Folge 27 – Warum die Waage lügt

Shownotes

🔗 Links & Mehrwert:

Alex bei Instagram: https://www.instagram.com/alexbinelli/

Alex trainiert ihre Coachees im McFit Hamburg-Stellingen 1 – als eine der ersten Personal Trainerinnen bei McFit in Hamburg überhaupt.

Hier ist Stefan samstags Personal Trainer: David Lloyd Meridian Spa & Fitness Alstertal https://www.meridianspa.de/de-de/clubs/hamburg-alstertal/

Unser online Kalorienrechner zum Abnehmen und Muskelaufbau https://fittermacher.de/kalorienrechner-fettabbau-muskelaufbau/

➡️ Abonniere Die Fittermacher auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts & überall, wo es Podcasts gibt.

Transkript anzeigen

Stefan: Das kennt ihr doch alle. Pizza essen am Sonntag, ein Kilo mehr am Montag auf der Waage.

Alex: Wer kennt es nicht, genau. Unser Thema heute ist eine Wusstet ihr eigentlich? Fragerunde.

Alex: Wobei wir nur eine Frage heute haben, aber wir machen ein paar Folgen daraus.

Alex: Wusstet ihr eigentlich, warum die Waage lügt?

Stefan: Ja, wir kennen alle das Thema. Das Wochenende ist da, das Essen schmeckt,

Stefan: die Pizza, die Pasta, wie auch immer. Und am Montagmorgen wiegen wir uns und

Stefan: wir wiegen ein Kilo mehr.

Stefan: Mindestens. Alles mindestens. Und es ist fett.

Stefan: Immer. Ein Kilo Fett zugenommen. Über Nacht. Ja.

Stefan: Ja, ist es denn jetzt wirklich so?

Alex: Nein, natürlich nicht. Also, wenn wir uns jetzt mal die Pizza angucken,

Alex: die TK-Pizza, wir nennen keine Namen, dann haben wir da ja verschiedene Zutaten

Alex: drin. Wir haben Weißmehl.

Alex: Wir haben vielleicht Salz in nicht unerheblicher Menge.

Alex: Und dann die Zutaten, die noch ein bisschen drauf kommen. Ein paar Salami oder

Alex: Thunfisch, Schinken, Käse.

Alex: Also die Pizza wiegt 400 Gramm.

Alex: Das ist jetzt nicht, oder wiegt sie 800 Gramm?

Stefan: Ich weiß das gar nicht.

Alex: Auf jeden Fall haben wir da Bestandteile, die Wasser ziehen. Die binden Wasser.

Alex: Also Kohlenhydrate zum Beispiel. Was wir sagen können, ein Gramm Kohlenhydrat,

Alex: Bindet 3 Gramm Wasser. Ja, das ist nun mal.

Alex: Ein Gramm Salz kann bis zu ein Kilo Wasser binden.

Alex: So, und wenn man jetzt mal so einen schönen Pizzaabend hatte und man hat noch

Alex: ein paar andere lustige Getränke dabei gehabt, dann hat man natürlich nächsten

Alex: Tag auf der Waage eine Zahl, die einen erstmal erschreckt. Deswegen bin ich

Alex: mit einem Kilo noch, das belächle ich. Ich habe eine Spielmasse bei meiner Körpergröße. Ich bin ca.

Alex: 1,85 m groß. Ich wiege zwischen 84 und 87 Kilo.

Alex: Ich habe jetzt auch mal die Tage 91 gewogen. Und das ist reine Spielmasse an Wasser.

Alex: Je nachdem, wie war der Tag, was habe ich konsumiert, was habe ich gegessen.

Alex: Das heißt, die Waage zeigt nicht die Wahrheit, sie zeigt Gewicht.

Alex: Aber nicht die Zusammensetzung des Körpers.

Stefan: Genau. Das heißt, du hast dich über Nacht oder über das Wochenende nicht ruiniert,

Stefan: sondern du hast einfach Wasser gezogen.

Alex: Ja, so kann man das sagen. Und dann kommen wir nämlich jetzt zur Brigitte-Blitz-Diät.

Alex: Wie verliere ich vier Kilo in fünf Tagen? Das geht übrigens genau so,

Alex: hat aber mit der Diät nichts zu tun, weil meistens werden die Kohlenhydrate

Alex: als erstes vom Speiseplan gestrichen.

Alex: Und wie gesagt, die Kohlenhydrate binden halt das Wasser.

Alex: Und wenn man die Kohlenhydrate deutlich runterfährt, entwässert der Körper.

Alex: Das heißt, das erste, was wir verlieren, ist immer noch kein Körperfett.

Stefan: Alles Wasser.

Alex: Alles Wasser. Und das ist die sogenannte Spielmasse, sag ich immer,

Alex: die ich habe. Und jeder Mensch hat eine andere körperliche Zusammensetzung.

Alex: Wenn wir auch davon ausgehen, Alex zum Beispiel sehr muskulär ausgestattet hat,

Alex: sehr ausgeprägte Muskulatur, wenn sie zum Beispiel in ein sehr schweres Beintraining

Alex: geht, wirklich in ein schweres Beintraining, dann schafft sie ja durch Überlastung

Alex: kurzzeitige Verletzungen der Muskulatur zu erzeugen.

Alex: Und was tut ein Körper? Wenn er verletzt wird, er schützt sich. Wie schützt er sich?

Alex: Er bindet Wasser an der Stelle, die kaputt gegangen ist.

