Folge 27 – Warum die Waage lügt
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Stefan: Das kennt ihr doch alle. Pizza essen am Sonntag, ein Kilo mehr am Montag auf der Waage.
Alex: Wer kennt es nicht, genau. Unser Thema heute ist eine Wusstet ihr eigentlich? Fragerunde.
Alex: Wobei wir nur eine Frage heute haben, aber wir machen ein paar Folgen daraus.
Alex: Wusstet ihr eigentlich, warum die Waage lügt?
Stefan: Ja, wir kennen alle das Thema. Das Wochenende ist da, das Essen schmeckt,
Stefan: die Pizza, die Pasta, wie auch immer. Und am Montagmorgen wiegen wir uns und
Stefan: wir wiegen ein Kilo mehr.
Stefan: Mindestens. Alles mindestens. Und es ist fett.
Stefan: Immer. Ein Kilo Fett zugenommen. Über Nacht. Ja.
Stefan: Ja, ist es denn jetzt wirklich so?
Alex: Nein, natürlich nicht. Also, wenn wir uns jetzt mal die Pizza angucken,
Alex: die TK-Pizza, wir nennen keine Namen, dann haben wir da ja verschiedene Zutaten
Alex: drin. Wir haben Weißmehl.
Alex: Wir haben vielleicht Salz in nicht unerheblicher Menge.
Alex: Und dann die Zutaten, die noch ein bisschen drauf kommen. Ein paar Salami oder
Alex: Thunfisch, Schinken, Käse.
Alex: Also die Pizza wiegt 400 Gramm.
Alex: Das ist jetzt nicht, oder wiegt sie 800 Gramm?
Stefan: Ich weiß das gar nicht.
Alex: Auf jeden Fall haben wir da Bestandteile, die Wasser ziehen. Die binden Wasser.
Alex: Also Kohlenhydrate zum Beispiel. Was wir sagen können, ein Gramm Kohlenhydrat,
Alex: Bindet 3 Gramm Wasser. Ja, das ist nun mal.
Alex: Ein Gramm Salz kann bis zu ein Kilo Wasser binden.
Alex: So, und wenn man jetzt mal so einen schönen Pizzaabend hatte und man hat noch
Alex: ein paar andere lustige Getränke dabei gehabt, dann hat man natürlich nächsten
Alex: Tag auf der Waage eine Zahl, die einen erstmal erschreckt. Deswegen bin ich
Alex: mit einem Kilo noch, das belächle ich. Ich habe eine Spielmasse bei meiner Körpergröße. Ich bin ca.
Alex: 1,85 m groß. Ich wiege zwischen 84 und 87 Kilo.
Alex: Ich habe jetzt auch mal die Tage 91 gewogen. Und das ist reine Spielmasse an Wasser.
Alex: Je nachdem, wie war der Tag, was habe ich konsumiert, was habe ich gegessen.
Alex: Das heißt, die Waage zeigt nicht die Wahrheit, sie zeigt Gewicht.
Alex: Aber nicht die Zusammensetzung des Körpers.
Stefan: Genau. Das heißt, du hast dich über Nacht oder über das Wochenende nicht ruiniert,
Stefan: sondern du hast einfach Wasser gezogen.
Alex: Ja, so kann man das sagen. Und dann kommen wir nämlich jetzt zur Brigitte-Blitz-Diät.
Alex: Wie verliere ich vier Kilo in fünf Tagen? Das geht übrigens genau so,
Alex: hat aber mit der Diät nichts zu tun, weil meistens werden die Kohlenhydrate
Alex: als erstes vom Speiseplan gestrichen.
Alex: Und wie gesagt, die Kohlenhydrate binden halt das Wasser.
Alex: Und wenn man die Kohlenhydrate deutlich runterfährt, entwässert der Körper.
Alex: Das heißt, das erste, was wir verlieren, ist immer noch kein Körperfett.
Stefan: Alles Wasser.
Alex: Alles Wasser. Und das ist die sogenannte Spielmasse, sag ich immer,
Alex: die ich habe. Und jeder Mensch hat eine andere körperliche Zusammensetzung.
Alex: Wenn wir auch davon ausgehen, Alex zum Beispiel sehr muskulär ausgestattet hat,
Alex: sehr ausgeprägte Muskulatur, wenn sie zum Beispiel in ein sehr schweres Beintraining
Alex: geht, wirklich in ein schweres Beintraining, dann schafft sie ja durch Überlastung
Alex: kurzzeitige Verletzungen der Muskulatur zu erzeugen.
Alex: Und was tut ein Körper? Wenn er verletzt wird, er schützt sich. Wie schützt er sich?
Alex: Er bindet Wasser an der Stelle, die kaputt gegangen ist.
Alex: Und Alex hat eine Spielmasse von einem halben Kilo Wasser und dafür muss sie
Alex: nicht essen und trinken, nur verletzungsbedingt die sich um die Oberschenkel legen.
Stefan: Und das habe ich von dir gelernt. Wieg dich niemals nach einem Beintraining
Stefan: am nächsten Tag. Ich wiege immer mehr.
Stefan: Für mich ist das kein Problem. Ich weiß ja, worum es geht. Aber wenn man jetzt
Stefan: ein Thema mit der Zahl auf der Waage hat, dann empfehle ich,
Stefan: wieg dich dann einfach nicht.
