirkliche Folgen mit extremstem Tiefgang gehabt, das war immer Erik.
Stefan: Haben wir noch Olivia da gehabt und das sind die absolut meistgehörten Folgen.
Stefan: Und das war wirklich extremer Tiefgang.
Stefan: Also wenn dir einmal die ganze Familie well stirbt und wenn du totgeweiht bist
Stefan: durch Lymphdrüsenkrebs.
Stefan: Das sind keine erfreulichen Themen, aber wir haben die meisten Hörer auf diese beiden Themen.
Alex: Ja, weil natürlich jeder auch mit solchen Sachen irgendwo schon mal konfrontiert
Alex: wurde oder irgendwann mal wird.
Alex: Der Tod, wir sind davon ja alle betroffen. Und der Umgang damit mit Verlust
Alex: ist, wie gesagt, eben auch ein ganz großes Thema.
Alex: Und ich würde ja fast von jetzt einmal sagen, egal wer das jetzt in diesem Moment
Alex: hört, danach einmal Podcast abschalten, sich Zettel und einen Stift nehmen,
Alex: einmal kurz Gedanken machen, was beschäftigt mich jetzt gerade,
Alex: bin ich zufrieden, unzufrieden und an den Punkten, wo ich unzufrieden bin,
Alex: was ist meine Mission, was kann ich verändern,
Alex: uns allen dreien bei Instagram folgen, Motivation tanken und dann gibt es gar
Alex: keine Ausreden. Aufgeben ist keine Option.
Speaker2: Genau, es geht immer nach vorne.
Stefan: Ich habe das gestern auch noch mal gehabt. Ich habe ein Gespräch im Club gehabt
Stefan: mit einer Bekannten, die auch, als sie mich gesehen hat, hat sie geweint und
Stefan: dann habe ich sie mental abgeholt und da habe ich auch gesagt,
Stefan: okay, du hast die und die und die Probleme.
Stefan: Schreib sie dir auf und gib denen eine Gewichtung. Was ist denn das größte Problem?
Stefan: Weil manchmal bist du in einem Loch und hast gar keinen Blick mehr zur Sonne
Stefan: und auf einmal sind alle Probleme gleich groß.
Stefan: Jeder Stein ist gleich schwer, aber vielleicht ist es gar nicht so.
Alex: Und dann darf man sich aber auch mal Hilfe holen, über seinen Schatten springen, Hilfe holen.
Stefan: Ja, das ist völlig klar, wie gesagt. Und dann habe ich auch versucht,
Stefan: cut the elephant into pieces.
Stefan: Und dann hast du da halt mehrere Teilchen und dann kannst du sehen,
Stefan: wo gehe ich jetzt als erstes ran.
Stefan: Und wenn du das geschafft hast, dann atmest du durch, dann wird der Rücken auf
Stefan: einmal gerader und dann kannst du das nächste Problem anpacken.
Stefan: Also das ist auch meine Arbeit im Club. Das sind nicht alles nur Gäste, die sagen...
Alex: Du machst doch schon eine sehr wertvolle Arbeit.
Stefan: Ja, ich glaube auch für die paar Stunden, die ich da bin, mir macht es ja auch
Stefan: wirklich Freude an dich. Jeder weiß es, ich mache es nicht für Geld,
Stefan: sondern Trost, der Name ist Programm.
Speaker2: In diesem Sinne, ihr Lieben, also haut rein, nehmt euch Tettel und Stift,
Speaker2: reflektiert und setzt eure Ziele und A-Target.
Stefan: Genau. Und in die Podcast-Beschreibung packen wir den Instagram-Konten von Lula.
Stefan: Vielen Dank, dass du da warst.
Alex: Gerne.
Stefan: Euch allen noch einen schönen Rest Sonntag.
Speaker2: Ciao, ciao, ciao.
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