Alex: Und Alex hat eine Spielmasse von einem halben Kilo Wasser und dafür muss sie

Alex: nicht essen und trinken, nur verletzungsbedingt die sich um die Oberschenkel legen.

Stefan: Und das habe ich von dir gelernt. Wieg dich niemals nach einem Beintraining

Stefan: am nächsten Tag. Ich wiege immer mehr.

Stefan: Für mich ist das kein Problem. Ich weiß ja, worum es geht. Aber wenn man jetzt

Stefan: ein Thema mit der Zahl auf der Waage hat, dann empfehle ich,

Stefan: wieg dich dann einfach nicht.

Alex: Nein, der Spiegel lügt nicht. Der Spiegel zeigte den Look, zeigte deine Optik.

Alex: Aber die Waage zeigt nur ein Gewicht und das ist meistens unser Gegner. Die Waage lügt.

Alex: Wir sagen das ganz plakativ, weil wir uns damit natürlich auch sehr beschäftigen

Alex: und jeder hat seinen Lebenswandel.

Alex: Jeder weiß, okay, heute habe ich mal einen Cheat Day. Was ist der Cheat Day?

Alex: Heute esse ich alles, was ich einfach will, weil ich war ja sechs Tage super

Alex: diszipliniert, auch in einem Kaloriendefizit. Ich bin ja auf dem Kurs zum Abnehmen.

Alex: Aber wenn der Cheat-Day wirklich entgleitet, schaffe ich die sechs Tage Defizit,

Alex: die ich strikt eingehalten habe, doch mit einem Tag zu egalisieren.

Alex: Weil wenn ich jetzt richtig ins Plus gehe, mit wirklich einem Food,

Alex: unkontrolliertes Essen, dann war die Woche einfach für den Arsch. Das kommt noch dazu.

Stefan: Absolut, ja. Das kann man so sagen. Über den Cheat-Day kann man nochmal ein

Stefan: extra Thema machen. Natürlich ist es jetzt nicht so verkehrt,

Stefan: auch mal ein bisschen was zu essen, wo man sagt, habe ich jetzt die ganze Woche verzichtet.

Stefan: Wenn es zu viel ist und die Wochenbilanz stimmt nicht, dann ist das natürlich

Stefan: je nach Ziel nicht so effektiv.

Alex: Also wenn man jetzt schnell Gewicht reduzieren möchte, man kann dann eben die

Alex: Kohlenhydrate einschränken, man nimmt weniger Kohlenhydrate zu sich,

Alex: dadurch wird Wasser freigegeben, es wird nicht mehr gebunden im Glykogenspeicher.

Alex: Und hat aber zur Folge natürlich weniger Kohlenhydrate an Bord.

Alex: Denkleistung verringert sich, Laune wird nicht gerade besser und Kraftleistung

Alex: ist nicht mehr auf maximal Schub ausgerichtet, weil wir brauchen die Kohlenhydrate

Alex: als Energiespender für ein sattes Training. Ich kenne das von mir.

Alex: Morgens, ich trainiere meistens morgens, mein Club macht um 6.30 Uhr auf.

Alex: Da kann ich ja noch gar nicht geladen haben und auch wirklich gut verstoffwechselt haben.

Alex: Und deswegen weiß ich, dass ich morgens nicht die Kraftleistung bringen kann,

Alex: die ich nachmittags oder abends bringen könnte.

Alex: Nur in meinem Biorhythmus ist es halt vorgesehen, dass ich nicht abends trainiere,

Alex: weil ich komme dann einfach nicht mehr runter.

Alex: Weil ich trainiere auch nicht häufig, aber wenn dann schwer und dann auch sehr ambitioniert.

Alex: Aber das schießt natürlich auch oben in den Kopf ein bisschen rein und dann

Alex: runter zu kommen, weil ich arbeite natürlich auch zum Beispiel mit Koffein.

Alex: Ich brauche gerne mal zwei Koffeintabletten, die mich dann auch richtig pushen,

Alex: anschieben, mir einen guten Fokus geben.

Alex: Aber bis das Koffein wieder raus ist aus der Umlaufbahn, da will ich eigentlich schon lange schlafen.

Alex: Und deswegen trainiere ich halt morgens und ich weiß, ich gehe geschwächter

Alex: ins Training. Ich nehme mir Leistung.

Alex: Aber das ist der Kompromiss. Ich trainiere nie mittags, auch nicht nachmittags,

Alex: gehe ich arbeiten und abends eigentlich gar nicht.

Stefan: Richtig, ja. Okay, gut. Also das Salzthema?

Stefan: Haben wir. Gewichtsthema haben wir.

Stefan: Und wusstet ihr eigentlich, dass für ein Kilo Fettzunahme ungefähr 7000 Kalorien

Stefan: Überschuss notwendig sind?

Alex: Ja, Überschuss. Also wir haben ja drei verschiedene Kalorienhaushalte.

Alex: Wir haben den für Erhaltung. Nichts verändert sich. Wir werden nicht schwerer und nicht leichter.

Alex: Wenn wir jetzt bei Alex sagen zum Beispiel, wäre das bei ihr vielleicht 2400 Kalorien.

Alex: Wenn sie die genauso isst, die sie auch sonst ausgibt, nämlich ihre 2400, dann ist sie auf Erhalt.

Alex: Geht sie auf 1900 Kalorien runter mit dem Essen, dann hat sie 500 im Defizit.