Alex: Nein, der Spiegel lügt nicht. Der Spiegel zeigte den Look, zeigte deine Optik.
Alex: Aber die Waage zeigt nur ein Gewicht und das ist meistens unser Gegner. Die Waage lügt.
Alex: Wir sagen das ganz plakativ, weil wir uns damit natürlich auch sehr beschäftigen
Alex: und jeder hat seinen Lebenswandel.
Alex: Jeder weiß, okay, heute habe ich mal einen Cheat Day. Was ist der Cheat Day?
Alex: Heute esse ich alles, was ich einfach will, weil ich war ja sechs Tage super
Alex: diszipliniert, auch in einem Kaloriendefizit. Ich bin ja auf dem Kurs zum Abnehmen.
Alex: Aber wenn der Cheat-Day wirklich entgleitet, schaffe ich die sechs Tage Defizit,
Alex: die ich strikt eingehalten habe, doch mit einem Tag zu egalisieren.
Alex: Weil wenn ich jetzt richtig ins Plus gehe, mit wirklich einem Food,
Alex: unkontrolliertes Essen, dann war die Woche einfach für den Arsch. Das kommt noch dazu.
Stefan: Absolut, ja. Das kann man so sagen. Über den Cheat-Day kann man nochmal ein
Stefan: extra Thema machen. Natürlich ist es jetzt nicht so verkehrt,
Stefan: auch mal ein bisschen was zu essen, wo man sagt, habe ich jetzt die ganze Woche verzichtet.
Stefan: Wenn es zu viel ist und die Wochenbilanz stimmt nicht, dann ist das natürlich
Stefan: je nach Ziel nicht so effektiv.
Alex: Also wenn man jetzt schnell Gewicht reduzieren möchte, man kann dann eben die
Alex: Kohlenhydrate einschränken, man nimmt weniger Kohlenhydrate zu sich,
Alex: dadurch wird Wasser freigegeben, es wird nicht mehr gebunden im Glykogenspeicher.
Alex: Und hat aber zur Folge natürlich weniger Kohlenhydrate an Bord.
Alex: Denkleistung verringert sich, Laune wird nicht gerade besser und Kraftleistung
Alex: ist nicht mehr auf maximal Schub ausgerichtet, weil wir brauchen die Kohlenhydrate
Alex: als Energiespender für ein sattes Training. Ich kenne das von mir.
Alex: Morgens, ich trainiere meistens morgens, mein Club macht um 6.30 Uhr auf.
Alex: Da kann ich ja noch gar nicht geladen haben und auch wirklich gut verstoffwechselt haben.
Alex: Und deswegen weiß ich, dass ich morgens nicht die Kraftleistung bringen kann,
Alex: die ich nachmittags oder abends bringen könnte.
Alex: Nur in meinem Biorhythmus ist es halt vorgesehen, dass ich nicht abends trainiere,
Alex: weil ich komme dann einfach nicht mehr runter.
Alex: Weil ich trainiere auch nicht häufig, aber wenn dann schwer und dann auch sehr ambitioniert.
Alex: Aber das schießt natürlich auch oben in den Kopf ein bisschen rein und dann
Alex: runter zu kommen, weil ich arbeite natürlich auch zum Beispiel mit Koffein.
Alex: Ich brauche gerne mal zwei Koffeintabletten, die mich dann auch richtig pushen,
Alex: anschieben, mir einen guten Fokus geben.
Alex: Aber bis das Koffein wieder raus ist aus der Umlaufbahn, da will ich eigentlich schon lange schlafen.
Alex: Und deswegen trainiere ich halt morgens und ich weiß, ich gehe geschwächter
Alex: ins Training. Ich nehme mir Leistung.
Alex: Aber das ist der Kompromiss. Ich trainiere nie mittags, auch nicht nachmittags,
Alex: gehe ich arbeiten und abends eigentlich gar nicht.
Stefan: Richtig, ja. Okay, gut. Also das Salzthema?
Stefan: Haben wir. Gewichtsthema haben wir.
Stefan: Und wusstet ihr eigentlich, dass für ein Kilo Fettzunahme ungefähr 7000 Kalorien
Stefan: Überschuss notwendig sind?
Alex: Ja, Überschuss. Also wir haben ja drei verschiedene Kalorienhaushalte.
Alex: Wir haben den für Erhaltung. Nichts verändert sich. Wir werden nicht schwerer und nicht leichter.
Alex: Wenn wir jetzt bei Alex sagen zum Beispiel, wäre das bei ihr vielleicht 2400 Kalorien.
Alex: Wenn sie die genauso isst, die sie auch sonst ausgibt, nämlich ihre 2400, dann ist sie auf Erhalt.
Alex: Geht sie auf 1900 Kalorien runter mit dem Essen, dann hat sie 500 im Defizit.
Alex: Wenn sie das lange durchhält, nimmt sie gut ab.
Alex: Also sie kann dann eben 500 Gramm die Woche einsparen durch 500 Kalorien pro
Alex: Tag. Das sind 3500 Kalorien in der Woche.
Alex: Das ist ein halbes Kilo Fett, was ihr abbauen könnte.
Alex: Aber wenn ich jetzt natürlich das Ganze auch gegenrechne, es gibt auch die Aufbaukalorien.
Alex: Und dass jemand 7000 Kalorien in einer Woche im Plus, also im Überschuss ist,
Alex: das ist eigentlich schwer zu fett.
