Folge 26 – The Only Way Is Up – gesund zunehmen mit Krafttraining

Shownotes

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Alex bei Instagram: https://www.instagram.com/alexbinelli/

Alex trainiert ihre Coachees im McFit Hamburg-Stellingen 1 – als eine der ersten Personal Trainerinnen bei McFit in Hamburg überhaupt.

Hier ist Stefan samstags Personal Trainer: David Lloyd Meridian Spa & Fitness Alstertal https://www.meridianspa.de/de-de/clubs/hamburg-alstertal/

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Alex: Gute Nachricht ist.

Stefan: Ja, hallo, herzlich willkommen.

Alex: Wir haben heute ein sehr komisches Thema. Das ist gar nicht komisch,

Alex: aber das ist ein Thema, worüber man eigentlich nie redet.

Alex: Es geht um gesund zunehmen, warum das genauso schwer sein kann wie abnehmen.

Alex: Und natürlich denken wir uns unsere Geschichten nicht aus. Wir reden immer aus dem richtigen Leben.

Alex: Und heute haben wir zu Gast die Gastgeberin.

Alex: Alex erzählt uns

Alex: dass es mal ein Wunsch war, zuzunehmen.

Stefan: Ja, mein großer Wunsch seit meiner Kindheit wollte ich immer zunehmen.

Stefan: Ich war immer so, so dünn.

Stefan: Und ich kann euch sagen, es ist wirklich auch nicht einfach,

Stefan: immer dünn zu sein, also ungewollt dünn zu sein.

Stefan: Das sind natürlich nicht so viele Menschen. Das sind also ganz,

Stefan: ganz wenige nur. Die meisten haben Übergewicht. Ich glaube, nur zwei Prozent

Stefan: oder so haben Untergewicht.

Stefan: Das ist natürlich klar, dass der Fokus dann auf Diäten und Abnehmen liegt.

Stefan: Allerdings ist meine Story auch nicht immer so schön gewesen.

Alex: Dann komme ich nämlich zur ersten Frage. Warst du dünn, weil du Essstörungen

Alex: hattest? Hast du alles ausgespuckt, was du gegessen hattest?

Alex: Oder warst du genetisch einfach dünn?

Stefan: Genetisch, tatsächlich.

Alex: Schon mal die gute Nachricht.

Stefan: Also es lag in meiner Familie und ich war als Kind wirklich so dünn,

Stefan: dass die Kinderärzte meine Eltern geraten haben, mich zu einer Kur zu schicken.

Stefan: Das hat man damals in der DDR wohl oft so gemacht, damit die Kinder zunehmen.

Stefan: Meine Eltern haben das glücklicherweise nicht gemacht.

Stefan: Und ich habe als Kind alles gegessen, so wie heute auch. Ich hatte auch keine

Stefan: Unverträglichkeiten gegen irgendetwas, ich habe alles gegessen.

Stefan: Allerdings haben meine Eltern natürlich schon auf eine gesunde Ernährung geachtet.

Stefan: Es war bei uns wirklich immer ein vollwertiges Essen, immer frisch gekocht, frisch gebacken.

Stefan: Gut, es gab jetzt in der DDR auch nicht so viel Fastfood, wie es heute ist natürlich.

Stefan: Und trotzdem haben meine Eltern auf eine ausgewogene Ernährung geachtet,

Stefan: viel Gemüse, viel Obst, Fisch, auch Fleisch natürlich, all sowas.

Stefan: Und ich war, ja, ich war auch nicht schnell satt, also ich konnte schon viel

Stefan: essen und konnte einfach nicht zunehmen.

Alex: Okay, aber wenn das jetzt schon mit cleanem Essen angefangen hat,

Alex: das ist ja eigentlich das Essen, was man nimmt, um abzunehmen.

Alex: Und dann verstehe ich gar nicht, wieso nimmst du dann nicht zu,

Alex: wenn du die Menge steigerst. Also da müssen wir noch eine Melodie reinkriegen.

Stefan: Es ist natürlich so, dass ich jetzt nicht gefressen habe, sondern irgendwann

Stefan: bin ich ja auch satt gewesen.

Stefan: Ich habe gefrühstückt, ich habe in der Schule gut gegessen, dann gab es Mittagessen

Stefan: in der Schule, dann gab es auch Snacks zwischendurch. Es gab immer ein gutes

Stefan: Abendessen zu Hause, ich habe wirklich ausreichend gegessen.

Stefan: Die gleiche Menge wie meine ganzen Mitschüler und trotzdem habe ich nicht zugenommen.

Stefan: Ich habe natürlich nicht so viele Süßigkeiten gegessen. Es war schon bei uns

Stefan: was Besonderes, wenn es die mal gab und die gab es sicherlich auch nicht täglich.

Stefan: Also dieses Naschen, was man heutzutage kennt, vielleicht von vielen Kids oder

Stefan: Teenies, das war bei uns jetzt gar nicht so an der Tagesordnung.

Stefan: Das war einfach gesellschaftlich, aber auch noch nicht so etabliert, wie es heute ist.

Stefan: Und trotzdem haben wir gut gegessen. Ich habe Chips gegessen,

Stefan: ich habe auch Limonade getrunken und Cola getrunken als Kind, all sowas.

Stefan: Das war einfach die Genetik. Ich habe mich immer viel bewegt.

Stefan: Das ist natürlich auch so ein Thema, wobei wir das alle damals gemacht haben.

Stefan: Das war bei uns in der Schule tatsächlich auch so vorgesehen.

Alex: Es war befohlen, es war in der DDR.

Stefan: Stimmt, ja. Also ich weiß noch, ich hatte eine Mitschülerin und die tat mir

Stefan: immer ein bisschen leid, weil die wirklich dick war. Die war richtig,

Stefan: richtig dick und die wurde natürlich immer gehänselt, weil sie dick war.

Stefan: Und auch im Sportunterricht hat sie vieles nicht so gut gekonnt,

Stefan: weil sie eben dick war und unbeweglich.

Stefan: Und das tat mir immer so leid und ich habe immer gedacht, okay, ich bin dünn.

Stefan: Das ist natürlich viel entspannter, weil du kannst vieles machen und trotzdem

Stefan: wurde ich auch gehänselt als Kind.

Stefan: Es ist jetzt nicht so, dass das an mir vorbeiging. Ich war immer die Speiche,

Stefan: die Fahrradspeiche, war immer die Speiche und das hat mich mein Leben lang begleitet.

Stefan: Das war jetzt nicht so dramatisch für mich und trotzdem ist es bis heute einfach in meinem Hinterkopf.

Stefan: Das ist natürlich, also irgendwie kriegt ja jedes Kind, glaube ich, einen Stempel auf.

Stefan: Ja, und ich war die Speiche und ich weiß auch, dass ich auch nicht immer leichte

Stefan: Momente hatte in der Schule.

Alex: Okay, da hattest du natürlich dann vielleicht auch Stress. Aber gut,

Alex: über das Hormonthema brauchen wir da gar nicht reden.

Alex: Gut, das heißt genetisch bedingt dünn, viel Aktivitätsstatus, gutes Essen.

Alex: Ich bin schon fast überfragt. Ich kenne auch nur die eine Richtung. Wie nehme ich ab?

Alex: Und wenn das schon nicht läuft, wie greife ich in die Trickkiste zum Abgrennen?

Alex: Aber aufpäppeln, ja, das Thema hatte ich noch nie.