Alex: Wenn sie das lange durchhält, nimmt sie gut ab.

Alex: Also sie kann dann eben 500 Gramm die Woche einsparen durch 500 Kalorien pro

Alex: Tag. Das sind 3500 Kalorien in der Woche.

Alex: Das ist ein halbes Kilo Fett, was ihr abbauen könnte.

Alex: Aber wenn ich jetzt natürlich das Ganze auch gegenrechne, es gibt auch die Aufbaukalorien.

Alex: Und dass jemand 7000 Kalorien in einer Woche im Plus, also im Überschuss ist,

Alex: das ist eigentlich schwer zu fett.

Alex: Das musst du schon fressen. Und das ist dann, denke ich, auch unkontrolliert.

Alex: Aber 7000 Kalorien, dann nimmst du wirklich ein Kilo zu und das ist vorzugsweise Fett.

Stefan: Ja, also wenn ihr die Pizza am Wochenende esst, habt ihr nicht ein Kilo Fett

Stefan: zugenommen? Nein. Nein, bleibt entspannt?

Alex: Genau.

Stefan: Okay, und wusstet ihr eigentlich, dass Alkohol vom Körper bevorzugt abgebaut wird?

Alex: Alkohol ist ein Nervengift, ist ein Zellgift und das möchte der Körper nicht

Alex: in seiner Umlaufbahn haben, das ist völlig klar, es ist ein Gift.

Alex: Und der Körper ist halt biologisch so strukturiert, dass er Gift abbauen möchte und...

Alex: Und wenn ich zum Beispiel jetzt noch einen Kaffee nehme, weil ich morgens verkatert

Alex: aufwache und ich komme irgendwie gar nicht in den Tag und trinke noch zwei, drei Tassen Kaffee,

Alex: um dann wach zu werden, um klar zu kommen oder sowas, das wird alles nichts

Alex: bringen, weil erst wird der Alkohol abgebaut.

Alex: Und das ist ganz, ganz wichtig.

Alex: Ja, also das Gift muss zuerst aus dem Körper. Solange Alkohol in unserem System

Alex: ist, findet kein Muskelaufbau statt und kein Fettabbau, weil das sind,

Alex: biochemische Prozesse im Körper, das sind Stoffwechselprozesse,

Alex: die komplett auf Null gesetzt werden.

Alex: Erst entgiften, dann wieder den Körper in seiner normalen Struktur,

Alex: sich selbst übergeben, entweder Muskel aufbauend,

Alex: er muss ja heilen, Nahrung, Protein reinfahren, das Nahrungsprotein in Muskelprotein

Alex: im besten Fall umwandeln und entgegen.

Alex: Auch eben den Fettstoffwechsel wieder herstellen. Also wenn ich jetzt zum Beispiel

Alex: negative Energiebilanz habe und habe wirklich auch noch ein bisschen gut gearbeitet,

Alex: dann möchte ich natürlich als Ziel Fett abbauen.

Alex: Das sind aber alles biologische Prozesse, die nicht stattfinden,

Alex: so wie auch nur Spuren von Alkohol im System sind.

Stefan: Absolut. Deswegen sage ich zum Beispiel auch immer, wenn man Krafttraining macht,

Stefan: schweres Krafttraining, kein Alkohol an dem Tag.

Alex: An dem Tag überhaupt nicht.

Stefan: Auf keinen Fall.

Alex: Das ganze Training ist für die Tonne. Richtig.

Stefan: Und dafür ist das Training viel zu intensiv, zu wichtig. Du hast dir Zeit dafür

Stefan: genommen, du hast es dir geplant, hast vielleicht auch deinen Plan eingehalten

Stefan: und dann machst du alles kaputt durch ein Glas Wein am Abend.

Stefan: Das ist auch völlig egal, ob da fünf Stunden oder zwölf Stunden dazwischen liegen.

Stefan: Das Gift ist einfach im Körper und die Muskeln sind noch nicht vollständig repariert und regeneriert.

Stefan: Und du setzt alles auf null. Das ist einfach super ärgerlich.

Stefan: Deswegen, wenn du planst, Alkohol zu trinken, was ja auch gut schmeckt und manchmal

Stefan: passt es ja auch einfach, dann mach es an einem Restday.

Alex: Immer am Tag der Pause, genau, wenn es nicht anders geht.

Alex: Du kannst dein Training einfach wegwerfen und du kannst auch die Nahrung,

Alex: die du nach dem Training aufgebaut hast, alles ist für die Tonne, ist alles für die Katz.

Alex: Wusstet ihr eigentlich, wie Körperfett aus dem Körper herauskommt?

Alex: Man sagt ja immer Fettabbau oder Fettverbrennen, das sind ja alles irgendwelche blöden Wörter.

Alex: Aber wie entweicht eigentlich Körperfett aus unserem Körper?

Stefan: Ja, das ist eine total spannende Frage. Das wusste ich bis vor ein paar Jahren

Stefan: auch nicht. Ich habe immer gedacht, das schwitze ich doch bestimmt aus.

Alex: Ja, man denkt, man schwitzt es aus oder Pipi, Puppi. Nein, alles nicht.

Alex: Dieses Fettverbrennen ist ähnlich dem wirklich biochemischen Prozess Fettoxidation.

Alex: Also die Energie des Körpers, die bereitgestellt wird, eben aus Kohlenhydrat

Alex: speichern, aber auch aus dem Fettstoffwechsel, Fett oxidiert.