Alex: Das musst du schon fressen. Und das ist dann, denke ich, auch unkontrolliert.
Alex: Aber 7000 Kalorien, dann nimmst du wirklich ein Kilo zu und das ist vorzugsweise Fett.
Stefan: Ja, also wenn ihr die Pizza am Wochenende esst, habt ihr nicht ein Kilo Fett
Stefan: zugenommen? Nein. Nein, bleibt entspannt?
Alex: Genau.
Stefan: Okay, und wusstet ihr eigentlich, dass Alkohol vom Körper bevorzugt abgebaut wird?
Alex: Alkohol ist ein Nervengift, ist ein Zellgift und das möchte der Körper nicht
Alex: in seiner Umlaufbahn haben, das ist völlig klar, es ist ein Gift.
Alex: Und der Körper ist halt biologisch so strukturiert, dass er Gift abbauen möchte und...
Alex: Und wenn ich zum Beispiel jetzt noch einen Kaffee nehme, weil ich morgens verkatert
Alex: aufwache und ich komme irgendwie gar nicht in den Tag und trinke noch zwei, drei Tassen Kaffee,
Alex: um dann wach zu werden, um klar zu kommen oder sowas, das wird alles nichts
Alex: bringen, weil erst wird der Alkohol abgebaut.
Alex: Und das ist ganz, ganz wichtig.
Alex: Ja, also das Gift muss zuerst aus dem Körper. Solange Alkohol in unserem System
Alex: ist, findet kein Muskelaufbau statt und kein Fettabbau, weil das sind,
Alex: biochemische Prozesse im Körper, das sind Stoffwechselprozesse,
Alex: die komplett auf Null gesetzt werden.
Alex: Erst entgiften, dann wieder den Körper in seiner normalen Struktur,
Alex: sich selbst übergeben, entweder Muskel aufbauend,
Alex: er muss ja heilen, Nahrung, Protein reinfahren, das Nahrungsprotein in Muskelprotein
Alex: im besten Fall umwandeln und entgegen.
Alex: Auch eben den Fettstoffwechsel wieder herstellen. Also wenn ich jetzt zum Beispiel
Alex: negative Energiebilanz habe und habe wirklich auch noch ein bisschen gut gearbeitet,
Alex: dann möchte ich natürlich als Ziel Fett abbauen.
Alex: Das sind aber alles biologische Prozesse, die nicht stattfinden,
Alex: so wie auch nur Spuren von Alkohol im System sind.
Stefan: Absolut. Deswegen sage ich zum Beispiel auch immer, wenn man Krafttraining macht,
Stefan: schweres Krafttraining, kein Alkohol an dem Tag.
Alex: An dem Tag überhaupt nicht.
Stefan: Auf keinen Fall.
Alex: Das ganze Training ist für die Tonne. Richtig.
Stefan: Und dafür ist das Training viel zu intensiv, zu wichtig. Du hast dir Zeit dafür
Stefan: genommen, du hast es dir geplant, hast vielleicht auch deinen Plan eingehalten
Stefan: und dann machst du alles kaputt durch ein Glas Wein am Abend.
Stefan: Das ist auch völlig egal, ob da fünf Stunden oder zwölf Stunden dazwischen liegen.
Stefan: Das Gift ist einfach im Körper und die Muskeln sind noch nicht vollständig repariert und regeneriert.
Stefan: Und du setzt alles auf null. Das ist einfach super ärgerlich.
Stefan: Deswegen, wenn du planst, Alkohol zu trinken, was ja auch gut schmeckt und manchmal
Stefan: passt es ja auch einfach, dann mach es an einem Restday.
Alex: Immer am Tag der Pause, genau, wenn es nicht anders geht.
Alex: Du kannst dein Training einfach wegwerfen und du kannst auch die Nahrung,
Alex: die du nach dem Training aufgebaut hast, alles ist für die Tonne, ist alles für die Katz.
Alex: Wusstet ihr eigentlich, wie Körperfett aus dem Körper herauskommt?
Alex: Man sagt ja immer Fettabbau oder Fettverbrennen, das sind ja alles irgendwelche blöden Wörter.
Alex: Aber wie entweicht eigentlich Körperfett aus unserem Körper?
Stefan: Ja, das ist eine total spannende Frage. Das wusste ich bis vor ein paar Jahren
Stefan: auch nicht. Ich habe immer gedacht, das schwitze ich doch bestimmt aus.
Alex: Ja, man denkt, man schwitzt es aus oder Pipi, Puppi. Nein, alles nicht.
Alex: Dieses Fettverbrennen ist ähnlich dem wirklich biochemischen Prozess Fettoxidation.
Alex: Also die Energie des Körpers, die bereitgestellt wird, eben aus Kohlenhydrat
Alex: speichern, aber auch aus dem Fettstoffwechsel, Fett oxidiert.
Alex: Was haben wir dann? Ein Gas. Also wir atmen unser Körperfett aus.
Alex: Schwer vorzustellen, ist aber so. Wir können davon ausgehen,
Alex: dass ca. über 80% des Ausscheidens von Körperfett über die Atmung stattfindet.
Alex: Man riecht in dem Moment auch nicht ganz besonders charmant,
Alex: aber es ist eine Oxidation im Körper.
Alex: Also wir produzieren Gas und das wird ausgeatmet.