Stefan: Ja, ist es, glaube ich, es ist sehr speziell und gerade auch für Kinder.

Stefan: Kinder sind im Wachstum.

Stefan: Klar, da spielt natürlich vieles eine Rolle. Ich war allerdings auch kein großes

Stefan: Mädchen, dass man sagt, okay, die schießen in die Höhe.

Stefan: Ich war einmal normal groß und ja, hatte tatsächlich auch immer wenig Kraft.

Stefan: Das ist ein Thema, was mich schon sehr lange Jahre in meinem Leben immer begleitet hat.

Stefan: Ich konnte im Sportunterricht Gymnastik ganz toll und Sprints konnte ich ganz

Stefan: toll oder mit dem eigenen Körpergewicht trainieren.

Stefan: Allerdings wurde ich immer als Letzte gebetet, wenn es um Mannschaftssport ging,

Stefan: weil es hat mit Ballwerfen und Tempo zu tun gehabt. Das war jetzt nicht so meine Stärke.

Stefan: Und alles, was mit Kraft zu tun hatte, wie Kugelstoßen oder Weitwurf,

Stefan: Granaten, Weitwurf und all sowas, da war ihr schlecht.

Alex: Granaten, Weitwurf, ja.

Stefan: Ja, wir haben ja in der DDR diese, bevor wir mit Kugelstoßen anfangen konnten,

Stefan: das machst du ja, wenn du ein bisschen älter bist, haben wir diese Handgranaten gehabt.

Stefan: Nee, wir nicht. Ihr nicht, das kennt ihr gar nicht. Und ja, das war so Usus

Stefan: und ich war immer schlecht bei allem, was Kraft anging. Wirklich immer schlecht.

Stefan: Ich war sehr beweglich immer und bin geflitzt und konnte vieles machen.

Stefan: Aber das war wirklich so ein Ding, was einfach nicht so gut war.

Stefan: Ich habe das natürlich für mich

Stefan: genutzt und habe dann einfach rhythmische Sportgymnastik gemacht als Kind.

Stefan: Das lag mir, das fand ich ganz toll und habe das zu meinem Vorteil natürlich genommen.

Stefan: Ja, und trotzdem macht das auch was mit einem Kind, wenn du immer dünn bist

Stefan: und immer gehänselt bist. keine Kraft hast, ist ganz klar. Und dann nützt dir

Stefan: das auch nichts, wenn du weißt, du kannst alles essen.

Stefan: Weil das war bei uns in der DDR, ich meine, ich bin ein 80er-Jahre-Kind,

Stefan: da war das Essens-Thema einfach kein Thema.

Stefan: Du hast gegessen, was auf den Tisch kam und du hast geschaut,

Stefan: dass du dich gut ernährst und da gab es noch nicht diesen Wahn wie heute,

Stefan: dass die Teenies schon dünn sein müssen. Nein, auch nicht die Aufklärung. Nein, gar nicht.

Alex: Was welches Essen dann hervorruft oder verursacht im Körper.

Stefan: War gar nicht wichtig.

Alex: Was machen denn viele Leute falsch? die zunehmen wollen.

Stefan: Was machen die falsch?

Alex: Ja, wenn man zunehmen möchte. Oder was würdest du heute jemandem raten in deiner

Alex: Situation damals, wenn jetzt kommt jemand und sagt, so Alex,

Alex: ich habe dich gesehen, wie du Leute trainierst.

Alex: Ich habe gesehen, wie muskulös du bist. Ich habe gesehen, dass du schon ganz

Alex: viel Menschen geholfen hast abzunehmen.

Alex: Ich bin jetzt dein Endgegner, baue mir vier Kilo drauf.

Alex: Gesunde vier Kilo. In welchem Zeitraum kannst du das schaffen? Was muss ich tun?

Stefan: Den Zeitraum würde ich tatsächlich gar nicht so bestimmen. Ich würde heute allerdings

Stefan: jedem dünnen, zu dünnen Menschen sagen, geh ins Krafttraining.

Stefan: Und das wusste ich natürlich nicht. Also in der DDR natürlich kein Thema,

Stefan: aber auch mit Anfang 20 war das für mich überhaupt kein Thema,

Stefan: ins Krafttraining zu gehen.

Stefan: Ich würde das empfehlen, weil du natürlich Muskeln aufbaust.

Stefan: Und natürlich, ja, du verbrennst durch Krafttraining natürlich auch nochmal viel.

Stefan: Allerdings, die Muskeln, die bleiben. Die Muskeln sind dann natürlich auch auf

Stefan: der Waage sehr entscheidend, weil sie ja immer mal ein paar hundert Gramm oder

Stefan: auch ein paar Kilo mehr machen.

Stefan: Und durch dieses Krafttraining veränderst du auch nochmal deine Ernährung.

Stefan: Das heißt, du gehst natürlich auf proteinreiches Essen.

Stefan: Und das habe ich natürlich auch nicht gemacht. Ich habe ja alles gegessen, alles, was schmeckt.

Stefan: Ich bin auch eine leidenschaftliche Köchin und ich habe früher auch so wahnsinnig

Stefan: gern gebacken und natürlich nicht das, was gesund ist, sondern das,

Stefan: was lecker aussieht. Also das war immer mit viel Zucker und es war mit viel Weizenmehl natürlich.

Stefan: Und ich habe ganz viele Braten gemacht, also Gänsebraten und Schweinebraten

Stefan: und all sowas mit ungesunder Soße, also alles, was auch schwer noch im Bauch liegt, im Magen liegt.

Stefan: Und das ist natürlich jetzt nicht so unbedingt proteinreich.

Alex: Wenn wir auf das Thema Abnehmen kommen, dann wissen wir alle,

Alex: das Kaloriendefizit ist erstmal der Schlüssel, dass wir in der Woche eine negative

Alex: Energiebilanz haben. Wir haben also mehr ausgegeben, als dass wir reingefuttert haben.

Alex: Und da gibt es so Richtwerte, wo man sagt, okay, 500 Kalorien negativ am Tag,

Alex: da kann man schon solide abnehmen.

Alex: Man kommt nicht ins Jojo, in einen Jojo-Effekt, sondern es ist gesundes Abnehmen,

Alex: hinterlässt auch keine Spuren auf der Haut.

Alex: Und können wir da die gleiche Zahl nehmen zum Aufbauen? Also moderater Überschuss

Alex: oder muss ich wirklich jetzt fressen?

Stefan: Nein, auf keinen Fall fressen. Also moderater Überschuss auf jeden Fall.

Stefan: Das Fressen ist ja auch wieder nicht gut.

Stefan: Für die Verdauung nicht gut. Ich glaube für den Schlaf auch nicht gut.

Stefan: Für die Hormone sicherlich nicht gut.

Stefan: Nein, alles immer im moderaten und gesunden Sinne. Das heißt wirklich einen

Stefan: Kalorienüberschuss und den kriegst du natürlich langsam auch hin.

Stefan: Das muss man auch sagen. Also ungesund zunehmen, das geht sicherlich.

Stefan: Wobei das bei mir ja auch nicht funktioniert hat.

Stefan: Das kann ich jetzt aber auch nicht wirklich genau erklären, warum.

Stefan: Das ging, also es hat lange gedauert bei mir, bis ich zugenommen habe.

Stefan: Und wenn du gesund zunehmen willst, ja, dann natürlich Proteine,

Stefan: du musst dein Essen tracken, du musst regelmäßig essen und du musst dich auch gut erholen.