Alex: Was haben wir dann? Ein Gas. Also wir atmen unser Körperfett aus.

Alex: Schwer vorzustellen, ist aber so. Wir können davon ausgehen,

Alex: dass ca. über 80% des Ausscheidens von Körperfett über die Atmung stattfindet.

Alex: Man riecht in dem Moment auch nicht ganz besonders charmant,

Alex: aber es ist eine Oxidation im Körper.

Alex: Also wir produzieren Gas und das wird ausgeatmet.

Alex: Und wenn wir wirklich effektiv Fett als Energiebereitstellung für ein Training

Alex: haben und auch vielleicht noch für die Zeit danach, meistens aber im Training,

Alex: dann ist dieses Körperfett jetzt ausgeschieden und nicht erst sieben Tage später oder sowas.

Alex: Also ich kann in einem Training, wenn Fett bereitgestellt wird als mein Energieversorger,

Alex: ist dieses Fett in dem Moment im Training und nach dem Training aus dem Körper raus.

Alex: Sicher sind das vielleicht nur 30 oder 40 Gramm pro Trainingseinheit,

Alex: aber die sind wirklich weg.

Alex: Und wer jetzt sagt, ja ich will aber zwei Kilo in drei Tagen verlieren,

Alex: ja das geht halt nicht. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

Alex: Also wir bauen unser Fett langsam, aber sehr systematisch ab.

Stefan: Ich wusste gar nicht, dass man das auch so ein bisschen icht vielleicht in der Atmung.

Alex: Doch, natürlich.

Stefan: Also das heißt viel trinken, trinken, trinken. Das auf jeden Fall,

Stefan: ja. Damit das noch ein bisschen netter ist.

Alex: Ja, gerade Menschen, die zum Beispiel Atkins-Diät machen, in Ketose sind.

Alex: Also was haben die denn als Nahrungsmittel zur Verfügung? Die haben nur zwei,

Alex: Makronährstoffe zur Verfügung. Die verzichten generell auf Kohlenhydrate,

Alex: das heißt sie haben eine hohe Eiweißmenge und eine Proteinmenge.

Alex: Weil Eiweißmenge und Protein, habe ich das gerade gesagt? Ja, das ist toll.

Stefan: Dass du so tüttelig bist wie ich.

Alex: Eine hohe Fettmenge und eine hohe Eiweißmenge.

Alex: Kohlenhydrate werden reduziert pro Tag auf unter 50 Gramm. Das ist nichts,

Alex: das sind ja nur noch Spuren.

Alex: Also wer Atkins oder eben Ketose anstrebt, Der muss über mehrere Tage 70% seiner,

Alex: Nahrung aus Fett zu sich nehmen.

Alex: Und noch die anderen 30% oder sagen wir mal 33% aus Eiweiß und vielleicht 3% aus Kohlenhydraten.

Alex: Das heißt, der Körper schaltet dann in seiner Stoffwechseltätigkeit um und bedient

Alex: unseren Körper und alle Aktivitäten nicht mehr aus Kohlenhydraten,

Alex: weil früher oder später sind diese Kohlenhydrate gar nicht mehr im Körper vorhanden.

Alex: Wir haben statistisch gesehen einen Kohlenhydratspeicher von ca. 2000 Kalorien.

Alex: Deswegen ist man auch nicht von einem Tag auf den anderen in Ketose.

Alex: Das heißt, wir entleeren unsere Glykogenspeicher, wir entleeren unsere Kohlenhydratspeicher.

Alex: Das dauert ein paar Tage. Man kann das beschleunigen, indem ich einfach wirklich

Alex: jetzt Aktivitäten habe, wo eben körpereigener Zucker, das Kohlenhydrat,

Alex: der Brennstoff Nummer eins ist. Das habe ich häufiger bei hochpulsigen Tätigkeiten.

Alex: Mache ich jetzt eine Ausdauersportart im moderaten Pulsbereich,

Alex: im sehr moderaten Pulsbereich ist die erste Energiequelle Fett und die Kohlenhydrate

Alex: bleiben erstmal unangetastet.

Alex: Man kann jetzt sagen, okay, Low Intensity, Fett ist der erste Energielieferant.

Alex: Damit nehme ich jetzt aber nicht sofort ab.

Alex: Wir wissen, wir können in einer Stunde Training 30 Gramm Fett ausatmen,

Alex: dann ist das jetzt nicht die Welt, aber es sind schon mal 30 Gramm, die raus sind.

Alex: Wenn ich aber die Kohlenhydrat-Speicher entleeren möchte, um in den Prozess

Alex: der Ketose zu kommen, das heißt ich habe keine Kohlenhydrate mehr im Körper,

Alex: muss ich erstmal den Speicher von 2000 Kalorien leer machen.

Alex: Das ist schon ambitioniert, das kann 3-4 Tage dauern. Kann zwei,

Alex: drei Tage dauern. Je nach wie leistungsfähig man ist und wie hart man einfach

Alex: im Hochfrequenzbereich ballert, sodass man wirklich die Kohlenhydrate heranzieht.

Alex: Dann irgendwann, also zeitgleich wird ja die Ernährung umgestellt,

Alex: ich führe keine neuen Kohlenhydrate zu.

Alex: Ich ernähre mich sehr fettlastig und eben auch eiweißlastig. So, das ist das.

Alex: Und irgendwann habe ich den Status der Ketose erreicht. Das heißt,

Alex: unsere Energie kommt jetzt nicht mehr aus Kohlenhydraten, sondern aus Ketonkörpern.