Alex: Und wenn wir wirklich effektiv Fett als Energiebereitstellung für ein Training
Alex: haben und auch vielleicht noch für die Zeit danach, meistens aber im Training,
Alex: dann ist dieses Körperfett jetzt ausgeschieden und nicht erst sieben Tage später oder sowas.
Alex: Also ich kann in einem Training, wenn Fett bereitgestellt wird als mein Energieversorger,
Alex: ist dieses Fett in dem Moment im Training und nach dem Training aus dem Körper raus.
Alex: Sicher sind das vielleicht nur 30 oder 40 Gramm pro Trainingseinheit,
Alex: aber die sind wirklich weg.
Alex: Und wer jetzt sagt, ja ich will aber zwei Kilo in drei Tagen verlieren,
Alex: ja das geht halt nicht. Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.
Alex: Also wir bauen unser Fett langsam, aber sehr systematisch ab.
Stefan: Ich wusste gar nicht, dass man das auch so ein bisschen icht vielleicht in der Atmung.
Alex: Doch, natürlich.
Stefan: Also das heißt viel trinken, trinken, trinken. Das auf jeden Fall,
Stefan: ja. Damit das noch ein bisschen netter ist.
Alex: Ja, gerade Menschen, die zum Beispiel Atkins-Diät machen, in Ketose sind.
Alex: Also was haben die denn als Nahrungsmittel zur Verfügung? Die haben nur zwei,
Alex: Makronährstoffe zur Verfügung. Die verzichten generell auf Kohlenhydrate,
Alex: das heißt sie haben eine hohe Eiweißmenge und eine Proteinmenge.
Alex: Weil Eiweißmenge und Protein, habe ich das gerade gesagt? Ja, das ist toll.
Stefan: Dass du so tüttelig bist wie ich.
Alex: Eine hohe Fettmenge und eine hohe Eiweißmenge.
Alex: Kohlenhydrate werden reduziert pro Tag auf unter 50 Gramm. Das ist nichts,
Alex: das sind ja nur noch Spuren.
Alex: Also wer Atkins oder eben Ketose anstrebt, Der muss über mehrere Tage 70% seiner,
Alex: Nahrung aus Fett zu sich nehmen.
Alex: Und noch die anderen 30% oder sagen wir mal 33% aus Eiweiß und vielleicht 3% aus Kohlenhydraten.
Alex: Das heißt, der Körper schaltet dann in seiner Stoffwechseltätigkeit um und bedient
Alex: unseren Körper und alle Aktivitäten nicht mehr aus Kohlenhydraten,
Alex: weil früher oder später sind diese Kohlenhydrate gar nicht mehr im Körper vorhanden.
Alex: Wir haben statistisch gesehen einen Kohlenhydratspeicher von ca. 2000 Kalorien.
Alex: Deswegen ist man auch nicht von einem Tag auf den anderen in Ketose.
Alex: Das heißt, wir entleeren unsere Glykogenspeicher, wir entleeren unsere Kohlenhydratspeicher.
Alex: Das dauert ein paar Tage. Man kann das beschleunigen, indem ich einfach wirklich
Alex: jetzt Aktivitäten habe, wo eben körpereigener Zucker, das Kohlenhydrat,
Alex: der Brennstoff Nummer eins ist. Das habe ich häufiger bei hochpulsigen Tätigkeiten.
Alex: Mache ich jetzt eine Ausdauersportart im moderaten Pulsbereich,
Alex: im sehr moderaten Pulsbereich ist die erste Energiequelle Fett und die Kohlenhydrate
Alex: bleiben erstmal unangetastet.
Alex: Man kann jetzt sagen, okay, Low Intensity, Fett ist der erste Energielieferant.
Alex: Damit nehme ich jetzt aber nicht sofort ab.
Alex: Wir wissen, wir können in einer Stunde Training 30 Gramm Fett ausatmen,
Alex: dann ist das jetzt nicht die Welt, aber es sind schon mal 30 Gramm, die raus sind.
Alex: Wenn ich aber die Kohlenhydrat-Speicher entleeren möchte, um in den Prozess
Alex: der Ketose zu kommen, das heißt ich habe keine Kohlenhydrate mehr im Körper,
Alex: muss ich erstmal den Speicher von 2000 Kalorien leer machen.
Alex: Das ist schon ambitioniert, das kann 3-4 Tage dauern. Kann zwei,
Alex: drei Tage dauern. Je nach wie leistungsfähig man ist und wie hart man einfach
Alex: im Hochfrequenzbereich ballert, sodass man wirklich die Kohlenhydrate heranzieht.
Alex: Dann irgendwann, also zeitgleich wird ja die Ernährung umgestellt,
Alex: ich führe keine neuen Kohlenhydrate zu.
Alex: Ich ernähre mich sehr fettlastig und eben auch eiweißlastig. So, das ist das.
Alex: Und irgendwann habe ich den Status der Ketose erreicht. Das heißt,
Alex: unsere Energie kommt jetzt nicht mehr aus Kohlenhydraten, sondern aus Ketonkörpern.
Alex: Das heißt, jetzt wird Fett für jede Tätigkeit als Energieträger Nummer 1 herangezogen.
Alex: Das ist alles nicht leicht und schon gar nicht leicht, wenn man in einer Partnerschaft
Alex: lebt und nur einer zieht es durch.