Stefan: Und Krafttraining natürlich, das ist wirklich so ein Ding, was nochmal so ein Game Changer sein kann.

Alex: Ja, und Schlaf?

Stefan: Das ist unabdingbar wichtig. Also Schlaf ist so das Tool, was für jeden wichtig

Stefan: ist. Ob dick, dünn, normal, egal, sechs bis acht Stunden Schlaf.

Stefan: Und da kommt es, es kommt auch gar nicht so unbedingt auf die Menge des Schlafes

Stefan: drauf an, ob du sechs Stunden schläfst oder neun Stunden.

Stefan: Es kommt darauf an, dass du einen erholsamen Schlaf hast. Das ist ja viel wichtiger als die Zeit.

Alex: Genau. Ich sage mal, die beste Nacht war die, wenn man vor dem Wecker wach wird,

Alex: kurz vor dem Wecker wach wird, weil dann ist man ausgeruht, natürlich wach geworden.

Alex: Aber leider passiert das bei mir auch zu selten. Ich werde durch den Wecker

Alex: wach und dann habe ich immer noch so eine Gehwegplatte auf dem Gesicht rumliegen.

Alex: Gut. Und als wichtigster Faktor natürlich Geduld. Gras wächst nicht schneller,

Alex: wenn man dran zieht. Das predigen wir immer wieder.

Alex: Das geht auch in die Richtung zum Zunehmen. Also man braucht Geduld zum Zunehmen.

Stefan: Absolut, genauso wie beim Abnehmen. Und was natürlich auch so ein Thema ist,

Stefan: ich kenne ja natürlich, oder wir beide kennen ja auch viele Leute,

Stefan: die mal geraucht haben, wir gehören ja auch dazu und denen dann aufgehört haben zu rauchen.

Stefan: Und das ist ja bei ganz vielen Menschen auch so ein Thema, dass sie dann zunehmen.

Stefan: Ich habe natürlich früher auch geraucht, so bis Anfang 20 und habe dann aufgehört,

Stefan: auch dadurch habe ich nicht zugenommen.

Stefan: Jeder hat es mir prophezeit, jetzt gehst du auseinander. Auch das war so ein

Stefan: Ding. Also der Stoffwechsel hat sich dann natürlich verändert und trotzdem habe

Stefan: ich nicht zugenommen. Und ich habe einfach...

Stefan: Ich hatte auch Schwierigkeiten, Klamotten zu kaufen. Also es ist nicht immer

Stefan: so, schlank sein ist schön. Jeder hat mich beneidet irgendwann,

Stefan: jede Frau, und hat gesagt, ach, das ist doch toll.

Stefan: Nee, ist nicht so toll. Du kaufst dir Klamotten und sie sitzen nicht.

Stefan: Ich habe Größe 32 vorher getragen. Die gab es natürlich auch nicht so zu kaufen wie heute.

Stefan: Und trotzdem, ich hatte keinen Hintern in den Hosen oder in den Rücken.

Stefan: Es sah einfach alles nicht so schön aus.

Stefan: Und das hat mich auch schon ein bisschen frustriert.

Stefan: Also es ist nicht immer umgekehrt, dass die Dinge vielleicht zu eng sind,

Stefan: es ist spannend, sondern wenn du die Klamotten nicht ausfüllst,

Stefan: obwohl du das auch gerne möchtest, du möchtest ja weiblich aussehen als Frau,

Stefan: oder ich wollte das zumindest, das war auch nicht so einfach.

Stefan: Ja, und ich habe dann, ich kann auch gar nicht sagen, warum ich irgendwann zugenommen

Stefan: habe, aber ich hatte für mich so das Gefühl, mit jeder Null,

Stefan: die kommt, mit jedem Geburtstag der Null.

Stefan: Dass ich dann ein bisschen zunehmen konnte.

Stefan: Und das sind natürlich auch so Stoffwechselthemen. Vieles verändert sich im Leben, ganz klar.

Stefan: Ich war immer aktiv, ich war ja eine Joggerin und.

Stefan: Bewegung war mir immer wichtig, habe ich ja auch im Alltag, im Beruf und ich

Stefan: kann gar nicht sagen, warum ich dann irgendwann doch mal zugenommen habe.

Stefan: Aber auf jeden Fall war das ein schönes Gefühl.

Stefan: Das weiß ich noch, als ich das erste Mal 50 Kilo auf der Bar gestehen hatte.

Stefan: Also das habe ich so gefeiert, wie andere feiern, wenn sie abnehmen.

Stefan: Also ich kann das so gut verstehen, wenn die Zahl sich verändert.

Stefan: Egal, ob man was aktiv dafür tut oder nicht, dass man sich einfach super freut.

Alex: Ich weiß noch, als wir uns kennengelernt haben, hast du keine 50 gewogen.

Alex: Da warst du sogar noch einen Ticken leichter.

Alex: Hast aber schon Sport gemacht. Du hast an Geräten trainiert,

Alex: an Maschinen trainiert.

Alex: Ich glaube, dein allererstes Sportjahr in einem Fitnessclub,

Alex: oder kann man ja sagen, in Meridian Alstertal, war E-Gym.

Alex: Da wurdest du, glaube ich, rangesetzt oder hast dich selber drangesetzt, wie auch immer.

Alex: Und als wir uns kennengelernt haben, hast du, glaube ich, um bei 48,

Alex: 49 Kilo gewogen und hast gesagt,

Alex: Ich möchte gerne über 50 wiegen, denn ich habe einen Jochen Schweitzer Erlebnisgutschein

Alex: für einen sogenannten Häuser Run und da kann ich als Frau nur teilnehmen,

Alex: wenn ich über 50 Kilo wiege.

Alex: Erzähl erst mal, was das überhaupt für ein Gutschein ist oder was das für ein Häuser Run ist.

Stefan: Ja, also das war immer mein Wunsch war es, tatsächlich mal so ein House-Running

Stefan: mitzumachen von Jochen Schweitzer.

Stefan: Da seilst du dich an einem Haus ab und läufst die Hauswand runter.

Stefan: Das fand ich immer ganz toll.

Stefan: Ich habe das bis heute nicht gemacht. Das war damals mein Ziel und ich habe,

Stefan: glaube ich, 49 Kilo gewogen, als wir uns kennengelernt haben.

Stefan: Und ich habe immer gehört und gelesen in den Feedbacks, wenn du über 50 Kilo

Stefan: wiegst, ist es viel besser.

Stefan: Wenn du über 50 Kilo wiegst, weil du dann einfach nicht so absacken kannst.

Stefan: Und deswegen habe ich gedacht, okay, 52 Kilo, das ist jetzt so mein Ziel,

Stefan: dass ich das wiegen möchte.

Alex: Aber da möchte ich eingreifen, weil du hattest schon einige Jahre trainiert.

Alex: Du hast E-Gym gemacht und du hast Maschinen und Geräte gemacht und hast 49 Kilo gewogen.

Alex: Weil das hat ja eine gewisse Konsequenz.

Alex: Und dann hast du mich angesprochen und hast gesagt, führ mich bitte an die Langhantel.

Alex: Ich will Bankdrücken, Knie beugen und Kreuzheben lernen.

Alex: Ich muss über 50 Kilo wiegen und ich will das nicht mit Bier und Pizza erreichen,

Alex: sondern es darf natürliche Masse werden. Ich möchte einfach schwerer werden,

Alex: ich möchte stärker werden.