Alex: Das heißt, jetzt wird Fett für jede Tätigkeit als Energieträger Nummer 1 herangezogen.

Alex: Das ist alles nicht leicht und schon gar nicht leicht, wenn man in einer Partnerschaft

Alex: lebt und nur einer zieht es durch.

Alex: Was leidet als erstes? Das Gehirn. Unser Gehirn, die ganze Hirnleistung lebt

Alex: vom Glucosestoffwechsel. Wir brauchen Zucker, um eine klare Kirsche zu haben,

Alex: um schnelle Entscheidungen zu treffen, um reaktionsfreudig zu sein.

Alex: Ich sage immer, wer den Zucker denn komplett raus hat aus dem System und in

Alex: Ketose läuft, Der hat erstmal ein Gehirn wie ein Zahnrad, wie ein Uhrwerk.

Alex: Man kann beim Denken zuhören.

Alex: Aber dann nehme ich wirklich rapide Fett ab. Denn wenn der Körper merkt,

Alex: er bekommt Fett in der Nahrung als neuen Energiebrennstoff, gibt er auch Fett ab.

Alex: Das ist ganz, ganz wichtig. Also man muss Fett essen, um noch mehr Fett zu verlieren.

Alex: Das ist genau wie mit dem Trinken.

Alex: Viele Leute trinken zu wenig und denen gehen sie nicht pullern.

Alex: Und dann haben sie auch dickes Blut, wenig Sauerstoffversorgung.

Alex: Wenn ich mehr trinke, wenn ich schaffe, drei bis vier Liter zu trinken, pinkele ich fünf aus.

Alex: Weil der Körper merkt, ich bekomme es im Überfluss, dann kann ich auch mal was abgeben.

Alex: Und so ist es eben auch in diesem Energiestoffwechsel. Also Fett wird oxidiert

Alex: und wer in Ketose ist, dem steht man nicht gerne gegenüber, wenn er spricht.

Alex: Das ist sehr, wie sagt man, Ammoniak halte ich der Geruch. Oder Katzenklo.

Stefan: Ja, so ein bisschen scharf einfach.

Alex: Sehr scharf. Und da kann man nichts gegen machen. Da kannst du nichts gegen machen.

Alex: Wenn du jetzt gegensteuerst mit Kaugummi, wo Süßstoffe drin sind,

Alex: die wiederum machen für mich gesehen einen dicken Bauch. Ich reagiere extrem

Alex: auf Süßstoffe. Ich kriege sofort einen dicken Blähbauch, obwohl ich ja gar nichts

Alex: richtig zu mir genommen habe.

Alex: Ja, also mit Ketose muss man umgehen können.

Stefan: Absolut, ja. Okay, wusstet ihr eigentlich, dass zu wenig Essen euren Verbrauch senken kann?

Alex: Richtig, das ist eine ganz einfache Geschichte. Wenn ich jetzt meine,

Alex: ich mache eine Crash-Diät, ich will jetzt auf Krampf,

Alex: Futter sparen, damit ich ja sofort dünn werde und schlank und das Fett wird

Alex: dann auch nur so rausgehen.

Alex: Dem ist ja nicht so, der Körper passt sich an. Der Körper passt sich immer an.

Alex: Wenn er merkt, er kriegt weniger Nahrung, dann schaltet er wichtige Funktionen

Alex: ab und geht in einen Speichermodus. Dieser Speichermodus kann bis in einen Notstandsmodus

Alex: gehen. Das heißt, wir laufen wirklich auf Reserve.

Alex: Der Körper ist in einer Alarmbereitschaft.

Alex: Das wiederum fördert Stresshormone, die wir gar nicht ausschütten wollen.

Alex: Und dann ist wirklich Alarm. Und das brauchen wir nicht. Also Crash-Diäten.

Alex: Der Körper möchte so wenig sich bewegen, wie es nur irgendwie geht.

Alex: Er möchte nichts abgeben für den Überfluss. Ja, er nimmt alles gerne auf,

Alex: aber der Körper möchte nichts abgeben. Und wenn du anfängst,

Alex: wirklich hart zu hungern, dann ziehe ich dir die Energie weg.

Alex: Und das kann auch die Körpertemperatur beeinflussen. Vor allem er fröstelt so

Alex: ein bisschen, weil er sagt, wofür brauchst du 37 Grad? Wir kommen auch mit 35 aus. Und das merkst du.

Stefan: Und das wird auch gefährlich, ja. Und das sind auch die Themen,

Stefan: die ich zum Beispiel täglich in meinem Job habe, dass die Frauen sagen,

Stefan: ich habe zugenommen, ich esse schon so wenig.

Alex: Noch schlimmer.

Stefan: Ich esse ja schon so wenig, wo ich denke, und genau das ist total falsch,

Stefan: ist einfach viel, ist viel und das Richtige, damit alles auch wieder angekurbelt wird.

Alex: Das hatten wir ja mit unserer Episode, wo Denise zu uns Gast war,

Alex: wo sie ja wirklich schon auf 1500 Kalorien als Sportlerin, als Cardioathletin,

Alex: als Bodybuilderin, nicht Bodybuilderin in dem Sinn, aber sie hat ja trainiert wie Ochs.