Alex: Was leidet als erstes? Das Gehirn. Unser Gehirn, die ganze Hirnleistung lebt
Alex: vom Glucosestoffwechsel. Wir brauchen Zucker, um eine klare Kirsche zu haben,
Alex: um schnelle Entscheidungen zu treffen, um reaktionsfreudig zu sein.
Alex: Ich sage immer, wer den Zucker denn komplett raus hat aus dem System und in
Alex: Ketose läuft, Der hat erstmal ein Gehirn wie ein Zahnrad, wie ein Uhrwerk.
Alex: Man kann beim Denken zuhören.
Alex: Aber dann nehme ich wirklich rapide Fett ab. Denn wenn der Körper merkt,
Alex: er bekommt Fett in der Nahrung als neuen Energiebrennstoff, gibt er auch Fett ab.
Alex: Das ist ganz, ganz wichtig. Also man muss Fett essen, um noch mehr Fett zu verlieren.
Alex: Das ist genau wie mit dem Trinken.
Alex: Viele Leute trinken zu wenig und denen gehen sie nicht pullern.
Alex: Und dann haben sie auch dickes Blut, wenig Sauerstoffversorgung.
Alex: Wenn ich mehr trinke, wenn ich schaffe, drei bis vier Liter zu trinken, pinkele ich fünf aus.
Alex: Weil der Körper merkt, ich bekomme es im Überfluss, dann kann ich auch mal was abgeben.
Alex: Und so ist es eben auch in diesem Energiestoffwechsel. Also Fett wird oxidiert
Alex: und wer in Ketose ist, dem steht man nicht gerne gegenüber, wenn er spricht.
Alex: Das ist sehr, wie sagt man, Ammoniak halte ich der Geruch. Oder Katzenklo.
Stefan: Ja, so ein bisschen scharf einfach.
Alex: Sehr scharf. Und da kann man nichts gegen machen. Da kannst du nichts gegen machen.
Alex: Wenn du jetzt gegensteuerst mit Kaugummi, wo Süßstoffe drin sind,
Alex: die wiederum machen für mich gesehen einen dicken Bauch. Ich reagiere extrem
Alex: auf Süßstoffe. Ich kriege sofort einen dicken Blähbauch, obwohl ich ja gar nichts
Alex: richtig zu mir genommen habe.
Alex: Ja, also mit Ketose muss man umgehen können.
Stefan: Absolut, ja. Okay, wusstet ihr eigentlich, dass zu wenig Essen euren Verbrauch senken kann?
Alex: Richtig, das ist eine ganz einfache Geschichte. Wenn ich jetzt meine,
Alex: ich mache eine Crash-Diät, ich will jetzt auf Krampf,
Alex: Futter sparen, damit ich ja sofort dünn werde und schlank und das Fett wird
Alex: dann auch nur so rausgehen.
Alex: Dem ist ja nicht so, der Körper passt sich an. Der Körper passt sich immer an.
Alex: Wenn er merkt, er kriegt weniger Nahrung, dann schaltet er wichtige Funktionen
Alex: ab und geht in einen Speichermodus. Dieser Speichermodus kann bis in einen Notstandsmodus
Alex: gehen. Das heißt, wir laufen wirklich auf Reserve.
Alex: Der Körper ist in einer Alarmbereitschaft.
Alex: Das wiederum fördert Stresshormone, die wir gar nicht ausschütten wollen.
Alex: Und dann ist wirklich Alarm. Und das brauchen wir nicht. Also Crash-Diäten.
Alex: Der Körper möchte so wenig sich bewegen, wie es nur irgendwie geht.
Alex: Er möchte nichts abgeben für den Überfluss. Ja, er nimmt alles gerne auf,
Alex: aber der Körper möchte nichts abgeben. Und wenn du anfängst,
Alex: wirklich hart zu hungern, dann ziehe ich dir die Energie weg.
Alex: Und das kann auch die Körpertemperatur beeinflussen. Vor allem er fröstelt so
Alex: ein bisschen, weil er sagt, wofür brauchst du 37 Grad? Wir kommen auch mit 35 aus. Und das merkst du.
Stefan: Und das wird auch gefährlich, ja. Und das sind auch die Themen,
Stefan: die ich zum Beispiel täglich in meinem Job habe, dass die Frauen sagen,
Stefan: ich habe zugenommen, ich esse schon so wenig.
Alex: Noch schlimmer.
Stefan: Ich esse ja schon so wenig, wo ich denke, und genau das ist total falsch,
Stefan: ist einfach viel, ist viel und das Richtige, damit alles auch wieder angekurbelt wird.
Alex: Das hatten wir ja mit unserer Episode, wo Denise zu uns Gast war,
Alex: wo sie ja wirklich schon auf 1500 Kalorien als Sportlerin, als Cardioathletin,
Alex: als Bodybuilderin, nicht Bodybuilderin in dem Sinn, aber sie hat ja trainiert wie Ochs.
Alex: Und die war auf 1500 Kalorien, das hat sich einfach nichts getan,
Alex: weil der Körper sagt, alles was dann noch reinkommt an Essen,
Alex: wird sofort weggespeichert, weil der Körper ja gar nicht weiß,
Alex: wann gibt es denn wieder was. Ich bin ja im Hungermodus, ich bin absolut im Ausnahmemodus.