Alex: Das heißt also auch für die lieben Hörer da draußen, die vorhaben zuzunehmen.

Alex: Die Anmeldung im Gym ist es noch nicht.

Alex: Und ein Gerät, dreimal zwölf Wiederholungen zu bewegen, ist es auch noch nicht.

Alex: Und jetzt kommst du wieder auf den Plan.

Stefan: Richtig. Also du hast recht, ich habe das E-Gym vorher gemacht und es war auch

Stefan: gut für mich, weil ich ja vorher überhaupt kein Krafttraining gemacht habe.

Stefan: Es war gut für den Körper, um meinen Körper, meine Muskeln da ranzuführen.

Stefan: Ja, und dann kam ja Corona.

Stefan: So, ich hatte mich 2019 angemeldet, 2020 kam Corona dann oder 21.

Alex: 21.

Stefan: Das heißt, alles war zu, dann einen kurzen Moment wieder auf,

Stefan: dann wieder lange zu und in der Zeit durfte ich nicht arbeiten.

Stefan: Ich habe natürlich das gemacht, was ich gut kann zu Hause, gut kochen,

Stefan: gut backen, ganz viel ausprobiert.

Stefan: Ich habe mich natürlich auch nicht so gut bewegt, die Jogginghose war mein Freund,

Stefan: und ich habe dann zugenommen in der Zeit und ich sah unmöglich aus.

Stefan: Also wie so ein Korken, den man auf die Flasche steckt und da bewegt sich dann gar nichts mehr.

Stefan: Also oben war ich schlank, dann in der Mitte war ich dick und dann war ich wieder

Stefan: schlank. Also es war wirklich so, dass mir die Hosen nicht mehr gepasst haben.

Stefan: Und da habe ich gedacht, okay, das musst du abnehmen. und bin aber auch kein

Stefan: Diät-Fan und wiege mein Essen nicht ab, sondern ich habe dann einfach gedacht,

Stefan: okay, du lässt den Alkohol weg und den Zucker weg, weil beides mag ich natürlich auch,

Stefan: und wenn du nicht trainierst oder als ich nicht trainiert habe,

Stefan: dann habe ich natürlich auch öfter mal ein Wein oder ein Bier getrunken.

Stefan: Und das hat es bei mir zumindest mal angesetzt.

Stefan: Und das hat schon eine Zeit lang gedauert, bis das runter war,

Stefan: auch durch Trainings natürlich,

Stefan: gutes Essen auf Proteine habe ich dann schon auch geachtet, als ich wieder trainiert

Stefan: habe und ja, dann 49 Kilo und dann dachte ich, okay, also ich habe auch keine

Stefan: Lust mehr gehabt, im E-Gym zu sein.

Stefan: Ich wollte einfach wirklich an die Maschine, ich wollte ans Eisen,

Stefan: wie man so schön sagt und wollte meinen Körper viel mehr definieren und habe

Stefan: mich auch nicht so richtig getraut.

Alex: Aber du hast ja in deinem Club ganz viele Leute kennengelernt,

Alex: gleiche Altersklasse, zum Teil älter, zum Teil jünger und hast dir was abgeguckt.

Alex: Du hast gesehen, Wie trainieren die? Was machen die? Und hast du die einfach gefragt? Ja, genau.

Stefan: Ich habe die einfach gefragt, wie funktionieren die Maschinen?

Stefan: Und die haben mir das immer mal gezeigt.

Stefan: Und ich habe dann natürlich auch nicht alles richtig gemacht,

Stefan: weil das auch keine Trainer waren, sondern habe dann einfach geguckt.

Stefan: Und das fühlte sich gut an, auf jeden Fall.

Stefan: Und ich wusste allerdings schon, dass ich nicht hart genug trainiere.

Stefan: Und da ist mir so ein Satz von meinem damaligen Yoga-Lehrer im Kopf geblieben,

Stefan: weil ich habe damals auch noch Yoga gemacht.

Stefan: Und hatte vorher immer Krafttraining. Und dann bin ich zur Yoga-Stunde.

Stefan: Und dann habe ich das so erzählt, ach, ich habe schon anderthalb Stunden Krafttraining

Stefan: gemacht, jetzt anderthalb Stunden Yoga.

Stefan: Und dann sagt er, okay, anderthalb Stunden Krafttraining und jetzt Yoga,

Stefan: du bist nicht kaputt, dann machst du was falsch im Krafttraining.

Stefan: Und dann habe ich gedacht, nein, das stimmt gar nicht, ich mache alle Maschinen,

Stefan: ich mache das sauber und schwer.

Stefan: Ich habe es ein paar Jahre später verstanden, was er meinte und er hatte natürlich

Stefan: recht, das weiß ich heute ja.

Alex: Also der Umkehrschluss, wenn Leute sagen, ich gehe ins Gym und möchte jetzt

Alex: wirklich Muskulatur aufbauen, ich will drahtig werden, ich will Fett abbauen

Alex: und nach drei Monaten tut sich nichts.

Alex: Und dann frage ich ja auch, hast du hart und schwer trainiert?

Alex: Natürlich habe ich hart und schwer trainiert, bis ich dann eine Probestunde

Alex: mit dem Probanden mache und dann weiß, okay, wir haben eine Maschine von A nach B bewegt.

Stefan: Ja, richtig.

Alex: Reicht Eiweiß alleine zum Zunehmen?

Stefan: Nein. Nein, natürlich nicht. Also du brauchst eine ausgewogene Ernährung.

Stefan: Also Eiweiß alleine oder überhaupt ein Baustoff, sage ich jetzt mal,

Stefan: in der Nahrungskette alleine reicht nie. Es muss immer vollumfänglich sein.

Stefan: Du brauchst Proteine, du brauchst auch Ballaststoffe natürlich.

Stefan: Du brauchst gute Fette.

Stefan: Das ist alles total wichtig. Und es darf auch durchaus natürlich mal ein bisschen

Stefan: Zucker sein. Es muss jetzt keine zuckerfreie Ernährung sein.

Stefan: Es darf auch mal ein bisschen was mit raffinierten Zucker sein.

Stefan: Ich meine, Zucker ist sowieso in vielen Lebensmitteln drin.

Stefan: Aber es ist auch kein Drama, wenn man mal irgendwie ein Stück Schokolade isst

Stefan: oder weiß ich nicht, mal doch ein Müsli isst, irgendetwas.

Stefan: Es darf die Ausnahme sein. Ich sage immer so, 80 Prozent eine gute,

Stefan: proteinreiche, vollwertige Nahrung ist wichtig und 20 Prozent kannst du essen, was du willst.

Stefan: Kann auch Weißmehl sein, kann Kuchen sein, Pizza, kann auch mal ein Glas Wein sein.

Stefan: Ich denke immer, die Wochenbilanz ist richtig auszuwerten für sich.

Stefan: Nicht die Tagesbilanz, sondern gucken, wie war die Woche oder auch mal im Urlaub

Stefan: zu sagen, ach, ich habe jetzt aber keine Lust hier nur auf Gemüse und auf Eier.

Stefan: Also wenn das Hotel toll ist, die haben eine gute Küche und ein gutes Buffet,

Stefan: dann isst doch einfach. Das habe ich auch immer so gemacht. Immer.

Alex: Kann man gesund zunehmen, ohne überhaupt Sport zu machen?