Alex: Und die war auf 1500 Kalorien, das hat sich einfach nichts getan,

Alex: weil der Körper sagt, alles was dann noch reinkommt an Essen,

Alex: wird sofort weggespeichert, weil der Körper ja gar nicht weiß,

Alex: wann gibt es denn wieder was. Ich bin ja im Hungermodus, ich bin absolut im Ausnahmemodus.

Alex: Und da ist doch alles was reinkommt, das kann auch sehr gesundes Essen sein,

Alex: es wird eingespeichert für noch schlechtere Zeiten.

Alex: Und wer dann sagt 1500 Kalorien sind noch zu viel, ich gehe auf 1200 runter.

Alex: Ja, der tut sich wirklich nichts Gutes. Deswegen immer dem Körper was anbieten,

Alex: wo er merkt, ah, ich habe noch Wohlstand.

Alex: Ganz wichtig. Der Körper darf nicht in Not geraten.

Stefan: Richtig, genau. Also wenn man in die Diät geht, die darf natürlich hart genug

Stefan: sein, um zu wirken, aber sie darf nicht so hart sein, dass sie einen komplett zerlegt.

Alex: Nein, richtig, also hart genug, wir sagen mal 500 Kalorien negative Energiebilanz

Alex: am Tag, wenn man weiß, was gibt man aus All-Inclusive, also die Ruheenergie

Alex: plus eben Aktivitätsenergie, das kann man auch online heute berechnen.

Alex: Wir haben eine Website, die jetzt gerade komplett rund erneuert wird,

Alex: aber da ist halt zum Beispiel ein Rechner drauf, der dir,

Alex: sagt, okay, wie groß bist du, wie schwer, wie alt, Männlein,

Alex: Weiblein, was für einen Bewegungsstandard hast du, also beruflich gesehen sitzt du den ganzen Tag.

Alex: Oder wie Alex zum Beispiel steht und geht sehr viele Schritte berufsbedingt,

Alex: oder arbeitest du auf einer Ölplattform.

Alex: Oder verletzt du Containerschiffe noch per Hand. Dann hat man einen etwas anderen

Alex: Energieverbrauch und dann wird man dazu auch noch gefragt, okay,

Alex: wie viel Sport mache ich wirklich und wie aktiv ist mein Sport?

Alex: Ist das moderates Training? Ist das ambitioniertes Training?

Alex: Ist das richtig exzessives Training und auch wie viele Stunden die Woche?

Alex: Dann weißt du ungefähr, was dein Kalorienverbrauch ist. Und davon ziehst du

Alex: 500 ab und dann weißt du, jetzt bin ich wirklich gut in einem Defizit.

Alex: Wir reden hier immer über Nährungswerte, nie exakte Zahlen.

Alex: Dafür muss man wirklich ins Labor gehen, Leistungsdiagnostik machen.

Alex: Aber mit den Schätzwerten kann man schon unheimlich viel erreichen.

Alex: So und 500 Kalorien, das merkt der Körper nicht, wenn wir da Stück für Stück

Alex: rangehen. Würden wir eben 1000 am Tag wegnehmen, vom Start weg.

Alex: Das ist ein Alarmzustand und dann wehrt sich der Körper. Wir müssen ihn austricksen.

Alex: Wir müssen alles austricksen und moderat rangehen.

Stefan: Und dieser Kalorienrechner, der auf unserer Webseite ist, den kann ich nur empfehlen.

Stefan: Der ist ganz, ganz toll. Immer mal zwischendurch reinschauen.

Stefan: Wir haben da auch Rezepte mit dabei, Einkaufstipps gleich mit dabei.

Stefan: Also das ist wirklich eine sehr einfache und richtig gute Hilfsstelle.

Alex: Ja und vor allem dieser Kalorienrechner, der macht ja nicht nur eins,

Alex: dass er dir sagt, okay, das ist ungefähr das, was du am Tage ausgibst.

Alex: Du gibst dann eben noch in einem Pulldown-Menü an, möchte ich auf Erhaltung

Alex: bleiben, also es darf sich gar nichts verändern, möchte ich zunehmen oder möchte ich abnehmen.

Alex: Und dann fliegen da auch noch gleich, je nachdem was du eingetickt hast und

Alex: sagst berechnen, dann kommt ja die Lösung deiner Kalorien als Tagessumme.

Alex: Und dazu gibt es gleich noch drei Gerichte, wo man sagt, die decken circa 80

Alex: Prozent ab deiner Kalorienzahl.

Alex: Da hast du noch drei kleine Menüs, Frühstück, Mittag und Abendbrot oder sowas,

Alex: mit wirklich cleanem, gesunden Essen. Und dann weißt du sogar,

Alex: was du essen kannst, was du essen darfst, was du essen sollst.

Alex: Das Ganze haben wir mit einer Lebensmitteltabelle hinterlegt.

Alex: Diese Lebensmitteltabelle hat alle bekannten Nährwerte.

Alex: Und da kannst du sogar auch noch ankreuzen bin ich ein allesfresser bin ich

Alex: ein vegetarier oder bin ich veganer und für alles fliegt immer die ergebnisliste

Alex: raus die essbaren sachen für jeden typ mensch,

Alex: ja und dann hast du schon mal drei menüs also das sehen kostet nichts fittermacher.de,

Alex: so und da kann man mal drauf gucken wie gesagt die seite wird jetzt in den nächsten

Alex: wochen komplett neu gemacht,

Alex: Und da freuen wir uns, diesen Neustart zu haben. Da wird auch noch richtig viel Neues kommen.

Alex: Wissenslexika, sehr, sehr viel kommt da rein.