Alex: Und da ist doch alles was reinkommt, das kann auch sehr gesundes Essen sein,
Alex: es wird eingespeichert für noch schlechtere Zeiten.
Alex: Und wer dann sagt 1500 Kalorien sind noch zu viel, ich gehe auf 1200 runter.
Alex: Ja, der tut sich wirklich nichts Gutes. Deswegen immer dem Körper was anbieten,
Alex: wo er merkt, ah, ich habe noch Wohlstand.
Alex: Ganz wichtig. Der Körper darf nicht in Not geraten.
Stefan: Richtig, genau. Also wenn man in die Diät geht, die darf natürlich hart genug
Stefan: sein, um zu wirken, aber sie darf nicht so hart sein, dass sie einen komplett zerlegt.
Alex: Nein, richtig, also hart genug, wir sagen mal 500 Kalorien negative Energiebilanz
Alex: am Tag, wenn man weiß, was gibt man aus All-Inclusive, also die Ruheenergie
Alex: plus eben Aktivitätsenergie, das kann man auch online heute berechnen.
Alex: Wir haben eine Website, die jetzt gerade komplett rund erneuert wird,
Alex: aber da ist halt zum Beispiel ein Rechner drauf, der dir,
Alex: sagt, okay, wie groß bist du, wie schwer, wie alt, Männlein,
Alex: Weiblein, was für einen Bewegungsstandard hast du, also beruflich gesehen sitzt du den ganzen Tag.
Alex: Oder wie Alex zum Beispiel steht und geht sehr viele Schritte berufsbedingt,
Alex: oder arbeitest du auf einer Ölplattform.
Alex: Oder verletzt du Containerschiffe noch per Hand. Dann hat man einen etwas anderen
Alex: Energieverbrauch und dann wird man dazu auch noch gefragt, okay,
Alex: wie viel Sport mache ich wirklich und wie aktiv ist mein Sport?
Alex: Ist das moderates Training? Ist das ambitioniertes Training?
Alex: Ist das richtig exzessives Training und auch wie viele Stunden die Woche?
Alex: Dann weißt du ungefähr, was dein Kalorienverbrauch ist. Und davon ziehst du
Alex: 500 ab und dann weißt du, jetzt bin ich wirklich gut in einem Defizit.
Alex: Wir reden hier immer über Nährungswerte, nie exakte Zahlen.
Alex: Dafür muss man wirklich ins Labor gehen, Leistungsdiagnostik machen.
Alex: Aber mit den Schätzwerten kann man schon unheimlich viel erreichen.
Alex: So und 500 Kalorien, das merkt der Körper nicht, wenn wir da Stück für Stück
Alex: rangehen. Würden wir eben 1000 am Tag wegnehmen, vom Start weg.
Alex: Das ist ein Alarmzustand und dann wehrt sich der Körper. Wir müssen ihn austricksen.
Alex: Wir müssen alles austricksen und moderat rangehen.
Stefan: Und dieser Kalorienrechner, der auf unserer Webseite ist, den kann ich nur empfehlen.
Stefan: Der ist ganz, ganz toll. Immer mal zwischendurch reinschauen.
Stefan: Wir haben da auch Rezepte mit dabei, Einkaufstipps gleich mit dabei.
Stefan: Also das ist wirklich eine sehr einfache und richtig gute Hilfsstelle.
Alex: Ja und vor allem dieser Kalorienrechner, der macht ja nicht nur eins,
Alex: dass er dir sagt, okay, das ist ungefähr das, was du am Tage ausgibst.
Alex: Du gibst dann eben noch in einem Pulldown-Menü an, möchte ich auf Erhaltung
Alex: bleiben, also es darf sich gar nichts verändern, möchte ich zunehmen oder möchte ich abnehmen.
Alex: Und dann fliegen da auch noch gleich, je nachdem was du eingetickt hast und
Alex: sagst berechnen, dann kommt ja die Lösung deiner Kalorien als Tagessumme.
Alex: Und dazu gibt es gleich noch drei Gerichte, wo man sagt, die decken circa 80
Alex: Prozent ab deiner Kalorienzahl.
Alex: Da hast du noch drei kleine Menüs, Frühstück, Mittag und Abendbrot oder sowas,
Alex: mit wirklich cleanem, gesunden Essen. Und dann weißt du sogar,
Alex: was du essen kannst, was du essen darfst, was du essen sollst.
Alex: Das Ganze haben wir mit einer Lebensmitteltabelle hinterlegt.
Alex: Diese Lebensmitteltabelle hat alle bekannten Nährwerte.
Alex: Und da kannst du sogar auch noch ankreuzen bin ich ein allesfresser bin ich
Alex: ein vegetarier oder bin ich veganer und für alles fliegt immer die ergebnisliste
Alex: raus die essbaren sachen für jeden typ mensch,
Alex: ja und dann hast du schon mal drei menüs also das sehen kostet nichts fittermacher.de,
Alex: so und da kann man mal drauf gucken wie gesagt die seite wird jetzt in den nächsten
Alex: wochen komplett neu gemacht,
Alex: Und da freuen wir uns, diesen Neustart zu haben. Da wird auch noch richtig viel Neues kommen.
Alex: Wissenslexika, sehr, sehr viel kommt da rein.
Stefan: Auf jeden Fall. Klick dich rein. Okay. Wusstest du eigentlich,
Stefan: dass Hunger und Appetit zwei verschiedene Dinge sind? Wird ja oft verwechselt.