Stefan: Ich denke, das ist schwierig und es ist ein langer Prozess. Also ob es gesund

Stefan: zunehmen ist, du kannst zunehmen ohne Sport zu machen, ja, wenn du ganz dünn bist.

Stefan: Ich glaube, gesund ist es nicht. Ich habe das selber in meiner Familie erlebt.

Stefan: Wenn Menschen krank sind, wenn sie älter sind und krank sind und gar nicht jemals

Stefan: Sport gemacht haben, nach einer Krebserkrankung zum Beispiel,

Stefan: dann sind viele einfach ganz, ganz dünn und abgemagert.

Stefan: Solche Leute kenne ich, die kenne ich aus meiner Familie, die kenne ich auch,

Stefan: als Kunden von mir und nicht jeder mag Sport und wenn er älter ist und noch

Stefan: nie Berührungspunkte hatte, ist das natürlich auch eine Herausforderung.

Stefan: Du kannst dann zunehmen, es gibt gewisse Getränke natürlich,

Stefan: die sehr proteinreich sind, die gibt es in der Apotheke, das hilft beim Zunehmen auf jeden Fall.

Stefan: Und gesund, ja, ob das gesund ist, kann ich jetzt nicht so sagen.

Stefan: Es hilft auf jeden Fall, ein bisschen Masse aufzubauen und die sind nicht mehr

Stefan: so dünn. Ich glaube, gesund ist es immer, wenn du Muskelmasse hast.

Alex: Ja, also ich glaube auch, dass man ohne Sport nur Gewicht zunehmen kann,

Alex: aber letztendlich gilt es ja, einen aktiven Körper zu haben,

Alex: auch gleichzeitig die Altersvorsorge,

Alex: dass man sagt, okay, ich bringe ein gutes, stabiles Grundgerüst mit und beuge

Alex: Alterskrankheiten vor,

Alex: Muskelschwund, wie auch immer, die Knochendichte wieder gegensteuern,

Alex: dass man sagt, ich habe eine gute Knochendichte.

Alex: Und das heißt, das Zunehmen geht halt nur über die muskuläre Basis und das geht

Alex: natürlich nur über Training und dieses Training darf sehr reizvoll sein,

Alex: ambitioniert, schwer, erschöpfend, ermüdend

Alex: und dann in der Regeneration durch gute Ernährung kann man halt Gewicht aufbauen.

Stefan: Absolut, also wenn man noch ins Fitnessstudio gehen kann, egal wie jung und

Stefan: alt, sollte man das unbedingt tun.

Stefan: Irgendwann, das muss man ganz klar sagen, nach schweren Krankheiten geht das

Stefan: bei einigen nicht mehr Und dann ist es ganz toll, dass es diese Präparate gibt,

Stefan: wo die Leute einfach auch an Gewicht zunehmen können.

Stefan: Aber sie haben manchmal auch nicht die Möglichkeit mehr, ins Fitnessstudio zu

Stefan: gehen. Dann hilft vielleicht auch einfach ein bisschen Reha,

Stefan: Sport, ein bisschen Gymnastik. Auch da gibt es natürlich Möglichkeiten,

Stefan: damit der Körper bewegt wird.

Alex: Ich durfte das im letzten Jahr beobachten, dass eine junge Mutter meine Dienste

Alex: im Club gebucht hat und sagt, ich bringe dir meine Tochter, sehr junges Mädchen.

Alex: So alt, dass sie natürlich schon im Club trainieren darf. Und da war die Aufgabe

Alex: der Mutter auch, bringen Sie ans Krafttraining bitte, weil sie kennt Cardio.

Alex: Sie kennt Cardio, sie kennt Intervalltraining, sie kennt Kurse.

Alex: Aber das nützt uns nichts, sie ist gerade etwas zu dünn und deswegen sind wir

Alex: da ins gezielte Krafttraining gegangen.

Alex: Es hat auch länger gedauert alles zusammen, bis die erste Muskulatur dann richtig auch da war.

Alex: Heute sehe ich sie immer noch im Club. Heute kann sie Kurse machen,

Alex: kann Cardio machen, kann Intervall machen, weil sie eine gute Substanz aufgebaut hat.

Alex: Aber die kam wahrscheinlich zu mir eben mit der gleichen Diagnose,

Alex: wie du sie hast. Einfach ich bin sehr, sehr dünn und mir fällt es schwer zuzunehmen.

Alex: Und da hat Krafttraining auf jeden Fall was gebracht, auch bei einem jungen

Alex: Mädchen, wenn man das gezielt und sehr gesund macht. Wichtig ist ja,

Alex: dass die Gelenke mitmachen, dass die gut angelernt werden, die Sehnen,

Alex: die Bänder, die ganzen passiven Strukturen.

Alex: Aber ich habe striktes Kardioverbot vom Anfang an mitbekommen, was ja auch gut ist.

Stefan: Und ganz toll auch von der Mutter, dass sie ihre Tochter daran geführt hat und

Stefan: ran führen durfte. Das muss man ja auch sagen, das möchte ja nicht jeder.

Alex: Sehr sportliche Mutter, auch völlig definiert. Und also die hat einen muskulären,

Alex: guten Status, aber eben auch eine tolle Ausdauer.

Stefan: Schön. Sehr, sehr gut. Ich meine, es ist ja auch so, Kinder machen ja auch Leistungssport.

Stefan: Es ist ja nicht so, dass Krafttraining für Kinder total blöd ist.

Stefan: Und gerade in der ehemaligen DDR, da gab es ja auch diese Sporthochschulen.

Stefan: Da wurden ja Kinder rekrutiert und dahin geschickt. Und natürlich haben die

Stefan: viel Krafttraining auch gemacht. völlig egal für welche Sportart du da ausgebildet

Stefan: wurdest, was im Fokus stand,

Stefan: Aber das ist natürlich mehr als Schulsport gewesen.

Alex: Und da wurden auch entsprechende Leckerlis verteilt, die wir heute nur in der

Alex: Apotheke kennen, oder? Oder vielleicht gar nicht mehr zugelassen sind für Menschen.

Stefan: Ja, ganz sicher.

Alex: Ja, ich hörte mal sowas.

Stefan: Ich auch.

Alex: Ich habe neulich nämlich mal einen Namen gegoogelt eines Anabolen-Steroides.

Alex: Ich kannte den Namen überhaupt nicht und ich dachte schon, ich kenne viele.

Alex: Und habe diesen Namen eingegeben und dann hieß es ja, das ist der Klassiker

Alex: im DDR-Leistungssport gewesen.

Stefan: Ja, ja, ja, krass, ja. Das ist ja auch bekannt.

Alex: Das heißt, das System hat wirklich ein Präparat entwickelt, um wirklich Muskulatur

Alex: aufzubauen, um auch die Angriffslust zu steigern, also mental gegen Widerstände

Alex: sich durchsetzen zu können.

Alex: Und ja, witzig, aber ich kannte diesen Namen halt nicht.

Alex: Jetzt weiß ich, warum ich es nicht kannte, weil ich war nicht in der DDR und

Alex: auch schon gar nicht im Leistungssport dort wissend oder tätig.

Stefan: Ja, also zunehmen ist auch eine Herausforderung.

Alex: Die genauso lange dauern kann wie abnehmen.

Stefan: Ja, absolut. Und was ich auch nochmal sagen möchte, ich bekomme das jetzt auch

Stefan: gerade wieder mit, dass das jetzt wohl wieder die Zeit ist.