Stefan: Auf jeden Fall. Klick dich rein. Okay. Wusstest du eigentlich,

Stefan: dass Hunger und Appetit zwei verschiedene Dinge sind? Wird ja oft verwechselt.

Alex: Ja, das kannst du besser erklären als ich.

Stefan: Also grundsätzlich, ich glaube, wir kennen es alle. Wir denken,

Stefan: wir haben Hunger und dabei haben wir nur Appetit.

Stefan: Und es ist ja wirklich so, dass der Hunger körperlich ist. Und der Appetit,

Stefan: das ist so ein Gewohnheitsding.

Stefan: Und Appetit kann tatsächlich entstehen, wenn wir gestresst sind oder wenn wir

Stefan: auch Langeweile haben. Ich persönlich kenne es aus Langeweile zum Beispiel,

Stefan: aus Stress gar nicht, aber mir ist langweilig. Ach, dann denke ich,

Stefan: ach, jetzt mal so eine kleine Nuss oder jetzt mal was Süßes.

Stefan: Ja, um fünf Minuten später, jetzt brauche ich was Salziges oder was Crunchy

Stefan: und jetzt trinke ich mal was. Und dann stehe ich schon wieder auf und denke,

Stefan: was könnte ich denn jetzt nochmal schnabulieren?

Stefan: Also totaler Blödsinn. Und durch diese Langeweile schiebe ich mir dann dies,

Stefan: das, jenes auch mal so zwischendurch rein, die sogenannten Snacks dann auch noch.

Stefan: Und ich habe dann auch die Tage, wo ich dann manchmal denke,

Stefan: ja und nun, was ist denn jetzt mit deiner richtigen Mahlzeit?

Stefan: Die musst du jetzt ja auch mal essen.

Stefan: Und das ist natürlich nicht so klug. Also Hunger sitzt immer im Körper.

Stefan: Merken wir natürlich auch, wenn der Magen grummelt oder wenn uns ein bisschen

Stefan: übel wird, ein bisschen schlecht wird nach ein paar Stunden oder wir haben Kopfschmerzen.

Stefan: Appetit ist einfach so eine Lustgeschichte.

Stefan: Also Appetit sitzt im Kopf und Hunger sitzt im Körper. Und das zu unterscheiden ist total wichtig.

Stefan: Es ist total in Ordnung, zwischendurch mal was zu schnabulieren, was zu naschen.

Stefan: Allerdings muss man schon gucken, dass sich das nicht über Tag sofort setzt

Stefan: und man nur in der Snack-Abteilung unterwegs ist.

Stefan: Also drei vollwertige Mahlzeiten und je mehr Proteine man pro Mahlzeit isst,

Stefan: desto weniger Appetit bekommt man auch auf Dinge.

Stefan: Desto weniger Appetit auf was Süßes, was Salziges, wenn die Mahlzeit vollwertig

Stefan: ist, voller Proteine und dann streckst du das, dann hast du es eigentlich fast

Stefan: gar nicht mehr, dass du snackst.

Alex: Ja, und ich glaube aber trotzdem, dass mit Hunger und mit Appetit,

Alex: auch wenn wir das jetzt eben unterschieden haben, trotzdem das gleiche Hormon

Alex: angesprochen wird, was nämlich uns als Signal sagt.

Alex: Ich will jetzt was haben und ich möchte jetzt was essen. Das eine ist körperlicher

Alex: Hunger, wie du hast ja gesagt, das andere ist die Angewohnheit.

Alex: Das ist so auch Belohnung oder Langeweile oder ich muss mir mal was zum Mund

Alex: führen. Das ist der Appetit.

Alex: Aber beides wird ja dann eben geprägt durch unser Hungerhormon,

Alex: das ist Grelin und dann haben wir ein Sättigungshormon, das ist Leptin.

Alex: Und ich glaube, das ist auch der Schlüssel, wo gerade natürlich die Abnehmenspritzen

Alex: gerade sehr stark reingehen, nämlich auch in gestörtes Essverhalten.

Alex: Weil einem hungrigen Menschen, der wirklich gut gearbeitet hat und der sich

Alex: bedienen muss, dem Essen wegzunehmen, das geht nicht.

Alex: Weil es geht ja um das unkontrollierte Essen, das unbewusste Essen, die Nascherei.

Alex: Ich bin da mein bestes Beispiel. Ich bin wirklich da mein bestes Beispiel.

Alex: Und jeder, der mich live kennt, weiß genau, Stefan hat gar keine Esskultur. Null. Stehe ich zu.

Alex: Also auch wenn ich ein guter Samstagscoach bin, aber heißt das noch lange nicht,

Alex: oder wenn ich eine stabile Form habe, heißt das noch lange nicht,

Alex: dass ich jetzt wirklich auch der beste Ernährungsberater oder ich bin ein guter

Alex: Ernährungsberater, aber ich bin kein guter Esser. Ich bin ein ganz schlechter Esser.

Alex: Und da gehen die Abnehmenspritzen halt rein, dass der erste Signalweg Grelin

Alex: unter Kontrolle gebracht wird. Also dass dieses Hungerhormon nicht wahnsinnig bedient wird.

Alex: Und dann geht es ja irgendwann im System weiter. Das wollte ich nochmal eben sagen.

Alex: Genau, die Waage ist ein Tool und kein Urteil, haben wir hier auf unserer klitzetleinen

Alex: Kladde. Aber das hatten wir schon, ne?