Alex: Ja, das kannst du besser erklären als ich.
Stefan: Also grundsätzlich, ich glaube, wir kennen es alle. Wir denken,
Stefan: wir haben Hunger und dabei haben wir nur Appetit.
Stefan: Und es ist ja wirklich so, dass der Hunger körperlich ist. Und der Appetit,
Stefan: das ist so ein Gewohnheitsding.
Stefan: Und Appetit kann tatsächlich entstehen, wenn wir gestresst sind oder wenn wir
Stefan: auch Langeweile haben. Ich persönlich kenne es aus Langeweile zum Beispiel,
Stefan: aus Stress gar nicht, aber mir ist langweilig. Ach, dann denke ich,
Stefan: ach, jetzt mal so eine kleine Nuss oder jetzt mal was Süßes.
Stefan: Ja, um fünf Minuten später, jetzt brauche ich was Salziges oder was Crunchy
Stefan: und jetzt trinke ich mal was. Und dann stehe ich schon wieder auf und denke,
Stefan: was könnte ich denn jetzt nochmal schnabulieren?
Stefan: Also totaler Blödsinn. Und durch diese Langeweile schiebe ich mir dann dies,
Stefan: das, jenes auch mal so zwischendurch rein, die sogenannten Snacks dann auch noch.
Stefan: Und ich habe dann auch die Tage, wo ich dann manchmal denke,
Stefan: ja und nun, was ist denn jetzt mit deiner richtigen Mahlzeit?
Stefan: Die musst du jetzt ja auch mal essen.
Stefan: Und das ist natürlich nicht so klug. Also Hunger sitzt immer im Körper.
Stefan: Merken wir natürlich auch, wenn der Magen grummelt oder wenn uns ein bisschen
Stefan: übel wird, ein bisschen schlecht wird nach ein paar Stunden oder wir haben Kopfschmerzen.
Stefan: Appetit ist einfach so eine Lustgeschichte.
Stefan: Also Appetit sitzt im Kopf und Hunger sitzt im Körper. Und das zu unterscheiden ist total wichtig.
Stefan: Es ist total in Ordnung, zwischendurch mal was zu schnabulieren, was zu naschen.
Stefan: Allerdings muss man schon gucken, dass sich das nicht über Tag sofort setzt
Stefan: und man nur in der Snack-Abteilung unterwegs ist.
Stefan: Also drei vollwertige Mahlzeiten und je mehr Proteine man pro Mahlzeit isst,
Stefan: desto weniger Appetit bekommt man auch auf Dinge.
Stefan: Desto weniger Appetit auf was Süßes, was Salziges, wenn die Mahlzeit vollwertig
Stefan: ist, voller Proteine und dann streckst du das, dann hast du es eigentlich fast
Stefan: gar nicht mehr, dass du snackst.
Alex: Ja, und ich glaube aber trotzdem, dass mit Hunger und mit Appetit,
Alex: auch wenn wir das jetzt eben unterschieden haben, trotzdem das gleiche Hormon
Alex: angesprochen wird, was nämlich uns als Signal sagt.
Alex: Ich will jetzt was haben und ich möchte jetzt was essen. Das eine ist körperlicher
Alex: Hunger, wie du hast ja gesagt, das andere ist die Angewohnheit.
Alex: Das ist so auch Belohnung oder Langeweile oder ich muss mir mal was zum Mund
Alex: führen. Das ist der Appetit.
Alex: Aber beides wird ja dann eben geprägt durch unser Hungerhormon,
Alex: das ist Grelin und dann haben wir ein Sättigungshormon, das ist Leptin.
Alex: Und ich glaube, das ist auch der Schlüssel, wo gerade natürlich die Abnehmenspritzen
Alex: gerade sehr stark reingehen, nämlich auch in gestörtes Essverhalten.
Alex: Weil einem hungrigen Menschen, der wirklich gut gearbeitet hat und der sich
Alex: bedienen muss, dem Essen wegzunehmen, das geht nicht.
Alex: Weil es geht ja um das unkontrollierte Essen, das unbewusste Essen, die Nascherei.
Alex: Ich bin da mein bestes Beispiel. Ich bin wirklich da mein bestes Beispiel.
Alex: Und jeder, der mich live kennt, weiß genau, Stefan hat gar keine Esskultur. Null. Stehe ich zu.
Alex: Also auch wenn ich ein guter Samstagscoach bin, aber heißt das noch lange nicht,
Alex: oder wenn ich eine stabile Form habe, heißt das noch lange nicht,
Alex: dass ich jetzt wirklich auch der beste Ernährungsberater oder ich bin ein guter
Alex: Ernährungsberater, aber ich bin kein guter Esser. Ich bin ein ganz schlechter Esser.
Alex: Und da gehen die Abnehmenspritzen halt rein, dass der erste Signalweg Grelin
Alex: unter Kontrolle gebracht wird. Also dass dieses Hungerhormon nicht wahnsinnig bedient wird.
Alex: Und dann geht es ja irgendwann im System weiter. Das wollte ich nochmal eben sagen.
Alex: Genau, die Waage ist ein Tool und kein Urteil, haben wir hier auf unserer klitzetleinen
Alex: Kladde. Aber das hatten wir schon, ne?
Stefan: Naja, ja, das hatten wir schon mal. Letztlich ist es ja so, dass der einzelne
Stefan: Wiegewert wirklich wertlos ist. Ist so.