Stefan: Wirtschaftlich ist es schwierig in Deutschland gerade und das ist wohl immer

Stefan: die Zeit, wo ganz viele Menschen abnehmen möchten und dünn sein,

Stefan: gerade wieder so ein Trend ist.

Stefan: Ich bekomme den für mich jetzt gar nicht so reingespielt. Ich höre das in meinem

Stefan: Umfeld aber und ich höre das auch ganz oft im Fitnessstudio,

Stefan: egal in welchem, Dünnsein ist gerade wieder angesagt und wichtig.

Stefan: Und es ist so gefährlich, einfach dünn zu sein.

Stefan: Das ist so gefährlich, abzunehmen, Diäten zu machen, nur Cardio zu machen,

Stefan: nicht vernünftig zu essen. Es geht nicht um die Optik, sondern es geht um die

Stefan: Gesundheit am Ende des Tages. Das ist wichtig.

Stefan: Der Hormonhaushalt stimmt irgendwann nicht mehr, man schläft nicht gut,

Stefan: man hat nur dieses Dünnsein im Kopf, im Hinterkopf, das ist auch eine Belastung.

Stefan: Stress auf der ganzen Linie.

Stefan: Also ich kann das jetzt selber gar nicht so nachempfinden und nachvollziehen,

Stefan: weil ich mir auch mit dicker sein oder zunehmend auch nicht gestresst habe.

Stefan: Das war eben so und ich habe gut gegessen und ich habe auch viel Alkohol getrunken

Stefan: früher und dadurch bin ich auch nicht dicker geworden. Aber das war eben so.

Stefan: Ich habe das abziziert und mir war immer meine Gesundheit wichtig.

Stefan: Also ich wusste, ich will gesund sein, fit sein und beweglich sein.

Stefan: Aber dieser Dünnsein-Trend, der gerade wieder so hoch schießt,

Stefan: ist hochgradig gefährlich. Und es kommt ja noch dazu, was alle,

Stefan: die dann irgendwann mal so super dünn sind.

Stefan: Sie sind irgendwann krank und auch irgendwann unzufrieden und dann wird es wieder

Stefan: schwer gesund zuzunehmen.

Alex: Was man sich als sehr dünner Mensch auch immer wieder vor Augen halten sollte.

Alex: Es gibt einen englischen Fachbegriff, das ist eine Abkürzung aus vier Buchstaben,

Alex: die heißt NEAT, aber nicht NEAT von ich brauche, sondern N-E-A-T.

Alex: Und das steht für Non-Exercise Activity Thermogenesis. Das ist also eine Aktivität

Alex: im Körper, die nichts mit Sport zu tun hat.

Alex: Nichts mit Sport. Und ich komme nämlich auf deine Eingangsstory zurück.

Alex: Das ist Gehen und Treppensteigen. Das ist Stehen statt Sitzen.

Alex: Das ist Hausarbeit, Rumlaufen bei der Arbeit, Gestikulieren,

Alex: mit dem Fußwippen, häufiger Positionswechsel, schon im Sitzen.

Alex: Und generell viel unbewusst und unterbewusste Bewegung. Und du sagst,

Alex: du warst auch ein Hippel, du warst sehr aktiv.

Alex: Und diese

Alex: Die Häufigkeit oder sagen wir mal so, der Gesamtkalorienverbrauch durch unbewusste

Alex: Bewegung, die nichts mit Sport zu tun hat, können am Tag einige hundert Kalorien sein.

Alex: Und wenn du die nicht gegen antfutterst, dann weißt du auch,

Alex: ich bin immer dünn, weil ich ein Zappelfilip bin.

Alex: Also das ist auch ganz wichtig. Das heißt, warum sage ich das und was will ich damit sagen?

Alex: Menschen, die besonders dünn sind, sollten sich hinterfragen,

Alex: Schlafe ich an der Steckdose?

Alex: Habe ich sehr viel Energieverbrauch, was nichts mit Sport zu tun hat?

Alex: Weil selbst dann schaffst du wieder eine negative Energiebilanz.

Alex: Du kannst gar nicht gegen anfuttern, weil du immer am Wuseln bist.

Alex: Immer am Wuseln, so ein unruhiger Geist, immer, immer, immer.

Alex: Und das kann schon der erste Schritt sein, zu sagen, okay, ich muss ja Kalorien

Alex: sparen auf der Ausgabeseite, also Kalorien sparen, wenn ich schon nicht unheimlich

Alex: viel essen kann, dann muss ich einfach ruhiger werden.

Alex: Oder bewusst ruhiger werden. Das ist ja auch ein Ansatz, ein erster Ansatz.

Alex: Und der findet nur im Köpfchen statt.

Stefan: Ja, und das ist auch eine große Herausforderung. Man darf natürlich auch nicht

Stefan: vergessen, wenn man dünn isst,

Stefan: Man hat auch keine Kraft und du brauchst ja auch Kraft im Alltag.

Stefan: Ich habe das ja selber auch beruflich gemerkt. Also ich arbeite ja auch mit

Stefan: Dekorationsmitteln, mit schweren Sachen, die ich mal tragen muss.

Stefan: Und es war mir immer höchst unangenehm, dass ich das gar nicht so schleppen

Stefan: konnte. Also ich fand das immer total blöd. Ich habe immer gedacht,

Stefan: was bist du denn hier für eine Lusche? Also geht ja wohl nicht.

Stefan: Meine Kollegen können das alles schleppen und du nicht.

Stefan: Ich mochte das einfach nie. Ich wollte auch immer stark sein und du hast auch keine Griffkraft.

Stefan: Es sind ja schon die alltäglichen Dinge, um die es geht. Es geht um schwere

Stefan: Einkäufe, die wir alle mal haben. Es geht um Gepäck, was wir auch alle mal bewegen

Stefan: müssen. Oder auch im Haushalt schiebst du mal was hin und her.

Stefan: Du brauchst einfach immer Kraft. Griffkraft, du brauchst muskuläre Kraft, das ist wichtig.

Alex: Ja, oder schnell kraft den Karton jetzt mal ganz schnell ins zweite Regal zu

Alex: wuppen. Ja, das sind alles Sachen, ein Untrainierter holt sich einen Hexenschuss dabei.

Alex: Aber du bist ja immer noch ein Hippel und schläfst an der Steckdose.

Alex: Und du bist ja immer noch sehr aktiv. Erstmal hast du einen Job,

Alex: der immer, du bist auf den Füßen, du wuselst den ganzen Tag in deiner Arbeitszeit hin und her.

Alex: Ich will nicht sagen, dass du rastlos bist, aber du bist ein sehr aktiver Mensch.

Alex: Nun hast du dir 5, 6 Kilo Muskeln in den letzten Jahren aufgebaut und bist immer noch

Alex: Dünn. Nein, du bist definiert. Du bist ja ziemlich zäh. Das heißt,

Alex: auch wenn du Gewicht zugenommen hast, war das reine Muskulatur.

Alex: Du hast wahrscheinlich sogar jetzt noch weniger Körperfett als in damals dünnem

Alex: Zustand, weil du eben Sport machst.

Alex: Du machst kein explizites Kardio, du machst aber sehr ambitioniertes Krafttraining,

Alex: schwere Gewichte, weniger Wiederholung, alles sauber und kontrolliert.

Alex: Das hat dir die Masse draufgepackt. Die Masse ist sichtbar, du kriegst ja viel

Alex: Komplimente, du kriegst auch zum Teil Gegenwind.