Stefan: Naja, ja, das hatten wir schon mal. Letztlich ist es ja so, dass der einzelne

Stefan: Wiegewert wirklich wertlos ist. Ist so.

Alex: Richtig. Also auch eine Waage lesen zu können, muss man erst mal.

Stefan: Ja, richtig. Deswegen sagen wir ja auch schon mal nicht täglich wiegen.

Stefan: Einmal die Woche reicht immer zur gleichen Tageszeit, idealerweise frühmorgens. Das ist immer ganz gut.

Stefan: Und wirklich ist wichtig, den Trend von mehreren Tagen immer zu checken auf der Barge. Genau.

Alex: Gibt es eine Tendenz.

Stefan: Das ist wichtig. Richtig, genau. Nicht gleich in Panik verfallen,

Stefan: wenn sie mal höher steigt, sondern okay, alles klar, dann achte ich einfach

Stefan: ein bisschen mehr drauf. Keine Panik, kein Stress. Das ist nämlich auch wieder Stress.

Alex: Ja, aber ich kann noch ergänzend sagen, was wir nämlich eben im Take mit der

Alex: gesamten Waage nicht hatten,

Alex: wo wir gesagt haben, okay, wir haben hier Salz, das bindet Wasser,

Alex: wir haben Kohlenhydrate, das bindet Wasser, wir haben aber noch einen Faktor

Alex: und den führen wir uns gar nicht zu und der bindet enorm Wasser, warmes Wetter.

Alex: Stimmt. Und das hatten wir jetzt in Hamburg. Wir haben wirklich wechselhafte

Alex: Tage gehabt. Sehr wechselhafte. Nicht nur in Hamburg, die haben wir überall diese Tage.

Alex: Aber ich sage immer, dieser Sommer konnte richtig was. Wir haben morgens irgendwie 10, 11 Grad.

Alex: Und auf einmal geht es hoch 28, 29 Grad in wenigen Stunden. Was passiert?

Alex: Der Körper merkt das, bevor wir das merken. Und zwar speichert er Wasser.

Alex: Ja, für ihn sind diese Symptome, der unheimlich schnelle Anstieg von Temperaturen

Alex: draußen ein Signal, da kommt eine Dürreperiode. Dem ist ja nicht so.

Alex: Aber du gehst weniger pullern, weil auch da kommt der nächsten Tag im Gym die

Alex: Fragen. Stefan, ich habe zwei Kilo zugenommen.

Alex: Ich war nicht feiern. Ich war nicht im Restaurant. Was ist denn jetzt bitte

Alex: kaputt? Ich sage, du warst gestern draußen oder das wenigstens dein Fenster aufkippt.

Alex: Starker Temperaturanstieg, zieht Wasser. Der Körper merkt, dass es warm ist.

Alex: Und dann sage ich, du kannst ja deine Finger sehen. Sind das fein gliedrige

Alex: oder hast du jetzt auf einmal wässrige Finger?

Alex: Bei jemandem, der generell etwas üppige Finger hat, ist das natürlich ein schwerer

Alex: Indikator. Aber der beste Indikator ist immer, zieh mal die Socke runter und

Alex: die Tiefe dieser Rille in deinem Bein unten.

Alex: Das zeigt dir, Wasser ist an Bord. Reichlich Wasser.

Alex: Und wenn du sagen kannst, stimmt, gestern war die Rille nicht so tief oder vorgestern

Alex: schon gar nicht, weil wir da noch 14 Grad hatten, dann weißt du, du hast Wasser an Bord.

Alex: Und die zweite Frage, die ich stelle, wie oft warst du heute schon pullern?

Alex: Ich kann mich nicht daran erinnern. Siehst du, der Körper speichert.

Alex: Er speichert einfach, weil er nicht weiß, wann gibt es wieder was zu trinken und wann wird es kühler.

Alex: Also Wetterconditions für die Waage der Endgegner.

Stefan: Ja, also ich kenne das auch von mir, dass ich dann wirklich dicke Füße habe.

Stefan: Ich merke das über Tag nicht und denke, ach, das passiert schon nicht.

Stefan: Ich laufe ja viel und dann denke ich am Nachmittag oder Abend,

Stefan: mein Gott, wie sehen die Flüsse aus?

Stefan: Alles voller Wasser und unmöglich.

Alex: Ja, es waren viele kleine Ausritte in verschiedene Regionen des Körpers und,

Alex: wenn ihr auch nur einen kleinen Teil davon für euch mitnehmt,

Alex: jeder hat ja eine andere Auffassungsgabe, jeder hört auch selektiv anders,

Alex: nimmt anders selektiv wahr, aber wenn für den einen das gut war, für den anderen das gut,

Alex: dann freuen wir uns, dass wir da einen kleinen Dienst erweisen konnten.

Stefan: Ja, absolut. Also kein Stress. Wir hoffen, dass wir euch ein bisschen Druck rausnehmen konnten.

Stefan: Und ja, letztlich die Schwankungen, die wir alle mal haben, die bedeuten nichts Großes.

Stefan: Ihr versagt nicht, sondern macht einfach weiter, verfolgt euer Ziel weiterhin

Stefan: und der Körper passt sich immer an.

Alex: Alles absolut passt sich immer an. Wunderbar. Gut, vielen Dank fürs Zuhören

Alex: und bis zum nächsten Mal. Bis bald.

Alex: Ich bin in der Lage von meinem Besten. Ich bin hier in der Lage.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.