Alex: Richtig. Also auch eine Waage lesen zu können, muss man erst mal.
Stefan: Ja, richtig. Deswegen sagen wir ja auch schon mal nicht täglich wiegen.
Stefan: Einmal die Woche reicht immer zur gleichen Tageszeit, idealerweise frühmorgens. Das ist immer ganz gut.
Stefan: Und wirklich ist wichtig, den Trend von mehreren Tagen immer zu checken auf der Barge. Genau.
Alex: Gibt es eine Tendenz.
Stefan: Das ist wichtig. Richtig, genau. Nicht gleich in Panik verfallen,
Stefan: wenn sie mal höher steigt, sondern okay, alles klar, dann achte ich einfach
Stefan: ein bisschen mehr drauf. Keine Panik, kein Stress. Das ist nämlich auch wieder Stress.
Alex: Ja, aber ich kann noch ergänzend sagen, was wir nämlich eben im Take mit der
Alex: gesamten Waage nicht hatten,
Alex: wo wir gesagt haben, okay, wir haben hier Salz, das bindet Wasser,
Alex: wir haben Kohlenhydrate, das bindet Wasser, wir haben aber noch einen Faktor
Alex: und den führen wir uns gar nicht zu und der bindet enorm Wasser, warmes Wetter.
Alex: Stimmt. Und das hatten wir jetzt in Hamburg. Wir haben wirklich wechselhafte
Alex: Tage gehabt. Sehr wechselhafte. Nicht nur in Hamburg, die haben wir überall diese Tage.
Alex: Aber ich sage immer, dieser Sommer konnte richtig was. Wir haben morgens irgendwie 10, 11 Grad.
Alex: Und auf einmal geht es hoch 28, 29 Grad in wenigen Stunden. Was passiert?
Alex: Der Körper merkt das, bevor wir das merken. Und zwar speichert er Wasser.
Alex: Ja, für ihn sind diese Symptome, der unheimlich schnelle Anstieg von Temperaturen
Alex: draußen ein Signal, da kommt eine Dürreperiode. Dem ist ja nicht so.
Alex: Aber du gehst weniger pullern, weil auch da kommt der nächsten Tag im Gym die
Alex: Fragen. Stefan, ich habe zwei Kilo zugenommen.
Alex: Ich war nicht feiern. Ich war nicht im Restaurant. Was ist denn jetzt bitte
Alex: kaputt? Ich sage, du warst gestern draußen oder das wenigstens dein Fenster aufkippt.
Alex: Starker Temperaturanstieg, zieht Wasser. Der Körper merkt, dass es warm ist.
Alex: Und dann sage ich, du kannst ja deine Finger sehen. Sind das fein gliedrige
Alex: oder hast du jetzt auf einmal wässrige Finger?
Alex: Bei jemandem, der generell etwas üppige Finger hat, ist das natürlich ein schwerer
Alex: Indikator. Aber der beste Indikator ist immer, zieh mal die Socke runter und
Alex: die Tiefe dieser Rille in deinem Bein unten.
Alex: Das zeigt dir, Wasser ist an Bord. Reichlich Wasser.
Alex: Und wenn du sagen kannst, stimmt, gestern war die Rille nicht so tief oder vorgestern
Alex: schon gar nicht, weil wir da noch 14 Grad hatten, dann weißt du, du hast Wasser an Bord.
Alex: Und die zweite Frage, die ich stelle, wie oft warst du heute schon pullern?
Alex: Ich kann mich nicht daran erinnern. Siehst du, der Körper speichert.
Alex: Er speichert einfach, weil er nicht weiß, wann gibt es wieder was zu trinken und wann wird es kühler.
Alex: Also Wetterconditions für die Waage der Endgegner.
Stefan: Ja, also ich kenne das auch von mir, dass ich dann wirklich dicke Füße habe.
Stefan: Ich merke das über Tag nicht und denke, ach, das passiert schon nicht.
Stefan: Ich laufe ja viel und dann denke ich am Nachmittag oder Abend,
Stefan: mein Gott, wie sehen die Flüsse aus?
Stefan: Alles voller Wasser und unmöglich.
Alex: Ja, es waren viele kleine Ausritte in verschiedene Regionen des Körpers und,
Alex: wenn ihr auch nur einen kleinen Teil davon für euch mitnehmt,
Alex: jeder hat ja eine andere Auffassungsgabe, jeder hört auch selektiv anders,
Alex: nimmt anders selektiv wahr, aber wenn für den einen das gut war, für den anderen das gut,
Alex: dann freuen wir uns, dass wir da einen kleinen Dienst erweisen konnten.
Stefan: Ja, absolut. Also kein Stress. Wir hoffen, dass wir euch ein bisschen Druck rausnehmen konnten.
Stefan: Und ja, letztlich die Schwankungen, die wir alle mal haben, die bedeuten nichts Großes.
Stefan: Ihr versagt nicht, sondern macht einfach weiter, verfolgt euer Ziel weiterhin
Stefan: und der Körper passt sich immer an.
Alex: Alles absolut passt sich immer an. Wunderbar. Gut, vielen Dank fürs Zuhören
Alex: und bis zum nächsten Mal. Bis bald.
Alex: Ich bin in der Lage von meinem Besten. Ich bin hier in der Lage.
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