Alex: Das ist klar, Neid kommt immer von unten.

Alex: Und das ist alles, was du aufgebaut hast, hast du nicht gemacht,

Alex: wie ein typischer Bodybuilder es machen würde, der sagt, okay,

Alex: ich bin jetzt in einer Off-Season, einer sogenannten Massephase,

Alex: ich esse jetzt extrem viele Kalorien, damit ich noch schwerere Gewichte bewegen

Alex: kann, damit ich noch mehr Muskulatur aufbaue, sondern du hast dein Essverhalten nicht geändert,

Alex: du hast einfach nur sehr schwer trainiert, gleiche Stoffwechselrate,

Alex: immer aktiv Und somit bist du quasi sauber und trocken, ja, schwerer geworden,

Alex: aber auch sichtbar stärker.

Stefan: Ja, absolut. Also sichtbar stärker und auch wirklich, ich habe einfach auf mehr Kraft gewonnen.

Stefan: Und ja, ich kenne dieses Prinzip von Bühnenathleten natürlich.

Stefan: Die futtern sich die Masse an.

Stefan: Das ist einfach nichts für mich. Also A, will ich ja gar nicht auf die Bühne,

Stefan: das ist nie mein Thema gewesen. Dann wüsste ich jetzt nicht,

Stefan: warum ich dieses Zeigeln machen sollte. Bin auch kein Fan davon.

Alex: Zeigeln ist nicht Radfahren, sondern es ist eine zyklische Jahresaufteilung,

Alex: wo man sagt, man geht 5, 6, 7 Monate in eine Massephase.

Alex: Es ist nicht unkontrolliertes Essen, es ist schon auch kontrolliertes Essen,

Alex: aber im guten Überschuss.

Alex: Nur man sieht schon ein bisschen aus wie eine nasse Fetuccine.

Alex: Und dann muss man eben 16 bis 20 Wochen in eine harte Diät. und das ist mental für Normalbürger

Alex: nicht tragbar und schon gar nicht im Berufsleben mit wechselnden Schichten.

Stefan: Ja, ist schon eine Herausforderung. Also ich bewundere jeden Bühnenathleten, der das schafft.

Stefan: Das muss ich ganz klar sagen. Auch die Massephase ist ja nicht für jeden einfach.

Stefan: Du musst ja irgendwann richtig viel essen und Treppen steigen.

Alex: Deine Einkäufe hochschleppen.

Stefan: Richtig, ja. Und dann die Diät. Also ich bewundere jeden, der das schafft.

Stefan: Das ist unheimlich viel Disziplin, die du dafür brauchst.

Stefan: Und natürlich ist es schon gut, wenn du irgendwann ein bisschen mehr wiegst,

Stefan: kannst du mehr Gewicht bewegen. Das ist schon toll.

Stefan: Wenn es wichtig ist, eine gewisse Kilozahl irgendwann zu bewegen zu wollen,

Stefan: dann ist das durchaus sinnvoll. Mir ist ja die Kilozahl auf der Hand oder auf

Stefan: der Scheibe gar nicht wichtig, sondern für mich ist die saubere Ausführung wichtig

Stefan: und die Optik ist mir viel wichtiger.

Alex: Und das Körpergefühl, triffst du den Muskel oder schummelst du,

Alex: indem du den ganzen Körper einbringst?

Stefan: Richtig, das ist einfach wichtig. Und ich möchte immer schlank aussehen,

Stefan: schlank sein, das ist mir wichtig. Und ich futter schon auch viel. Also ich habe schon,

Stefan: Ich tracke ja nicht, aber es ist schon viel, was ich esse.

Stefan: Frühstück, dann kommt noch ein Snack, Mittagessen. Meine Kollegen sagen auch

Stefan: immer, die hat Hunger, die futtert.

Stefan: Mir ist auch manchmal schon schlecht, weil ich lange nichts essen konnte,

Stefan: weil es manchmal auch mit den Pausen nicht so passt, wie ich möchte.

Stefan: Dann muss ich schauen, dass ich auch nicht ungesund unbedingt snacke,

Stefan: weil ich weiß ja dann, durch Schokoladenriegel oder irgendetwas bekomme ich

Stefan: ja auch wieder Hunger, das ist ja auch nicht so sinnvoll.

Stefan: Mache ich natürlich auch manchmal, schiebe mir auch mal Schokolade oder irgendwas rein.

Stefan: Und ja, aber das ist schon so meins vom Körperlichen, einfach schlank sein,

Stefan: definiert sein, muskulär aussehen, also sichtbare Muskeln, das war ja immer schon mein Traum.

Stefan: Ich wollte als Kind, fand ich schon immer Frauen toll, wo man die Muskeln sehen

Stefan: konnte, mochte ich schon immer und ja, jetzt habe ich das selber für mich erreicht.

Alex: In der Spitze hast du 58 Kilo gewogen und jetzt bist du wieder etwas runter?

Stefan: Ich glaube 55, 56 habe ich lange nicht gewogen. Ich müsste eigentlich auch mal

Stefan: wieder die ganzen Körperfettanalysen und so weiter machen, mache das auch nicht regelmäßig.

Alex: Was gut ist, weil die Waage kann einen auch krank machen und einfach nur ärgern.

Stefan: Ja, also ich bin da jetzt für mich einfach nicht so ein Fan davon.

Stefan: Ich muss es jetzt auch nicht. Ich habe ja kein Ziel. Ich glaube,

Stefan: wenn man ein Ziel hat abzunehmen, ist es immer sinnvoll, sich mal so einmal

Stefan: die Woche oder alle zwei Wochen mal zu wiegen. Absolut.

Stefan: Für mich ist das gar nicht so wichtig.

Stefan: Ja, mit 58 Kilo, das weiß ich auch noch, da war ich aber auch ein bisschen schwammiger,

Stefan: also nicht so definiert für meine Verhältnisse.

Alex: Ja klar, aber es ist so sehr eitel.

Stefan: Ja,

Stefan: das habe ich schon gemerkt. Ja, und trotzdem auch, das ist okay,

Stefan: das gehört dazu und ich habe dann nachher auch keine Diät gemacht.

Stefan: Ich wusste einfach, okay, jetzt geht es mal wieder mehr ins Krafttraining,

Stefan: trinkst mal weniger Bier.

Alex: Weniger Bier, weniger Weisheit, weniger Uso. Das bringt schon ein bisschen was.

Stefan: Absolut, ja. Ja, stimmt. Und heute kann ich sagen, bin ich zufrieden.

Stefan: Und das ist wirklich das, was ich als Message schon mal mitgeben möchte.

Stefan: Also alle, die schlank sind und die sich unwohl fühlen, weil sie zu dünn sind.

Stefan: Und da ist es auch egal, ob sie vielleicht 10 Kilo Untergewicht haben oder ob

Stefan: sie Normalgewicht haben und sich trotzdem zu dünn fühlen.

Stefan: Dann geht ins Krafttraining. Geht ins Krafttraining, ess proteinreich.

Stefan: So kannst du einfach gesund auf lange Sicht aufbauen.

Alex: Das heißt, von deinem Trainingsansatz und Umgang mit deinen Coachees werden

Alex: beide Parteien gleich behandelt.

Stefan: Absolut, selbstverständlich.

Alex: Also es gibt keine Unterschiede, dass ich Gewicht abkochen möchte und auch nicht

Alex: wenig Gewicht aufbauen muss, sondern jeder hat die gleiche Aufgabe.

Alex: Also die könnten zusammen sogar trainieren, die Übergewichtigen und die Untergewichtigen

Alex: und würden wirklich beide sogar aufs gleiche Ziel kommen.

Stefan: Richtig, absolut. Vom Training ja, die Ernährung wird natürlich dem entsprechen.

Alex: Die wird eingepasst, Überschuss oder Defizit, das ist auch klar,

Alex: aber die Grundbausteine bleiben die gleiche.

Stefan: Ja, absolut. Krafttraining. Reines Krafttraining, schweres Krafttraining,

Stefan: das ist wichtig und auch nicht zu viel.

Stefan: Das ist auch wichtig. Gute Erholung zwischendurch.

Alex: Ich hatte heute eine Dame im Coaching 45 Jahre

Alex: Tolle Figur. Für mich gab es gar keine Frage gestellt, was soll ich mit ihr machen.

Alex: Sie hat selber auch gesagt, ich möchte einfach ein bisschen stärker werden.

Alex: Ich möchte ein bisschen rustikaler werden.

Alex: Man darf Muskeln gerne sehen und nicht nur vermuten.

Alex: Und da haben wir natürlich eine Grundausstattung an Übungen heute ausgewählt.

Alex: Und ich habe dann die Maschinen bestückt mit dem Stecker an den entsprechenden Gewichtsplatten.

Alex: Wie soll ich das denn machen? Wie soll ich das denn machen? Das heißt,

Alex: sie hat nie an dem Gerät gesessen, ich stecke dann irgendeine Zahl, schaffe ich nicht.

Alex: Und das ist auch ein Thema, das kann eigentlich nochmal eine eigene Folge kriegen,

Alex: aber ich glaube, das hatten wir schon in irgendeiner Folge, dass Menschen eigentlich

Alex: viel zu leicht trainieren, weil sie gar nicht wissen, wie stark sie sind

Alex: und weil sie sich auch keine ambitionierten Gewichte oder die,

Alex: die nötig sind, um einen Reiz für Muskelwachstum zu setzen,

Alex: dass die das gar nicht sich trauen zu stecken.

Alex: Die Dame war mindestens drei, vier Mal stärker, als sie selber angenommen hat.

Alex: Sie wird morgen einen leichten Kater davon tragen, weil es auch zum Teil neue

Alex: Bewegungsmuster waren. Da kannst du ja mit wenig Gewicht schon einen maximalen Kater reinholen.

Alex: Und letztendlich ist sie extrem stolz aus dem Laden gegangen und hat gesagt,

Alex: wow, ich hätte das alles nicht gedacht.

Alex: Und warum habe ich das mit ihr gemacht?

Alex: Ich war schon mal im Gym, ich habe schon mal ein paar Jahre Gewichte hochgehoben

Alex: und ich kann Körper lesen.

Alex: Ich weiß, wie ein Mensch aufgebaut ist und ich kann Augen lesen und ich kann

Alex: Wünsche sehr deutlich hören und wahrnehmen.

Alex: Ja, und dann darf diese Session auch was kosten.

Stefan: Schön. Sehr schön.

Alex: Und das hat auch was mit ihrer Software gemacht. Und das war das Wichtigste

Alex: nach dem Training, dass sie sagt, ich hätte es alleine nicht gemacht.

Alex: Jetzt weiß ich aber, ich brauche keine Angst mehr haben.

Stefan: Und das ist ganz toll. Also deswegen bin ich auch so ein Fan davon,

Stefan: unbedingt mal mit einem Personal Trainer zu trainieren.

Stefan: Weil dieses im Kopf freisetzen, ich schaffe es doch und ich muss keine Angst haben.

Stefan: Ich glaube, dass man das alleine nicht immer hinbekommt.

Stefan: Das ist auch meine Erfahrung, meine persönliche und dass man es auch mit Freunden

Stefan: nicht immer hinbekommt.

Stefan: Ich glaube, ein Trainer, der kann, der achtet ja auch nochmal auf die saubere

Stefan: Technik dann und der kann ganz klar, ganz schnell motivieren und den Reiz einfach

Stefan: setzen und ich glaube, das ist für alle wichtig und,

Stefan: ich stelle auch immer wieder fest, dass es gerade für Frauen wichtig ist.

Stefan: Ganz, ganz viele Frauen, die ich kenne, unterschätzen sich. Und wenn sie dann

Stefan: in der Maschine sitzen, dann geht es doch auf einmal. Und gerade in den Maschinen,

Stefan: also das muss man jetzt ja auch nicht mit Kurzhandeln übertreiben.

Stefan: Da ist die Technik vielleicht dann auch ein bisschen individueller zu betrachten.

Stefan: Aber in Maschinen, da steckt so viel Potenzial, wenn wir die Frau da reinsetzen, die kann die Technik.

Stefan: Dann spürt sie einfach mal auch, wie der Muskel arbeitet. Und man sieht es ja

Stefan: auch manchmal, wie er sich dann bewegt. Es sind ja so ganz tolle Momente,

Stefan: die man dann in dem Moment hat, ganz viele Glücksgefühle.

Stefan: Und für das Selbstwertgefühl ist so ein Moment so wichtig und trägt für die

Stefan: nächsten Tage und Wochen.

Alex: Ja, weil wir reden ganzheitlich gebetrachtet über Körper und Geist.

Alex: Wenn man weiß, wozu ich körperlich fähig bin, erweitert das natürlich auch meine Software da oben.

Stefan: Ja, absolut. Und das ist ja das, was wir auch immer wieder sagen und feststellen.

Stefan: Krafttraining ist nicht nur für den Muskel gut und für das Muskelwachstum.

Stefan: Es macht so viel mehr mit deinem Körper, mit deiner Disziplin,

Stefan: mit deiner Ausdauer immer wieder ins Training zu gehen und,

Stefan: mit der Körperhaltung, mit der Körperspannung und mit dem Kopf einfach sich

Stefan: nicht mehr zu limitieren und zu sagen, das schaffe ich nicht.

Stefan: Ach nee, ob ich das schaffe.

Stefan: Sondern man traut sich einfach im Kleinen und dann traut man sich größer.

Stefan: Und dann traut man sich außerhalb des Fitnessstudios auch viel mehr Dinge zu.

Stefan: Man wirkt ganz anders, wenn man einen Raum betritt, in sich ruhend auch.

Stefan: Also das ist eine ganz andere Ausstrahlung, die man komplett hat. Macht sehr viel.

Stefan: So sieht das aus.

Alex: So, das war unsere Folge. Wir zeigen es heute mal der Waage.

Stefan: Ja, genau.

Alex: The only way is up.

Stefan: Ja, genau. Also, wenn ihr schlank seid, geht ins Krafttraining, esst viele Proteine.

Alex: Ja, und gute Kohlenhydrate, weil das ist euer Flugbenzin.

Stefan: Absolut.

Alex: Das ist das Wichtigste eben auch. Natürlich das Eiweiß für den Muskelaufbau.

Alex: Aber ihr braucht ordentlich Brennstoff, damit ihr die Leistung auf Abruft und

Alex: das sind gute Kohlenhydrate.

Stefan: Ja, absolut. Ja, und ich bin sehr dankbar, dass ich heute so gesund und voller Kraft hier sitzen darf.

Stefan: Ja, wunderbar.

Alex: Dann vielen Dank fürs Zuhören.

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